Japanische Schüler in Berlin, Frühjahr 2009
Am Montag (9. März 2009) habe ich mal wieder ein Gruppe japanischer Schüler durch die Stadt geführt. Hier ein kleiner Erlebnisbericht mit vielen Fotos. Ich habe die Jungs vor allem möglichen abgelichtet - damit deren Eltern zuhaus was zu schauen haben. Teeanger Jungs denken nicht an sowas. ^_^;
Ryunosuke, Masato, Hirohide, Masaki und Yû (Tuba! :3) aus Osaka. Den Namen der Schule habe ich leider vergessen. ^_^; Wo ich so viel über mein Hokkaido und Städte wie Tokio und Kioto schreibe, könnte ich über Osaka eigentlich auch mal ein paar Worte verlieren. Ist schließlich die zweitgrößte Stadt. ^_^;
Die Jungs waren in einem Hotel mitten im wilden Osten, an der Landsberger Allee, abgestiegen. Immerhin fuhren dort noch ein paar Straßenbahnen. Also hab ich die Meute erstmal zum Alex kutschiert.
Ich fand die Ortswahl ein bisschen seltsam. Als Touri sollte man doch immer ein bisschen aufpassen, dass man verkehrsgünstig (sprich an der S- oder U-Bahn) wohnt. Wobei. Ich hab’s auch schon hinbekommen als New York Touri in New Jersey zu nächtigen. Über die seltsamen Orte, an denen ich in Japan und Co. untergekommen bin, reden wir besser erst gar nicht.
Damit die Jungs ihren Omiyage-Drang erstmal loswerden, hab ich sie ins Alexa Einkaufscenter geschleppt. Geht ein Japaner auf Reise, so muss er für alle Verwandte, Bekannte, Freunde und Feinde Geschenkchen kaufen, sonst gilt er als epic phail und bringt Schande auf sich und sein Haus. Oder so ähnlich; zumindest werden Japaner extrem nervös, wenn sie keine Omiyage kaufen können.
Einige Jungs wollten unbedingt “Hot Dogs” - da hab ich ihnen mal gezeigt, was in Deutschland ne Wurst ist. :3 In Japan sind alle Portionen gut halb so groß wie hierzulande. Auf jeden Fall waren die erstmal satt.
Dann ging's zur Philharmonie, die geschlossen hatte. Zum Glück. Ich hab diese Führung schon x-mal mit diversen Gruppen mitgemacht und hatte so keinen Bock drauf. ^_^;
Jetzt mach ich erst mal was anderes und schreib wann anders weiter. Sorry. ^_^;
Das würde mir auch Spaß machen, mit gut erzogenen jungen Japanern durch die Stadt zu ziehen. Die Jungens müssen ja viel Euros mithaben, wenn sie für ihren ganzen Clan etwas mitbringen sollen. In einen 1 Euro Laden gehen die ja bestimmt nicht:-)))
Über Osaka ist bestimmt sehr viel zu erzählen, fang bitte bald an, es ist ja eine sehr interessante Stadt.
Die hier waren nicht so unglaublich reich. Aber die Herbstgruppen sind immer ziemlich extrem! Neulich hatte einer für seine Mutter 300E Schminke bei Douglas gekauft. o_O
höh? Also MEINE 6 Jungs waren ja ständig am fotografieren. Einer ging so weit einfach alles zu fotografieren und grundsätzlich sich selbst vor den Sehenswürdigkeiten. Wegen dem mussten wir auch über rote Ampeln und warten, daß er wieder mitläuft. Meine haben auch - am Ende nachdem alles besucht wurde- ordentlich geshoppt. deutsche Schokolade, deutscher Käse, französische Marmelade, schweizer Pralinen und Haribo- Kram standen auf den miyage- Listen. Einer hatte Steiffteddy auf seiner Liste für die Mutter - extra wegen dem sind alle vollbeladen zum KaDeWe gelatscht trotz schmerzender Füße und dann gab es den doch nicht… aber anders als im Herbst waren die mal echt total brav und wohlerzogen. Und alle 17. ^_^ Und zwei von meinen waren Musiker.
Naja, die sind echt alle unterschiedlich. Menschen kommen in tausenden Varianten. Da soll mir noch mal einer sagen, Japaner wären alle gleich.
Ins KDW bin ich mit denen nicht, weil sie doch angeblich danach noch mit ihren Lehrern dahin wollten? o_O
Bei mir waren auch zwei im Musikclub. Einer spielte Tuba. Die beiden haben bei Karstadt dann die Musikabteilung geplündert. ![]()
Einer von meinen ist aber “richtiger” Musiker und bei Sony unter Vertrag. Muss mal Takaaki nach der Webadresse von dem fragen.
Ach der vorderste muss aus Osaka gekommen sein.
Der hat eine Papierhandtasche vom Keihan-Kaufhaus,
das sich in meiner Nähe befindet.
Die Welt ist so kleiner geworden.













