» Entertainment

Autor: Florian

Hausu (House) ist ohne Zweifel einer der ungewöhnlichsten Horrorfilme aller Zeiten - Wenn man diese farbenfrohe, quietschvergnügte Collage überhaupt in eine solche Kategorie pferchen kann. Nobuhiko Obayashis Meisterwerk aus dem Jahre 1977 gehört zu den Filmen, die man definitiv nicht vergisst. Wo sonst gibt es schon Klaviere, die Schulmädchen aufessen?

Fangen wir mal ganz objektiv und neutral an. Hausu ist nicht vergleichbar mit allem, was jemals über die Leinwand geflimmert ist. Dieser sträflich unterbewertete Trip vereinigt den surrealen Grössenwahn von Jodorowsky mit der farbenprächtigen Visualisierung von Dario Argentos Suspiria, dazu noch eine Prise Hunter S. Thompson, und fertig ist: Ein unbeschreibliches, postmodernes, märchenhaftes Horrorabenteuer, das sich kein japanophiler Cineast entgehen lassen darf. Hier schon mal der Trailer für einen kurzen Vorgeschmack:

Hausu - Quietschbunter Camp-Horror-House Kitsch auf Japanisch

Schon die ersten Szenen von Hausu machen klar, das wir es hier nicht mit einem run-off-the-mill Haunted House Horrorfilm zu tun haben. Vielmehr könnte man Obayashis psychedelischen Trip als eine hoch ambitionierte, durch den japanischen Fleischwolf gedrehte Hommage an    [...mehr]


Autor: Anna-Kathrin

Akira Kurosawa ist wohl einer der größten japanischen Regisseure. Über Jahre gab es seine Filme nur einzeln und mal ab und an im Fernsehen. Jetzt gibt es die Samurai-Edition seit letztem Jahr und ich ärgere mich, dass ich alle Filme einzeln gekauft habe.

Akira Kurosawa ist für Filme verantwortlich wie “Ran”, “Die Sieben Samurai” oder “Das Schloss im Spinnwebwald”. Die “Sieben Samurai” wurden später von Hollywood aufgegriffen und mit Yul Brunner als “Die glorreichen Sieben” ohne Kimono noch einmal verfilmt.    [...mehr]


Autor: Simon

Heute möchte ich endlich das Autorenprofil meiner Lieblingsmangaka zu Ende bringen. Diesmal liegt der Schwerpunkt auf ihrem erzählerischen und zeichnerischen Stil.

Illustration von Sumeragi Natsuki aus Syojin-Syo

Teil 1 von Sumeragi Natsukis Autorenprofil

Grunddaten (zur Wiederholung)
Geburt, Ort: 21.8.1967, Osaka
Ausbildung: Ritsumeikan-Universität
Homepage: http://www.roy.hi-ho.ne.jp/nasuga/
Werke (mehr auf Wiki):
- Hana no Koe (1991)
- Ryousanpaku to Shukueidai (1992)
- Richou Angyouki (1993)
- Toukagenkidan 1 (1994)
- Pekin Reijin-Syo (1995)
- Koudo no Kishimoto (1996)
- Jyojin-Syo (1997)
- Rensen (1998)
- Shiyoutei Anssatsu (1998)
- Yama ni sumu Kami (2000)
- Kuroneko no Sangaku (2002)    [...mehr]


Autor: Simon

Nein, Iljimae ist nicht Robin Hood. Iljimae ist auch nicht Zorro. Doch dank verbaler Mangelerscheinung wollen wir den jungen Dieb hier so betiteln. Iljimae nimmt von den Reichen und gibt den Armen. Fragt sich nur, was er mit meinem Herzen und der vielen vielen Zeit, die er mir gestohlen hat, wohl anzustellen gedenkt?

Iljimae - Koreanisches Drama (SBS, 20 Episoden, 2008)

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Autor: Simon

Peking Reijin-Syo ist ein etwas betagteres Manga von Sumeragi Natsuki. Da mir neulich im Buchladen die deutsche Version über den Weg gestolpert ist, habe ich meinen Manga wieder vorgekramt und möchte dazu ein paar Worte verlieren.

Peking Reijin-Syo Buchcover

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Autor: Simon

Nana war als Manga so erfolgreich, dass eine Realverfilmung nur eine Frage der Zeit war. Ende 2005 lockte die Geschichte um die beiden ungleichen Freundinnen zahlreiche Japaner in die heimischen Kinos und verhalf der Sängerin des Titelliedes zu ihrem ersten Nummer 1 Hit.

Nana der FilmNana der Film

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Autor: Simon

Ich möchte mich heute an einer neuen Gattung Blogeintrag versuchen: dem Autorenportrait. Anlass? Neben dem genialen Yamada Akihiro ist Sumeragi Natsuki meine liebste Manga-Künstlerin. Und das nicht erst seit gestern.

Illustration von Sumeragi Natsuki aus Pekin Reijin-Syo

Natsuki Sumeragi ist eines der Ausnahmetalente der japanischen Mangaszene. Obwohl sie bereits seit beinah zwei Jahrzehnten erfolgreich am Werkeln ist, haben es erst im vergangenen Jahr mit Pekin Reijin-Syo und Syojin-Syo zwei ihrer Werke nach Deutschland geschafft.    [...mehr]


Autor: Simon

Mortal Kombat, Street Fighter the Movie und ja (so leid es mir tut) Final Fantasy. Können Verfilmungen von Videospielen überhaupt gut sein? Die Tales of Anime Umsetzungen und Auswüchse wie Arc the Lad bestechen vor allem durch ihre Mittelprächtigkeit. Ich bin mir nicht sicher, dass ich mich über die Ankündigung eines Halo Anime freuen sollte.



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Autor: Simon

Einen Monat ist es her, dass eine Horde japanbegeisterter Schnitzeljäger durch Berlin gefegt sind. Nun hat Japanorama den offiziellen Filmzusammenschnitt zwar nicht fertig gesendet, aber dafür auf Sevenload gestellt. Enjoy.

Vielen Dank an Anne (ihres Zeichens Organisatorin der Comic-Rally) für den Hinweis.



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Autor: Simon

Tezuka Osamus Trickfilmschmiede Mushi Productions ist mit Astro Boy, Kimba und Co. nicht nur einer der Pioniere des japanischen Anime-Fernsehens, sondern werkelte auch fleißig an “kreativeren” (will sagen, wohl weniger massenmarktgewandten) Kurzwerken.

Schaut einfach den letzten Eintrag zu Memory an, wenn ihr wissen wollt, wie ich plötzlich auf das Thema komme. Irgendwo habe ich auch noch ein Handbuch aus dem Tezuka Museum, wo vielleicht mehr drin steht. Wo der ist, weiß ich allerdings trotz großangelegter Putzaktion neulich nicht. ^_^; Wie dem auch sei, hier noch eine kleine Auswahl von Anime, die mir gefallen haben:



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