Ein Kapselhotel ist vergleichbar mit einem Schließfach für Menschen. In den engen Kabinen findet ein ausgewachsener Mensch gerade einmal Platz zum Schlafen und Privatsphäre gibt es so gut wie gar nicht.
In Städten wie Tokio, Yokohama oder Osaka in denen es alles gibt außer Platz, musste eine Möglichkeit gefunden werden möglichst viele Gäste auf engem Raum unterzubringen, die Idee eines Kapselhotels war geboren. Bei dieser Hotelform schlafen die Menschen in kleinen Kabinen, die in etwa eine Bodenfläche von 2 m² und eine Höhe von 1,20 m vorweisen. Auf diese Weise können in einem Raum von 50 m² Größe in etwa 20 Menschen untergebracht werden.
In Japan ist diese Form der Preiswerten Unterkunft teilweise sehr beliebt, doch westliche Gäste sind hier nur sehr selten anzutreffen. [...mehr]
Mönch für einen Tag: Spirituelle Ferien in buddhistischen Tempeln werden immer beliebter. Der Aktivurlaub im Shukubo ist eine außergewöhnliche Erfahrung für Körper und Geist, denn der Besucher kann an zeremoniellen Ritualen und Meditationen teilnehmen.
Wenn man eine besondere Reise für den Körper und die Seele erleben will, tief in eine andere Welt eintauchen und abseits vom lauten Alltag zu sich selbst zurück finden möchte, kann man auf den Spuren der buddhistischen Tradition in einem echten Tempel zur Ruhe kommen. Verschiedene Seminare und die Teilnahme an den Tagesabläufen der buddhistischen Mönche geben einen Einblick in die japanische Kultur. [...mehr]
Eine Bento Box ist eine Art Brotdose, die die Japaner nach bestimmten Regeln bestücken. Es sollen hierbei vor allem Schönheit, Ruhe und Eleganz präsentiert werden.
Die Bento Box gibt es schon seit dem 5. Jahrhundert. Die ersten japanischen Boxen bestanden aus Bambusröhren, die antiseptisch wirkten. Später gab es Bento Boxen aus leichtem und einfachem Holz, die weggeworfen werden konnten. Heutzutage bestehen die japanischen Lunchpakete aus Kunststoff, die mit einem Holzdeckel verschlossen werden. Die Bento Box kann man mit den verschiedensten Häppchen bestücken. Jedoch isst das Auge mit und das Essen soll auch zu einem visuellen Erlebnis werden. [...mehr]
In Japan gibt es eine Fülle der sogenannten Welcome Cards, mit denen Touristen einen Preisnachlass für Sehenswürdigkeiten, Hotels und Souvenirs erhalten. Je nach Region gibt es verschiedene Möglichkeiten, mit einer Welcome Card ein Schnäppchen zu erhaschen.
Japan ist leider eines der teuersten Länder der Welt. Jedoch gibt es für weit gereiste Touris glücklicherweise zahlreiche Coupons und Cards, mit denen sich das Leben als Besucher günstiger gestalten lässt. Praktischerweise sind die meisten der Welcome Cards mit einem kleinen Heftchen erhältlich, das auf die touristischen Highlights in der Region hinweisst.
Welcome Card in Japan - Die besten Locations und Tipps auf einem Blick
Nicht nur als Welcome Card kommen die Preisnachlässe für Ausländer in Japan daher; oftmals genügt es schon, sich [...mehr]
Auch wenn wir Europäer in Bezug auf Wintersport recht verwöhnt sind, lohnt sich doch ein Blick nach Japan, wo hervorragende Bedingungen für sportliche Betätigung im weissen Nass herrschen. Snowboarder und Skifahrer kommen bei einem Besuch in Nippon mit Sicherheit auf ihre Kosten.
Sport in Japan ist mehr als Karate oder Sumo - Auch in Nippon wedelt man gerne flink die beschneitenHänge herunter. Wer wollte noch nicht schon mal die schneeverhangene Spitze des Fuji-San mit dem Snowboard unsicher machen? Reichlich Gelegenheit gibt es ausserdem in den bekannten Skigebieten von Nagano und Hokkaido. Doch überall in Japan gibt es Spots, die nur darauf warten von Wintersportfans entdeckt zu werden.
Wintersport in Japan - Vielseitig bei erstklassigen Bedingungen
Viele Europäer können sich noch an Nagano erinnern, denn im Zusammenhang mit Schnee, Wintersport und Japan klingt der Name der olympischen Winterspiele 1998 noch in allen Ohren. Im Grossraum um Nagano gibt es [...mehr]
Der Zedernwald von Ikushima liegt auf der Insel Yakushima, und wird üblicherweise auch nach dieser bezeichnet. Die einmalige Artenvielfalt und die spektakuläre Naturkulisse machen einen Besuch für jeden Japan-Reisenden unentbehrlich.
Irrtümlicherweise wird der Zedernwald auf der Insel Yakushima oft als Wald von Ikushima bezeichnet, doch die Benennung nach dem Namen der Insel erscheint sinniger. Auf Yakushima gibt es für jeden Naturfreund spektakuläres zu entdecken. Um die sechs Berggipfel, die alle fast 2000 Meter erreichen, ist über die Jahrhunderte eine einmalige Tier- und Pflanzenwelt entstanden, die einzigartig auf der Welt ist. Begünstigt durch das extrem humide Klima konnten hier Arten gedeihen, die ausserhalb der Insel nicht Überlebensfähig wären.
Der Zedernwald von Ikushima - Ein einmaliges Klima
Auf Yakushima herrscht ein Klima der Extreme. Wie an kaum einen anderen Ort der Erde prallen hier die extremsten Klimazonen aufeinander. Subtropische Hitze trifft auf alpine Kälte - Das ist keine Seltenheit [...mehr]
Nur ein paar Stunden entfernt von Tokyo liegt der altehrwürdige Nikko Nationalpark, auf den die Japaner sehr stolz sind. In einer einzigartigen Naturkulisse lassen sich viele nationale Heiligtümer erkunden, wie der Toshogu Schrein oder die Kegon-Fälle. Wer sich für japanische Kultur und Geschichte interessiert und gern die Natur geniesst, kommt an einem Besuch im Nikko Nationalpark nicht vorbei.
Hektik und Neonlicht dominieren den Grossraum Tokyo - Wer mal genug hat von Technik und zurück zum Busen der Natur möchte, der muss noch nicht mal grosse Sprünge tun, um sein Ziel von der Hauptstadt Nihons aus zu erreichen. Knapp über 100 Kilometer entfernt vom Grosstadtsumpf liegt ein Ort, an dem sich einzigartige Bauwerke aus der Edo-Zeit bewundern lassen und grossartige Landschaften erkundet werden wollen.
Nikko Nationalpark - Eine der grössten Touristenattraktionen in Japan
Zu Recht pilgern Touristen in Scharen nach Nikko, denn dort gibt es viel abwechslungsreiches zu sehen: Wasserfälle, prächtige Tempelanlagen, Mausoläen, Schreine, [...mehr]
Der Tokyo Dome gehört definitiv zu den Wahrzeichen von Nihons Hauptstadt. Allein durch seine imposante Grösse kaum zu übersehen, dominiert er das Stadtbild des Bezirks Bunkyo. Neben dem eigentlichen Dome hat sich ein ganzer Unterhaltungskomplex angesiedelt, inklusive Spa und Vergnügungspark. Dort gibt es viel zu entdecken.
Seit seiner Eröffnung 1988 ist der Tokyo Dome sehr beliebtals Veranstaltungsort für Events aller Art. In erster Hinsicht dient das 46.755 Quadratmeter grosse Gebäude als Heimstadtion der Yomiuri Giants, aber auch diverse andere Veranstaltungen finden hier das ganze Jahr über statt. Diese Vielseitigkeit ist das Erfolgsrezept des Tokyo Domes, der seit über 20 Jahren Garant für ein volles Haus ist.
Tokyo Dome - Das grosse Ei von Tokyo
Den Spitznamen “Big Egg” hat das Stadion wegen seiner riesigen weissen Dachkonstruktion erhalten. Von oben sieht es tatsächlich aus wie ein riesiges Ei, von der Seite mehr wie eine fliegende Untertasse. [...mehr]
Shopping-Queens und Kings aufgepasst! Ihr habt euch an Paris, London und New York satt gesehen? Eure Kreditkarte glüht in Berlin und Stockholm? Dann ist Ginza DAS Stadtviertel von Tokio, welches ihr euch auf gar keinen Fall entgehen lassen solltet!
Prada, Armani, Gucci – alles Ginza oder was?
Ginza, so heißt nicht nur der Shopping- und Society Treffpunkt schlechthin im Tokioter Stadtbezirk Chuo-ku, der Name wird in Japan mittlerweile auch allgemein gleichbedeutend mit Einkaufsstraße benutzt.
Das hochkarätige Viertel beherbergte einst in der Edo-Zeit eine Silbermünzstätte, die jedoch Ende des 19. Jahrhunderts abbrannte. Gin – das heißt nämlich wörtlich übersetzt Silber. Doch was man hier zu sehen bekommt ist eher Gold, vor allem was die Kreditkarten betrifft.
Nach dem Brand wurde das Viertel nach dem Vorbild von Metropolen wie London und Paris neu aufgebaut. Die Straße wurde auf 27 Meter verbreitet und wunderschöne Ziegelgebäude mit Balkons entlang der breiten Gehwege errichtet. Der Grundstein für eine Flaniermeile des Sehen und Gesehen-werdens war damit gelegt. [...mehr]
Im Westen Tokios liegt der Bezirk und Verwaltungssitz der gleichnamigen Präfektur: Shinjuku. Rund um den meistbefahrensten Bahnhof der Welt ranken sich gigantische Shoppingcenter, ein Amüsierviertel, in dem es heiß her geht, aber auch einer der schönsten Parks in ganz Japan.
Shinjuku: Nonstop Shopping galore!
Shinjukus Bahnhof lässt auch die abgebrühtesten Stadtmenschen mit offenem Mund da stehen: 3 Millionen Passageiere wechseln hier täglich(!) ihre Züge. An Wochentagen zwischen 7:00h und 9:00h zur Rush-hour erfährt man ein Gedränge, an dass die Metro in Paris nicht annähernd dran kommt.
Meist haben die Stadtpläne ein extra Kapitel nur für den riesigen Bahnhof, denn die verwinkelten Gänge und Straßen verwachsen mit gigantischen Shopping-malls. z.B. das Lumine Est am Ausgang East Central.
Auf 8 Etagen gibt es hier alles für die Frau von Welt. Ein modisches Shoppingvergnügen ist auch das Comme Ça am Ost-Ausgang. [...mehr]