Sashimi: Sushi ohne Reis aus rohem Fisch

Sashimi ist in der japanischen Küche eine beliebte Zubereitung von frischem Fisch und Meeresfrüchten mit Wasabi, Soyasauce, Gari und rohem Gemüse. Die dünnen Filet-Streifen werden nicht gegart und ungewürzt serviert.

In der deutschen Kultur kennen wir nur wenig rohen Fisch. Selbst der Lachs ist immer zumindestens geräuchert. Der Inselstaat Japan aber liebt die ganz frischen Lebewesen der Meere und verzehrt sie am liebsten roh und ursprünglich. Wenn der Fisch richtig frisch ist, ist Sashimi die gesündeste Ernährung der Welt.

Sashimi: Fischsorten und Meeresfrüchte in Deutschland

Für Sashimi eignen sich viele verschiedene Fischsorten aus dem Salz- und Süßwasser. Beim Lieferservice bekommen wir in Deutschland meistens gängige Fische wie Lachs (Sake), Makrele (Saba), Thunfisch (Maguro/Toro) oder Aal (Unagi) angeboten.

Meeresfrüchte sind etwas rarer und meistens dann doch gekocht. Riesengarnelen (Ebi), Riesenkraken (Tako), Jacobsmuscheln (Hotate-gai) und Austern (Kaki) finden sich oft bei einem Sashimi-Gericht oder als Beilage einer Sushi-Platte.

Weitere japanische Fische und Meerestiere für Sashimi

Beim guten Japaner oder noch besser in Japan selbst gibt es noch einige Rezepte mit anderen Fischen und Meeresfrüchten, die so eine Sashimi-Platte mit ihren verschiedenen Geschmacksnoten und der bunten Vielfalt ihres rohen Fleisches ergänzen.

Die Japaner genießen außerdem bei uns weniger bekannte Fische wie Meeraale (Anago), Kugelfisch (Fugu), Schwertfisch (Me-kajiki), Dorade (Tai) oder einheimische Exemplare wie Japanische Seriola, Flunder, Meerbrasse oder echten Bonito. An Meeresfrüchten servieren sie auch Klaffmuscheln, Seeohren oder Elefantenrüsselmuscheln.

Zubereitung und Beilagen von Sashimi

Sashimi wird aus ganz frischem Fisch zubereitet. Sobald der Fisch auch nur etwas Geruch entwickelt, ist er für Sashimi nicht mehr geeignet. Deshalb wird meistens Fisch, der gleich nach dem Fang tiefgefroren wurde, verwendet. Das Filet wird mit einem sehr scharfen Messer in 3 bis 4 Millimeter dicke Scheiben geschnitten und ohne weitere Behandlung serviert.

Die Süßwasserfische müssen allerdings gegart und abgekühlt werden. Auch manche Meeresfrüchte werden nur gegrillt oder gekocht serviert. Zum rohen Fisch wird Wasabi (japanischer Meerrettich), Shoyu (Sojasauce), Gari (eingelegter Ingwer), Shiso (Perilla) sowie in feine Fäden geraspelter Daikon (weißer Rettich), Karotten oder anderes rohes Gemüse gereicht. Die Beilagen geben dem Fisch dann à la minute eine besondere Note.