Nimono: Japanisches Dämpfgemüse

Autor: Simon

Nimono heißt soviel wie “gekochte Sachen” und genau darum handelt es sich auch bei japanischem Dämpfgemüse: In einer speziellen Soße gekochtes Gemüse/ Fleisch/ was auch immer nicht niet und nagelfest ist. Es ist leicht zu kochen (wenn man weiß, wie’s geht) und auch gut warm genießbar. Perfekt für den Herbst und Winter, also.

Nimono - Japanisches Dämpfgemüse

Nach so langer kulinarischer Enthaltsamkeit wollte ich mal wieder ein paar Rezepte in die Runde schmeißen und da asiatische Resteeintöpfe offenbar beim Publikum (d.h. bei dir, mein lieber Leser) gut ankommen (der Japanisches Curry Artikel ist aus irgendwelchen Gründen der drittmeist angeschaute Beitrag dieses Blogs o_O), gibt es jetzt die Variante “In Soja-Sake-Soße totgekochtet Gemüse”. Zusätzlicher Vorteil: Während das Gemüse dämpft, kann man sich über’m Topf die Hände wärmen. Oh Freude.

Zutaten:
- 500g Mono/ Zeuchs (z.B.: Kartoffeln, Karotten, Pilze, Zwiebeln, Kürbis, Wurzelgemüse)
- Brühe: 3 Tassen/ 480ml Dashi
100ml Sojasoße
50g Zucker
60ml Sake

1. Gemüse massakrieren und evtl. besonders hartes Gemüse, wie Karotten oder Kartoffeln (zur Verkürzung der Dämpfzeit) vorkochen.

Gemüse für Nimono 1Gemüse für Nimono 2So schneidet ihr die Zwiebeln 1So schneidet ihr die Zwiebeln 2 karotten schneiden - rangiriHow to schneid Pilze

2. Gemüse im Topf ein wenig anbraten und dann Brühe raufkippen (bzw. die einzelnen Bestandteile der Brühe direkt in den Topf kippen - das überlass ich ganz euch :P).

Erst Zwiebeln anbratendann kartoffeln dazuWasser dazuvegetarische instant konbu dashi :>

3. Warten.

Warten auf Godo

4.  Weiter warten.

Matsu heißt sowohl warten, als auch (dings, Baum) Kiefer …

5. Dass ihr fertiggewartet habt, merkt ihr daran, dass das Gemüse die Soße einigermaßen aufgesogen hat. Einfach ein Stück kosten: Wenn weich und lecker, dann dürft ihr essen - wenn nicht, dann lest weiter euer Manga und lasst das Nimono in Ruhe Nimono sein bzw werden.

So ziemlich fertiges Nimono

Ob ihr die Rest-Soße esst (ich find das Zeuchs lecker) oder (wie feine Japaner) im Ausguss entsorgt, bleibt euch überlassen. Im Gegensatz zu dem meisten anderen J-Food gilt hier: Warm schmeckt’s besser. imho zumindest.




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dodo schreibt
am 1. Dezember 2008 um 14:36 Uhr

Hhm, das ganze erinnert mich an Nikujaga.
Das hab ich ja auch schon ewig nicht mehr gegessen *sabba*

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Simon schreibt
am 1. Dezember 2008 um 18:38 Uhr

:) Naja, bei Niku-Jaga ist die Soße noch ein bisschen anders (da gehört theoretisch noch Mirin usw rein) - aber prinzipiell kannst du halt nach dem obigen Rezept so ziemlich alles kochen. Fleisch sollte man logischerweise als erstes nen bissle durchbraten, weil Geschmack. A propos Geschmack: Für den Geschmack ist eine Basis aus Fleisch wahrscheinlich auch nicht schlecht. Denke ich mir (ich werd’s nicht ausprobieren). Fisch würde ich aber lassen. ^-^;

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dodo schreibt
am 2. Dezember 2008 um 11:47 Uhr

Echt?
Bei dem Nikujaga Rezept, dass ich hab, kommt kein Mirin usw ‘rein.
Aber es gibt ja irgendwie immer mindestens zehn verschiedene Varianten von ein und dem selben Gericht :D

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Simon schreibt
am 4. Dezember 2008 um 01:31 Uhr

lol. Du, in meinem Nimono Rezeptbuch steht das so drin. Ansonsten kann ich das absolut nicht beurteilen - ich hab das Zeuchs weder gegessen, noch gekocht. Und so wird es in Zukunft wohl auch bleiben. ^-^; Also vertrau ich dir jetzt einfach mal. :P

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Melonpan schreibt
am 4. Dezember 2008 um 14:02 Uhr

Und ich frage dich noch einmal: Kann man dich als Koch anstellen. Ich kann leider nach wie vor so gut kochen wie Uguu~ Boku Ayu. Nämlich gar nicht. Bah.

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Simon schreibt
am 5. Dezember 2008 um 16:20 Uhr

*ts* Ich denk, du hast jetzt nen Mai-Waifu (btw: nachdem ich mir ewig das Teeny-Love-Story Bla anhören durfte, bekomm ich jetzt nicht das Happy End erzählt? bah :P). Zeig der mal die Rezepte und sag: “Mach ma, Schatzi!” Die sind so einfach geschrieben (mit Bildchen und Extra-Tips), des können sogar Teeny-Frauen verstehen. :P

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