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	<title>Life in Japan</title>
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	<description>Für Otaku und solche, die es werden wollen</description>
	<pubDate>Wed, 01 Feb 2012 15:17:04 +0000</pubDate>
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		<title>Bubble Tea: Das Trend-Getr&#228;nk aus Asien</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Feb 2012 15:17:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<category><![CDATA[J-Food]]></category>

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			<description><![CDATA[Bubble Tea, das Getränk aus schwarzem oder grünem Tee, Milch und den charakteristischen Kügelchen aus Tapioka ist in Asien und den USA schon lange etabliert. Bei uns breitet sich der Trend von Berlin aus nun [...]]]></description>

			<content:encoded><![CDATA[<strong>Bubble Tea, das Getränk aus schwarzem oder grünem Tee, Milch und den charakteristischen Kügelchen aus Tapioka ist in Asien und den USA schon lange etabliert. Bei uns breitet sich der Trend von Berlin aus nun über ganz Deutschland aus. Endlich!</strong>

<a title="Bubble Tea ©Flickr/cumi&amp;ciki" rel="lightbox" href="http://www.lifeinjapan.de/wp-content/uploads/2012/02/bubble-tea-cumiciki.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-3415" title="Bubble Tea ©Flickr/cumi&amp;ciki" src="http://www.lifeinjapan.de/wp-content/uploads/2012/02/bubble-tea-cumiciki.jpg" alt="" width="429" height="320" /></a>
<strong>Bubble Tea</strong>, was soviel heißt wie "Blasentee" leitet sich von der Übersetzung eines chinesischen Wortes ab, welches für die Zubereitung von Teegetränken verwendet wird, bei dem <strong>verschiedene Zutaten vermischt</strong> werden. Wörtlich übersetzt würde das Trendgetränk "<strong>Perlen-Milchtee</strong>" heißen, was sich auf die zugefügten <strong>Tapioka-Kügelchen </strong>bezieht, die den Bubble Tea so unvergleichlich machen. Bei Tapioka handelt es sich um <strong>Speisestärke aus der Maniok-Wurzel</strong>, welche traditionell für Desserts und Süßspeisen verwendet wird. Erfunden wurde das Getränk in den <strong>1980er Jahren in Taiwan</strong>, wurde jedoch erst so richtig bekannt, als das <strong>japanische Fernsehen in den 90ern</strong> darüber berichtete. Von da an war der Erfolg des Bubble Teas nicht mehr aufzuhalten und nun öffnen auch in Deutschland endlich immer mehr <strong>Bubble-Tea-Bars</strong>.<!--more-->
<h3><strong>Bubble Tea: Ein außergewöhnlicher Trinkgenuss</strong></h3>
Der <strong>klassische Bubble Tea </strong>wird aus <strong>schwarzem, leicht gesüßten <a href="/teezeremonie-in-japan-ablauf-des-teerituals/" target="_blank">Tee</a> und Milch</strong> hergestellt. Diesem werden die <strong>gummiartigen</strong> und an sich fast <strong>geschmacklosen Tapioka-Perlen </strong>beigefügt, welche vorher gut eine halbe Stunde gekocht und anschließend abgeschreckt wurden, um die richtige Konsistenz zu erhalten. Serviert wird der Bubble Tea dann in einem Glas oder Plastikbecher <strong>mit einem dicken Strohalm</strong>, durch den man die Kügelchen saugt und dann zerkaut. Dadurch wird der Genuss verlängert und die Aromen können sich besser entfalten. Im <strong>Winter </strong>trinkt man den Perlentee <strong>warm</strong>, im <strong><a href="/cream-soda-ein-amerikanisches-sommergetraenk-das-nur-noch-asiaten-moegen/" target="_blank">Sommer</a> </strong>hingegen wird er eisgekühlt und zum Teil auch <strong>mit chruched ice</strong> serviert.
<h3><strong>Varianten des Bubble Teas</strong></h3>
Inzwischen gibt es neben der klassischen Variante auch <strong>zahlreiche Abwandlungen</strong> des <a href="/sake-reiswein-aus-japan/" target="_blank">Getränks</a>. <strong>Verschiedene Teesorten</strong> werden mit <strong>unterschiedlichsten Sirupsorten oder Fruchtpürrees </strong>vermischt. Die Geschmacksrichtungen reichen von Honig, über Mango oder Ananas bis hin zu Schoko oder Vanille, wobei einige der Bubble Teas eher an Milchshakes oder Säfte erinnern. Seit einiger Zeit können Kaffeefreunde sogar einen <strong>Bubble Coffee</strong> genießen.]]></content:encoded>

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		<title>Kapselhotel –  &#220;bernachten in einem Schlie&#223;fach f&#252;r Menschen</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Jan 2012 10:27:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Reise]]></category>

		<category><![CDATA[Grundwissen]]></category>

		<category><![CDATA[Japan]]></category>

		<category><![CDATA[Kultur]]></category>

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			<description><![CDATA[Ein Kapselhotel ist vergleichbar mit einem Schließfach für Menschen. In den engen Kabinen findet ein ausgewachsener Mensch gerade einmal Platz zum Schlafen und Privatsphäre gibt es so gut wie gar nicht.



In Städten wie Tokio, Yokohama [...]]]></description>

			<content:encoded><![CDATA[<strong>Ein Kapselhotel ist vergleichbar mit einem Schließfach für Menschen. In den engen Kabinen findet ein ausgewachsener Mensch gerade einmal Platz zum Schlafen und Privatsphäre gibt es so gut wie gar nicht.</strong>

<a title="Kapselhotel –  Übernachten in einem Schließfach für Menschen  ©Flickr/Kojach" rel="lightbox" href="http://www.lifeinjapan.de/wp-content/uploads/2012/01/kapselhotel-kojach.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-3404" title="Kapselhotel –  Übernachten in einem Schließfach für Menschen  ©Flickr/Kojach" src="http://www.lifeinjapan.de/wp-content/uploads/2012/01/kapselhotel-kojach.jpg" alt="" width="472" height="319" /></a>

In Städten wie <strong>Tokio</strong>, <strong>Yokohama </strong>oder <strong>Osaka </strong>in denen es alles gibt außer Platz, musste eine Möglichkeit gefunden werden möglichst viele Gäste auf <strong>engem Raum</strong> unterzubringen, die Idee eines Kapselhotels war geboren. Bei dieser Hotelform schlafen die Menschen in kleinen Kabinen, die in etwa eine Bodenfläche von <strong>2 m²</strong> und eine Höhe von <strong>1,20 m</strong> vorweisen. Auf diese Weise können in <strong>einem Raum</strong> von <strong>50 m²</strong> Größe in etwa <strong>20 Menschen</strong> untergebracht werden.
In Japan ist diese Form der Preiswerten Unterkunft teilweise sehr beliebt, doch westliche Gäste sind hier nur sehr selten anzutreffen. <!--more-->
<h3><strong>Ein Kapselhotel befindet sich meist in der Nähe von Bahnhöfen</strong></h3>
Zumeist befinden sich die Kapselhotels in der Nähe von großen <strong>Bahnhöfen </strong>und <strong>Rotlichtvierteln</strong>. Die Gäste sind zumeist entweder Geschäftsreisende, Menschen die den letzten Zug nach Hause verpasst haben oder aber lange feiern waren und einen über den Durst getrunken haben.

Bei den <strong>geringen Übernachtungskosten</strong> darf allerdings außer einem Fernseher und zumeist einem kostenlosen Internetzugang <strong>kein </strong>weiterer <strong>Luxus </strong>erwartet werden. Die <strong>sanitären Anlagen</strong> sind <strong>Gemeinschaftseinrichtungen</strong>, sodass viele der Kapselhotels nur Männern offenstehen. Eine <strong>Verpflegung</strong>, wie beispielsweise ein Frühstück, wird hier auch nicht angeboten. Dazu stehen, wie so häufig in <a href="/tag/japan/" target="_blank">Japan</a>, <strong>Automaten </strong>bereit, aus denen sich die Mahlzeit bei Bedarf gezogen werden kann.
<h3><strong>Die Kabine zum Übernachten bietet keinerlei Privatsphäre</strong></h3>
Obwohl die Kabinen ein wenig an Schließfächer für Menschen erinnern, gibt es <strong>keinen Schlüssel</strong> zu Abschließen. Lediglich ein <strong>Vorhang </strong>trennt die Kapsel vom Gemeinschaftsraum. Auf diese Weise bekommt der Gast so gut wie alles mit was um ihn herum passiert. Wer also einen leichten Schlaf hat, sollte sich besser Ohrenstöpsel besorgen.

Um zumindest die <strong>Illusion einer Privatsphäre</strong> aufrecht zu erhalten wird sich dort so gut wie gar nicht unterhalten. Etwas, das für westliche Gäste unvorstellbar ist, weshalb sie auch eher selten in solchen Unterkünften anzutreffen sind, da sie im Vergleich zu Asiaten größere <strong>Berührungsängste </strong>haben.

Bei der <strong>richtigen Nutzung</strong> der Kapseln lässt sich eben auch vieles verkehrt machen, da sie auf der Wahrung der <strong>japanischen Verhaltensweisen</strong> basiert.  So ist es beispielsweisein der japanischen <a href="/tag/kultur/" target="_blank">Kultur</a> gang und gäbe vor dem Betreten eines Hauses und somit auch des Hotelbereichs die Straßenschuhe in einem Schrank am Eingang einzuschließen und sich einen Kimono überzuziehen. Erst in diesem Outfit kann der Gast den Service des Hotels genießen, auch wenn dieser noch so dürftig ist.
Wer jedoch keine Scheu vor fremden Menschen besitzt und über ein gewisses <a href="/tag/grundwissen/" target="_blank">Grundwissen</a> bezüglich der japanischen Verhaltensweisen verfügt, der kann mit der Übernachtung in solch einer Unterkunft gut Geld sparen.]]></content:encoded>

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		<title>Mila Superstar: Sport-Manga und Anime f&#252;r M&#228;dchen</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Jan 2012 15:50:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[TV Programm]]></category>

		<category><![CDATA[Anime]]></category>

		<category><![CDATA[Japan]]></category>

		<category><![CDATA[Manga]]></category>

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			<description><![CDATA[Mila Superstar ist eine Manga-Reihe von Chikako Urano, welche hierzulande besonders durch die Adaption als Anime-Fernsehserie große Beliebtheit erlangte und als erster populärer Sport-Manga für Mädchen angesehen wird.

[youtube FyQNEFT39bU&amp;feature]

Mila Superstar handelt von der 12-jährigen Mila [...]]]></description>

			<content:encoded><![CDATA[<strong>Mila Superstar ist eine Manga-Reihe von Chikako Urano, welche hierzulande besonders durch die Adaption als Anime-Fernsehserie große Beliebtheit erlangte und als erster populärer Sport-Manga für Mädchen angesehen wird.</strong>

[youtube FyQNEFT39bU&amp;feature]

<strong>Mila Superstar</strong> handelt von der <strong>12-jährigen Mila Ayuhara</strong>, die aufgrund einer schweren Lungenkrankheit von Tokio nach Fujimi zieht, um dort zu genesen. Sie wird immer wieder vor vermeintlich aussichtslose Situationen gestellt, aus denen sie sich jedoch immer wieder mit viel Ehrgeiz selbst heraushilft. Mila besucht die Fujimi Junior, später dann die Senior Highschool, wo sie nicht nur <strong>Klassenbeste</strong> ist, sondern auch die <strong>erfolgreichste Spielerin der Volleyball-Mannschaft</strong> wird. Es geht um <strong>Kampfgeist, Freundschaft, Rivalitäten</strong> und darum, <strong>niemals aufzugeben,</strong> auch wenn einem immer wieder Hürden in den Weg gestellt werden. Der <a href="/tag/manga" target="_blank"><strong>Manga</strong></a>, der von <strong>1968-1970</strong> in der japanischen Manga-Zeitschrift Margaret veröffentlicht wurde, bildete die Vorlage für die<strong> Anime-Fernsehserie</strong>, die <strong>1969 </strong>unter der Regie von Fumio Kurokawa und Eiji Okabe produziert wurde und <strong>104 Folgen</strong> umfasst.<!--more-->
<h3><strong>Mila Superstar: Die Anime-Fernsehserie</strong></h3>
Für die<strong> erfolgreiche Adaption als <a href="/tag/anime" target="_blank">Anime</a> </strong>entwarf Eiichi Nakamura das Charakterdesign, wobei die künstlerische Leitung von Hisao Fukuda sowie Jun Ikeda übernommen wurde. In <strong>Japan </strong>wurde die Serie vom <strong>7. Dezember 1969 bis zum 18. November 1971</strong> ausgestrahlt. Die <strong>Erstausstrahlung in Deutschland</strong> erfolgte <strong>auf RTL2 vom 26. Oktober 1993 bis zum 18. März 1994</strong>. Die Episoden 18, 19 und 34 waren hierzulande jedoch nicht zu sehen, da man sie als zu hart einstufte. Inzwischen sind diese jedoch, neben allen anderen, auf <strong>DVD </strong>erhältlich, allerdings ohne deutsche Synchronisation.
<h3><strong>Die Musik zur Serie</strong></h3>
Komponist der Musik war <strong>Takeo Watanabe</strong>. Besonders das <strong>Titellied Atakku No.1</strong>, welches in den Folgen 1 bis 5 von Kurumi Kobato und ab Folge 6 von Kumiko Ösugi gesungen wurde, entwickelte sich zu einem wahren Hit in <a href="/tag/japan" target="_blank">Japan</a> und wurde <strong>mehr als 700.000 mal verkauft</strong>. In der deutschen Version verwendete man ein anderes Titellied, das sich der Melodie aus dem italienischen Vorspann bedient und einen neuen Text zugeschrieben bekam. Auch dieser Song wurde zu einem <strong>großen Erfolg</strong> und ist bis heute noch vielen bestens bekannt.]]></content:encoded>

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		<title>Themenkurse Japanisch – Die einfachsten S&#228;tze und Redewendungen f&#252;r Mangafans</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Jan 2012 09:13:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<category><![CDATA[Japanisch]]></category>

		<category><![CDATA[Sprache]]></category>

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			<description><![CDATA[Die Themenkurse des Japanischen Kulturinstituts in Köln drehen sich rund um die beliebten Comics aus . Mangafans lernen hier die wichtigsten Redewendungen, die so in keinem Wörterbuch zu finden sind. 



Mangafans können sich freuen, das [...]]]></description>

			<content:encoded><![CDATA[<strong>Die Themenkurse des Japanischen Kulturinstituts in Köln drehen sich rund um die beliebten Comics aus . Mangafans lernen hier die wichtigsten Redewendungen, die so in keinem Wörterbuch zu finden sind. </strong>

<a title="Themenkurse Japanisch – Die einfachsten Sätze und Redewendungen für Mangafans  ©Flickr/Danny Choo" rel="lightbox" href="http://www.lifeinjapan.de/wp-content/uploads/2012/01/manga-danny-choo.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-3391" title="Themenkurse Japanisch – Die einfachsten Sätze und Redewendungen für Mangafans  ©Flickr/Danny Choo" src="http://www.lifeinjapan.de/wp-content/uploads/2012/01/manga-danny-choo.jpg" alt="" width="500" height="281" /></a>

Mangafans können sich freuen, das <strong>Japanische Kulturinstitut</strong> in <strong>Köln </strong>bietet im <strong>Januar </strong>und <strong>Februar </strong>wieder Themenkurse an, in denen sich alles um die vorwiegend in Schwarz weiß gehaltenen Comics dreht. Denn auch wenn die modernen Mangas eher Bild- als Textlastig sind, kann das ewige Nachschlagen im Wörterbuch ganz schön frustrierend sein und den Lesespaß verderben. Für all diejenigen, die <strong>Mangas </strong>gerne in der <strong>Originalsprache </strong>konsumieren sind die Kurse genau das richtige.<!--more-->
<h3><strong>Themenkurse für Anfänger und Fortgeschrittene</strong></h3>
Der <strong>Anfängerkurs </strong>im Oktober letzten Jahres war gut besucht, über 20 Teilnehmer lernten dort unter anderem wie sich begrüßt und entschuldigt wird. Am Ende des Kurses verstanden alle <strong>einfache Sätze</strong> und natürlich die wichtigsten <strong>Floskeln </strong>der japanischen <a href="/tag/sprache/" target="_blank">Sprache</a>, die in den Mangas zwar immer wieder vorkommen, aber in keinem Wörterbuch zu finden sind.

Wer mehr über die sprachlichen Besonderheiten von Anime und Manga erfahren möchte hat am <strong>28. Januar</strong> erneut die Gelegenheit dazu, denn da bietet das <strong>Japanische Kulturinstitut</strong> einen erneuten <strong>Themenkurs</strong> <strong>Japanisch für Anfänger</strong> an. Die <strong>Kursgebühr </strong>beträgt <strong>8,00 Euro</strong>. Auch <strong>Fortgeschrittene </strong>kommen wieder auf ihre Kosten. Ein Kurs für die Mittelstufe findet am <strong>4. Februar</strong> statt, die <strong>Kursgebühr </strong>beträgt ebenfalls <strong>8,00 Euro</strong>. Die Teilnehmer erlernen hier weitere Redewendungen und Ausdrücke, die sie zum Lesen der Mangas in der Originalsprache benötigen.
<h3><strong>Ein besonderes Angebot: Japanisch für's Internet</strong></h3>
Mangafans die gerne auf <strong>japanischen Internetseiten</strong> stöbern, stoßen immer wieder auf verschiedene Zeichen, die jedoch ganz anders aussehen als die <strong>Smileys </strong>wie wir sie kennen. Doch im normalen Sprachunterricht werden diese Zeichen mit denen die japanische Bevölkerung online ihre Gefühle ausdrückt oft nicht behandelt. Diese Lücke soll der <strong>Themenkurs <a href="/tag/japanisch/" target="_blank">Japanisch</a> für's Internet</strong> schließen. Wer sich mit dem Internet-Japanisch einmal näher beschäftigen möchte, der hat am <strong>24. März 2012</strong> die Gelegenheit dazu. Die <strong>Kursgebühr </strong>beträgt wie bei den anderen Themenkursen auch hier wieder <strong>8,00 Euro</strong>.]]></content:encoded>

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		</item>
		<item>
		<title>Korokke – Kroketten nach japanischer Art</title>
		<link>http://www.lifeinjapan.de/korokke-kroketten-nach-japanischer-art/</link>
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		<pubDate>Thu, 29 Dec 2011 12:18:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[J-Food]]></category>

		<category><![CDATA[Essen]]></category>

		<category><![CDATA[Kochen]]></category>

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			<description><![CDATA[Japanische Korokken ähneln unseren Kroketten sehr, doch dürfte dieses Gericht für uns Europäer dennoch gewöhnungsbedürftig sein. Für diejenigen, die einmal ausprobieren möchte wie die frittierte Speise schmeckt gibt es hier ein Rezept für Kartoffel-Hackfleisch Korokken.



Ein [...]]]></description>

			<content:encoded><![CDATA[<strong>Japanische Korokken ähneln unseren Kroketten sehr, doch dürfte dieses Gericht für uns Europäer dennoch gewöhnungsbedürftig sein. Für diejenigen, die einmal ausprobieren möchte wie die frittierte Speise schmeckt gibt es hier ein Rezept für Kartoffel-Hackfleisch Korokken.</strong>

<a title="Korokken ©Flickr/jetalone" rel="lightbox" href="http://www.lifeinjapan.de/wp-content/uploads/2011/12/korokken-jetalone.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-3383" title="Korokken ©Flickr/jetalone" src="http://www.lifeinjapan.de/wp-content/uploads/2011/12/korokken-jetalone.jpg" alt="" width="500" height="375" /></a>

Ein typisches Klischee besagt, dass sich Japaner stets gesund ernähren, doch anhand von Korokken wird deutlich, dass dem nicht immer so ist. Beim Gedanken an japanisches <a href="/tag/essen/" target="_blank">Essen</a> schießen uns zwar sofort Gerichte wie <strong>Sushi </strong>und <strong>Sashimi </strong>ins Gedächtnis, doch beherbergt die japanische Küche auch etliche <strong>frittierte Gerichte</strong>.
Die <strong>Tempura</strong>, man könnte sie auch als <strong>Tapas </strong>bezeichnen, wurden einst von <strong>portugiesischen Händlern</strong> im <strong>16. Jahrhundert</strong> nach Japan gebracht und sind seitdem nicht mehr wegzudenken. Zusammen mit Einflüssen aus der <strong>französischen Küche </strong>entstand so die Korokke (jap.: コロッケ).<!--more-->
<h3><strong>Der Unterschied von Korokken zu deutschen Kroketten</strong></h3>
In Japan werden Korokken, nicht wie die Kroketten in Deutschland als Beilage, sondern als <strong>Hauptspeise</strong> gereicht. Als <strong>eigenständige Mahlzeit</strong> können sie sowohl <strong>kalt</strong>, als auch <strong>warm </strong>verzehrt werden. Es gibt sie in jedem Supermarkt und in Restaurants zu kaufen, doch existieren im Gegensatz zu den uns bekannten Kartoffelröllchen zahlreiche <strong>Varianten </strong>dieser Speise. Hauptsächlich lassen sich davon jedoch vier verschiedene Arten ausfindig machen:
<ul>
	<li>Ebi Korokke</li>
	<li> Krabben-Creme Korokke</li>
	<li> Hackfleisch Korokke</li>
	<li> Curry korokke</li>
</ul>
Die japanischen Korokken werden meist mit gehäckseltem <strong>Weißkohl </strong>und einer <strong>Tonkatsu Sauce</strong> serviert, die unserer Worcestershire Sauce ähnelt.
<h3><strong>Rezept für japanische Kartoffel-Hackfleisch Kroketten</strong></h3>
<strong>Zutaten (ca. 4 Portionen):</strong>
<ul>
	<li>600g Kartoffeln</li>
	<li>250g Hackfleisch vom Rind</li>
	<li>3 Zwiebeln</li>
	<li>1 Liter Wasser</li>
	<li>1 EL Salatöl</li>
	<li>Salz</li>
	<li>Pfeffer</li>
</ul>
Für die Panade:
<ul>
	<li> 35 g Mehl</li>
	<li> 1 Ei</li>
	<li> 60g Paniermehl</li>
</ul>
<strong>Zubereitung:</strong>
<ol>
	<li>Die <strong>Kartoffeln </strong>zunächst <strong>schälen </strong>und <a href="/tag/kochen/" target="_blank"><strong>kochen</strong></a>, anschließend mit einem Kartoffelstampfer grob <strong>zerdrücken</strong>.</li>
	<li>Die <strong>Zwiebel </strong>in kleine <strong>Würfel </strong>schneiden und in einer Pfanne <strong>anbraten </strong>bis sie glasig sind.</li>
	<li>Das <strong>Hackfleisch </strong>zu den Zwiebeln geben und gut <strong>durchbraten</strong>.</li>
	<li>Den <strong>Kartoffelbrei </strong>mit dem <strong>Hackfleisch vermengen </strong>und mit <strong>Salz </strong>und <strong>Pfeffer </strong>abschmecken.</li>
	<li>Mit den Händen in etwa gleich große <strong>Röllchen </strong>formen.</li>
	<li>Die <strong>Kartoffelröllchen </strong>nun zunächst in <strong>Mehl </strong>und anschließend in zuvor verquirltem <strong>Ei </strong>wenden.</li>
	<li>Jetzt im <strong>Paniermehl </strong>wälzen und gleich danach für in etwa <strong>90 Sekunden frittieren</strong>.</li>
</ol>]]></content:encoded>

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		</item>
		<item>
		<title>Irezumi - Japanische Tattookunst</title>
		<link>http://www.lifeinjapan.de/irezumi-japanische-tattookunst/</link>
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		<pubDate>Fri, 23 Dec 2011 09:32:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>

		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>

		<category><![CDATA[Japan]]></category>

		<category><![CDATA[Japanisch]]></category>

		<category><![CDATA[Kirschblüte]]></category>

		<category><![CDATA[Tradition]]></category>

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			<description><![CDATA[Irezumi ist die Kunst der japanischen Tätowierung. Eine bekannte Art zu tätowieren ist Tebori. Dies wird mit Hand ausgeführt. Wo liegt der Ursprung?



Die japanische Tattookunst hat eine alte Tradition. Da früher nur Kriminelle tätowieren wurden, [...]]]></description>

			<content:encoded><![CDATA[<strong>Irezumi ist die Kunst der japanischen Tätowierung. Eine bekannte Art zu tätowieren ist Tebori. Dies wird mit Hand ausgeführt. Wo liegt der Ursprung?</strong>

<a title="Irezumi - Japanische Tattookunst ©Flickr/Ha-Wee" rel="lightbox" href="http://www.lifeinjapan.de/wp-content/uploads/2011/12/irezumi-ha-wee.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-3370" style="border: 0pt none; padding: 3pt 10pt 3px 0px; float: left;" title="Irezumi - Japanische Tattookunst ©Flickr/Ha-Wee" src="http://www.lifeinjapan.de/wp-content/uploads/2011/12/irezumi-ha-wee-199x300.jpg" alt="" width="199" height="300" /></a>

Die japanische <strong>Tattookunst </strong>hat eine alte Tradition. Da früher nur Kriminelle tätowieren wurden, waren <strong>Tätowierungen </strong>in Japan lange Zeit verboten und wurden erst 1948 wieder legalisiert. Irezumi ist das japanische Wort für <strong>Tattoo</strong>. Sie zeichnen sich durch einen sehr speziellen Stil aus. Dieser ist stark mit der japanischen <strong>Mythologie </strong>und Kultur verbunden. Traditionell wird in Japan mit der Technik die man Tebori nennt, per Hand, tätowiert. Wie ist die Geschichte japanischer Tattookunst? Wie hat sie sich zu dem <strong>entwickelt</strong>, wie sie <strong>heute </strong>ist?
<h3><strong>Irezumi - Japanische Tätowierkunst</strong></h3>
<strong>Tätowierungen</strong>, Irezumis, haben in Japan eine sehr alte <a href="/tag/geschichte/" target="_blank">Geschichte</a>. Irezumi meint wörtlich das Einstechen von Farbe unter die Haut.  Ihre Anfänge werden bereits in der Yayoi-Zeit vermutete. Doch mit <strong>Fortschreiten</strong> der Zeit bekamen Tätowierungen zunehmend einen negativen Beigeschmack. Es wurde nicht mehr nur rituell oder <strong>spirituell </strong>tätowiert, sondern Tätowierungen wurden zunehmend als Strafe bzw. Brandmarkung für Kriminelle eingesetzt. Ihnen wurde in der Breite eines Fingers, ein Strichcode, an dem man sogar ablesen konnte, was der Kriminelle verbrochen hatte, eintätowiert. Daher war vor allem in der breiten <strong>Öffentlichkeit</strong>, das Tragen von Tattoos weitestgehend verpönt. Leute die tätowiert waren, wurden von der <strong>Gesellschaft</strong> ausgegrenzt und konnten sich nicht wieder eingliedern. Dies führte zur Herausbildung der eigenen Schicht, den <strong>Yakuza </strong>(die japanische Mafia). 1870 wurden <strong>Tätowierungen </strong>endgültig verboten. Dieses Verbot wurde erst 1948 wieder aufgehoben.<!--more-->
<h3><strong>Tebori - Tätowierung per Hand</strong></h3>
Tebori meint wörtlich, das Schnitzen von Hand. <strong>Herausgebildet </strong>hat sich diese Technik während des 18. und 19. Jahrhunderts, als erste Tätowierer nach <a href="/tag/japan/" target="_blank">Japan</a> kamen. Der <strong>Tätowierprozess</strong> der traditionell von Hand ausgeführt wird, beginnt schon bei der eigenen „Herstellung“ der Instrumente. Nadeln werden dazu in einer Reihe arrangiert und an einen langen <strong>Bambusstock </strong>befestigt. Der Bambusstab liegt über dem linken Daumen des Tätowierers, während dieser das Ende des Stabs in der rechten Hand hält. Die Farbe wurde meistens auf der Basis von Kohle <strong>zusammengemischt</strong>. Die Tätowiermethode ist ähnlich der einer elektrischen Tätowiermaschine, wobei der Unterschied in der <strong>Öffnung </strong>der Haut liegt, was der Tätowierer mit vorwärts Bewegungen des rechten Arms, tut. Fans dieser <strong>Methode </strong>sind davon überzeigt, dass das Ausführen per Hand, weniger Schaden anrichtet, als die <strong>Maschine</strong>.
<h3><strong>Tebori Tätowierungen - eine Kunst für sich</strong></h3>
Es ist in Japan <strong>Tradition</strong>, dass wenn man sich tätowieren lässt, man dies bei einem Meister macht, zu dem man dann sein Leben lang geht. Es gibt in Japan auch heute nur wenige dieser <strong>Tebori-Meister</strong>. Diese geben, in alter <a href="/tag/tradition/" target="_blank">Tradition</a>, ihr <strong>Wissen </strong>an einen Schüler weiter. Die Ausbildung für die Schüler beträgt ca. 5 Jahre, in der sie bei ihrem Meister wohnen und für ihn arbeiten. Mit Abschluss der <strong>Ausbildung</strong> ist man jedoch noch nicht ganz entlassen, sondern muss seinem Meister für ein Jahr, seinen <strong>Lohn </strong>als Zeichen der <strong>Dankbarkeit </strong>geben.
<h3><strong>Symbolik japanischer Tattoos</strong></h3>
Zu den beliebten <strong>japanischen </strong>Motiven zählt u.a. der Koi-Fisch, der für Stärke, Erfolg und Durchsetzungsvermögen, steht. Weiterhin gibt es auch den traditionellen Drachen, der ein Glückssymbol ist. Andere <strong>Motive </strong>sind Dinge aus der Pflanzenwelt, wie die <a href="/tag/kirschbluete/" target="_blank">Kirschblüte</a>, die für <strong>Schönheit</strong>, Freude, aber auch Vergänglichkeit steht. Weitere Motive kommen aus der Mythologie. Anders als hier in Europa, wo wir unseren Körper oftmals nur mit einem kleinen Motiv verzieren, ist das traditionelle <a href="/tag/japanisch/" target="_blank">japanische</a> Tattoo ein „<strong>Bodysuit</strong>“ (Ganzkörpertattoo, s. Foto), an dem man sein Leben lang arbeitet. Dieses wird, wenn es fertig ist, vom <strong>Künstler </strong>signiert.

In Japan ist also <strong>„Tattoo-Kunst"</strong> noch wirkliche Kunst.]]></content:encoded>

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		<title>„Kodo“ trommeln Japans Herzschlag</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Dec 2011 15:35:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<category><![CDATA[Film]]></category>

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			<description><![CDATA[Die Trommlergruppe „Kodo“ trägt seit 1981 den musikalischen Herzschlag Japans in die Welt. 

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Die japanische Trommelgruppe „Kodo“ gilt als Vorreiter der japanischen Trommelkunst. Seit sie 1981 ihr Debüt im geteilten Berlin gegeben haben, haben [...]]]></description>

			<content:encoded><![CDATA[<strong>Die Trommlergruppe „Kodo“ trägt seit 1981 den musikalischen Herzschlag Japans in die Welt. </strong>

[youtube C7HL5wYqAbU]

Die japanische <strong>Trommelgruppe </strong>„Kodo“ gilt als Vorreiter der japanischen Trommelkunst. Seit sie 1981 ihr Debüt im geteilten Berlin gegeben haben, haben sie über 3400 Auftritte absolviert. Damit bringen sie der <strong>Welt </strong>die japanische Kultur ein wenig näher, aber <strong>interpretieren </strong>auch traditionelle japanische Musik auf ihre Weise. In diesem Jahr konnten sie ihr 30 jähriges Bestehen feiern. Auf ihrer Tour im nächsten Jahr werden sie auch ein paar Konzerte in <strong>Deutschland </strong>geben. Da wird es Zeit für einen Rückblick, sowie einen Blick nach vorne. Was verbirgt sich hinter der Trommelgruppe „Kodo“, die sogar auf einer Insel in einer Art „<strong>Community</strong>“ leben?
<h3><!--more--></h3>
<h3><strong>„Kodo“ - „Drummers of Japan“</strong></h3>
Der Name „Kodo“ bedeutet in seiner <strong>Übersetzung </strong>zum einen „Herzschlag“ und zum anderen „Kinder der Trommel“. Dies bezieht sich einerseits auf den <strong>Herzschlag</strong>, den Ur-Rhythmus des Lebens, der fast so alt ist, wie die Trommel selbst. Und andererseits meint dies den Herzschlag, wie Kinder ihn im Mutterleib hören. Angeblich soll der Ton der Trommel <strong>Kinder </strong>auch zum Schlafen bringen. „Kinder der <strong>Trommel</strong>“ heißt für sie so viel wie, dass sie die Trommel <strong>simpel </strong>spielen wollen, in der Art eines Kindes.
<h3><strong>Nicht nur gemeinsames Musizieren</strong></h3>
Die Trommelgruppe „Kodo“ hat sich 1981 <strong>formiert</strong>, bestand aber vorher unter dem Namen „Sado no Kuni, Ondekoza“. Sie ist im selben Jahr bei den Berliner Festwochen in <strong>West Berlin </strong>aufgetreten. Bei diesem Konzert war das Publikum so begeistert, dass sie eine Stunde lang Zugaben forderten. Der Rest der Tournee war ein ähnlicher Erfolg. Jetzt besteht der <strong>Zeitplan </strong>der Gruppe aus einem Drittel an Auftritten im Ausland, einem weiteren Drittel an Auftritten in <a href="/tag/japan/" target="_blank">Japan</a> und dem letzten <strong>Drittel</strong>, das sie auf der Insel „Sado“ verbringen um neues Material zu schaffen und zu proben. Das Leben in der <strong>Gemeinschaft </strong>beginnt schon früh morgens mit einem 10 km Lauf. Danach kommen noch intensive musikalische <strong>Vorbereitungen</strong>. Die Musiker leben alle in einer großen Gemeinschaft, bescheiden und naturbelassen, auf der Insel „Sado“. Es geht ihnen um drei Grundsätze: Leben, <a href="/tag/lernen/" target="_blank">Lernen</a>, <strong>Kreieren</strong>.
<h3><strong>Im Zentrum steht (natürlich) die Trommel</strong></h3>
<strong>Trommel </strong>heißt auf <a href="/tag/japanisch/" target="_blank">Japanisch</a> „Taiko“. Die Trommel ist tief in der japanischen Kultur verankert und kann bis ins 6. Jahrhundert, wie <strong>Funde </strong>belegt haben, zurückverfolgt werden. Mit dem Einsatz der Trommel versucht die Gruppe „Kodo“ u.a. auch die japanische „Taiko“-<a href="/tag/kultur/" target="_blank">Kultur</a> zu bewahren. Sie arbeiten mit einer Vielzahl von Trommeln. <strong>Angefangen</strong>, bei der kleinen Jang-gwara, über die Shimejishi, bis hin zur O-daiko, die aus einem einzelnen <strong>Baum </strong>gemacht wird und schon mal 400 Kilo wiegen kann.
Über die Trommelgruppe „<strong>Kodo</strong>“ wurde 1996 auch ein <a href="/tag/film/" target="_blank">Film</a> gedreht, der deren <strong>Live-Performance</strong> auf der Akropolis zeigt und die Musiker zu Wort kommen lässt. Wer diese außergewöhnlichen Musiker einmal live erleben möchte, wird im nächsten Jahr mehrmals <strong>Gelegenheit </strong>dazu bekommen. Sie spielen immer unplugged, doch wenn die Trommeln erklingen, bekommt man dies als <strong>Zuhörer </strong>noch in der Magengegend zu spüren.]]></content:encoded>

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		<title>Pac-Man: Japanisches Kulturgut der Gaming Industrie</title>
		<link>http://www.lifeinjapan.de/pac-man-japanisches-kulturgut-der-gaming-industrie/</link>
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		<pubDate>Wed, 07 Dec 2011 11:02:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>

		<category><![CDATA[Games]]></category>

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			<description><![CDATA[Es gibt wohl kein einziges Computerspiel, das so legendär und wegweisend ist, wie Pac-Man, eines der Arcade-Spiele, die quasi synonym mit dem Medium genannt werden können. Was Pac-Man ausmacht und wie es entstanden ist, haben [...]]]></description>

			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin-bottom: 0cm;"><strong>Es gibt wohl kein einziges Computerspiel, das so legendär und wegweisend ist, wie Pac-Man, eines der Arcade-Spiele, die quasi synonym mit dem Medium genannt werden können. Was Pac-Man ausmacht und wie es entstanden ist, haben wir für euch heraus gefunden. </strong></p>
<p style="text-align: center;">[youtube M3D0JvYJkGc]</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Unsere Grußkarten und Gebete gebühren Toru Iwatani und seinem Team, das 1979 und 1980 als Namco-Angestellte in nur einem Jahr und 5 Monaten Videospiel-Geschichte schrieb.  <!--more--></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><strong>Toru Iwatani: Erfinder von Pac-Man</strong></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Innovativ war die Idee allemal, denn Iwatani hatte nicht nur ein relativ neues Konzept für Arcade <a href="/tag/games/" target="_blank">Games</a> generell im Hinterkopf - zuvor gab es fast nur Spaceshooter und Sportspiele a la Pong - sondern auch ein weibliches Publikum, das er mit den niedlichen Grafiken und der hübschen Musik an Land ziehen wollte.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><strong>Aus Pakkuman wird Pac-Man </strong></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Die Form von <a href="http://www.kabeleins.de/games/casual-games/pacman" target="_blank">Pac-Man</a> soll teilweise aus der Idee einer <a href="/category/japanische-kueche/" target="_blank">Pizza</a>, der ein Stück fehlt, teilweise aus einer runden Version des japanischen Zeichens für Mund (das quasi wie ein Viereck aussieht) entstanden sein, der Name war ursprünglich "Pakkuman", da man umgangssprachlich "paku-paku" für das Geräusch eines sich weit öffnenden und dann schließenden Mundes verwendete.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">[youtube sEUTixwY-ic]</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Iwatani selbst nannte das Spiel "Puck Man", unter dessen Namen es auch von den Amerikanern aufgekauft wurde, die in weiser Voraussicht den Namen in "Pac-Man" änderten, da "Puck" zu schnell mit einem wasserfesten Filzstift zu einem sehr beliebten Schimpfwort ummodeliert werden konnte.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">In Japan selbst wurde das Spiel nie so berühmt, wie in Amerika, wo es sofort zu einem Überraschungshit avancierte. Das Spiel selbst war simpel aufgebaut, aber herausfordernd genug im Gameplay und hatte außerdem Charaktere, was man von Spielen wie Pong oder Asteroids nicht sagen konnte.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Außerdem war es das erste Labyrinth-Spiel (und damit würde es die Pforten für Millionen weitere öffnen) und es wurde auch von Frauen gespielt, was anscheinend vorher mit anderen Spielen nicht der Fall war. Das schien auch die von der amerikanischen Firma Bally Midway von Namco anfangs unauthorisierte Nachfolgeversion „Ms Pac-Man“ zu nutzen, die von vielen sogar als qualitativ hochwertiger angesehen wird.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: center;">[youtube LTBcgS5BXTw]</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Die Idee, dass selbst die vier verschiedenen Geister verschiedene Persönlichkeiten und Spielverhalten hatten, war sicher genauso innovativ wie maßgebend für das Entwickeln von Gegnern in zukünftigen Spielen.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">roter Geist: Oikake/Shadow - verfolgt Pac-Man</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">pinker Geist: Machibuse/Speedy - versucht, sich vor Pac-Man zu positionieren</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">blauer Geist: Kimagure/Bashful - versucht, sich vor Pac-Man zu positionieren</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">oranger Geist: Otoboke/Pokey - verfolgt Pac-Man und tendiert zur unteren, linken Hälfte des Spielfeldes</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><strong>Ziel des Spieles</strong></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Das Spiel konnte noch nie besiegt werden, das liegt an einem Bug (Fehler) im Spiel selbst, das beim 255sten Level falsch konfiguriert und den halben Bildschirm mit Zahlen und Buchstaben vollmöllt, so dass man diese Hälfte nicht bespielen kann. Bis heute hat es niemand geschafft, das Spiel zu Ende zu spielen, auch wenn es Gerüchte gibt, dass Reagan in den 80ern einem 8-Jährigen dazu gratuliert haben soll.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Der Rekord, bis zum 255sten Level und dem Splitscreen zu kommen, beträgt übrigens ca. 3 Stunden, die Monate-lange Trainingsphase nicht mit eingerechnet.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><strong>Kulturgut</strong></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Neben "Pong" und "Dragon's Lair" ist Pac-Man das einzige Videospiel, das man im Smithsonian Museum findet (das muss seine Sammlung wohl auch mal auffrischen).</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Doch nicht nur im Gaming Bereich ist Pac-Man berühmt, auch in Film und Fernsehen gibt es unzählige Referenzen, ob nun Family Guy, Weird 'Al' Yankovic oder aber ein real erstelltes Pac-Man Spiel - die Fans zeigen ihre Liebe bunt und humorvoll und selbst Google nahm 2010 sein Logo und tauschte es gegen ein Pac-Man Spiel aus, was landesweit die Produktivität sinken ließ, da die Versuchung zu groß war, es durch zu spielen.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: center;">[youtube DRLegNSB0Pw]</p>]]></content:encoded>

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		<title>„Dir En Grey“: Von „Visual Kei“ zum Metal</title>
		<link>http://www.lifeinjapan.de/dir-en-grey-von-visual-kei-zum-metal/</link>
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		<pubDate>Fri, 02 Dec 2011 14:30:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<category><![CDATA[Japan]]></category>

		<category><![CDATA[Japanisch]]></category>

		<category><![CDATA[Kleidung]]></category>

		<category><![CDATA[Osaka]]></category>

		<category><![CDATA[Visual Kei]]></category>

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			<description><![CDATA[Der Exportschlager „Dir En Grey“ wird oft als „Visual Kei“-Band bezeichnet, doch in den letzten Jahren haben sie sich immer mehr dem Metal zugewandt.

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„Dir En Grey“ ist eine japanische Band aus Osaka, die sich [...]]]></description>

			<content:encoded><![CDATA[<strong>Der Exportschlager „Dir En Grey“ wird oft als „Visual Kei“-Band bezeichnet, doch in den letzten Jahren haben sie sich immer mehr dem Metal zugewandt.</strong>

[youtube sO1r5CFAFuY]

„Dir En Grey“ ist eine <strong>japanische </strong>Band aus Osaka, die sich Mitte der 90er Jahre gegründet hat. Damals konnte sie noch der „Visual Kei“-Szene zugeordnet werden. In den darauffolgenden Jahren hat sich die <strong>Band </strong>jedoch weiterentwickelt und sich immer mehr dem Metal verschrieben. Ihr Stil ist jedoch nach wie vor <strong>unverkennbar</strong>. In ihrer harten Musik spielen sie mit der japanischen Sprache und Kultur. Ihr unkonventionelles Auftreten kann aber auch so verstanden werden, dass sie die japanische Gesellschaft und vor allem die älteren Generationen, mit zum Teil engstirnigen <strong>Traditionen</strong>, schockieren wollen.<!--more-->
<h3><strong>„Dir En Grey“ - zumindest textlich kein Happy End</strong></h3>
Die <strong>Band </strong>aus <a href="/tag/osaka/" target="_blank">Osaka</a> hat sich 1997 gegründet. Wie sie auf den <strong>Bandnamen </strong>kamen, ist nicht ganz klar. Ob es eine Anspielung auf die Romanfigur, Dorian Grey, von Oskar <strong>Wilde </strong>ist, oder die andere gängige Meinung, dass das „Dir“ ans deutsche „dir“, das „En“ ans spanische „in“ und „grey“ ans <strong>englische </strong>Wort „grau“ angelehnt ist, ist nicht ganz <strong>klar</strong>. Wie es scheint ist es der Band auch nicht mehr wichtig.
<h3><strong>Die Anfänge „Visual Kei“</strong></h3>
Anfangs konnte „Dir En Grey“ noch der „<strong>Visual Kei</strong>“-Szene zugeordnet werden. Diese Musikrichtung zeichnete sich zunächst durch eine starke Vermischung verschiedener Stilrichtungen wie Glamrock, Punk und Metal aus. <strong>Optisch </strong>kann man sagen, dass sich „Visual Kei“-Künstler zu Beginn an Musikern wie David <strong>Bowie </strong>orientierten, die in den 80ern durch ausgefallene <a href="/tag/kleidung/" target="_blank">Kleidung</a>, Frisuren und androgynes Auftreten von sich reden machten. So reihte sich zunächst Mitte bzw. Ende der 90er Jahre auch <strong>„Dir En Grey“</strong> in die Reihe der typischen „<a href="/tag/visual-kei/" target="_blank">Visual Kei</a>“ Künstler und Musiker, klanglich wie auch optisch, ein. Doch während ihre ersten Alben noch recht ruhig und ausgeglichen waren, kam mit den Alben <strong>MACABRE </strong>(2000) und 鬼葬 (kisou, 2002) härtere Stücke dazu. Die Band, die seit den 2000er Jahren fast jedes Jahr ein Album rausgebracht hat, blieb dann auch bei einem <strong>metal-lastigen</strong> Sound.
<h3><strong>Auftritte, Aufstieg und Engagement</strong></h3>
Nach mehreren <strong>erfolgreichen </strong>Veröffentlichungen in <a href="/tag/japan/" target="_blank">Japan</a> folgten für die Band erste Auftritte im Ausland. Spielten sie 2002 noch in Shanghai, <strong>Hongkong</strong>, Taiwan und Korea, so folgte nach der Veröffentlichung des Albums „Withering to Death“ (2005) erste <strong>Konzerte </strong>in Deutschland, Frankreich und Belgien, die ohne Promotion ausverkauft waren. Es folgten Tourneen mit „Linkin Park“, „Korn“ und anderen Größen der westlichen Metalszene.
Auf Konzerten ruhen die Augen des <strong>Publikums </strong>auf dem Sänger, der anfangs noch die Gewohnheit hatte, das Publikum zu schocken, indem er auf der Bühne mit <strong>Kunstblut </strong>spielte oder sich selbst (mit dem Mikrofon) verletzte. Dies hat er mittlerweile <strong>eingeschränkt</strong>.
<h3><strong>„Dir En Grey“ heute</strong></h3>
„Dir En Grey“ haben bis heute acht <strong>Alben </strong>veröffentlicht, von denen die meisten Lieder auf <strong>Japanisch </strong>sind, wobei es teilweise gesamte Lieder auf Englisch gibt oder in anderen werden Wörter aus dem Deutschen oder Russischen eingestreut. Ihre Musik hat die <strong>Sprachgrenze </strong>transzendiert, denn sie haben eine große Anhängerschaft, die kein <a href="/tag/japanisch/" target="_blank">Japanisch</a> spricht, geschweige denn versteht.
Auch wenn die <strong>Musiker </strong>von „Dir En Grey“ auf der Bühne nicht mehr so schocken wie früher, steht der Name nach wie vor für maximale musikalische und inszenatorische <strong>Kreativität</strong>.]]></content:encoded>

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		</item>
		<item>
		<title>Oshogatsu: Das Neujahrsfest in Japan</title>
		<link>http://www.lifeinjapan.de/oshogatsu-das-neujahrsfest-in-japan/</link>
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		<pubDate>Tue, 22 Nov 2011 14:49:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<category><![CDATA[Bräuche]]></category>

		<category><![CDATA[Essen]]></category>

		<category><![CDATA[Neujahr]]></category>

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			<description><![CDATA[Das Neujahrsfest, das sogenannte Oshogatsu hat lange Tradition in Japan und wird seit Jahrhunderten von alten Brauchtümern begleitet, die sich an den fernöstlichen Riten des Buddhismus und Schintoismus orientieren.


Das Neujahrsfest findet traditionellerweise eigentlich im Frühjahr [...]]]></description>

			<content:encoded><![CDATA[<strong>Das Neujahrsfest, das sogenannte Oshogatsu hat lange Tradition in Japan und wird seit Jahrhunderten von alten Brauchtümern begleitet, die sich an den fernöstlichen Riten des Buddhismus und Schintoismus orientieren.</strong>

<a title="Oshogatsu: Das Neujahrsfest in Japan ©Flickr/marcokenmoeller" rel="lightbox" href="http://www.lifeinjapan.de/wp-content/uploads/2011/11/oshogatsu-das-neujahrsfest-in-japan-marcokenmoeller.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-3319" title="Oshogatsu: Das Neujahrsfest in Japan ©Flickr/marcokenmoeller" src="http://www.lifeinjapan.de/wp-content/uploads/2011/11/oshogatsu-das-neujahrsfest-in-japan-marcokenmoeller.jpg" alt="" width="429" height="321" /></a>
Das <strong>Neujahrsfest</strong> findet traditionellerweise eigentlich im Frühjahr statt, doch seit der Einführung des <strong>Gregorianischen Kalenders ab 1873</strong> verlegte man die Feierlichkeiten auf und um den 1. Januar, wobei <strong>Bräuche und Rituale fernöstlicher Kultur</strong> aber immer noch einen festen Bestandteil bilden. In besinnlicher und ausgelassener <strong>Geselligkeit mit Familie und Freunden</strong>, legt man besonders auf eine <strong>erlesene Küche</strong> mit diversen Köstlichkeiten einen gesteigerten Wert. Aber neben typischen Gerichten gehören auch andere Handlungen zur <strong>Zeit des Oshogatsu</strong>, die nach wie vor eine wichtige Rolle in Japan spielen.<!--more-->
<h3><strong>Brauchtümer und Traditionen rund um das Neujahrsfest</strong></h3>
Ein zentrales <a href="/tag/bräuche" target="_blank">Brauchtum</a> ist das sogenannte <strong>Osoij</strong>. Dabei handelt es sich um ein <strong>Säuberungsritual </strong>vor dem Oshogatsu, das man mit dem Frühjahrsputz hierzulande vergleichen könnte. Das Haus beziehungsweise die Wohnung soll vom „Schmutz" des vergangenen Jahres befreit für das neue Jahr vorbereitet werden. Der <strong>Hauseingang</strong> wird traditionell <strong>mit Pinienzweigen dekoriert</strong>. Dieser Türschmuck wird <strong>Kadomatsu</strong> genannt und diente ursprünglich dazu, die <strong>Geister, Ahnen und <a href="/shintoismus-und-buddhismus-religion-in-japan/" target="_blank">Gottheiten</a></strong> der Ernte milde und gütig zu stimmen. Am Vorabend des Oshogatsu läuten die <strong>Tempelglocken 108 mal</strong>, womit die <strong>Sünden</strong> des zurückliegenden Jahres vergeben werden sollen und gleichsam vor neuen <strong>Verfehlungen </strong>bewahrt werden soll. Im Anschluss an das Glockenläuten werden üblicherweise <strong>üppige Mahlzeiten mit Soja-Nudeln</strong> gereicht.
<h3><strong>Traditionelle Küche zum Oshogatsu</strong></h3>
Das typische japanische <a href="/tag/essen" target="_blank">Essen</a> zum Oshogatsu wird <strong>Osechi </strong>genannt. Das Osechi besteht in der Regel aus <strong>gekochten Algen</strong> (Konbu), <strong>Fischküchlein </strong>(Kamaboko), <strong>gestampften Süßkartoffeln mit Kastanien </strong>(Kurikinton) oder <strong>gesüßten schwarzen Sojabohnen</strong> (Kuromane). Der <strong>Reiskuchen</strong>, <a href="/o-mochi-rezept-fuer-neujahr/" target="_blank">Mochi</a><strong> </strong>genannt, ist wohl das bekannteste Gericht des japanischen Neujahrsfest. Dank einer <strong>Vielzahl bestimmter Gewürze</strong> sind die Speisen über <strong>mehrere Tage haltbar</strong>, was sich auf die Zeit zurückführen lässt, zu der es noch keine Kühlschränke gab und in der die Geschäfte über die Feiertage geschlossen blieben.
<h3><strong>Der Höhepunkt der Festlichkeiten</strong></h3>
Das <a href="/tag/neujahr" target="_blank">Neujahr</a> wird insgesamt <strong>3 Tage lang</strong> zelebriert, wobei der <strong>1. Januar</strong> den Höhepunkt für die japanischen Kinder darstellt. Zum sogenannten <strong>Otoshidama </strong>gibt es, ähnlich wie an Weihnachten in westlichen Kulturen, <strong>Geldgeschenke von den nächsten Verwandten</strong>, welche je nach Größe und Wohlstand oftmals einen beachtlichen Umfang annehmen können und in <strong>reich geschmückten Umschlägen </strong>daherkommen.]]></content:encoded>

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