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Autor: Simon

Spreeathlet hat neulich bei mir Nachgefragt: Beim Lesen von Adolf ni Tsugu (zu Deutsch schlicht und ergreifen Adolf) habe er mehrere Fehler entdeckt.

Hier Spreeathlets Anfrage:

1) Als Berliner und Student der Humboldt-Universität freue ich mich natürlich wenn meine Heimatstadt und –uni den historischen Hintergrund für dieses Meisterwerk darbietet aber soweit ich informiert bin ist Herrn Tezuka oder dem Übersetzerkollektiv auf Seite 16 und 167 ein kleiner Fehler unterlaufen, da 1936 die Humbolt-Universität noch nicht existierte. Vielmehr hieß die Uni damals Friedrich Wilhelms Universität.

2) Auch auf Seite 116 belehrt mich meine Olympiazeitung aus dem Jahre 1936 eines besseren wenn der Vater von Adolf behauptet nur 2 Nationen hätten mehr Goldmedaillen als Deutschland erhalten.

3) Eine letzte Frage kam bei mir gleich zu Beginn des Buches auf. Der Panoramablick ins Stadion auf Seite 10/11 warf bei mir die Frage auf, ob vielleicht durch die Umspiegelung des japanischen Mangas auf westliches Leseverständnis dieses Bild verkehrt herum gespiegelt wurde, da die Läufer in die falsche Richtung rennen.

Die erste und die letzte Frage ließen sich natürlich leicht als Übertragungsfehler abtun: Ja, das Manga wurde gespiegelt und deswegen sprinten die Läufer falsch herum. Die Humboldt-Universität wird im Original als “BERURIN daigaku”, also als “Universität (von) Berlin” bezeichnet. Dies war zumindest in Japan die gängige Bezeichnung und da es in Berlin damals auch nur eine statt vier Universitäten gab, wird man das in Deutschland wohl ebenfalls gesagt haben.

Jetzt kommt die eigentliche Frage, die ich gern ans Podium stellen möchte: Hat Tezuka wirklich geschlampt? Der Medaillienspiegel (hier zum Vergleich die Aufstellung bei Wiki) sieht Deutschland (falls ihr jetzt nach der deutschen Flagge sucht: Das ist das rote Teil mit dem Hakenkreuz in der Mitte) an Platz 1 und Japan an Platz 8 (Japan hatte Tezuka an Stelle 6 plaziert). Wie kann das sein?

Hier einmal ein Scan vom Original:

Adolf ni Tsugu

Da Tezuka generell zu wissen scheint, wovon er schreibt (die Idee, dass Adolpf Hitlär das Kind eines Verhältnisses seiner Mutter mit derem jüdischen Arzt sei, bzw. aus irgenwelchen anderen Gründen ein Jude sei, stammt nicht von Tezuka und war besonders damals relativ populär). Noch auf derselben Seite zeigt er sich zum Beispiel von der ironischen Seite, als erwähnt wird, dass Japan seinen Rang im Medaillienspiegel dadurch gewann, dass es den ersten und dritten Platz im Marathon ergatterte (bei den Läufern handelte es sich um verzwangs-japanerte Koreaner, die zuvor “heim ins Reich” geholt worden waren). Das heißt doch für mich eigentlich, dass Tezuka sich mit dem Thema beschäftigt hat. Ganz abgesehen davon, dass ich nicht glauben will, dass mein Tezuka-o-miKami einen Fehler machen würde. Zumal noch so einen selten dummen.  Deshalb die Frage:

Kann ich (und der Übersetzer) kein Japanisch? Versteht ihr das irgendwie anders?

Wurde der Medaillienspiegel damals vielleicht anders wiedergegeben? Gibt es Widersprüche oder historische Gründe dafür?

Gäbe es vielleicht eine story-technische Begründung dafür, dass der Vater evtl. beabsichtigterweise Mist von sich gibt?

Ich hoffe, irgendein Tezuka- oder Geschichts-Fan kann mir helfen.    [...mehr]


Autor: Simon

Was wäre ein persönliches Plock ohne die obligatorische Danksagung an den lieben Weihnachtsmann? Der hat mir zwar meine Geschenke nicht an Weihnachten gebracht, sondern ein paar Tage vorher - und bezahlt hat auch nicht der Nordpolianer im roten Frack oder seine Mainzelmännchen, sondern meine Eltern, aber wie dem auch sei: thx Santa! Die Ausbeute an Japano-Items war eher gering, aber einiges ist doch angeschneit gekommen. Hauptsächlich handelt es sich dabei um Panikkäufe anlässlich des geneonalen Niedergangs.

An dieser Stelle möchte ich noch einmal erwähnen, dass meine Geschenkesammlung um einen ganzen Packen Videospiele ergänzt werden würde, wenn der böse Bruder von Data mir mal die eigens aus dem gelobten Land mitgebrachten Games zuschicken würde…

Power-UP A propos Videospiele: Von Chris Kohler, seines Zeichens langjähriger Schreiberling für diverse amerikanische Gamer-Magazine, stammt “Power-UP - How Japanese Video Games Gave the World an Extra Life“. Beschrieben wird der von Amis oft und gern ignorierte Einfluss der japanischen Videospieleindustrie auf die amerikanische bzw. auf die Populärkultur weltweit. Bis jetzt liest sich das ein wenig wie eine D-Land-Historie von David Stern: Man merkt, dass der Gute schon weiß, wovon er da redet.; links und rechts wird man mit Namen bombardiert, die oftmals nur in ein zwei Worten erklärt werden und seine narzistische Erzählweise ist… sympatisch. Auf jeden Fall ein Buch, das mal geschrieben werden musste. Allerdings frage ich mich beim Anblick der Bibliographie, ob Kohler-sensei denn des Japanischen mächtig sei. Es muss doch wohl möglich sein, wenn man schon mit einem Fulbright Stipendium in Kioto abhängt, mal ein paar japanische Bücher zum Thema ausfindig zu machen.

Stelliva (bzw. “Uchû no Stellvia” oder “Stellvia of the Universe”) war schon ein netter Anime, der mir vor allem mit seinen Ohrwurmliedern den Sommer 2003 versüßt hat. Oder war es Sommer - es war auf jeden Fall heiß, als ich mit dem Titellied auf Repeat im MP3-Player trällernd durch Tokio gehüpft bin.

Stellvia die US DVD Box

Um es kurz zu machen: Im Jahre 2176 wird die Erde durch eine elektromagnetische Schockwelle zerstört, weil der 20 Lichtjahre entfernte Stern Hydrus Beta Kaboom gemacht hatte. 2356 hat sich die Menschheit nun wieder aufgerafft und erwartet die zweite Schockwelle der Supernova. Um nicht wieder von vorn anfangen zu müssen, wurden Raumstationen als quasi Deiche in den Pfad der Welle gepflanzt und auf der erdnähsten lässt sich nun unsere Heldin KATASE Shima ausbilden. Das ganze hat ein wenig was von “Battle Athletes - Daiundôkai” (besonders Shimas Charakter), nur dass in Stellvia die männliche Bevölkerung nicht verbannt wurde, sondern ganz offen und unseparatistisch mitmacht. Eigentlich müsste das etwas positives sein, doch ich empfand den Perspektivenwechsel weg von Heulsuse Shi-Pon hin zu den Heldentaten von OTOYAMA Kôta gen Mitte der Serie als ziemlich störend.

Stellvia die US DVD Box2

Die DVD Box gibt bzw. gab es übrigens im netten Metalschuber, wobei man die einzelnen DVDs, die nach und nach erschienen, in die bereits enthaltenen Thinpack-Doppelhüllen packen und sich die anderen DVD-Hüllen und Cover in die Haare schmieren durfte. Ich hab’s dann irgendwann aufgegeben und mir jetzt das Komplettset kaufen lassen, welches frecherweise genau dasselbe, nur billiger, ist. Die ersten drei DVDs habe ich jetzt doppelt. Wer will noch nich’, wer hat schon mal?

Katase ShimaOtoyama KoutaArisa und Rinna

Dazu habe ich endlich meine Haibane Renmei DVD Box vollständig bestücken können. Der bärtige Nikolaus-Verschnitt hat für mich die zweite DVD der Reihe “Wings of Sorrow” aus dem Sack gezaubert. Leider ist es die einzige, der keine Pencil Boards beiliegen. Die waren damals der Frühkäufer-Bonus - ich finde, es sollten noch Spätkäufer-Goodies eingeführt werden. Andererseits kann ich nicht meckern, da ich mir die anderen Schreibunterlagen auch nur erschlichen habe - schließlich hab ich mir die Box erst vor 2, 3 Jahren in einem Kaff in New Jersey unter den Nagel gerissen. Die hatten da natürlich seit dem Ersterscheinen der DVD 2003 rumgegammelt und jungfräulicherweise auf mich gewartet. :>

Haibane Renmei DVD BoxHaibane Renmei DVD 2 - Wings of Sorrow

Das Besondere an Haibane Renmei ist eigentlich, dass es die Verfilmung eines Dôjinshi, also eines Fancomics, ist. Yoshitoshi ABe (nicht der Abe, nach dem ich beim Galileo-Eintrag geschrien hab, sondern der Schöpfer von Serial Experiments Lain) hauchte der Welt um Old Home 1998 Leben ein und ist bis heute sehr aktiv - eigentlich scheint er mir mehr Dôjinshi rauszubringen, also “professionelle” Arbeiten (aber da einem bei Privatprojekten auch kein nerviger Chefredakteur über die Schulter lugt, ist seine Motivation wohl verständlich; außerdem ist er ja eigentlich “Künstler” und kein Mangaka). So richtig einen Reim konnte ich mir auf die Serie bis jetzt nicht machen. ABe halt.

Die versammelte Engelmannschaft

Hier noch ein paar Pencil Board Motive aus der ersten DVD:

RakkaRekiHaibane Renmei Pencil Board

Wenn ich übrigens darüber nachdenke, was so am Anfang des Jahrtausends für Anime erschienen sind, muss ich doch sagen, dass die eigentlich recht anständig waren. Warum haben wir damals geheult, dass es nix vernünftiges mehr gäbe? Wenn ich mir stattdessen anschau, was heut so alles über die Fernseher und Bildschirme flimmert, wird mir schlecht…    [...mehr]


Autor: Simon

Wie ich ja schon geschrieben hab, hab ich mir alle ersten Folgen dieser Staffel J-Drama und Anime einmal angeschaut und schreib jetzt was dazu. Nen Quicky Mini-Review sozusagen. Ja, von der nächsten Season will ich das auch machen. Wobei über Weihnachten-Neujahr das ja nen bissle “zerrisen” is. Mal schauen. Das Fernsehprogramm mit den entsprechenden Links gab’s hier.

Abarenbo Mama

Abarenbô (Avarenbow) Mama - die Anti-Mutter
Aya und Tetsu verlieben sich, heiraten und zeihen zusammen. Soweit läuft alles koscher in Lalaland. Problem: Am nächsten Morgen steht der kleine Yuki vor der Tür: die gleichen krausigen Wuschelhaare wie Tetsu, das selbe komische Grinsen. Naja, letzteres ist dem Papa bei diesem Anblick vergangen. Seine Ex-Frau hat keinen Bock mehr auf den Nachwuchs und Yuki mal eben zu seinem Vater geschickt. Dumm nur, dass Tetsu seiner neuen Frau nix davon gesagt hat. Aya ist mit 22 selbst noch ein halbes Kind und hat auch nicht die geringste Motivation, sich in die Reigen der Übermütter einzureihen, die sie vorm örtlichen Kindergarten antrifft. Das Resultat ist (momentan zumindest) urkomisch und wirft einen satirisch-kritischen Blick auf die japanische Kindererziehungspolitik, die die Eltern so beansprucht, dass einer einfach mal Hausfrau spielen (und zum Alien mutieren) muss.
Fazit: Ein Überraschungstreffer für mich. Wer Komödien mag oder sich für japanische Gesellschaft (a.k.a. das Ding mit den Hausfrauen) interessiert, sollte mal reinschauen.
Homepage: http://wwwz.fujitv.co.jp/abarenbou-mama/index.html

Mop Girl

Mop Girl - räumt mit der Vergangenheit auf
Schon allein wegen dem minder-sinnvollen Namen wär ich unter normalen Umständen nie auf die Idee gekommen, mir diese Serie anzuschauen. Gut, dass ich trotzdem mal auf Folge eins geklickt hab. Momoko fängt bei einer Beerdigungsfirma an, doch am Ende des Tages springt sie plötzlich in der Zeit zurück und kann die Geschehnisse ändern. Ist so’n bissle wie mit der Serie mit der Zeitung (hab vergessen, wie die hieß, irgendwer nen Plan?). Die Interaktion mit Boss (?) Ôtomo sind wirklich putzig und auch die anderen Charaktere sind ein Fall von “auf dem Boden rumrollend lachen”. Allerdings hab ich ein wenig Angst, dass die Serie doch noch einen bösen Twist am Ende bekommt. In der ersten Szene sieht man nämlich, wie Momoko als kleines Mädchen von einer Frau gerettet wird, die dann verstirbt. Ich will’s gar nicht wissen.
Fazit: Lustig auf eine verrückt japanische Art und Weise. Darum schau ich mir Drama an.
Homepage: http://www.tv-asahi.co.jp/mopgirl/

Galileo Title

Galileo – The Return of Trick?
Neben Dream Again hatte ich auf Galileo am sehnsüchtigsten gewartet: Ein eigenbrötlerischer Wissenschaftler hilft einer verrückten Zauberääääh Polizistin beim Ermitteln. Klang mehr als nur vielversprechend. In der Hauptrolle, also Prof. Yukawa, gibt’s Fukuyama Masaharu, den ich persönlich nur aus Meguri Ai (auch unter dem Namen Refrain zu finden) kenne. Die Romane von Higashino Keigo kenn ich zwar auch nicht, aber dort soll es ursprünglich der Schulfreund Yukawas gewesen sein, der ihn immer wieder um Hilfe bei der Aufklärung von Fällen bat. Im Drama kommt der besagte Schulfreund zwar auch vor, gibt aber seiner Nachfolgerin den entscheidenen Tip, so dass wir nunmehr statt nem Detektivpaar nen echtes “Paar” haben. (Ihr Essen mag er immerhin und sie seine netten Tricks, jaja.)

Yukawa und Kou im Labor.

In der ersten Folge geht es um einen abgefackelten Teenager. Dann greift das Galileo Muster: Utsumi, ihres Zeichens Newby Polizistin, weiß sich nicht anders zu helfen, als Yukawa (Prof. für Physik an der Tôdai) um Rat zu beten. Der macht Versuche, läuft grübelnd durch die Gegend und kritzelt in einem Numbers ähnlichen Anfall dann schließlich nen paar mathematische Formeln auf den Boden (oder an die Wand, auf die Fensterscheibe, in den Sand…). Fall gelöst.

Galileo Folge 1

Den Japanern gefällt’s und es ist mittlerweile eine zweite Season, die den zweiten Roman abfrühstücken soll, und ein Movie für Roman Nr. 3 geplant. Momentan ist das auch die einzige Serie, die ich nicht nur jeden Montag runterlade, sondern auch wirklich sofort anschau. Aber trotzdem hat Galileo nicht das, was ich eigentlich wollte: ICH WILL ABE!!!
Fazit: Conan slash Trick, und doch keins von beidem. Fans von einer der Serien dürften das trotzdem, oder gerade deshalb, mögen. Oder hassen. Ich find’s toll.
Homepage: http://wwwz.fujitv.co.jp/galileo/index.html


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Autor: Simon

Wie angedroht ein paar Quickies hier und jetzt sofort. Wenn ich mir eine Serie weiter anschaue, gibt es am Ende der Staffel ein richtiges Review.

dragonaut

Dragonaut – Za Rezonansu
“Das sieht aus wie bei Stellvia.” Das war mein erster Gedanke. Mein zweiter war: “Wo gibt’s die nächste Folge?” Ja, ich mag Action. Und Sci-Fi. Und Sci-Fi-Action besonders. Kamishina, der einzige Überlebende eines Busunglücks (war ein wenig wie Planetes meets Stellvia), wird Zeuge eines Mordes. Als er auch grad auf dem besten Weg ist, das nächste Opfer zu werden, wird er von einem pinkhaarigen Mädel gerettet. Daraufhin wird er ein Dragonaut, der die Erde vor dem bösen Asteroiden Thanatos beschützen muss. Animation (Gonzo) is gut, OST is OK, Story hört sich momentan interessant an. Nuff said.
Fazit: Nein, ich fang jetzt nicht an, in Lebensmittelmetaphern zu reden. Ich mag auch gar kein’ Kuchen. Dragonaut dafür schon. Is nett. Schaun mer mal.
HP: http://www.dragonaut.com/index.html

ghosthound

Shinreigari - Ghost Hound
3D Wald. Kein schöner 3D Wald. Die Fliege. *waaaaaaaah * die Fliege! Komori hat jede Nacht denselben Traum und jeden Morgen danach führt er brav per Voice Recorder Traumtagebuch. Zehn Jahre zuvor wurde er mit seiner Schwester entführt und offenbar in einen Brunnen gesperrt. So muss sich Sadako gefühlt haben. Die (offenbar lebendige?, aber irgendwie gestörte) Schwester könnte in der Realverfilmung auch von Nakama Yukie gespielt werden… Mysteriös sind allerdings nicht nur die Träume, die den armen Jungen mittlerweile auch tagsüber ereilen, sondern auch der schweigsame Ôgami, der Austauschschüler Nakajima und Komoris neuer Therapeut, der mir ein wenig suspekt ist. Ach ja, das ganze ist eine Kollaboration von Shirow und Production IG, das Script stammt von Konaka Chiaki und Regie führt Nakamura Ryûtarô. Damit ist eigentlich schon alles gesagt.
Fazit: Ich möchte wissen, wie die Fliege heißt und ob sie noch zu haben ist.
HP: http://www.ghosthound.tv/

shugochara

Shugo Chara – Power Puff Moon
Ihr sucht nach dem nächsten Now and Then, Here and There? Mit bissiger Sozialkritik à la NieA_7? Sucht nicht weiter. Sondern schaltet alle Fernseher und Monitore aus und verkraucht euch unterm nächstgelegenen Tisch. Sonst findet euch euer persönlicher Schutzgeist aus dem Ei und verwandelt euch in ein pinkes… Chara… mit Loose Socks. Aber von vorn das ganze: Bunny Tsukino hat ein Problem: Sie steht total auf Mah-Ô, der aber lieber mit seinem besten Kumpel Shao-Lan abhängt und sie für Amakatsuka Megumi hält. Natürlich leidet sie auch sehr darunter, von allen wie Tenjô Utena verehrt zu werden. Zu allem Überfluss, wird sie von drei Angel Eggs überfallen, aus denen die Power Puff Girls schlüpfen, um ihr ihm Kampf gegen den bösen Sohn von Mamoru und Luna beizustehen… Ach ja, Mahô Sensei Negima kommt später auch noch. Herrlich. Oder kurzgesagt: Amüsantes Magical Girl Mischmasch. Ich habe gut gelacht, wenn auch meist ob der eher unfreiwilligen Komik (”all kids holds [sic] an egg in their soul, the egg of our hearts, our would-be selves, yet unseen”tte?!!!) und mich in der Tat unterhalten gefühlt. Mehr als eine Folge am Tag dürfte jedoch das cerebrale Gleichgewicht eines jeden Nicht-Shibuya-Girls gefährden.
Fazit: Wie sagt die Heldin (Amu oder so?) am Ende der ersten Folge noch gleich? “Wenn ihr nix besseres zu tun habt, könnt ihr es euch ja anschauen.”
HP: http://shugo-chara.com/

moyashimon

Moyashimon – I see dead… äh… bacteria.
Ja. Es ist innovativ. Es ist definitiv interessant. Es ist… faszinierend *augenbraue hochzieh*. Sawaki Tadayasu (Tadayasu? hört sich an wie nen verfluchter Samurai oder so) kann seit frühester Jugend Bazillen sehen, sich mit ihnen unterhalten und mit ihnen spielen. Da er nun meint, auf dem Land gäbe es besonders viele davon, tut er alles, um seinem dörflichen Kaff zu entfliehen und nach Tokio zu klettern. Dumm gelaufen, denn weniger Bakterien sieht er da auch nicht. Ganz im Gegenteil: Denn gleich am Anfang seiner Studikarriere an der Landwirtschaftsuni findet er eine verweste Leiche. Yep. Das ganze ist spannend, wenn’s auch nichts mit Mord und Mysterie am Strohhut hat. Tadayasus Fähigkeiten sind schlichtweg so verrückt im (positiven Sinne), dass es Spaß macht, ihm beim konversieren mit Krankheitserregern und Co. zuzuschauen. Besonders süß fand ich es, wie er die japanischen Yoghurt-Kulturen von den Amerikanischen unterschied…
Fazit: Anschauen, sonst glaubt man’s nicht.
HP: http://www.kamosuzo.tv/top.html

kodomonojikan

Kodomo no Jikan – Kodomo no Chikan?
Ich könnte jetzt wie jeder andere auch behaupten, ich hätte das ganze zuerst für eine Loli-Chose gehalten und dann aber gemerkt, dass doch ernsteres dahinter steckt. Aber wozu lügen? Mir wurde gesagt, dies sei ein Manga/ Anime, den man sich unbedingt geben müsste und so holte ich mir also eine (Folge) runter und schaute mal. Offengestanden ist mir beim Anblick von Kindern, die entweder Angst haben, mit erwachsenen Männern auch nur in einem Zimmer zu sein – oder gleich der Meinung sind, die würden Unterhöschen sehen wollen – das Mochi im Hals stecken geblieben. Den seicht-fröhlichen Loli-”Humor” suche ich noch. Ich war eigentlich ziemlich… betrübt. Wenn das ganze später ernst werden soll, geh ich noch emo. Aber immerhin sind die OP und ED Lieder echt witzig. Beim Anschauen des letzteren hatte ich eine Vision von tanzenden Männern beim AM Quiz. Hey, dazu lässt es sich doch bestimmt gut schuhplattlern. Übt schon mal. :P
Fazit: Ja, ich schau mir das irgendwann weiter an. Aber nur, wenn ich grad so rundum glücklich bin, dass mir nix mehr den Tag vermiesen kann.
HP: http://www.kojika-anime.com/

prismark

Prism Ark – Schwertschwing-äktschon
Österreich und das osmanische Reich… nein warte… wie war das doch gleich? Eigentlich auch egal. Ein ganz doller Ritter und eine Zauberin (? egal) bekämpfen die böse Macht, die ihre Heimat zerstört hat. Oh, und sie lieben sich seit ihrer Kindheit. Und das Mädel hat nen Bruder, der aber dann gestorben ist und sie musste ihm versprechen, ganz stark und mutig zu werden. Wahnsinn. Interessant fand ich, dass die Vorgeschichte als Rückblenden zwischen dem eigentlichen Endkampf erzählt wurde. Noch vor gar nicht allzu grauer Vorzeit war das mal eine super-duper kreative Schnitt- bzw. Erzähltechnik, die ich eigentlich nicht in einem kleinen Sinnlosstreifen wie dem hier erwartet hätte. Naja, vielleicht wird die Serie ja auch noch irgendwann spannend? Ja, die Artwork aus dem Originalspiel war mal nett. Das macht’s auch nicht besser.
Fazit: Ja, aber nein. Ich war nicht amüsiert (weder durch beabsichtigte, noch unfreiwillige Komik), es war nicht spannend und kreativ war’s auch nicht. Nö.
HP: http://www.p-ark.tv/

sketchbook

Sketchbook – Langeweile mal anders
Es ist nicht so, dass ich etwas gegen Serien hätte, in denen nichts passiert. Von Aria verschlinge ich zumindest das Manga regelmäßig. Vielleicht ist das Manga von Sketchbook ja auch gut. Die Serie ist mir zumindest während der ersten Episode ziemlich gegen den Strich gegangen: Mädel will Katze zeichnen, Katze rennt weg. Mädel bekommt in der Schule die Aufgabe, zu malen, was ihr momentan am Herzen liegt. Sie latscht mit ihren Freundinnen durch die Landschaft, folgt einem Käfer und findet einer nette Aussicht, von der aus man einer überdimensionalen ARIA-Katze beim Maneki-nekon (Winken) zuschauen kann. OK. Nett. Man kann toll bei sticken. An sich ist das ganze ja recht harmlos, aber ich hab davon Kopfschmerzen bekommen. Mal sehen, ob die nächste Folge meine Gehirnwindungen auch so anfrisst…
Fazit: Ne Folge oder zwei geb’ ich dem noch. Besonders zu empfehlen für Fans von heißer Action übrigens. *hüstl*
HP: http://www.sketch-full.net/

bambooblade

Bamboo Blade – Bambuslatten und Sushibuffets
Yippie. Kleines, braunäugiges Blondie macht Kendô. Identifikationsmöglichkeit: check. Ein verfressener Kendôlehrer wettet mit seinem alten Schulkumpel, dass er eine Kendô-Damen-Mannschaft aufstellen, die dem Kumpel seine besiegen wird. Nun muss er bis auf besagtes Blondie erst mal sein Team an schwertschwingenden Samuraidamen zusammensammeln. Bis dahin hört sich das ganze ein wenig nach Prinzessin Nina an, allerdings ist die Motivation eine andere: Wenn er gewinnt, darf er sich beim Sushiladen vom Vater seines Sempai ein Jahr lang umsonst vollfressen. Endlich mal was, was ich nachvollziehen kann statt dieses ganze Emanzipationsgeplänkel immer. Sympathisch und amüsant ist dabei, dass sich die Macher durchaus bewusst sind, dass sie hiermit ein wenig in die kreative Kloschüssel gegriffen haben. So nehmen sie’s dann mit Humor und ich hatte beim Zuschauen trotz der gegen unendlich tendierenden Anzahl von Sport- und Samuraianime-Vorgängern einfach mal Spass.
Fazit: Schau ich weiter.
HP: http://www.bambooblade.jp/pc/

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Autor: Simon

Neulich wurde ich von einem Freund als Alt-Otaku beschimpft. “Kann gar nicht sein!” meinte ich. “Alt-Otakus sind über 30, haben nen Ansatz von Glatze und entweder keine Arbeit, oder keine Freundin, oder beides! Und außerdem schauen die sich keine neuen Anime an!” “Neue Anime? Du schaust dir neue Anime an?” “Ja! Zum Beispiel habe ich Stellvia gesehen und sogar den Anfang von Full Metal Alchemist!” Daraufhin brach mein Gesprächspartner in schallendes Gelächter aus und ich beschloss etwas zu tun, denn vier Jahre altes Zeuchs gilt selbst im behäbigen Deutschland nicht mehr als neu. Also habe ich ein persönliches Fernsehprogramm zusammengestellt und angefangen, von allen halbwegs interessant anmutenden Serien die erste Folge zu schauen. Hier erstmal das Programm, Kurzreviews folgen drauf. Wenn ich übrigens was ganz Spannendes vergessen hab, sagt Bescheid. :)

Montag
- ChocoMimi, 17:30h, TV Tokyo (1.10.)
- Asakusa Fukumaru Ryokan 2, 20h, TBS, (8.10.)
- Galileo, 21h, Fuji TV (15.10.)
- Bamboo Blade, TV Tokyo, 1:30h
- Sketch Book, TV Tokyo, 2h
- Higurashi no naku koro ni kai, ChibaTV, 2:10h

Dienstag
- Biyo Shounen Celebrity, 17:30h, TV Tokyo (2.10.)
- Abarenbo Mama, 21h, Fuji TV (16.10.)
- Swan no Baka!, 22h, Fuji TV (16.10.)
- Yuukan Club, 22h, NTV (16.10.)
- Cutie Honey: THE LIVE, 1h, TV Tokyo (2.10.)
- Genshiken 2, ChibaTV, 1:30h
- Suteki Tantei Labyrinth, TV Tokyo, 1:30h
- Night Wizard the Animation, TV Tokyo, 2h

Mittwoch
- Aibou 6, 21h, TV Asahi 24.10.
- Hataraki Man, 22h, NTV, 10.10.
- Magister Negi Magi LA, TV Tokyo, 1:20h
- Mahou Sensei Negima! 1:50h, TV Tokyo, 3.10. (wie jetzt?)
- Dragonaut the Resonance, TV Tokyo, 1:50h
- Myself! Yourself!, ChibaTV, 2h

Donnerstag
- Kyoto Chiken no Onna 4, 20h, TV Asahi (25.10.)
- Kaze no Hate, 20h, NHK (18.10.)
- 3-Nen B-Gumi Kinpachi Sensei (Staffel 8), 21h, TBS, 11.10.
- Oishii Gohan, 21h, TV Asahi, 25.10.
- Iryu 2, 22h, Fuji TV, 11.10.
- Joshi Deka! 22h, TBS (18.10.)
- Moyashimon, FujiTV, 1:45h
- Blue Drop, TeleDama, 1h
- Shakugan no Shana II, MBS, 1:25h
- CRANNAD [sic ^o^;], TBS, 1:55h

Freitag

- Oedo Yoshiwara Jikencho, 20h, TV Tokyo, 26.10.
- Otoko no Kosodate, 21h, TV Asahi, 26.10.
- Utahime, 22h, TBS, 12.10.
- Mop Girl, 23:15h, TV Asahi, 12.10.
- Shigeshoushi, 0:12h, TV Tokyo, 5.10.
- Kodomo no Jikan, ChibaTV, 1:55h

Samstag
- Shugo Chara! TV Tokyo, 9:30h
- Gundam 00, TBS, 18h
- Dream Again, 21h, NTV 13.10.
- SP, 23:10h, Fuji TV, 3.10.
- Hari-Kei, 0:15h, NTV, 13.10.
- ef – a tale of memories, ChibaTV, 1:35h
- KimiKiss, MBS, 2:55h
- Shion no Ou, FujiTV, nachtprogramm

Sonntag

- Maple Story, TV Tokyo, 8:30h
- Fuurin Kazan, 20h, NHK (seit Januar)
- Hatachi no Koibito, 21h, TBS, 14.10.
- D.C.II, ChibaTV, 23:30h
- Mokke, 23:30h, TokyoMX
- Rental Magika, ChibaTV, 0h
- Prism Ark, ChibaTV, 0:30h
- MinamiKe, TV Tokyo, 1:30h

Quellen: Newtype, AnimePH, TokyoGraph

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Autor: Simon

Jetzt zuschlagen - die Famitsû (Japan’s größtes Videospieleheftchen) verschenkt Klopapier (klickst du hier). Ach Mist, schon zu spät. Verschissen. :P

Letzte Woche haben die Journalisten des Gamermagazins das gemacht, was ich inner Uni auch immer mach: Toilettenpapier mitgehen lassen. Das ganze geschah am 23.11. gegen Abend, mitten im Shibuya NEO, während der Promoveranstaltung zu Marvelous Entertainments neuestem Langweiler “No More Heroes” (nicht heulen, es geht nicht um die amerikanische TV Serie - die wird’s bestimmt weiter geben… irgendwann…) . Erschreckend eigentlich, wie wenig die Schreiberlinge da offensichtlich verdienen, dass sie nicht nur Häppchen schnorren, sondern auch noch Klopapier klauben müssen. Weil es der Chefredaktion dann wohl auch peinlich war, hat sie die 20 Rollen eingesammelt und tut nun so, also ob es eine beabsichtigte Promoaktion war…    [...mehr]


Autor: Simon

“Schenke mir bloß nie wieder so ein Buch! Daran liest man ja nur einen Tag lang! Man sollte sein Geld zurückverlangen!” Mit diesen Worten drückte mir meine Mutter gestern den ersten Band von “Die Zwölf Königreiche” in die Hand. Gut. Sich beschweren, weil man das Buch zu schnell ausgelesen hat? Tolle Idee. Vielleicht sollte ich so mal mein Geld für Harry Potter und Co. zurückverlangen. Meine Mutter bekommt auf jeden Fall zum nächsten Fest Das Kapital oder etwas ähnlich langlebiges.

12kokki deutsch

Wenn ihr spoilerfreieweise etwas über den Inhalt erfahren wollt, schaut euch die offizielle Sektion auf der Tokyopop HP an. Ich habe gerade keine Lust, noch mal den Inhalt runterzubeten. Vielmehr geht es mir um die deutsche Version des Buches:

Aufmachung

Gleich beide Bände von Tsuki no Kage, Kage no Umi, d.h. nunmehr Der Schatten des Mondes - Das Meer der Schatten (und ich dachte, die Sheridan und Co. hätten die besiegt?), dem ersten Teil von der Saga der zwölf Ländereien, findet man in der 19,99 Euro teuren gebundenen Ausgabe. Das Cover macht einen vernünftigen Eindruck, auch wenn dazu YAMADA Akihiros Illustrationen kastriert wurden. Mein Problem ist vielmehr, dass man die dann innen zwar abgedruckt hat - aber nicht in Farbe. Ich würde jetzt gern einen lustig-kritischen Kommentar dazu abgeben, aber mein Humor hat grad mit mir Schluss gemacht. Netterweise ist das ganze auch im A5 Format gehalten (die japanischen Bände sind gerade mal halb so groß), so dass wir unsere Augen nun mit extragroßen Illus von Yamada-sensei verhätscheln können. Ein netter Touch ist auch das Lesebändchen (dafür hätten sie lieber die Coverillus in Farbe abdrucken sollen!), während ich es eher schade finde, dass es keinen Schutzumschlag gibt. Ich steh auf die Dinger - in Japan hat prinzipiell jedes Buch sowas, egal wie billig (na gut, es gibt auch Combini Manga Ausgaben zu Dumping Preisen ohne, aber…).

Das eigentliche Problem ist die Bindung. Einmal Lesen und das Teil zeigt Auflösungserscheinungen. Meine japanischen Originalausgaben waren keine 20 Euro Luxus-Ausgaben, sondern stinknormale Tascchenbücher - die sehen noch völlig jungfräulich aus….

Übersetzung

Den beiden Übersetzerinnen (Heike Boudalfa und Kimiko Nakayama-Ziegler) kann ich nur mein herzliches Beileid aussprechen. Bei so einem Werk hat man irgendwie schon von vornherein verloren. Die Autorin, ONO Fuyumi, hat die nette Angewohnheit, viele (ja, wirklich richtig viele) neue Wörter zu erfinden, die dann einfach mal eine Aneinanderreihung ihrer derzeitigen Lieblings-Kanji sind. Die Kanji haben natürlich auch, je nach Tagesform, eine mehr oder minder passende Bedeutung - so bringt die bloße Wiedergabe der Namen in Romaji eigentlich keinem Fabelwesen was. Da allerdings die Alternative eine Übersetzung der Namen gewesen wär (allein beim Gedanken wird mir ziemlich unwohl in der Magengegend), können wir wohl noch von Glück reden. Verwirrend ist ein wenig, dass Vokallängen bei Namen nicht angegeben werden. So wird aus Yôko schlicht Yoko. Das entspricht natürlich der gängig-deutschen Idiotentaktik. Personen, die im Original mit Dialekt reden, labern auch in der Übersetzung frisch fröhlich auf Proletariersprech ‘rum. Das könnte man natürlich auch kritisieren, aber ich hab’ grad keine Lust dazu. Schön ist es, dass die Übersetzerinnen noch Fußnoten und ein Glossar beigefügt haben. Außerdem stehen da auch jedes Mal Kanji, wenn die Charas grad “Zeichen schreiben”.

Traurig ist auch irgendwie, dass Die Zwölf Königreiche ohne den kulturellen Zusammenhang eher wie nett-dumme Teeny-Literatur anmuten. Alte asiatische Konzepte von Ideal-Herrschaft und Co. werden hier mal in die Tat umgesetzt, philosophische Ideen wie das Mandat des Himmels werden absolut wort-wörtlich genommen, alte Fabelwesen laufen einem links und rechts über den Weg… es ist im Prinzip das, was Tolkien mit Herr der Ringe gemacht hatte: Die heutige Realität und unsere Mythen zusammenfassend mit der eigenen Fantasygeschichte Erklären. So wie Tolkien sich seine eigene Elfenversion zurecht spann (alles, was wir heute über Elfen wissen, sei ja völliger Mumpitz, so der Großmeister), ist Ono-sensei z.B. herrlich kreativ mit Kirin umgesprungen. Abgesehen davon, faszinierte mich schon immer dieses beinah aufklärerische Ideal, welches bei der Geschichte mitschwingt: Yôko erkämpft sozusagen selbst ihren Weg aus der selbstverschuldeten Unmündigkeit. Erwachsenwerden für Fortgeschrittene. Besonders deutlich wird das dann in Kaze no Banri, Meirei no Sora (gleich drei Heldinnen werden von rummeckernden, hilflos-zickigen Opfern der Umstände zu coolen, erwachsenen Weibsbildern). Natürlich setzt das ganze auch einen nicht gerade eben halbherzigen Schritt ins Feld der Kulturkritik. Durchschnittsjapaner werden dargestellt als relativ überzeugungslos - sie mobben, beten und leben halt einfach so vor sich hin, ohne sich was dabei zu denken. Der Weg des geringsten Widerstandes, der in Japan sogar noch ein Sahnetortenstück beliebter ist, als hierzulande, wird im Prinzip als Wurzel des Üblen dagestellt. Naja, imo natürlich. (Dies ist der perfekte Anlass, nen Kommentar abzulassen. *wink mit Zaunpfahl*)

Ach ja, zu dem ganzen gibt es natürlich auch noch einen Anime, der in D-Land bei Anime-Virtual erschienen ist. Der ist keine schlecht Umsetzung, allerdings zu Beginn etwas sehr kreativ…

Habe ich im Übrigen schon erwähnt, dass YAMADA Akihiro es echt und ernsthaft drauf hat? Hier mal zwei Scans von seinen Illus:

12kokki illu 1

Ein weiteres Bild:

12kokki illu 2

Der Mensch kann mit den verschiedensten Medien umgehen und überrascht immer wieder mit neuen Stil-Ideen. Ach ja, er hat auch bei RahXephon das Charadesign gemacht, wie eigentlich recht schwer zu übersehen is, wenn man zwei gesunde Augen und nen funktionierendes Hirn hat.

Hier noch mal die uns vorenthaltenen Originalcover von ihm:

Tsukinokage-kagenoumi1Tsukinokage-kagenoumi2

Eigentlich wär heute auch noch der Tag für’s nächste Japan Aktuell, aber ich bin grad viel zu fertig. Morgen dann.    [...mehr]


Autor: Simon

山田くんありがとう!

本虫の私には、完璧なプレゼントだったにゃ。o^_____^o

hayate

yeah~ Eine “Hayate no gotoku”, “Hayate the Combat Butler“, Spielkarte. “Asakaze Risa” heißt die gute und offenbar ist sie so untalentiert, dass einem beim Zücken der Karte 5HP abgezogen werden. Nein, ich habe “Hayate no gotoku” nie gesehen.

Yamada-kun sei Dank kann ich meinem Hirn wieder mit ein paar neuen Light Novel, japanischer Teeny Literatur, schaden. Demnächst werd ich die Cover abbasteln und in der Uni damit angeben, dass ich mir japanische Literatur zu Gemüte führe. :P
Hier ein kleiner Überblick. Das Schlechte: Natürlich habe ich die Bücher noch nicht gelesen und so geh ich nur vom Covertext aus. Das Gute: Ich könnte nicht Spoilern, wenn ich es wollte.

D.C. P.C. – Da Capo Plus Communication

Autor: OKAZAKI Izumi; Illus: Mikeo
Verlag: Famitsû Bunko

DCPC

Und noch mal von vorn das Ganze: Auf der Insel Hatsunejima blühen mal wieder das ganze Jahr hindurch die Kirschblüten und ASAKURA Nemu hat immer noch ihr Geheimnis: Sie liebt nämlich ihren Stiefbruder Jun’ichi. Und weil die Situation noch nicht vertrackt genug ist, taucht jetzt noch der Albtraum eines jeden verliebten Mädels auf: Sakura, die Osananajimi (Kindheitsfreundin; die bekommen am Ende schon aus Prinzip immer den männlichen Hauptchara ab) Jun’ichis… Der Einband informiert uns noch, dass mit dem Auftritt von Sakura im Herzen Nemus ein Frühlingssturm zu wüten beginnt. *aha* Nein, Tiefgang erwarte ich bei der Verbuchlichung eines Ero-Games nicht. Da ich den Animeumsetzungen bis jetzt aus dem Weg gegangen bin, ist dies vielleicht die Gelegenheit diese *ähm* populäre Serie kennenzulernen… Am begeistersten bin ich momentan von den Illus im Buch, auf denen die Mädels alle detailliert gezeichnet sind, während Jun’ichi nicht mal Gesichtszüge hat. Psychologen hätten ihre helle Freude.

BAITO de Wizard バイトでウィザード
Autor: SHIINO Miyuki
Verlag: Kadokawa Sneaker Bunko

baitowizard

Kyôsuke und Yutaka sind Bruder und Schwester, an der beiden Schule und zelebrieren ihre Geschwisterliebe am liebsten mit ständigen Wortgefechten. Damit’s nicht allzu langweilig wird, scheinen sich die beiden in ihrer Freizeit auch noch ein wenig mit Zauberei zu befassen – irgendwas von wegen jobben beim Magierladen der Vollmondnächte. *aha*? Um die Magie der in Japan überall verbuddelt schlummernden Geister zu beschützen. Okay. Beim Lesen des Covertextes überkam mich spontan ein Gefühl von: “Ihr mich auch mal!” Das erste Kapitel hat sich aber nur so runtergelesen – ich wollte “mal reinschauen” und schon war’s vorbei – und tatsächlich hat el Schreiber-sensei damit nicht nur Autorenpremiere gefeiert, sondern dafür auch gleich noch ‘nen Preis eingeheimst. Ich bin gespannt.

baitowizard2

Im siebten Band von “BAITO de Wizard” wird Kyôsuke anscheinend immer wieder von den Killern einer rätselhaften Organisation belästigt. Die kleinen Unannehmlichkeiten – ständig so Leichen von Feinden wegschaffen zu müssen kann auf die Dauer schon ‘nen Happen nerven – werden zu einem wirklichen Problem, als besagte Org Kyôsukes eigentlich mausetote Ex-Freundin auf ihn los lässt. Irrungen und Wirrungen des Herzens folgen, bla bla.
Mein Problem ist hauptsächlich, dass ich irgendwie an die fünf Bände dazwischen kommen muss. Ich könnt’ sie mir natürlich auch einfach kaufen…

Scheherazade
Autor: ASADA Jirô
Verlag: Kôdansha

scheherazade

Schon am äußerst aufregenden Cover – *hui* mir wird ganz heiß, ich kann mich kaum retten vor Fanservice (wenn ihr lang genug schielt oder vorher Alk intus habt, seht ihr auch die nackte Frau am Strand) – erkennt man, dass es sich nicht um eine Light Novel handelt. Illus gibt es natürlich auch keine – natürlich eine harte Probe für die Jugend von heute. So’n Buch, so mit Text und ganz ohne Bilder. Soll vorkommen. Wie dem auch sei: Anno 1945 versenkte einst ein Sturm vor der Küste Taiwans ein Schiff samt seiner vollen Laden Goldbarren. Ach ja, 2.300 Menschen sind auch noch ums Leben gekommen; für die aber interessieren sich zumindest die Abenteurer eher weniger, als sie sich auf machen, das Schiff zu bergen. Doch – haltet euch fest, jetzt kommt die unvorhersehbare Storywendung schlechthin! – alle kommen sie nacheinander auf mysteriöseste Weise ums Leben. Nun geht irgendwer (Scheherazade?) auf die Suche nach der Vergangenheit des so verendeten Lovers um hinter das Geheimnis des Schiffes zu kommen. Das Ganze soll die Würde der Japaner hinterfragen. Ich hoffe, es ist nicht allzu spannend, sonst müsste ich mir darüber Gedanken machen, wie ich Band 2 organisiere.

Übrigens: Es ist spät und wer Rechtschreibfehler findet, kann sie erst mal behalten. Oder noch besser: Mir mitteilen und ich korrigiere das ganze, wenn ich mir die Augenringe weggeschlafen hab’.    [...mehr]


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