Die Stadt Ōsaka war einst das unumstrittene Handelszentrum des Inselstaates, und auch heute noch haben viele traditionelle Unternehmen dort ihren Firmensitz. Trotz ökonomischer Krisen der Vergangenheit ist Ōsaka für die japanische Industrie noch immer essentiell.
Denn in Ōsaka findet man einen der wichtigsten Handelshäfen Japans, womit die Stadt zu einem bedeutenden Zentrum für den nationalen Warenaustausch sowie den Import und Export wird. Doch Ōsaka ist auch als „Küche der Nation“ bekannt und landesweit berühmt für die kulinarischen Fähigkeiten ihrer Einwohner. Und schließlich schätzen die Japaner Ōsaka für die Vielzahl talentierter Unterhaltungskünstler, die der komödiantischen Tradition des Manzai nachgehen. [...mehr]
Nach den Katastrophennachrichten Japans in diesem Jahr ist es mehr als schön, dass aus der Not auch Innovation erwächst. So werden zerstörte Reisfelder nun genutzt, um ökologisch wertvoll Baumwolle anzupflanzen und den Bauern damit eine Lebensgrundlage zurück zu geben.
Diverse innovative Ideen entsprangen aus den Köpfen der Japaner, nachdem sie mit den Folgen des Tsunamis leben mussten. Eine davon wurde auf der Tokyo Fashion Week vorgestellt. [...mehr]
Der Walfang in Japan und anderen Teilen der Welt ist keine Erfindung der Neuzeit. Schon vor mehreren Tausend Jahren machten Menschen Jagd auf die größten aller Meeressäugetiere, doch noch nie waren ihre Methoden so effektiv wie heute.
Zudem halten die meisten Menschen den Walfang in Japan, Norwegen, Island und anderen Nationen für unnötig brutal. Viele haben Bilder von riesigen Schiffen vor Augen, die erbarmungslos gegen die Meeressäuger vorgehen und die Gewässer mit dem Blut der Tiere tränken. Problematisch ist vor allem die schiere Zahl der in den vergangenen Jahren getöteten Wale – Nicht umsonst wurden durch ein internationales Übereinkommen bestimmte Fangquoten festgesetzt. Doch halten sich auch alle daran? Und wie sieht der Walfang heute aus? [...mehr]
Das Erdbeben in Japan und der darauf folgende Tsunami erschütterten die Nation. Bis heute können die Folgen noch nicht komplett eingeschätzt werden.
Das Erdbeben in Japan war mit einer Stärke von 8,9 das stärkste Erdbeben in der Geschichte Japans. Der darauf folgende Tsunami, dessen Flutwellen bis zu 10 Meter hoch waren, richtete noch mehr schaden an. Häuser, Autos und auch Menschen wurden einfach so von der Flut erfasst und zerstört. Die Opferzahlen und Schäden sind unfassbar hoch! Bis man genau Folgen und Zahlen nennen kann, muss aber noch einige Zeit vergehen. [...mehr]
Arbeiten in Japan scheint für viele Europäer ein exotischer Ausflug in eine andere Welt. Ob sich die Flucht nach Japan tatsächlich lohnt und wie es dort mit der Arbeitsmoral und den Arbeitsverhältnissen aussieht, erfahren Sie bei uns.
Das Auswandern in ein fremdes Land ist für viele Deutsche mittlerweile eine echte Alternative zum Leben im eigenen Land. Ein Neuanfang beruflich wie privat scheint in der Fremde besonders spannend und aufregend zu sein. Auch Japan, die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt nach den USA, wird für deutsche Auswanderer zunehmend interessanter. Besonderen Anreiz bietet das friedliche Nebeneinander von Moderne und Tradition. [...mehr]
In Japan gibt es viele ungeschriebene Do’s und Dont’s, doch die meisten Europäer sind sich dieser unausgesprochenen Regeln nicht komplett bewusst. Um den einem oder anderen Faux Pas zu vermeiden, sollte man die Grundregeln für das Verhalten in der Öffentlichkeit sicher beherrschen.
Fettnäpfchen gibt es in Japan jede Menge, besonders bei offiziellen Anlässen oder Bräuchen können einige Gesten schnell falsch ausgelegt werden, und zu einer peinlichen Situation führen. Es kann also nicht schaden, sich über die Basics des japanischen Knigge schlau zu machen. Im Prinzip wird es Langnasen nicht sofort übel genommen, wenn sie beispielsweise einen kleinen Fehler bei der Begrüssung machen, doch eine Handvoll Regeln sollte man einfach draufhaben.
Do’s und Dont’s in Japan - Wie war das mit den Hausschuhen?
Von einigen wird der typisch japanische Spleen mit den verschiedenen Slippern als Urban Legend verschrieen, doch diese Besessenheit ist eine Tatsache. Bei einem Besuch in einem fremden Haus müssen [...mehr]
Japan ist nicht umsonst für seinen exzellenten Bildungsstandart bekannt. In den letzten Jahren kamen immer wieder Nobelpreisträger aus dem Reich der Sonne.
Japan ist nicht zuletzt wegen seiner auf höchstem Standard ausgestatteten Hochschulen ein Ort an dem heute viele Führungskräfte studieren um dort Erfahrungen zu sammeln, die Sprache zu lernen und Netzwerke aufzubauen. Japans Hochschulen sind mit allem ausgestattet, was der junge Akademiker zum erfolgreichen Abschluss führt. Von modernsten Forschungseinrichtungen über reichlich ausgestattete Büchereien bis hin zum Computerzugang ist alles vorhanden. Auch kann man an Japans Hochschulen von Elektrotechnik über Medizin bis BWL hin zu Japanischer Literatur alles studieren was das Herz begehrt. [...mehr]
Die Währung in Japan hat Tradition. Der Yen ist die drittgrösste internationale Währungseinheit, und wird auf dem Parkett in der ganzen Welt gehandelt. Seit dem vorletzten Jahrhundert bezahlen die Japaner mit der selben Währung, und doch ist sehr viel passiert.
Die japanische Währung ist ein festes Standbein der internationalen Wirtschaft. Seit 1870 bezahlt man in Japan mit der Einheit, die wörtlich übersetzt “runder Gegenstand” bedeutet. Ursprünglich gab es mit dem Sen und dem Rin noch zwei kleinere Einheiten, die aber heutzutage nur noch einen rechnerischen Wert haben. Der Yen hat einen langen Weg hinter sich seit seiner Einführung in der Meji-Zeit. Er wurde nach westlichem Vorbild in Silber und Gold geprägt, und hat sich bis heute auf dem internationalen Markt behaupten können.
Währung in Japan - Die Geschichte des Yen
Der Weg des Yen an die Spitze der internationalen Währungen war lang und beschwerlich. Ende des 19. Jahrhunderts wurden in Japan Silber- und Goldmünzen nach internationalem Vorbild geprägt, um auf [...mehr]
Die Kirschblütenfront zieht über das Land und der 1. Mai steht vor der Tür. Das kann nur eines bedeuten: In Japan wird es höchste Zeit für die Golden Week. Millionen von Sararimen freuen sich auf die freien Tage am Ende des Wirtschaftsjahres.
Auch bei uns macht bekanntlich der Mai alles neu, aber in Nippon nimmt sich der Wonnemonat dieses Sprichwort wirklich zu Herzen. Das neue Finanzjahr beginnt, Schüler und Studenten können sich auf ein neues Schuljahr bzw. Semester freuen, und in den Betrieben finden Beförderungen traditionell im Mai statt. Das Highlight ist aber natürlich die Zeit um den 1. Mai, wenn überall im Land die Golden Week zelebriert wird.
Die Golden Week - Eine der wichtigsten Ferienperioden in Japan
Genau gesagt handelt es sich bei der Golden Week um eine Ansammlung von mehreren Feiertagen im Zeitraum von 7 Tagen - zwischen dem 29. April und dem 5. Mai. [...mehr]
Irgendwann ist einjeder das erste Mal Bus gefahren. Das war ganz einfach: Man stieg ein, hielt unter Umständen noch irgendeinen Wisch hoch, schaute eine Weile aus dem Fenster und wenn man Oma am Straßenrand stehen sah, stieg man wieder aus. In Japan läuft das ganze etwas anders. Hier ein Walkthrough für alle Japan-Neulinge.