Celeb to Binbou Tarou – Die Berühmtheit und der arme Schlucker

Eine Berühmtheit verschaut sich in einen armen Normalbürger; sie zanken sich; Welten treffen (mit humoristischem Effekt) aufeinander – das Konzept ist nicht gerade ungewöhnlich. Das heißt aber nicht unbedingt, dass sich das Einschalten nicht lohnt.

Da ich momentan ungeduldig auf die Dienstagsausbeute der Herbststaffel warte und mir nichts besseres einfällt, plocke ich mal ‚ne Runde. Ich hatte mir ja vorgenommen, lieber eine Weile bzw. ein paar Folgen abzuwarten, bis ich mir mein Urteil bilde, doch einige Gewinner meines Herzens gibt es schon. In Celeb to Binbou Tarou (sprich: Bimbo Taro) mimt Ueto Aya Alice. Das Mädel lässt sich eigentlich nur als pink bezeichnen: Reich, verwöhnt und ne kräftige Portion meschugge. Paris Hilton à la Japan (Tokio Yamada?) eben.

Der Bimbo Taro, also der arme Schlucker, scheint im realen Leben auch Geld zu brauchen, sonst wär er wohl nicht gleichzeitig in der Rolle des Scrap Teachers auf NTV zu sehen. Im Drama ist seine Lage ein wenig übertrieben dargestellt: Immer wieder mal arbeitslos und auch ansonsten nur die Sorte Jobs, die seine drei kleinen Kinder nicht ernähren können. Dementsprechend lebt er in vorbildlich Zen-tauglichen, ritterlichen Verhältnissen (d.h. strunzarm). Das Zusammentreffen der beiden ist zwar imho nicht das J-Drama der Saison (ich find OL Nippon und am Dienstag Oh! My Girl! wesentlich spannender), aber immerhin interessant genug, dass ich deswegen D-Addicts campe.

Fazit: Für Fans dieses Konzepts bzw. von Liebeskomödien wirklich nette Serie.