Beiträge vom: Dezember, 2009

Autor: Anna-Kathrin

Akira Kurosawa ist wohl einer der größten japanischen Regisseure. Über Jahre gab es seine Filme nur einzeln und mal ab und an im Fernsehen. Jetzt gibt es die Samurai-Edition seit letztem Jahr und ich ärgere mich, dass ich alle Filme einzeln gekauft habe.

Akira Kurosawa ist für Filme verantwortlich wie “Ran”, “Die Sieben Samurai” oder “Das Schloss im Spinnwebwald”. Die “Sieben Samurai” wurden später von Hollywood aufgegriffen und mit Yul Brunner als “Die glorreichen Sieben” ohne Kimono noch einmal verfilmt.    [...mehr]


Autor: Anna-Kathrin

Ein Neujahr ohne Mochi ist in Japan undenkbar. Zuerst beäugt man die weißen Dinger zwar etwas misstrauisch, aber sie sind lecker. Als Japanbesucher trifft man das ganze Jahr auf die Reiskuchen aber speziell an Neujahr nimmt es überhand.

Frische Mochi. Flickr © quinn.anya

Was macht man wenn man gerade aus Japan wiederkommt und Neujahr steht vor der Tür? - Klar, Mochi. Zumindest letztes Jahr haben meine Mitbewohnerin und ich uns verpflichtet gefühlt einen Mörser zu kaufen und uns an O Mochi zu versuchen.    [...mehr]


Autor: Florian

Onsen heißen die heißen Quellen in Japan. Man versteht darunter ein öffentliches Bad, auch Sentō genannt. Die Onsen werden von natürlichen Quellen gespeist und befinden sich vielerorts in Japan. Dort wo viele dieser Wasserquellen sind ist zumeist auch ein Kurort, den man nach westlichem Vorbild formte.

Sehr bekannte Onsen sind das Beppu-Onsen auf Kyūshū sowie das Dōgo-Onsen in Matsuyama. Es gibt Becken die im Freien liegen, aber auch überdachte Becken. Das Wasser muss einer Quelle mit vulkanischem Ursprung entstammen. Es ist jedoch gestattet dieses auf künstliche Weise zu erhitzen. Ein Onsen hat lange Tradition und gehört zum Alltag vieler Menschen.

Onsen - Heiße Quellen in Japan©flickr/Everjean

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Autor: Florian

Ikebana ist die japanische Kunst des Blumenarrangierens. Wörtlich bedeutet das Wort Ikebana „lebende Blumen“. Diese Kunstform wurde ausschließlich in Japan entwickelt. Sie war Bestandteil der adligen Ausbildung und blickt auf eine lange Tradition zurück. Entwickelt hat sie sich, seit dem 7. Jahrhundert, aus dem Brauch des Blumenopfers.

Zunächst wurde Ikebana nur von Priestern und Samurai in buddhistischen Klöstern betrieben. Erst seit der Edo-Zeit, also von 1603-1867, wurde es auch Frauen ermöglicht Bräuche, wie die Kunst des Blumenarrangierens, zu erlernen. Ziel eines Ikebana-Arrangements ist es, die Natur in den menschlichen Lebensraum zu integrieren und dennoch die kosmische Ordnung zu verdeutlichen. Es handelt sich also nicht nur um ein einfaches Blumengesteck, sondern um ein sorgfältig arrangiertes Gesamtkonzept, welches nur lkebana-Künstler anfertigen können.

Ikebana-Kunst©flickr/trengarasu



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