Autor: Simon
Und schon wieder ist ein Monat vorbei. Und da ich Ende Juli eine Horde Kinder gehütet hab, hatte ich auch ein bisschen Geld über - das ich natürlich sofort bei Amazon, DVD Pacific und Co. in Wertgegenstände eingetauscht habe. Man kann ja nicht nur schmarotzen. Hier meine Errungenschaften diesen Monat:
Bücher. Viele Bücher. Über Videospiele. Andere spielen sie - ich lese darüber. Im Übringen habe ich seit 3 Monaten nichts mehr gespielt. Gar nix. Vor 5 Wochen habe ich meiner 12-jährigen Cousine dabei zugeschaut, wie sie bei Mario Galaxy auf meinem Vieh gephailed ist. Ich hab daneben gesessen. Die Welt ist schlecht. Egal. Ich hab ja jetzt Bücher. Eigentlich habe ich noch mehr Bücher zum Thema, die ich allerdings schon vorher gekauft habe. Halleluja.

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31. August 2008

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Autor: Simon
Es muss nicht immer nur japanisches Entertainment sein: Die Juni Sendung 2008 von Japanorama ist ab jetzt online zu bestaunen. Interessiert euch nicht? Selbst schuld!
Japanorama (nicht zu verwechseln mit der gleichnamigen Doku-Reihe der BBC) wird seit April 2002 alle vier Wochen von den armen Studis der FU Berlin zusammengeschustert, ab und an schauen auch mal ein paar HUler vorbei, um sich dann im OKB (Offenber Kanal Berlin) von ihrer Schokoseite zu zeigen. An dieser Stelle möchte ich dafür Werbung machen. *werb* Seit ein paar Minuten (Stunden? Tagen?) ist die Juni Sendung online, in der ihr mehr über Kamakura und Hip Hop erfahrt. Guckst du hier: [...mehr]
31. August 2008

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Autor: Simon
Es macht immer wieder Freude, wenn Japaner versuchen Englisch zu sprechen und schreiben. Hier ein hübscher neuer Fund:
Das ganze ist ein Bucheinband gewesen - der Art, wie sie einem freundlicherweise in der Buchhandlung drumgetan werden, damit der Originaleinband nicht kaputtch geht (da es in Deutschland bei Taschenbüchern weder Originalumschläge, noch umonstige Schutzumschläge gibt, kann sowas hierzulande gar nicht erst vorkommen). Praktischerweise wird auf die Gefahren des Rauchens hingewiesen. Typisch japanisch nicht etwa auf gesundheitliche Schäden - davon wissen Japaner dementsprechend übrigens auch nichts. Rauchen, das ist Meiwaku (ein Störfaktor für die Umwelt). Dementsprechend rauchen “coole” individualistische Leute (und Anime Chara) auch. Super. Ähnlich wie bei Gleichberechtigung. Geistiger Stand = Steinzeit. Egal, habt Freude:

Eigentlich gibt es dazu nicht mehr viel zu sagen: Während einige Japaner innerhalb von drei Monaten Deutsch fast bis zur Perfektion lernen, scheint der Großteil der japanischen Bevölkerung völlig unfähig, europäische Sprachen auch nur ansatzsweise zu beherrschen. Dementsprechend sehen neben einigen Glücksgriffen, wie der Furoshiki Anleitung, steht eine wilde Anzahl schlimmer Sprachverbrechen gegenüber (wie z.B. hier). Auf Engrish.com werden besonders lustige Beispiele gesammelt. Wenn mir wieder mal was Nettes unter die Nase kommt, werde ich euch damit quälen. Versprochen. :3 [...mehr]
31. August 2008

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Autor: Simon
Laut den Enterbrain Statistiken (via Kotaku) hat Sony tatsächlich über 10 Millionen PSPs über Japans Ladentische gereicht. Zwar hat Sony das zwar schon vor Monaten herausposaunt (hier die entsprechende News auf PSP Fanboy), doch wirklich glauben wollte ich es nicht. Aber wenn die Famitsu (ein Magazin, nein, _das_ Magazin, verlegt von Enterbrain! Pub.) das sagt, glaub ich es.
Ich weiß nicht so recht, wie ich es bewerten soll. Meine PSP fällt bald auseinander (die Klappe geht nicht mehr zu - die Tage schieß ich Fotos und pack die in diesen Post, hab aber grad keinen Bock) und Sony verkauft währenddessen ihre 10 Millionste PlayStation Portable. Sauber. Laut den Famitsu Charts sind diverse Monster Hunter Titel die beliebtesten Games, zusammen mit Crisis Core - Final Fantasy VII. Hier mal schnell die Top5, liebevoll abgetippt:
1. Monster Hunter 2nd G
2. Monster Hunter 2nd
3. Crisis Core - Final Fantasy VII
4. Monster Hunter Portable
5. Phanatsy Star Portable
Ich muss zu meiner Schande gestehen, dass ich kein einziges dieser Games habe und das, obwohl ich so viel Games hab, dass sie nicht in meine wundervolltolle PSP Tasche passen. *ts* Wer auf die Media Ranking Charts schaut, wird zwar leicht sehen, dass der DS in allem vorne liegt. Allerdings sind das ja nur die wöchentlichen Charts.Trotzdem muss man sich eingestehen, dass der DS sich mittlerweile 23 Millionen Mal verkauft hat. Geringfügig häufiger. *tja* [...mehr]
30. August 2008

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Autor: Simon
Nach Seitenweise traditionell japanischer Hausmannskost, gibt es heute ein Rezept für J-Food (bzw J-Drink) der etwas anderen Art: Cream Soda, im fernen Osten auch als (Cola/ Melon (whatever) Float bekannt, hat Japan erobert - nur Japan? Nein. Auch Korea, China, Taiwan und der Rest der östlichen Ring of Fire sind betroffen. Warum auch nicht? Schließlich ist das Zeuchs der perfekte Drink für heiße Tage.
Das Cola Float, ehemals bekannt als Cream Soda, ist eine typische Frucht ungehemmter Globalisierungsorgien. Der feucht-freuliche Spaß war vormals ein Modegetränk in den USA. Vormals meint hier “in grauer Vorzeit”, d.h. seit den 50gern ward das Zeuchs außerhalb der Hill-Billy Regionen nicht mehr gesehen. Das prototypische Float sieht in Japan übrigens so aus und hat meist künstlichen Melone-Geschmack (as konsumiert in Japan, sprich es is nen Urlaubsfoto):

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30. August 2008

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Autor: Simon
Seit Koizumi verkündete, dass die Contents Industrie (sprich Games, Manga, Anime, J-Drama und Zeuchs) von zentraler Bedeutung für die japanische Wirtschaft sei*, überstürzen sich die Regierungsämter beim Erdenken neuer Unterstützungsmöglichkeiten. Da war da der Animebotschafter (Doraemon!) und eben auch der dieses Jahr zum zweiten Mal stattfindente International MANGA Award. Gegau eben diesen hat nun ein Hongkongnese gewonnen. Herzlichen Glückwunsch.

Durchgeführt wird die Veranstaltung vom MOFA (Ministerium für auswärtige Angelegenheiten), die ihren internationalen Wettbewerb als eine Art Nobelpreis der Manga-Industrie karrakterisieren (karrikieren wär vielleicht angebrachter :P). Offen steht der Wettbewerb prinzipiell jedem - allerdings heißt das auch, dass eigentlich “nur” Profis (wenn auch aus allen Ländern) eine Chance haben. Besonders nett ist die Erklärung der MOFA (Ist zwar kein Engrish, aber *rotfl*. ^_^; ):
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“The reward is priceless. Winners’ names will be forever engraved in the towering academy of Manga. Manga is about love. Manga is about friendship. Manga is about growing-up. Manga is about everything-it knows absolutely no boundaries. Manga, in a word, is the most universal unifier of the hearts and minds that are young or young at heart.”
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Da wird einem doch warm ums Herz. *aaaaaaaw*
Der diesjährige Gewinner ist jedenfalls Lau Wan mit seinem Manga, bzw. Manhua, 100% Feel. Das gute Stück erschien zwischen 1992 und 2007 in China, Malaysien, Thailand, Korea, Indonesien und Italien. Lau ist 42 und seine Karriere begann 1985. Das nur für alle diejenigen, die am Überlegen sind, ob sie nicht doch teilnehmen.
Knapp vorbei am Hauptpreis sind übrigens Yin Chuan aus China mit Elapse, Chezhina Svetlana Igorevna aus Russland mit Portrait und Alice Picard aus Frankreich mit Okhéania 1. Die vier werden am 2. September ihre Preise bzw. Schulterklopfen erhalten und danach auf Regierungskosten 10 Tage durch Japan tingeln. Außerdem werden sie auf dem International MANGA Summit in Kioto (scheiß auf Konferenz und Manga - ick will auch nach Kioto! *neid*) viele japanische MANGA Künstler [sic] treffen. Die meisten Teilnehmer kamen übrigens aus Indonesien, China und Russland. Falls irgendein Deutscher teilgenommen hat (Du weißt selbst, wer du bist!), dann steht er hinter Myanmar und Saudi Arabien unter “and others”. *yippie*
*den entsprechenden Famitsû Artikel such ick jetzt nicht raus, sorry, war 2003 irgendwann
Quelle: MOFA, TheJapanTimes
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30. August 2008

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Autor: Simon
Auch auf die Gefahr hin, lächerlich zu wirken: Diesmal gibt es ein Rezept, bei dem es eigentlich nur eine Zutat gibt: Gekochten Reis (wohl bemerkt ohne Tofustücke wie hier). Trotzdem braucht man für’s richtige Onigiri Basteln ein Rezept - oder noch besser eine Foto-Lovestory. Denn manchmal genügen Worte eben doch nicht.

Zutaten:
- gekochter Reis
1. Die richtige Menge misst man am besten mit einem kleinen Schälchen - prinzipiell ist es natürlich egal, wieviel Reis genau verwendet wird; es sollte nur immer die gleiche Menge sein, damit die Dinger gleich groß werden:

2. Die Hände müssen erstens angefeuchtet (Schale Wasser oder Spüle in der Nähe haben!) und zweitens mit Salz bedeckt sein!


3. Und so formt man die Dinger. Erst ein wenig zusammenmanschen, dann daraus ein Dreieck formen. Während eine Hand leicht gewölbt ist (hier wird der Reisklumpen reingelegt, die andere Hand formt die Spitze des Dreiecks. Mit ein bisschen Fingerspitzengefühl ist das ganze nicht wirklich schwierig. Und ja, es gibt auch Reisformer. Die find ich aber hässlich.



Onigiri sind übrigens nicht nur perfekt für’s mitnehmen zu Arbeit, Uni, Party oder sonstwas, sondern eignen sich auch toll als Snack bei unerträglich heißem Wetter, wie heut grad. 
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30. August 2008

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Autor: Simon
Auch auf die Gefahr hin, dass es außer mir kein Otaku (und Schweine erst recht nicht) interessiert: Laut dem Internet (jemand auf d-addicts hat gesagt, dass unleashthegeek gesagt hat, dass auf den Ever Green Entertainment Unterseiten von Yamamoto Yusuke und Mizobata Junpei steht, dass) das langersehnte Hanazakari no Kimitachi e - Ikemen Paradise Special am 12. Oktober über die japanischen Bildschirme flimmern wird. Der Herbst kann kommen!
Ich würde jetzt gern auf einen älteren Eintrag linken oder vielleicht auf das TV Programm vom Sommer 2007 linken. Doch da gab es dieses Blog noch nicht. Stattdessen war ich mit HanaKimi schauen beschäftigt. Das war noch ein guter Sommer - damals, als ich noch dachte, es gäbe eine zweite Staffel zum taiwanesischen HanaKimi (Huayang Shaonian Shaonü). Das Special wird hauptsächlich Nakatsus Rückerinnerungen an den vorherigen Sommer beinhalten. Also nichts ist mit Summer School in Amerika? Bleibt nur Abwarten und Kirschblütentee trinken.

Für alle, die die Story nicht kennen: Mizuki, ein Mädel, schleicht sich in eine Jungenschule, um fortan ihrer ewigen Liebe Sano allzeit am Hals und sonstigen Körperteilen kleben zu können. Der Gute weiß von seinem Glück nichts und hat eigentlich auch gar keinen Bock auf die schwuchtelige Klette. Durch alle Inkarnationen (das Originalmanga von Hisaya Nakajo, sowie neben diesem Drama auch noch besagte Taiwan-Version) ist HanaKimi lustig und niedlich. Genauso hat jede Version ihre Macken. Während die Taiwan-Schnulze allzu oft ins rosarote abrutscht, ist mir das J-Drama oft zu bemüht humorvoll. Dafür hat Mizuki hier endlich mal einen nachvollziehbaren Grund, Sano hinterherzulaufen. Egal: Wer’s noch nicht getan hat: Anschaun, wer schon: Sich auf Oktober freun. 
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29. August 2008

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Autor: Simon
Nach dem Kinkan-Yu Geschmackstest, habe ich mir gedacht, ich berichte mal häufiger von meinen Erlebnissen mit japanischen Lebensmitteln, die ich nicht selbst hergestellt habe.
Daher meine 10 Cent zum Thema Genmai Cha von Yamamoto Yama. (Die Fernöstlichen Kürbiskerne könnten natürlich auch in die Kategorie fallen, aber *möh*.)

Genmai Cha ist Grüntee mit geröstetem Reis. Dieser verleiht dem Gebräu eine besonders vollmundige Note (sorry, ob der abstrus-kulinarischen Wortwahl, doch vollmundig ist ernsthaft die beste Beschreibung für den Geschmack. Herzhaft bzw. savory kommen mir auch noch in den Sinn). In meinem Asialaden kommt das ganze etwa 3,40 Euro. Nicht gerade nen Pappenstiel, aber deutlich weniger als nicht-verbeutelter Genmai Cha. Dafür sind dann 20 Beutel in der Packung. Besonders ergiebig sind diese nicht, aber noch deutlich besser als die ganzen pseudo-indischen Chay Sorten von Messmer und Co. Auf knapp 1,5 schmeckt man ab 3 Teebeuteln deutlich, womit man es zu tun hat - 4 sind perfekt. Hier erstmal meine FotoLoveStory:




Null Kalorien, Null Gramm Fett, Null Gramm Protein … ja, gut zu wissen. Wär jetzt ohne diese Nährwertangabe nicht drauf gekommen. Ja. ^_^;

Fazit: Der Geschmack ist durchaus Genmai Cha-ig, kann sich sehen bzw. trinken lassen. Allerdings habe ich schon besseren Beuteltee (direkt aus Japan, ohne US amerikanische Umwege) getrunken. Aber so lang man nichts besseres hat, ist das Zeuchs eine gute Alternative. [...mehr]
26. August 2008

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Autor: Simon
Eigentlich wollte ich es am gleichen Tag noch reinstellen, wie den letzten Eintrag, aber *möh*. It’s called Reeel Laifu. Hier meine neuesten und zugleich letzten Eroberungen - diesmal der Papierkram:

Origami-Papier. *wai* Origami-Papier. ^_^; Insbesondere mit Mustern bedrucktes Papier ist imo schön - eignet sich sehr gut für andere Dinge außer Kraniche oder irgendwelche dekoratien Viecher. Papiertaschentuchhalter, provisorische Brillentaschen oder Stäbchentaschen zum Bleistift.


Briefmarken. Habe ich erwähnt, dass ich Briefmarken sammle? Naja, ich sammle alles, von daher wohl nicht sonderlich erstaunlich.

Das hier sind Papiertütchen für Geschenke. Im Gegensatz zu Furoshiki sind die Tütchen nicht wiederverwehrtbar. Das juckt in der Wegwerfgesellschaft aber keinen. Und mich erst recht nicht.

Wenn man grad keinen Bock hat, sich sein Brillen-Etui aus Origami-Papier zu falten … - Das andere soll übrigens eine Serviette sein. Sehr hübsch. Japaner machen auch alles immer einen Tick hübscher.


Und dann war da noch Briefpapier. Wenn Japaner Briefe schreiben, dann sieht das anders aus als hier. Das hat weniger mit etwaiger literarischer Gewandtheit der von mir besungenen Inselaffen zu tun, als mit dem besseren Seevermögen derselben. Japaner haben einfach ein Auge für Schönheit, dass den westlichen Designern einfach mal abgeht. Ist so. Warum, weiß ich nicht. [...mehr]
25. August 2008

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