Camp Berlin

Autor: Simon

Nein. Wer bei Google “Camp Berlin” eingibt, stößt recht bald auf die Wegbeschreibung nach “Sachsenhausen” - und damit ist jetzt kein Kneipenviertel in hässlichen Mainkäffern gemeint. Hier allerdings ist die Rede von einer Ausstellung. Einer, über die ich bereits im Februar schreiben wollte, aber ihr wisst ja wie das ist: Das Leben, die liebe Arbeit, das Studium und die Katze … blabla. Hier jedenfalls der langersehnte (*hüstl*) Bericht:

CAMP Berlin

Das C.A.M.P. (Contemporary Art Migration Project) Berlin war, wie erwähnt, eine Ausstellung, die zwischen dem 2. und 10. Februar 2008 junge Künstler der Kunsthochschulen Hiroshima und Weißensee (Berlin) dem Proletenpublikum präsentierte. Proleten? Das ganze fand statt in der ehemaligen Zentralwerkstatt der BVG (Berliner Verkehrsge*äh*sellschaft oder so; zuständig für öffentlichen Verkehr. Nein. So mit Bussen und Bahnen), mitten im Wedding. Der Wedding aus “Der rote Wedding marschiert”, das größte türkische Ansiedlungsgebiet nach Izmir (und vorm Emirat Kreuzberg) und zufällig meine Klanheimat - und ja, Pfirsiche hat’s hier auch.

Das Contemporary Art Migration Project fand eigentlich ziemlich weit weg vom Brandenburger Tor statt.

Aber genug der Vorrede: Eine Übersicht der Künstler und eine (im Gegensatz zu meinem Freizeitgeschwafel) intelligente Vorstellung gibt es hier und für alle, die des Englischen mächtig sind, eine offizielle Homepage sowie ein nettes Review hier. Leider habe ich die Häppchenausgabe am Eröffnungstag verpasst, doch dafür hatte ich dann Futter für die Augen. Hier ein paar Impressionen, aufgeheitert durch mein beeindruckendes Kunstverständnis:

valise et cerise oder so

Camp = Zeltlager

Ein zentraler Punkt der Ausstellung waren die Reisetips. Die japanischen Künstler dachten ganz romantisch an eine Grasmatte unterm Kirschblütenbaum, während uns Wessis ganz praktisch Zelte mitbrachten.

Ich hab noch einen Koffer

Der Koffer ist wahrscheinlich in Berlin geblieben.




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spreeathlet schreibt
am 29. Juni 2008 um 13:11 Uhr

uii camp da war ich auch. Wobei es micht wundert,daß hier Kunst gezeigt wird und nicht die leckeren Häppchen die im Rahmen einer Performance innerhalb der Campwoche verspeist worden sind.
http://www.flickr.com/photos/campberlin/sets/72157603831403502/

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Simon schreibt
am 29. Juni 2008 um 13:15 Uhr

Hab doch gesagt, dass ich am ersten Tag nicht da war! Menno. ^-^;;;
Danke für den Link! Oh, und danke für den Tip btw - ohne dich wär ich nicht auf die Ausstellung gekommen (in diese Seitengasse geht garantiert keiner zufällig).

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