Otaku Bilanz Berlinale 2008

„Kumasaka erhält Preis auf Berlinale!“ verlautbart die Japan Today. Naja, ganz so dramatisch ist’s zwar nicht, aber immerhin war die Berlinale trotz der eigens noch einmal in die Minusgrade abgestürzten Witterung kein kompletter Reinfall für Japanfans.

Ich spare mir jetzt das obligatorische, von flickr oder sonstwo geklaute Bild vom Bärchen oder irgendein Fotolein und linke lieber gleich, ohne jegliche kapitalistische Absicht, auf die Preisliste der Berlinale: Klickst du hier. Auf Seite drei erfahren wir dann, dass besagter Kumasaka Izuru zwar keinen Bären gleich welcher Couleur bekommen hat, doch 50.000 Euro Preisgeld sind wohl auch nicht zu verachten. Die hat er nämlich für sein Erstlingswerk „Asyl – Park and Love Hotel“ erhalten. Die Hebamme des Films um die Besitzerin eines Love Hotels spielte die Nachwuchs-Förderung des Pia Film Festivals in Japan. Zwar konnten die Kreativen aus dem Land der Kirschblüten dieses Mal nicht an den Erfolg von Chihiro anknüpfen – es lief ja auch kein Anime mit Exotenthematik 😛 – doch flimmerten immerhin genug japanische Filme über die Leinwänder, als dass man sich beschweren hätte können. Hier noch einmal eine kurze Zusammenfassung des japanrelevanten Filmfutters.