Beiträge vom: November, 2007

Autor: Simon

Ein anonymer und mittlerweile gertenschlanker, potentieller Leser von kurz vor de Alpen hat sich gewünscht, dass ich doch bitte Persönlicheres schreibe. Klar, sicher, ich les auch gern, wie sich andere in ihren Blogs zum Affen machen. Gibt einem immer das wohlig-warme Gefühl, trotz aller geekiger Eigenschaften doch noch ganz normal zu sein… Ich bin nun nicht wirklich extrovertiert genug, um mich in irgendwelche Kostüme zu schmeißen und Fotos von mir und meiner Manga-Sammlung zu machen. Andererseits habe ich kein Problem mal zu zeigen, was mich die letzten Tage wirklich beschäftigt hat.

An dieser Stelle möchte ich noch einmal darauf hinweisen, dass ihr bitte auch auf die Bildchen “klicken” könnt. So mit der Maus und so. Damit ich nicht umsonst im Code rumpfusche, bitteschön.

Am Samstag wurde ich zugehagelt und damit ich mir nur den Hintern und nicht auch noch die Hände abfriere, hat mir ein Freund Kairo (japanische Taschenwärmer) geschenkt. Fässt sich zwar wie Sand an, hat aber ansonsten nicht viel mit irgendwelchen Wüstenstädten gemeinsam. So sehen in Japan Wärmflaschen aus:

Kairou

Das schöne: Man kann sie nach 24 Stunden wegschmeißen. So wie Wegwerf-Kameras und Einzelverpackungen für jeden Bonbon inner Tüte. Ja, Japaner haben einen tiefverwurzelten Respekt für die Umwelt…

Weil ich mich (wegen dem Hagel) fast erkältet hätte, bekam ich auch noch Folgendes angedreht:

Nodoame

EMA is natürlich der perfekte Markenname, um bei hiesigen Otaku anzukommen. Suspekt war mir neben dem schicken Kotzgrün auch die Beschreibung. “Smooth & Crunchy” sollte das ganze sein - interessanterweise stimmt das sogar. Ein Glück, dass Hustenbonbons hierzulande nicht so schmecken - sonst würd’ ich jeden Tag ‘ne Tüte verdrücken.

Am Sonntag hab ich mir von wem anders Schokolade schenken lassen. Der Riegel von Zotter mutet recht edel an:

zotterschocki

Damit uns Ökos nach dem Schock über wegwerfbare Wärmeflaschen nicht mehr weinen müssen, ist die Schocki “BIO und FAIR”. Da wird einem schon beim Anblick warm ums Herz. Außerdem ist das ganze nicht nur “Bio”, sondern auch “vom Berg”. Ja, ja. Ich seh’s vor mir, wie el Almöi mit seiner Enkelin in liebevoller Handarbeit die Gabe der Natur abschöpften - und droben in Bergl (das steht so als Ortsangabe auf der Verpackung! o_O) umhüllt die Abendsonne liebevoll die flüsternden Fichten in romantischem Herbstlicht. *seufz* Allerdings muss der Almöi dabei Nüsse gefuttert haben - anders kann ich mir den Verpackungshinweis “Kann Spuren von Nüssen aller Art enthalten.” nicht erklären. Etwa auch Paranüsse und Kokosnüsse? Woher hat der Almöi die? Naja. Auf jeden Fall macht die Schokolade schon glücklich, bevor man abgebissen hat (oder meinethalben “dran gelutscht”, für die Genießer unter euch). Dementsprechend teuer ist so ein Riegel übrigens auch. Nicht, dass es mich stören würde - hab’s ja nicht bezahlt.

tofuschocki2

Ich könnte jetzt behaupten, ich hätte voll freudiger Erwartung die Packung gleich im Laden aufgerissen. Aber eigentlich habe ich eine halbe Woche gewartet, bis ich mich da ran getraut hab. Und natürlich musste das ganze vorher dokumentarischerweise für die Nachwelt festgehalten werden.
Die Schocki schmeckt übrigens ziemlich gut - die da unten uff de Alpen, wissen zwar nicht, wie man regiert (nein, ich setzte hier jetzt keinen Link hin - denkt euch selbst was dabei) und Videospiele progammieren können se auch nicht, aber Schokolade… yep… des hamse drauf. Die Sake-Füllung ist auch wirklich lecker. Das eigentliche Problem is’ der Tofu:

tofustücke

Gezuckerte Tofustücke oder auch: “Was man nicht in seiner Schokolade finden möchte!” Schmeckt genauso lecker, wie es aussieht. Ich hab war Tofus auch schon recht perverse Dinge angetan (ja, Ron, Schuhlatschen, Animagic, drei Tage alt, und ich hab’s trotzdem gegessen - ich steh dazu!), aber das… Um sich des zu geben muss man schon sehr, sehr hungrig sein. Oder vielleicht überzeugter Öko. Ich könnte natürlich jetzt um die Tofustücke herumessen. Ich könnte das ganze auch aufheben, trocknen und als Kampfbrot verwenden. Aber ich heb lieber den Restriegel auf. Als Beweismittel für die Nachwelt. Die nächsten *abzähl* acht Besucher dürfen ein Stück probieren. (Das soll jetzt keine Drohung sein!)

Eigentlich bin ich ein doch wenig betrübt, dass ich nicht auf eine andere Schokoladensorte (”Will haben!”tte) gezeigt hab… Naja, ich habe ja immer noch eine Tafel Marabou Daim Schockolade. Die darf Stückchen haben.

Am Mittwoch wurde ich, wie ich grad friedlich meine Pilz-Gemüse-Suppe (ja, unter dem ganzen Gemüse ist auch irgendwo noch Brühe - die ist ein bisschen schüchtern und hat sich deswegen vor der Kamera versteckt) schlürfen wollte, von bösen Tentakelnudeln angegriffen:

tentakelnudeln

Aber mittels meiner “Super-Simon-Killerstäbchen-Attacke-of-Violent-Death” konnte ich das hydra-ähnliche Suppenmonster (es handelt sich hierbei um eine kleinere Abart der gemeingefährlichen Wei Xiao Pasta aus dem Königreich Tai - ursprünglich von einer Allianz der Ai Qing Muofa-Shi mit dem 37. Arahan von Kan besiegt und des Landes verwiesen, treibt es nun im Rest der Welt sein Unwesen; dabei verdrängt es wie die bösen Ausländerfische die einheimisch und harmloseren Lindtwürmer) schlussendlich bezwingen.

An diesem Samstag bekam ich von meiner Freundin, Lena, Blumen. Leider waren sie mit japanischem Ungeziefer verseucht:

blumenvonlena

Dafür hab ich sie dann mit abgelaufener Pizza und kaltem Kaffee gefüttert…

So. Persönlich genug? Ich geh dann mal was sinnvolles schreibes…    [...mehr]


Autor: Simon

Der Spreeathlet - was für’n Sport betreibt denn der Gute wohl? Surfen? ;) - wollte es anlässlich meines Beitrages “leckeraussehende Radiergummi” genauer wissen und daher eröffne ich hiermit die Kategorie “100 Wörter Japanisch“. Warum gerade “100 Wörter”? - Fragt bitte den Spreeathleten. :P
Will heißen, heute geht es zwar nur um japanische Namenszusätze - wenn ihr aber noch andere Fragen zu Japanisch (oder meinethalben zu Japan) habt, dann immer raus mit der Fremdsprache. Ich werde dann versuchen, das so gut es geht zu beantworten - oder selbst jemanden fragen, der sich damit auskennt ;).

Während im Deutschen Namenszusätze wie Herr, Frau oder Fräulein zwar existieren, werden sie doch deutlich weniger häufig verwendet, als im Japanischen. Letzteres legt sowieso gesteigerten Wert auf Schleimerei und Standesdünkel: Schon mit dem ersten Halbsatz zeigt man, was man vom anderen hält. Dazu packt man den Namenszusatz bei der Anrede hinter den Namen. Wenn der Namenszusatz also San lautet und ihr damit den Spreeathleten ansprechen möchtet, dann sagt ihr: “Spreeathlet-san”. Hier eine kleine Liste:

Sempai: Wie schon erwähnt, eine Respektsbezeichnung gegenüber älteren Schülern/ Studenten/ Mitarbeitern u.ä. Damit zeigt man schlicht, dass man anerkennt, dass der andere schon mehr weiß bzw. Erfahrung hat, als man selbst. Eignet sich prima zum Schleimen: “Sempai, mach mir mal meine Hausaufgaben!”

Kôhai: Dasselbe, nur andersrum. Da man damit jemanden als weniger wissend darstellt und das ja ein wenig herablassend sein kann, wird es afaik weniger häufig verwendet. Macht sich natürlich gut in Befehlen: “Du bist der Kôhai, also gehst du den Müll rausbringen!”

Sensei: Anrede für Lehrer, ob nun in der Schule, Uni oder im Sportkurs. Allerdings verwendet man das Sensei auch als Respektsbezeichnung für Künstler und Co. in der Bedeutung von “Meister”. Also z.B.: Brecht-sensei oder Picasso-sensei.

Shachô: Chef, Firmenleiter; Buchô ist ein Abteilungsleiter; Kôchô ein Schuldirektor usw.

Sempai, Kôhai, Sensei und die Wortverbindungen mit -chô können auch ohne einen Namen als stinknormales Wort verwendet werden, z.B.: “Er ist mein Sempai/ Kôhai/ Shachô.” Diese Bezeichnungen sind übrigens alle geschlechtsneutral. Ganz abgesehen davon, dass es in Japan kaum weibliche Shachô gibt…

-san Standartanrede wie Herr/Frau. Geschlechtsneutral.

-sama Die höflichere, respektvolle Fassung von -san. Geschlechtsneutral.

-kun Freundschaftlicher Namenszusatz mit der ursprünglichen Bedeutung “Herr(scher)”. Vorwiegend für (junge) Männer. Das selbe Sino-japanische Zeichen “kimi” ausgesprochen bedeutet übrigens auch “du”.

-chan Hat verniedlichenden Charakter und wird deshalb v.a. für Mädchen und jungen Frauen verwendet. Damit möchte ich übrigens keine geschlechterpolitischen Diskussionen auslösen (andererseits: warum eigentlich nicht?). Is’ einfach mal so.

Soweit erst mal die Geläufigsten. Natürlich gibt es noch viele weitere Anreden/Namenszusätze und selbstredend können die entsprechenden Anreden auch immer anders verwendet werden als vorgesehen (z.B. -chan für Männer, wie im Deutschen “Hallo Mädels!”) - Japaner sind da recht kreativ. Meine Lieblingstravestie japanischer Unhöflichkeit ist immer noch -chin. Eigentlich eine Bezeichnung für den Stab, auf den alle Frauen neidisch sein sollen (ich glaub, Freud hat den Unterschied zwischen “haben/benutzen wollen” und “an sich selbst haben wollen” schlicht nicht verstanden, der Arme), ist das ganze unter Jugendlichen relativ beliebt. Auch unter der BH-Trägerfraktion übrigens, am liebsten in der Kombination mit “ore”. ^-^;;;

Noch ein Wort zur Aussprache: Das “s” ist immer scharf wie im Englischen, ein “ei” wird als langes “e” ausgesprochen und Vokale sind eher kurz. Im Allgemeinen sagt man, dass die Vokale wie im Italienischen und die Konsonanten wie im Englischen klingen sollen. Also lasst die Samen, Sensen und Eier stecken, wenn ihr halbwegs Japanisch klingen wollt. *hm* Und so viel nur zum Thema Freud.    [...mehr]


Autor: Simon

Zusammenfassung der japanischen Nachrichten für die Woche vom 5. bis 11.11.2007

News der vorhergehenden Woche.

Ich les Zeitung, damit ihr es nicht tun müsst!

Mehr Yen für Softbank
Als Softbank – fragt mich nicht, es gibt Namen, auf die kommen auch nur Japaner – vor einem Jahr das Marktsegment von Vodafone Japan aufkaufte, hatten sie mickrige 1,8 Mio User. Mit einer knallharten (Vorsicht, schlechter Witz) Geschäftsstrategie – will heißen, die feinste neue Technik gepaart mit “Geiz ist geil”-Angeboten – konnte die Kundenanzahl um eine Kommastelle verschoben werden, sprich auf jetzt 17 Mio.

Und jetzt für alle Ero-Fans die nackten Zahlen: 46,46 Billionen Yen (im Vergleich zu 14,44 im Vorjahr), 22% plus bei den Verkäufen und 30% mehr Verkaufsstellen (hey, ich wittere einen Zusammenhang). Diese Marktanteile hat die Firma übrigens dem Imperium, also NTTDoCoMo abgerungen, die vor zwei Wochen öffentlich über ihre gefallenen Umsätze heulten. Fragt sich nur, wo KDDI (au), das dritte Rad am japanischen Mobilfunkwagen, abbleibt.
Als Belohnung für den Erfolg wurde Softbank außerdem am Montag ein Deal mit Walt Disney versprochen. Details im nächsten Japan Aktuell (hoffentlich).
Quelle: Mainichi Shimbun.

7.022 Japaner fordern Todesstrafe für Jose Yagi
7.022 Japaner unterschrieben die vom Vater des Opfers initiierte Petition, die Todesstrafe gegen den 35-jährigen Kindesmörder Jose Manuel Torres YAGI auszusprechen. Yagi, der im November 2007 die siebenjährige KINOSHITA Airi in Hiroshima sexuell missbraucht und anschließend umgebracht hatte, wurde bereits zu lebenslanger Haft verurteilt und muss sich momentan vor dem Hohen Gericht von Hiroshima für seine Tat verantworten. Die Unterschriften wurden vorwiegend über Internet-Blogs gesammelt. Abgeschafft wurde die Todesstrafe in Japan noch nicht, doch wird sie selten verhängt. Dieses Jahr wurden bislang drei Männer hingerichtet, letztes Jahr waren es vier und 2005 ereilte lediglich einen dies Schicksal. Insgesamt warten gut einhundert Verurteilte auf die Vollstreckung.
Quelle: Yomiru Shimbun, Amnesty International

NOVA a New Hope
NOVA Corp., seines Zeichens landesgrößter Sprachenschulenbetreiber und bis zum Hals im Skandalsumpf feststeckend, wird ein Drittel seiner Schulen an “G.education”, einen Nachhilfeschulenbetreiber mit Home Base in der Expo-Stadt Nagoya verscherbeln. Das METI hatte im Juni einen sechsmonatigen Bann auf Neukundenwerbung gegen NOVA, die Kunden mit Niedrigpreisen in Langzeitverträge lockte, verhängt. Im Oktober meldete der Konzern Bankrott und steht momentan am Pranger der japanischen Gerichtsbarkeit. 30 der 669 Schulen sollen sofort übernommen werden; es bestehen Pläne für bis zu 200 weitere. Zudem werden alle 4.900 Angestellten übernommen, Ausländer wie Japaner. So kommen denn bei geprellten Kunden und Schülern von NOVA Corp. Hoffnungen auf Entschädigungen bzw. Auszahlung ausstehender Gehälter auf. Ob G.education die Schäfchen wieder aufs trockene Grün bringen und die Unterrichtssituation – so ganz ohne Betrügereien – verbessern kann, bleibt abzuwarten. Das Englisch der Japaner kann jedenfalls nur besser werden.
Fremdsprachlich Begabte können/sollten sich noch mit dem Wiki Beitrag und folgenden Youtube-Videos vergnügen:
Eine Anti-Werbung für NOVA.

für Japanisch-Könner: Die Originalnews vom Juni.

Quelle: Kyodo News, Yomiuri Shimbun, Youtube (doh!)

PlayStation3 – 40GB-Modell veröffentlicht
Am Sonntag, genau ein Jahr nach dem Erstverkauf der PS3 am 11.11.2006, wurde das lang erwarte 40GB-Modell der kränkelnden Konsole veröffentlicht – strategisch günstig gelegt, denn sonntags begeben sich Otaku eh traditionellerweise nach Akihabara, von Fans, Geeks und anderen Ungläubigen meist als Mekka bezeichnet, um die zur Fußgängerzone erklärte Hauptstraße zu verstopfen und im Rudel oder als Einzelkämpfer nach billigen Ero-Dôjinshi zu jagen. Berichten zufolge sollen diese dann hauptsächlich mit Dynasty Warrior 6 (In Japan Shin Sangoku Musô 5 真・ä國無双) zocken beschäftigt gewesen sein. Laut AkibaOS gibt es die 40GB-PS3 in schwarz und weiß; im Gegensatz zu den 20- und 60GB-Modellen hat das Maschinchen jetzt zwei USB-2.0-Slots, dafür aber keinen Card-Reader (wie beim 60GB-Modell) mehr.

Hier der DW 6 Trailer:


Die offiziellen Werbefilmchen gibt es hier anzusehen.
Quelle: Akihabara Channel, AkibaOS

Böse ausländische Fische im Biwa-See
Ausländer nehmen guten Japanern die Arbeitsplätze weg, überschwemmen Shibuya und Shinjuku mit indischen Restaurants, bringen ihre belanglosen Feste mit, laufen selbst noch in den entlegensten Gegenden in aller Öffentlichkeit groß und blond durch die sonst so wunderherrlich urtümlich japanische Landschaft und jetzt verdrängen auch noch ihre Fische die guten einheimischen im größten japanischen See, Biwa. Zum Glück hat Kaiser Akihito am Sonntag auf dem 27. landesweiten Großtreffen für die Herstellung eines reichen Meeres 第27回全国豊かな海づくり大ä (Dai27-kai Zenkoku yutakana Umi-zukuri Daikai) am Biwa-See (Kommt es nur mir seltsam vor, dass die Bewohner eines Inselstaates an ihren einzigen richtigen See fahren, um sich über das Meer zu unterhalten? Haben sie verzweifelt versucht, Abstand zu gewinnen? Jaja, mit “umi” ist Gewässer oder die See gemeint – aber trotzdem. ^-^;) zugegeben, dass er der Bösewicht war. Vor 50 Jahren hatte er den Fisch aus den USA entführt, um ihn daheim gleich ins kalte Wasser zu werfen. Die Rache des Fisch-Imperiums. Hätte er als Meeresbiologe eigentlich besser wissen müssen. Naja, war damals halt ein nationaler Trend, Sachen aus’m Ausland zu klauen.

Natürlich muss ich an dieser Stelle anmerken, dass die Verdrängung einheimischer Tier- und Pflanzenarten durch ausländisches Getier und Gestrüpp durchaus ein wenig humorvolles Thema ist und nicht nur ernsthafte, sondern auch schlimme Folgen haben kann. Statt idealistischen Kronprinzen sind die Übertäter allerdings meist internationaler Handel und dumme Ideen, wie die mit der “biologischen Bekämpfung” von Schädlingen.
Quelle: Mainichi Shimbun    [...mehr]


Autor: Simon

山田くんありがとう!

本虫の私には、完璧なプレゼントだったにゃ。o^_____^o

hayate

yeah~ Eine “Hayate no gotoku”, “Hayate the Combat Butler“, Spielkarte. “Asakaze Risa” heißt die gute und offenbar ist sie so untalentiert, dass einem beim Zücken der Karte 5HP abgezogen werden. Nein, ich habe “Hayate no gotoku” nie gesehen.

Yamada-kun sei Dank kann ich meinem Hirn wieder mit ein paar neuen Light Novel, japanischer Teeny Literatur, schaden. Demnächst werd ich die Cover abbasteln und in der Uni damit angeben, dass ich mir japanische Literatur zu Gemüte führe. :P
Hier ein kleiner Überblick. Das Schlechte: Natürlich habe ich die Bücher noch nicht gelesen und so geh ich nur vom Covertext aus. Das Gute: Ich könnte nicht Spoilern, wenn ich es wollte.

D.C. P.C. – Da Capo Plus Communication

Autor: OKAZAKI Izumi; Illus: Mikeo
Verlag: Famitsû Bunko

DCPC

Und noch mal von vorn das Ganze: Auf der Insel Hatsunejima blühen mal wieder das ganze Jahr hindurch die Kirschblüten und ASAKURA Nemu hat immer noch ihr Geheimnis: Sie liebt nämlich ihren Stiefbruder Jun’ichi. Und weil die Situation noch nicht vertrackt genug ist, taucht jetzt noch der Albtraum eines jeden verliebten Mädels auf: Sakura, die Osananajimi (Kindheitsfreundin; die bekommen am Ende schon aus Prinzip immer den männlichen Hauptchara ab) Jun’ichis… Der Einband informiert uns noch, dass mit dem Auftritt von Sakura im Herzen Nemus ein Frühlingssturm zu wüten beginnt. *aha* Nein, Tiefgang erwarte ich bei der Verbuchlichung eines Ero-Games nicht. Da ich den Animeumsetzungen bis jetzt aus dem Weg gegangen bin, ist dies vielleicht die Gelegenheit diese *ähm* populäre Serie kennenzulernen… Am begeistersten bin ich momentan von den Illus im Buch, auf denen die Mädels alle detailliert gezeichnet sind, während Jun’ichi nicht mal Gesichtszüge hat. Psychologen hätten ihre helle Freude.

BAITO de Wizard バイトでウィザード
Autor: SHIINO Miyuki
Verlag: Kadokawa Sneaker Bunko

baitowizard

Kyôsuke und Yutaka sind Bruder und Schwester, an der beiden Schule und zelebrieren ihre Geschwisterliebe am liebsten mit ständigen Wortgefechten. Damit’s nicht allzu langweilig wird, scheinen sich die beiden in ihrer Freizeit auch noch ein wenig mit Zauberei zu befassen – irgendwas von wegen jobben beim Magierladen der Vollmondnächte. *aha*? Um die Magie der in Japan überall verbuddelt schlummernden Geister zu beschützen. Okay. Beim Lesen des Covertextes überkam mich spontan ein Gefühl von: “Ihr mich auch mal!” Das erste Kapitel hat sich aber nur so runtergelesen – ich wollte “mal reinschauen” und schon war’s vorbei – und tatsächlich hat el Schreiber-sensei damit nicht nur Autorenpremiere gefeiert, sondern dafür auch gleich noch ‘nen Preis eingeheimst. Ich bin gespannt.

baitowizard2

Im siebten Band von “BAITO de Wizard” wird Kyôsuke anscheinend immer wieder von den Killern einer rätselhaften Organisation belästigt. Die kleinen Unannehmlichkeiten – ständig so Leichen von Feinden wegschaffen zu müssen kann auf die Dauer schon ‘nen Happen nerven – werden zu einem wirklichen Problem, als besagte Org Kyôsukes eigentlich mausetote Ex-Freundin auf ihn los lässt. Irrungen und Wirrungen des Herzens folgen, bla bla.
Mein Problem ist hauptsächlich, dass ich irgendwie an die fünf Bände dazwischen kommen muss. Ich könnt’ sie mir natürlich auch einfach kaufen…

Scheherazade
Autor: ASADA Jirô
Verlag: Kôdansha

scheherazade

Schon am äußerst aufregenden Cover – *hui* mir wird ganz heiß, ich kann mich kaum retten vor Fanservice (wenn ihr lang genug schielt oder vorher Alk intus habt, seht ihr auch die nackte Frau am Strand) – erkennt man, dass es sich nicht um eine Light Novel handelt. Illus gibt es natürlich auch keine – natürlich eine harte Probe für die Jugend von heute. So’n Buch, so mit Text und ganz ohne Bilder. Soll vorkommen. Wie dem auch sei: Anno 1945 versenkte einst ein Sturm vor der Küste Taiwans ein Schiff samt seiner vollen Laden Goldbarren. Ach ja, 2.300 Menschen sind auch noch ums Leben gekommen; für die aber interessieren sich zumindest die Abenteurer eher weniger, als sie sich auf machen, das Schiff zu bergen. Doch – haltet euch fest, jetzt kommt die unvorhersehbare Storywendung schlechthin! – alle kommen sie nacheinander auf mysteriöseste Weise ums Leben. Nun geht irgendwer (Scheherazade?) auf die Suche nach der Vergangenheit des so verendeten Lovers um hinter das Geheimnis des Schiffes zu kommen. Das Ganze soll die Würde der Japaner hinterfragen. Ich hoffe, es ist nicht allzu spannend, sonst müsste ich mir darüber Gedanken machen, wie ich Band 2 organisiere.

Übrigens: Es ist spät und wer Rechtschreibfehler findet, kann sie erst mal behalten. Oder noch besser: Mir mitteilen und ich korrigiere das ganze, wenn ich mir die Augenringe weggeschlafen hab’.    [...mehr]


Autor: Simon

Nachdem ich gerade einen kompletten Shadick aus der Bücherei von Bleistiftanmerkungen meiner Café-Latte-Studenten-Sempais befreit habe - Sinologen sind alles Weicheier, jawohl! >_< - möchte ich euch die Mittel zum säubernden Zweck kurz vorstellen: Meine wunderhübschen neuen und leider nicht essbaren Radiergummi, die ich kürzlich geschenkt bekommen habe. Klickt auf die Bilder um den mittelmäßig schlauen Kommentar zu lesen. :)

keshigomu 1

keshigomu 2keshigomu 3keshigomu 4keshigomu 5

Und weil’s mich aus meinem abendlichen Stimmungstief herausgeholt hat, möchte ich euch das nette Janglish auf der Rückseite nicht vorenthalten:

  • Eraser is not food. There is fear of suffocation, if eat or swallow erasers by mistake.
  • Since there is fear of swallow, please don’t put erasers where children under 6 years can get.
  • Please don’t keep erasers with others for a long time because eraser stick to others.

Ich wünschte ich wär’ in Japan und könnte jeden Tag mein Geld für solch nutzlosen Kleimkram rausschmeißen. Aber da ich nun mal im Westen dahingammle, muss ich wohl vorerst mal mit unappetitlichen Herlitz-Ratzefummis Vorlieb nehmen. Andererseits sind die Dinger auch zu schön zum Benutzen…    [...mehr]


Autor: Simon

Zusammenfassung der japanischen Nachrichten für die Woche vom 29.10. bis 4.11.2007

Ab heute werde ich mich zwingen, Nachrichten zu lesen und jede Woche die News ein wenig zusammenzufassen. Möchte ja nicht werden, wie ein gewisser (sprich: ich hab den Namen vergessen) Professor, der vom zweiten Weltkrieg erst 1943 durch den Brief eines Freundes erfahren haben soll. Also eröffne ich hiermit den “Life-in-Japan-News-Digest“. :)

Ausländer = potentieller Terrorist
Wie in den USA bereits gang und gäbe, werden ab diesem Monat allen ins Land kommenden Ausländern über 16 Jahren bei der Abreise Fingerabdrücke abgeknöpft; das ganze natürlich für den seltenen Fall, dass die Terroristen im Gegensatz zur Aum-Sekte oder der japanischen Roten-Armee-Fraktion auch mal aus dem Ausland kommen - wie z.B. Lionel Dumont, der während seines Japanaufenthaltes 2002/3 mit seinen Freunden von der Al-Quaida eine lokale Terrorzelle aufbauen wollte. Anders als unsere amerikanischen Freunden verlangen die Behörden im Land des Lächelns dasselbe auch von bereits dort lebenden Gaijin. Das wiederum ist nur mitnichten neu, denn bereits früher durfte man sich bei der Registrierung zum offiziellen Alien wie ein gewöhnlicher Krimineller behandeln lassen. Aufgewecktere Linke sehen dies freilich als einen Vorwand zur strengeren Kontrolle ausländischer Besucher und (mutmaßlich illegaler) Einwanderer.
Quelle: Mainichi Shimbun

Delphin-Jagd
Und noch eine Meldung zu Lebensmitteln: Alle Jubeljahre wieder regen sich Ökos und Vegetarier (versteht mich nicht falsch, ich bin auch einer) über das japanische Delphinschlachten auf. Aktueller Anlass der neuesten Gift- und Galle-Spuck-Aktion ist ein Rettungsversuch nebst Aufruf von Hollywood-Sternchen Hayden Panettiere, die die Tochter von Ally MacBeal mimte bzw. gerade als die sexy-süße Heroes-Variante von Wolverine zu bestaunen ist. Hier das ganze bewegt und in Farbe:


Quelle: Mainichi Shimbun, Youtube

Tokyo Motor Show
Vom 26.10. bis 11.11. findet auf dem Gelände der Makuhari-Messe in Chiba, bekannt als Veranstaltungsort zahlreicher großer Ausstellungen wie der “Tokyo Game Show”, die “40. Tokyo Motor Show” statt. Fünf Events mit verschiedenen Testfahrten und 77 Weltneuheiten warten auf die Besucher. Wen die rund 12 Euro Fahrtkosten von Tokio aus plus 1300 Yen (ca. 9-10 Euro) Eintritt nicht abschrecken, der darf sich seit dem 27. auch als Privatperson auf den Weg zur rechten Gesäßhälfte von Tokio (die Fahrt dauert ca. eine Stunde) machen. Veranstalter ist die JAMA; da meist Vorabmodelle und Industrieneuheiten ausgestellt werden, zählt die “Tokyo Motor Show” zu den fünf wichtigsten Autoausstellungen der Welt.
Quelle: Asahi Shimbun, Tokyo Motor Show Homepage

Japanisches Essen: Nein, Danke!
Wie auch hierzulande jagt in Japan momentan ein Lebensmittelskandal den nächsten. Am Mittwoch stellte sich nun die internationale Kette “Mister Donut”, bei uns als “Dunkin’ Donut” bekannt, selbst an den Pranger. Kürzlich erst waren die beiden Fleischproduzenten “Meat Hope” und “Hinaidori” beim Lügen erwischt worden – der Präsident von “Hinaidori” wollte sich gar das Leben nehmen. Daraufhin gestanden die beliebten Pralinchenhersteller “Akafuku”, “Shiroi Koibito” und “Fujiya”, verdorbene Ware zu süßen Leckereien verarbeitet zu haben. Wem der Appetit bei all den Meldungen vergangen ist, kann ja immer noch selbst kochen .
Quelle: The Herald Tribune, CBC

Neritan – 12-teilige Fernsehserie zu Anime
In Tokios Stadtbezirk Nerima, da wo einst Tezuka hauste und McDonald’s schon um 19 Uhr die Pforten dicht macht (ja, wirklich!), feiert die Bezirksregierung seine Animewurzeln – hier produzierte Toei Animation einst Japans erstes Farbzeichentrickfilmchen “Hakujaden (白蛇ä) – mit einer zwölfteiligen Dokuserie über Anime. Ausgestrahlt werden die Infotainment Häppchen mehrmals wöchentlich auf dem japanischen Kabelsender J:COM. Zu den Gästen wird auch Leiji Matsumoto gehören, an dessen “Königin der 1000 Jahre” sich die über 20-Jährigen evtl. noch dunkel erinnern können. Da AniOta ja zu den besonders Aktiven gehören, werden wir hoffentlich nicht lange auf das Youtube-Videos nebst FanSubs warten müssen.
Quelle: Mainichi Shimbun

Momiji – Herbstblätter
Mit einer Woche Verspätung können sich Japaner über die alljährliche Laubfärbung freuen. Während unsereins gelangweilt dran vorbeiläuft und Autofahrer über die fallenden Blätter, die im Spätherbst ihre geliebten Fahrzeuge einschneien, motzen, ist die herbstliche Farbenpracht in Lalaland ein Grund zur kollektiven Freude. In Massen pilgern vor allem Rentner und andere chronisch Gelangweilte an die wenigen Orte, wo noch ein paar mehr Bäume rumstehen als in der Stadt, und verstopfen die Straßen. So begab es sich an diesem Wochenende in Nikkô, berühmt für seine hübschen Herbstfarben und so’n paar alte Gebäude, dass Touribusse und Privatkutschen eine ebenso hübsche Schlange durch die Berge bildeten. Seht selbst: Link zum Bild
Quelle: Yomiuri Shimbun

Damit ihr nicht traurig seid, weil ihr die hübschen Herbstblätter in Japan nicht sehen könnt, hier zum Trost ein Foto vom deutschen Herbst:momiji

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Autor: Simon

Es ist ziemlich schwer im Dschungel der überwuchernden Blogger-Gemeinde nicht sofort unterzugehen wie ein kleines Quietscheentchen “mit ohne Luft”. Deshalb habe ich auch grad keine Hemmungen, mich auf die Ebene der billigen Tricks herabzuseilen: “Liebe geht durch den Magen”, hat mir meine Mutter seit frühester Jugend – damals, als ich angeblich noch unschuldig war (kann mich nicht dran erinnern) – eingebläut. Also gibt es als ersten Eintrag als ganz unverblümter Bestechungsversuch ein Rezept: Kocht’s nach, lasst’s euch schmecken und habt mich lieb. :P

Kitsune Udon alt

“Kitsune Udon” ist eine Nudelsuppe und damit perfekt für die mittlerweile ziemlich fröstelig geratene Jahreszeit. “Udon” ist der Name der weißen, dicken Nudeln; “Kitsune” ist das japanische Wort für Fuchs – deutsche Teeny-Anime-Fans, die sich mit Vorliebe “Kitsune-chan” zu nennen scheinen, wissen das natürlich längst – und meint eigentlich, dass die Suppe mit Tofu serviert wird, auf den Füchse wiederum angeblich scharf sind - Japanische Füchse. Deutsche Füchse werden nach meinen Erfahrungen eher bissig, wenn man sie mit Tofustücken bewirft. Aber wie dem auch sei:

Zutaten

  • Udon (ach ne): pro Person 100-150g
  • Abura’age-Tofu: pro Person eine Scheibe frittierter Tofu (es sei denn, man mag Tofu… :3)
  • Frühlingszwiebeln: pro Person ½ bis 1 Stange

Brühe (für Tofu)

  • 2 EL Zucker
  • 2 EL helle Sojasoße
  • 300ml (Niban) Dashi

Alternativ tun’s übrigens auch 2 EL Mirin, 2 EL normale Sojasoße und klare Gemüsebrühe.

Suppe

  • 3 EL Mirin
  • 4 EL Sojasoße
  • 1l (Ichiban) Dashi bzw. Gemüsebrühe

Die Zutaten sollten für drei Personen reichen. Der Gedanke hinter dieser Mischung ist, dass man sie auch so gern schlürfenderweise essen würde. Schmeckt also ab und tut ruhig mehr Mirin und Sojasoße rein, wenn das ganze zu lasch ist.

Optional

  • Spinat: frischer Blattspinat (nix Iglo), gewaschen.
  • Shiitake-Pilze: je ca. eine Hand voll bzw. soviel ihr euch leisten könnt; vorher mind. 30 min. in Wasser ertränken (die bösen Pilzgeister müssen mausetot sein, sonst kann man krank werden).
  • Eier: pro Person eins.
  • Gurke
  • Sesam, Chillipulver o.ä. zum raufstreuen.

Auf der Kikkoman-Homepage findet ihr im Glossar übrigens noch Bilder und Beschreibungen (auf Englisch) von einigen Zutaten, wie Abura’age, Shiitake, Würze (zum später drüberstreuen) und Udon. Wenn ich irgendwann mal zu viel Zeit habe, schreibe ich vielleicht auch noch mal sowas.

Zubereitung

1. Hände waschen. Mit Seife bitte.

2. Udon kochen. Bringt einen großen Topf Wasser (angeblich mindestens 1l pro 100g – wie bei Spaghetti) zum kochen, streut die Nudeln hinein und rührt dann noch ein wenig unmotiviert im Topf umher. Wenn das ganze blubbernd kocht, schüttet ein wenig (ca. 1/4 Tasse) kühles Nass dazu. Wartet. Wenn es wieder anfängt fröhlich zu blubbern, schüttet nochmals Wasser in den Topf, wartet bis es wieder blubbert und nehmt die Nudeln vom Feuer.

Udon Rezept 1Udon Rezept 2

3. Udon waschen. Im Gegensatz zu Spaghetti, die auch dann noch schmecken, wenn man sie nicht abschreckt, verkommen ungewaschene Udon ziemlich schnell zu einem unansehlich-matschigem Brei. Also schüttet das ganze am besten sofort in ein Sieb und wascht die Udon mind. 5 Minuten lang im Wasserfall hinterm Haus (oder meinethalben auch ganz unromantisch unter dem Wasserhahn). Dann könnt ihr die Nudeln bis zum Ende des Rezepts in die Ecke stellen und ignorieren.

4. Abura’age-Zubereitung: Scheiben mit kochendem Wasser übergießen und/oder einige Minuten aufkochen lassen; dann auspressen – damit zieht man ein wenig Fett raus (”Abura” heißt Öl und das Zeuchs trieft davon).

Udon Rezept 4

Abtrocknen (mit einem sauberen Handtuch bitte). Brühe zusammenbrauen, Tofu reinschmeißen und warten, bis die Flüssigkeit aufgesogen ist.

Udon Rezept 5

Da der Tofu das auch alleine kann, dürft ihr zwischendurch was anderes machen – Kaffee Trinken, Ero-Games zocken oder vielleicht sogar die anderen Zutaten vorbereiten…

5. Frühlingszwiebeln schneiden. In Ringe. Je fein desto schick.

Udon Rezept 6

Optional:

Shiitake mit Einweichwasser in einen Topf schütten, ein wenig Mirin und Sojasoße (je ca 1-2 EL) und ggf. Dashi oder Gemüsebrühe hinzu und genauso wie beim Abura’age einkochen lassen.

Spinat blanchieren (für einige Sekunden in bereits kochendes Wasser schmeißen, in Sieb kippen, abspülen).

Udon Rezept 7Udon Rezept 8

Ei zu einem bzw. mehreren dünnen Omeletts braten (wer eine von diesen schmucken eckigen Pfannen hat, ist klar im Vorteil), dann in feine Streifen schneiden.

Udon Rezept 9Udon Rezept Schritt 10: So schneidet man das Omelette.Udon Rezept 11

Gurke in möglichst dünne Stifte schneiden.

Das fertige Abura’age könnt ihr noch in je vier Dreiecke schneiden, damit es sich leichter essen lässt.

7. Suppe kochen. Das ist das einzige, was wirklich wirklich heiß sein muss, also lasst sie nicht zu lange rumstehen.

Udon Rezept 12

8. Zusammenbasteln: Pro Person eine Schüssel. Udon gerecht aufteilen (ein wahrer Freund nimmt freiwillig eine Nudel weniger), dann Suppe raufschütten. Die restlichen Zutaten einfach so raufpacken, wie’s eurem ästhetischem Empfinden am besten zu Gute kommt. Könner basteln Smileys, Türmchen oder “Hello Kitty”-Gesichter.

Udon Rezept 14

Udon Rezept 15

Das ganze wird logischerweise mit Stäbchen gegessen. Schlürfen nicht vergessen.

Udon-Nudeln und Abura’age (im TK Schrank) gibt es zumindest bei den Asia-Supermärkten, die ich kenne, meist im Dreier-(Pack). Also ladet zwei Freunde oder vielleicht eure Eltern ein und legt los. :)

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