» Literatur

Autor: Simon

Die Manga-Serie Shangri-La basiert auf einer Legende eines sagenumwobenen fiktiven Ortes, der sich in Tibet befinden soll. Erstmals wurde der Begriff 1933 in dem Roman ‘Lost Horizon’ (’Der verlorene Horizont’ oder auch ‘Irgendwo in Tibet’) von dem Schriftsteller James Hilton erwähnt.

Mangas bluemodern©Flickr

Shangri-La bezeichnet heute nicht nur den fiktiven Ort im Himalaya, sondern ist auch der Titel einer Manga-Serie, deren Heldin Kuniko Hojo die Zukunft der Welt retten will. Weiterhin gibt es mittlerweile Shangri-La Hotelketten, Massagesalons, Restaurants und es beschreibt eine Zuckerwasser-Diät.    [...mehr]


Autor: Simon

Hayao Miyazaki ist der führende Regisseur der japanischen Anime Szene. Schreibt Drehbücher, zeichnet selbst, hat ein eigenes Filmstudio - sein 2001 veröffentlichter Film “Spirited Away” wurde zum erfolgreichsten in der japanischen FIlmgeschichte.

Mit “Spirited Away” gewann Hayao Miyazaki 2002 auf der Berlinale den Goldenen Bären in der Kategorie bester Film und 2003 einen Oscar für den besten Animations-Film.



[...mehr]


Autor: Simon

Ich dachte nicht, dass der Tag kommen würde: Ich empfehle ein Germanga. Das Ende ist nah. Hier eine mehr oder minder ausführliche Rechtfertigung.

Die Wolke von Anike Hage und Gudrun Pausewang

Die Wolke hatte ich mir wie ein echter einsamer Otaku zu Nikolaus selbst geschenkt. Das ist nicht nur das erste Mal seit 10 Jahren, dass ich überhaupt eine Manga Veröffentlichung eines deutschen Verlags kaufe, sondern auch das erste Mal, dass ich für einen von Deutschen gezeichneten Manga Geld ausgab. Ich habe es glücklicherweise nicht bereut, 16,95 Euro für das gebundene Buch hingeblättert zu haben.    [...mehr]


Autor: Simon

Das japanische Schriftsystem ist einer der größten Hürden für das Erlernen der japanischen Sprache. Gerade Anfänger stolpern über die Silbenschriften und sehen in den Kanji nur Hieroglyphen (und haben damit nicht mal ganz unrecht). Da ich mittlerweile eine ziemlich große Bilbiothek an Hilfsmitteln und Nachschlagewerken mein Eigen nenne, möchte ich mal zum Wohle aller daran machen, diese nacheinader vorzustellen.

Kanji und Kana Band 1 von Hadamitzky

[...mehr]


Autor: Simon

In den letzten Tagen hatte ich überlegt, wie jeder andere darüber zu weinen, dass “Killerspiele” nun wieder zum saisonalen Modewort avanciert ist. Doch irgendwo dachte ich mir, dass ich stattdessen auch einfach eine kleine Linksammlung zu Blogeinträgen anderer bringen und mir meinen eigenen Rant sparen könnte. Stattdessen gibt es einen Buchtipp. Zum Thema Gewalt, videospielende Kinder und die Zusammenhänge.

Buch

[...mehr]


Autor: Simon

Ich habe es in der Tat getan! Zum ersten Mal, seit dem Umzug des Institut habe ich mich ins Feindesland begeben! Also in die FU-Japanologie. *hur* Aus purer Verzweiflung darüber, dass ich in den letzten Wochen und Monaten absolut keine Zeit für Mangaeinkäufe hatte, habe ich sogar ein paar wahllose Bücher gekauft. ^-^;

Einkäufe beim FU Bazar

[...mehr]


Autor: Simon

Neulich habe ich in meiner Japanologie ein interessantes kleines Heftchen aufgelesen (ich hoffe, ich habe es nicht aus versehen jemandem geklaubt - hab schon reingeschrieben, sorry o_O): Das Material für den *Luft hol* 7. Internationalen Übersetzungswettbewerb Shizuoka 2007-2008. Also für alle, die gerne übersetzen oder aber gern umsonst Lesematerial abstauben - überlegt, ob ihr vorm 10. Dezember noch nen Bogen Papier ausfüllen wollt:

7. Internationaler Übersetzungswettbewerb Shizuoka 2007-2008

[...mehr]


Autor: Simon

Theoretisch würde ich gern wissenschaftliche Werke statt immer nur Light Novel und Manga vorstellen, von denen man ja als Student nur so erschlagen wird. Das einzige Problem: Nachdem man so ein Ding für die Uni durchgewälzt hat, möchte man es die nächsten 10 Jahre nicht wieder sehen. Und danach hat man vergessen, was drin stand. Daher reiche ich mal zum Zwecke der Bildungs- und Intelligenzförderung eine Meldung (will sagen: Werbung) aus einer unserer netten MLs weiter. Scham- aber nicht sinnlos. :>

Die neueste Minikomi, die Hauszeitschrift der österreichischen Japangesellschaft für Wissenschaft und Kunst, kurz AAJ (also Akademischer Arbeitskreis Japan - so seltsam sind die da droben net ;)), geht das Thema Populärkultur mit einer Sonderausgabe (so will es uns zumindest das Cover weis machen) an. Hier das Inhaltsverzeichnis unverfrorenerweise (bei den Temperaturen wär es auch recht schwer, dabei zu frieren) schlicht herauskopiert:

Minikomi 75

MINIKOMI Nr. 75
THEMA: POPULAR CULTURE

04 Editorial

Artikel

05 Fabio GYGI
Mnemonic Monsters. Memory, Oblivion and Continuity in Japanese Popular Culture.

13 Alex ZAHLTEN
Aliens, zeitreisende Schulmädchen und der radikalisierte Text. Zur Bedeutung der
Filmproduktion aus dem Hause Kadokawa.

20 Silvia TARTARINI
A reconsideration of Japanese-Korean conflicts and relations as seen through comics.
The case of Kenkanryu/ Hyomillyu.

28 Anne McKNIGHT
Princesses and Revolution: The European Interfaces to Japanese Subculture,
from the 1970s to the Millenium.

38 AutorInnen/Impressum

Dies Minikomi Nr. 75, so wie auch alle vorherigen Ausgaben, gibt es auf der Homepage (klick misch) zu bestellen. Und wer sich dann eine gekauft und durchgelesen hat, darf auch gern sagen, ob es sich denn lohnt. :P

[...mehr]


Autor: Simon

Buchumschläge aus Japan und wie man sie benutzt. So haltet ihr eure Sammlung staub- und knickfrei! :)

Bücher kaufen ist was feines - sie zu lesen oder gar länger aufzubewahren artet oft in einem Trauerspiel aus, denn das liebe Altpapier staubt schnell ein, knickt und reißt. Da hilft nur eins: Einschlagen. Leider sieht das ganze wenig sexy aus und außerdem haben Buchumschläge prinzipiell immer die falsche Größe. Die Leseweltmeister unserer Lieblingsinselgruppe haben daher die standardisierten Klarsicht-Umschläge erdacht. Zum Preis von circa 1 Euro für 10 Umschläge (bzw. umsonst, wenn man bei Animate kauft), bekommt man so ein nettes Tütchen:

Mangatüten

Die praktischen Plastikkondome für Romane, Manga und Co. gibt es in der Standart-Roman- (japanische Romane sind kleiner als unsere; Light-Novel haben diese Größe) und Tankôbon-größe (damit könnte ihr die meisten hier erscheinenden Manga einschlagen; v.a. Shônen- und Shôjo-Manga haben diese Größe). Außerdem auch in B6, A5 und A4. Hier mal ein Beispiel, was man nicht so alles einschlagen kann (das einzige “nackte” Buch ist das Hardcover in der Mitte):

eingeschlagene Bücher

Für alle Überzeugten hier eine Bilderstrecke zum Einschlagvorgang (die Anleitung ist natürlich auf Japanisch). Falls ihr noch Fragen habt, bitte sehr. :)




[...mehr]


Autor: Simon

Mir ist aufgefallen, dass ich zwar ständig lese, jedoch genau darüber eigentlich nichts schreibe. Ist doch ein wenig traurig, dass seit meiner letzten Buchvorstellung (zu 12 Königreiche) schon ein halbes Jahr vergangen ist (es sei denn, man zählt Allison, aber da ging’s um den Anime ^-^;). Deshalb und an dieser Stelle mal ein Kurzbericht zu einem der Romane, die ich in letzter Zeit verschlungen habe.

Across the Nightingale Floor

“Across the Nightingale Floor” von Lian Hearn, aus mir unerfindlichen Gründen mit “Das Schwert der Stille” (was für’n Schwert bitte?!) ins Deutsche übertragen, ist der erste Roman der Otori Trilogie. (Natürlich wird es noch eine Fortsetzung und eine Vorgeschichte geben - so wie bei allen guten Trilogien. ;)) Obwohl es sich beim Autor um einen waschechten Wessi handelt, spielt die Geschichte in einem halb-fiktiven Japan des Feudalzeitalters: Tomasu wächst in einem Bergdorf der friedliebenden Verborgenen (Hidden) auf. Doch eines regnerischen Tages kommt der gar bösartige Kriegsherr Iida mit seinem Heer von Rabauken angeritten und metztelt alle Bewohner nieder. Mit Ausnahme von Tomasu, natürlich, der sich daraufhin vom durch und durch edelmütigen und gutaussehenden Adeligen Otori Shigeru retten lässt. In dessen bescheidenem, aber wunderschönen Haus in Hagi (zwischendurch gibt es immer mal wieder Realnamen, damit man sich zu orientieren weiß ^-^;) angekommen, wird er nun Takeo getauft, von Otori adoptiert und in allem unterrichtet, was ein junger Samurai so braucht. Dabei zeigt Takeo ganz erstaunliche Talente, wie zum Beispiel ein Gehör, auf das selbst Superman noch neidisch wär. Dank dieser kann er schließlich ein Attentat auf seinen heißgeliebten Stiefvater Shigeru verhindern. Und damit fangen seine Sorgen eigentlich erst richtig an.

Across the Nightingale Floor ist eher für ein jüngeres Publikum geschrieben, doch hat es mir durchaus Freude bereitet, den Abenteuern von Takeo und Co. zu folgen. Allerdings freu ich mich wie ein Kind über literarische oder realweltliche Anspielungen - dieser seltsame Sinn für Humor hat mich selbst durch ungefähr zehn Bände Dragon Ball gebracht. Hintergrundwissen (nicht allzu viel, denn Lian Hearn ist nicht Lafcadio und hat wohl auch selbst nicht allzu viel Ahnung :P) hilft. Mit diesem und einem gesunden Maß an Schadenfreude, zum Beispiel angesichts der Namensgebungen (Takeo, Shigeru, Kaede, Kenji, Yuki, Makoto) oder ob der feministischen Erzählweise, lässt sich mit den Otori richtig viel Spaß haben. :>    [...mehr]


Seite 1 von 212»