Sorayama – Japanischer Hyperrealismus

Hajime Sorayama ist ein japanischer Künstler, dessen Stil als Hyperrealismus bezeichnet werden kann. Dabei ist er für seine besonders realistische Darstellung von Lichteffekten bekannt.

Japan - Heimat von Hajime Sorayama by williamcho©Flickr

Sorayama kam 1947 in Imabari als Sohn eines Zimmermanns und einer Hausfrau zur Welt.
Seinen Abschluss machte er an der Imabari-Kita-Oberschule und ab 1965 begann er an der katholischen Shikoku-Gakuin-Universität Englische Literatur und Griechisch zu studieren. Zwei Jahre später brach er das Studium ab und wechselte an eine Kunsthochschule in Tokio, die er 1969 verließ. Danach war er bis 1971 als Illustrator in einer Werbeagentur beschäftigt, bis er als freiberuflicher Maler zu arbeiten begann.

Das mitunter bekannteste Werk von Sorayama ist das Buch „Sexy Robot“, das 1983 veröffentlicht wurde und weibliche Hochglanzchrom-Roboter zeigt. Frauen stehen bei Sorayama stets im Mittelpunkt seiner Kunst, egal ob als Domina in Lack oder bekleidet mit einem Reitkostüm. Mitunter könnte man seine Werke als pornografisch bezeichnen, die mit viel Liebe zum Detail und sehr fantasievoll gestaltet sind. Typisch für Sorayama ist der Einsatz von Acryl in seinen Kunstwerken, die so realistisch aussehen, dass einem das Zweifeln kommen kann, ob es sich um eine Zeichnung oder ein Foto handelt.

Sorayama war bereits für die ein oder andere Zeitschrift tätig. Unter anderem wurden Bilder von ihm in der amerikanischen Penthouse veröffentlicht. Seine Werke durften auch die Cover verschiedenster Magazine schmücken wie z. B. das von „Heavy Metal“.

Weitere nützliche Informationen zu dem außergewöhnlichen Künstler und seinen zum Teil nicht ganz jugendfreien Werken finden Sie hier.