Mit 99 Tipps in die japanischen Kunst- und Designwelt

Mit der neuen Website „99+1 Japan: Travelling Through Art, Design &Architecture“ können sich kunst- und designinteressierte Reisende bestes auf ihre Tour zu Japans architektonischen und künstlerischen Sehenswürdigkeiten vorbereiten. Das Spektrum reicht von Zaborin, einem hochmodernen, stylischen Ryokan (Gästehaus) mit 15 minimalistisch ausgestatteten Villen über Space1-15, einem angesagten Boutiquenzentrum in einem umfunktionierten Wohnhaus im Norden von Hokkaido bis zur fast komplett aus Zedernholz gebaute Nakajima Library, auch bekannt als „Bücherkolosseum“ in Akita City mit circa 80.000 Werken. Das Kirishima Open Air Museum, das moderne Skulpturen und Kunstwerke auf einem hügeligen Gelände auf circa 700 Meter Höhe über dem Meer präsentiert, fehlt ebenso wenig wie das Okinawa Prefectural Art Museum mit einzigartigen Artefakten aus der Region und die außergewöhnlichen Gärten des Adachi Museum of Art in Yasugi. Es dürfte sich also für jeden das Passende finden, und „+1“ steht für das ganz persönliche Highlight.

Günstig, schick und cool – neue Budget-Unterkünfte in Japan

In der japanischen Hotellerie tut sich einiges, vor allem auch im unteren Preissegment, den Kapselhotels. In den vergangenen Monaten haben hier eine Reihe von erschwinglichen Unterkünften auf dem japanischen Markt eröffnet, die nicht nur günstig sind, sondern auch ein besonderes Ambiente bieten. Nachfolgend eine kleine Auswahl: Als erstes „smart“ Hostel in Japan ist das & and Hostel Fukuoka schon fast eine Touristenattraktion für sich. In diesem Kapselhotel werden Türschlösser, Fenster, Beleuchtung und Klimaanlage ebenso durch die Smart-Technik gesteuert wie der Check-in, die Touristeninformation und die Belegung der Zimmer. Die Hauptattraktion des Hostels ist jedoch der niedliche Roboter Bocco – er spricht zum Beispiel die Textnachrichten, die man ihm per Smartphone mittels einer speziellen App schickt. https://andhostel.jp/en

Das Train Hostel Hokutosei Tokyo erweckt den nostalgischen Charme des früheren Schlafwagenzugs Hokutosei zu neuem Leben, der im Sommer 2015 eingestellt wurde. Zusammen mit der Betreibergesellschaft JR East haben die Betreiber den Zug zur Budget-Unterkunft umfunktioniert. Das Train Hostel bietet einfache und erschwingliche Übernachtungen im Schlafsaal oder Doppelzimmer. Elemente der ehemaligen Schlafwagen, wie Sitze, Vorhänge, Leselampen, Polstermöbel, Messing-Armaturen und sogar die Tür aus dem Speisewagen wurden zur Dekoration verwendet.

Nur für Frauen bietet das Akihabara Bay Hotel Tokyo eine günstige Übernachtungsmöglichkeit in zentraler Lage in der Innenstadt. Der Standort dieses Kapselhotels eignet sich perfekt für die Fans
von Anime, Manga und Pop-Kultur-Fans, denn man läuft von hier auch nur einige Minuten zu den Hotspots von Akihabara, und Akihabara Station.

Ebenfalls an weibliche Gäste richtet sich das Nadeshiko Hotel Shibuya (Tokyo) und bietet ihnen ein Komfort-Paket, das „Yado“ (Unterkunft), „yu“ (heißes Bad) und „shoku“ (Speisesaal) beinhaltet. „Yado“ bedeuten stilvolle „Kokons“ statt schnöder Kapseln. Die Einrichtung ist warm und stilvoll, mit reichlich dunklem Holz und gebürstetem Silber. Zum Wohlfühl-Paket gehören auch SchlafYukata in originellem Design. „Yu“ bedeutet Entspannen im großen Gemeinschaftsbad, und nach dem Bad labt sich der weibliche Gast beim „shoku“ an leckeren Mahlzeiten in der hauseigenen Bar.

Das ungewöhnliche Kapselhotel Book & Bed Kyoto will seinen Gästen nicht nur zur einer angenehmen Nachtruhe verhelfen, sondern auch zu herrlichem Lesevergnügen. Das Hostel setzt deswegen nicht in erster Linie auf Komfort, sondern bietet einfache Schlafkapseln, eingebaut in Holzwände mit insgesamt 5.000 Büchern. Man kann der Leselust entweder in der eigenen Kapsel frönen oder auf einem der blauen Samtsofas im Gemeinschaftsraum. Natürlich gibt es hier auch fremdsprachige Bücher!  Echten Luxus verspricht dagegen die Kapselhotelkette First Cabin, mit sechs Standorten in Tokio, sowie je einem Haus in Kyoto, Osaka und Fukuoka. Nur eine Minute zu Fuß vom Bahnhof Akasaka in Tokyo entfernt, ist das zuletzt eröffnete Haus ideal für Geschäftsreisende und Touristen. Edles Design und großzügige Kabinen machen First Cabin auch für Gäste mit höheren Ansprüchen attraktiv.

Mit seinen unbehandelten Holzkapseln, Blumentapeten und traditionellen Mustern bietet das Guest House Wasabi Osaka ein gemütliches, lockeres und entspannendes Domizil für den Aufenthalt in Japans zweitgrößter Stadt.

Das The Next Door LE9 Kyoto mit eigener Café Bar auf der Dachterrasse verkörpert den japanischen Hipster-Stil, mit klaren Linien, frischen Farben und einfachen Designs. SeineKapseln sind großzügiger als üblich und bieten viel Schlafkomfort.

Die Übernachtungskosten in den erwähnten Hotels bewegen sich je nach Ausstattung und Schlafraum (ob im Gemeinschaftsschlafsaal oder in einer großzügigen Kapsel) zwischen 2.500 Yen (ca. 20 EUR) und 5.525 Yen (ca. 45 EUR

Text: jnto.de

Bildquelle: Pixabay, Pexels, 1841199

 

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