Bubble Tea, das Getränk aus schwarzem oder grünem Tee, Milch und den charakteristischen Kügelchen aus Tapioka ist in Asien und den USA schon lange etabliert. Bei uns breitet sich der Trend von Berlin aus nun über ganz Deutschland aus. Endlich!
Bubble Tea, was soviel heißt wie “Blasentee” leitet sich von der Übersetzung eines chinesischen Wortes ab, welches für die Zubereitung von Teegetränken verwendet wird, bei dem verschiedene Zutaten vermischt werden. Wörtlich übersetzt würde das Trendgetränk “Perlen-Milchtee” heißen, was sich auf die zugefügten Tapioka-Kügelchen bezieht, die den Bubble Tea so unvergleichlich machen. Bei Tapioka handelt es sich um Speisestärke aus der Maniok-Wurzel, welche traditionell für Desserts und Süßspeisen verwendet wird. Erfunden wurde das Getränk in den 1980er Jahren in Taiwan, wurde jedoch erst so richtig bekannt, als das japanische Fernsehen in den 90ern darüber berichtete. Von da an war der Erfolg des Bubble Teas nicht mehr aufzuhalten und nun öffnen auch in Deutschland endlich immer mehr Bubble-Tea-Bars. [...mehr]
Die Themenkurse des Japanischen Kulturinstituts in Köln drehen sich rund um die beliebten Comics aus . Mangafans lernen hier die wichtigsten Redewendungen, die so in keinem Wörterbuch zu finden sind.
Mangafans können sich freuen, das Japanische Kulturinstitut in Köln bietet im Januar und Februar wieder Themenkurse an, in denen sich alles um die vorwiegend in Schwarz weiß gehaltenen Comics dreht. Denn auch wenn die modernen Mangas eher Bild- als Textlastig sind, kann das ewige Nachschlagen im Wörterbuch ganz schön frustrierend sein und den Lesespaß verderben. Für all diejenigen, die Mangas gerne in der Originalsprache konsumieren sind die Kurse genau das richtige. [...mehr]
Die Trommlergruppe „Kodo“ trägt seit 1981 den musikalischen Herzschlag Japans in die Welt.
Die japanische Trommelgruppe „Kodo“ gilt als Vorreiter der japanischen Trommelkunst. Seit sie 1981 ihr Debüt im geteilten Berlin gegeben haben, haben sie über 3400 Auftritte absolviert. Damit bringen sie der Welt die japanische Kultur ein wenig näher, aber interpretieren auch traditionelle japanische Musik auf ihre Weise. In diesem Jahr konnten sie ihr 30 jähriges Bestehen feiern. Auf ihrer Tour im nächsten Jahr werden sie auch ein paar Konzerte in Deutschland geben. Da wird es Zeit für einen Rückblick, sowie einen Blick nach vorne. Was verbirgt sich hinter der Trommelgruppe „Kodo“, die sogar auf einer Insel in einer Art „Community“ leben?
Der Exportschlager „Dir En Grey“ wird oft als „Visual Kei“-Band bezeichnet, doch in den letzten Jahren haben sie sich immer mehr dem Metal zugewandt.
„Dir En Grey“ ist eine japanische Band aus Osaka, die sich Mitte der 90er Jahre gegründet hat. Damals konnte sie noch der „Visual Kei“-Szene zugeordnet werden. In den darauffolgenden Jahren hat sich die Band jedoch weiterentwickelt und sich immer mehr dem Metal verschrieben. Ihr Stil ist jedoch nach wie vor unverkennbar. In ihrer harten Musik spielen sie mit der japanischen Sprache und Kultur. Ihr unkonventionelles Auftreten kann aber auch so verstanden werden, dass sie die japanische Gesellschaft und vor allem die älteren Generationen, mit zum Teil engstirnigen Traditionen, schockieren wollen. [...mehr]
Das Neujahrsfest, das sogenannte Oshogatsu hat lange Tradition in Japan und wird seit Jahrhunderten von alten Brauchtümern begleitet, die sich an den fernöstlichen Riten des Buddhismus und Schintoismus orientieren.
Das Neujahrsfest findet traditionellerweise eigentlich im Frühjahr statt, doch seit der Einführung des Gregorianischen Kalenders ab 1873 verlegte man die Feierlichkeiten auf und um den 1. Januar, wobei Bräuche und Rituale fernöstlicher Kultur aber immer noch einen festen Bestandteil bilden. In besinnlicher und ausgelassener Geselligkeit mit Familie und Freunden, legt man besonders auf eine erlesene Küche mit diversen Köstlichkeiten einen gesteigerten Wert. Aber neben typischen Gerichten gehören auch andere Handlungen zur Zeit des Oshogatsu, die nach wie vor eine wichtige Rolle in Japan spielen. [...mehr]