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Autor: Simon

Und weiter geht’s beim Vergleich von Spice and Wolf. Letztes Mal ging es darum, wie Lorenz Horo davon überzeugen wollte, sie solle sich doch wieder in einen Wolf verwandeln - und diesmal zeige ich die Umsetzung der Verwandlung.

Bisheriger Stand: Roman: 2 - Manga: 2 - Anime:1

Hier ist nun der Kasus-Knacktus, der Punkt, an dem der Anime beginnt, eine völlig andere Geschichte zu erzählen. Im Original verwandelt Horo nur einen Teil ihrer Selbst - ihren Arm - zurück (wofür sie sich entweder Blut oder Weizen einschmeißen muss - der passende Dialog ist natürlich ebenfalls amüsant). Nach einem kurzen Schreck überwindet sich Lorenz, das Fell und die Tatze zu streicheln. Horo macht dabei einen auf niedlich, verar***t Lorenz dann aber prompt für seine Reaktion (beim großen Weizen-Gott, ich liebe Horo ^-^;). In der Anime Version fällt Lorenz in Ohnmacht, Horo rennt weg und die beiden sehen sich erst viel später in der Herberge wieder. Welche Herberge? Ja, im Anime übernachten die beiden nicht zusammen auf dem Wagen. Tja. Dafür wird Lorenz noch vom Dorfmädel (im Anime wurde aus Yarei ein Mädel namens Chloe gemacht, guckst du hier) heimgesucht.

7. Die Wolfwerdung
Roman
Roman Wolfwerdung S.49Roman Wolfwerdung S.50Roman Wolfwerdung S.51Roman Wolfwerdung S.52
Manga
Manga Wolfwerdung S.14Manga Wolfwerdung S.15
Anime
Anime Wolfwerdung Szene 1Anime Wolfwerdung Szene 2Anime Wolfwerdung Szene 3Anime Wolfwerdung Szene 4

Eigentlich habe ich ja nichts dagegen, wenn bei Umsetzungen, aber Lorenz’ Reaktion hier geht mir echt gegen den Strich. Es ist nicht lustig, es ist lang und das Verhältnis der beiden Protagonisten ist dadurch völlig anders definiert. Iiih bäh, nö, geh’ weg, ich will nicht. Das Manga setzt die Szene imo auch nicht besonders toll um, was schlicht am Platzmangel fehlt. Also geb’ ich hier einen einsamen Punkt an den Roman.

Roman: 3 - Manga: 2 - Anime:1

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Autor: Simon

Auch auf die Gefahr hin, euch mit meinem würzigen Vergleich der verschiedenen Wolfsversionen zu nerven, muss ich euch dennoch erklären, warum ich auch das einzig sinnvolle Anime aus der Winterstaffel nicht anschaue. Nachdem Lorenz das letzte mal den nackten Naturpelzträger in seiner Karre gefunden hatte, jetzt ein ganz kleines, liebenswertes Detail.

Bisheriger Stand der Dinge: Roman: 1 - Manga: 2 - Anime:1

Lorenz ist also auf den Wolf gekommen und die folgende Auseinandersetzung ist im Roman detailliert, spritzig und witzig. Insbesondere wie Lorenz den starken markiert, obwohl er eigentlich Angst hat und sowieso ist Horos gesamte Art zu sprechen zum Kringeln. Nach einem relativ langen Schlagabtausch, in dem Lorenz erst einmal mit sich selbst klären muss, ob er das sexy Pelzmonster nicht doch lieber an die Kirche verraten, nach hause bringen, oder am besten nicht mit ihr reden sollte (nicht, dass es sich nachher noch um eine Prostituierte handelt, die am Ende Geld verlangt für’s Anschauen), versucht er sie schließlich dazu zu überreden, sich in einen Wolf zurückzuverwandeln. Sie soll beweisen, dass sie wirklich ein Wolfsgott und nicht einfach nur eine missglückte Kreuzung zwischen einem Menschen und weiß der Teufel (also wortwörtlich genommen, jetzt) sei. Während er aber große Worte spuckt und behauptet, er hätte keinen Schiss, weißt ihn Horo in ihrer unnachahmlichen Art darauf hin, dass seine Hand zittert.

6. Kleiner Feigling
Manga und Roman:
Manga Zitterhand S.12Roman Zitterhand S.47
Anime:

Man beachte die gähnende Leere, wo eigentlich ein Screenshot sein müsste. Ja, die Szene kommt im Anime gar nicht vor. Oder hab ich geschlafen? Dafür würd ich dem Zeichentrickfilmchen am liebsten einen Punkt abziehen, aber ich bin ja nicht gemein (eigentlich doch, aber nur, wenn es sich lohnt :P). Im Manga sieht Lorenz aus, als ob er grad erschossen werden soll oder grad den YMCA Tanz nachäffen will. “Put you hands up in the air and say yeah!”, oder so. Deshalb geht die Runde an den Roman. Bas hai (aj ke liye, i alla fall).

Roman: 2 - Manga: 2 - Anime:1

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Autor: Simon

Damit mein Spice and Wolf Vergleich (hier Teil 1 und Teil 2) einmal zügig zu Ende geht, hier gleich einmal kurz und schmerzlos die nächste Runde. Diesmal geht es um eine Szene während der aberwitzigen Diskussion zwischen Lorenz und Horo.

Gegenwärtiger Stand: Roman: 1 - Manga: 2 - Anime:1

5. Trockenfleisch
Während Lorenz noch am Grübeln ist, erspäht Horo das Stück vormoderne BiFi auf dem Boden - unser bärtige Krämer hatte es vor Schreck fallen lassen, als er die nackte Verführung auf seinem Wagen entdeckte - hebt es auf und steckt es in den Mund. Interessant, dass die drei Versionen diese Szene so unterschiedlich interpretieren. Da es nur vier Bilder sind, teile ich sie nicht in Roman, Manga und Anime auf. Ihr seid bestimmt mit genügend Sehkraft ausgestattet, um den Unterschied auch selbst zu erkennen. :P

Roman Hoshiniku S.35Roman Hoshiniku S.36Manga Hoshiniku S.2 (Kapitel 2)Anime Hoshiniku Szene 1

Ich finde es offengestanden ein wenig schwer, sich hier zu entscheiden. Der Roman wittmet der Szene natürlich mehr Raum, sich zu entfalten, der Anime bleibt der Vorlage treu (und wie Horos Schwanz so lustig im Nachthimmel wedelt - einfach nur süß), während der Manga durch diese witzige Abwandlung Horos frechen Charakter eigentlich noch einmal gut betont. Da ich nicht so richtig weiß, was ich besser finde (O.K. ich mag die Animation nicht, aber wir wollen ja halbwegs fair bleiben), gibt es diesmal eine Nullrunde. Also, wie gehabt:

Roman: 1 - Manga: 2 - Anime:1

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Autor: Simon

Vor einer ganzen Weile hatte ich angefangen, Spice and Wolf aus der Herbststaffel mit sich selbst zu vergleichen. Mein Hauptziel ist dabei übrigens, glaube ich, zu erklären, warum ich den Anime nicht schaue. :P

Gegenwärtiger Stand: Roman: 1 - Manga: 1 - Anime:1

Passend zum Valentinstag gibt es die Szene, in der sich unser 25-jähriger, wie mindestens 40 aussehender Krämer-Held, einen würzigen Wolf anlacht:

4. Das erste Date - Es geschah im sanften Lichte des Vollmondes
Lorenz zieht missmutig aus Pasroe ab und zeigt sich unzufrieden über sein Single-Dasein. Als er sich grad unter den Fellen verkriechen möchte, liegt unter dem Pelzberg ein Mädel, dass erstens schön ist und zweitens nackt. Kaum hat sich unser mittelalterlicher Händler gefragt, ob es sich wohl eher um eine Prostituierte oder doch um ein weggelaufenes Dorfmädel handelt, folgt Horo dem Ruf der Natur. Nein, sie geht nicht für kleine Wölfe, sondern heult den Mond an. Die Szene schreit gerade zu nach gekonntem Fanservice, den einem der Roman natürlich nicht bieten kann. Oder doch? Seht selbst:

Der Roman:
Roman Wolffinden S.31Roman Wolffinden S.32Roman Wolffinden S.33Roman Wolffinden S.34

Der Manga:
Manga Wolffinden S.27Manga Wolffinden S.28-29Manga Wolffinden S.30

Der Anime:
Anime Wolffinden Szene 1Anime Wolffinden Szene 2Anime Wolffinden Szene 3Anime Wolffinden Szene 4

Für mich, muss ich sagen, ist die Sache eindeutig. Der Anime nervt durch “gekonnt” eingesetzte Standbilder, Sparanimation und diesen Fokus - und ach ja, der Sound ging mir auch gegen den Strich. Der Roman hat an dieser Stelle einfach nicht die bunten Bilder, die ich mir für diese Szene gewünscht habe. Daher, und das obwohl ich das Chara-Design von Lorenz nicht mag:

Roman: 1 - Manga: 2 - Anime:1

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Autor: Simon

Anime in Wessiland: Außer Spesen nix gewesen?

Eine rege Weltuntergangsstimmung macht sich breit: Nachdem in den USA die Anime-Vertriebe rote Zahlen schreiben oder gar schließen, ist der neueste Trend nun auch endgültig in Deutschland angekommen. Heißt es nun sayonara-bye-bye für Anime in Deutschland, oder wird sich der Markt schlicht verändern?

Nachdem ich einige Panik-Käufe von Geneon Titeln hinter mir habe (einige sind noch auf dem Weg), sollte ich wohl wieder ein wenig Geld locker machen. Sowohl ADV Films als auch Tokyopop ziehen sich aus dem Anime Geschäft zurück. ADV Films schließt sein gesamtes Europabüro (Mexx Newsmeldung hier), wird allerdings einige seiner DVDs mittels eines regionalen Partners weiterhin vertreiben, um die schmucken internationalen Lizenzen nicht völlig vor sich hin schimmeln zu lassen. Tokyopop hingegen (Mexx Newsmeldung wiederum hier) hat was Anime betrifft gar keine Lust mehr auf Krautland und wird nur noch schnell die angefangenen Serien auf die wütende Meute werfen, um den Rückzug zu sichern. “Rozen Maiden - Träumend” wird nun gar nimmer mehr erscheinen. Welch ein Verlust. Heißt dies, nach all den Jahren, müssen wir unserem Traum von Anime-Nation Deutschland für immer entsagen? Vielleicht wär dies ja die Gelegenheit, endlich dem Otaku Dasein den Rücken zu kehren, alle Anime in die Tonne zu kloppen und endlich ein Normalo zu werden? Vielleicht sollte ich BWL studieren? Oder Ethonologie? Dann könnte ich meine löchrigen Jeans von vor 15 Jahren endlich wieder tragen und auch noch Stolz drauf sein…

Anime-Deutschland: Ab in die Tonne! - Mein Kater hatte zumindest gleich ein neues Spielzeuchs.

Die Hersteller beschweren sich über die Downloads aus dem Internet: Fans kaufen sich nicht mehr Anime DVDs, sondern laden ihre geliebten Zeichentrickfilmchen taufrisch aus dem Netz. Da kommt kein Produzent hinterher. Auch nicht gerade nett: Die richtigen Fans, sind auch böse und kaufen lieber US DVDs. Und hierzulande dann als Gegenmaßnahme hochwertige DVDs mit vielen Extras zu veröffentlichen ist auch nur bedingt eine Lösung: Oftmals gibt es nämlich gar keine. Wie soll man denn wohl ein Making-Off auf eine DVD knallen, wenn die Kirschblütenfans vom anderen Ende des eurasischen Kontinents erst gar keins produziert haben?

Aber noch ist nicht aller Tage Abend. Wie in Japan auch, versuchen die Vertriebe mittlerweile die Netz-Piraten mit deren eigenen Waffen zu schlagen und so bieten sie selber fröhlich Downloads an. Die Jungs und Mädels von Anime Virtual starteten ihre Anime on Demand Seite (klickst du hier) noch vor dem großen kleinen Zusammenbruch und bieten einzelne Episoden für entweder 24 Stunden (Preis zwischen 99 Cent und 1,49 Euro), oder zum Kauf (für 2,49 Euro bzw. 3,99 Euro für neuere Titel) an. Wem das alles noch zu teuer ist, der kann böserweise auch erst mal ein paar Episoden umsonst runterladen, ganz legal, bei Amazon USA.

Bei Amazon USA kann man erste Episoden umsonst runterladen.

Neben der Qualität der runterzuladenen Episoden stimmt natürlich der Preis nachdenklich. Im Endeffekt kann man sich dafür auch die DVD Box in den Schrank stellen. Das ganze ist also vor allem etwas für diejenigen, die unter akutem Platzmangel leiden. Möchte ich das wirklich? Brauche ich das? Nö. Allerdings kaufe ich mir auch weiterhin DVDs. Aber was ist mit Serien, die nie auf DVD hierzulande erscheinen, wie Dramas und Co? Und was ist mit denen, die man gar nicht runterladen kann, weil keiner sie im TV mitgeschnitten hat und die DVDs auch in Japan keiner kauft? Ganz abgesehen davon reichen DVDs ja in letzter Zeit gar nicht mehr für die (HDTV!) Qualität des in Japan ausgestrahlten TV Programms aus. Also doch Downloads?

Vielleicht ist das ganze Gefasel und Gejammere aber auch alles nur Papperlapapp? Immerhin befinden wir uns grad im Übergang vom Medium DVD zur Blue Ray, oder vielleicht doch zur HD DVD. Ist doch eigentlich logisch, dass keiner mehr DVDs kauft, oder? Was meint ihr dazu?    [...mehr]


Autor: Simon

Spice and Wolf, Wolf and Spice Spicy Wolf oder ganz einfach mal Ôkami to Kôshinryô lässt momentan jeden Dienstag das Korn wachsen. Im japanischen TV, versteht sich. Da ich die vorletzte Woche statt zu bloggen meine verstauchten Arme mit Nichts-tun geheilt habe, bin ich vor einem persönlichen Anime-Marathon in den Genuss der Romanvorlage und der Mangaumsetzung vom “Wolf mit Lebensmittelzusätzen” gekommen. Da sich die verschiedenen Versionen unserer goldigen Landwirtschaftsgöttin nur bedingt grün sind, möchte ich euch an dieser Stelle einmal anhand der ersten Folge einige Unterschiede vorführen.

Da der Beitrag die ganze erste Seite des Blogs füllen würde, würde ich mich auch noch zum Inhalt auslassen, hier ein kurzes Review und hier ein humorvoller Blick auf die erste Folge. Momentan ist es ein wenig schwer, etwas auf Deutsch zu finden. Wer des Englischen mächtig ist, kann sich natürlich auch auf AnimeNewsNetwork, Wikipedia und Co. umschauen.

Spice and Wolf, so laut Anime der internationale Titel des Films, basiert auf einer Romanvorlage von HASEKURA Isuna - ich denke jetzt lieber nicht darüber nach, dass der Junge ein Jahr und ein paar zerquetschte Tage jünger ist als ich und schon eine ganze Romanserie nebst Filmumsetzung auf dem Kerbholz hat. Um mir über diesen Anflug von depressivem Minderwertigkeitskomplex hinweg zu helfen hier erst mal ein hübsches Farbbild von AYAKURA Jû (der ist zumindest älter - um zwei Wochen, naja), nämlich das Romancover:

Spice and Wolf: Das Cover der Romanvorlage

Im vergangenen September erblickte das Manga das Licht der östlichen Sonne und seit zwei Wochen gibt es den Spicey Wolf auch in Farbe mit so bewegt und so. Das Label Dengeki Bunko gehört übrigens zum Verlag MediaWorks, welcher das 15-jährige Töchterchen der Kadokawa Verlagsgruppe ist und auch so Hits wie Kino no Tabi, Boogiepop wa warawanai oder Baccano! seinen Stempel aufgedrückt hat.

Hier einige ausgewählte Szenen im Vergleich. Die Version, die mir jeweils am besten gefällt, bekommt einen Punkt:

1. das Opening
Abgesehen mal davon, dass das Anime natürlich ein offizielles Anfangsgedudel hat (Youtube Video hier), welches ich übrigens nach mehrmaligem Hinhören doch als recht stimmig und passend empfinde, wird mit fortschreitender Graphifizierung (also von Roman zu Manga zu Anime) immer mehr an Details gleich hier verraten. Während der Manga noch die erste Romanseite beinah Wort für Wort vor ein paar schwarz-weiß Zeichnungen setzt, gibt es im Anime goldene Ären und den großen Wolf, nebst der Festtagsvariante, zu bestaunen, während dort auch gleich das Versprechen und der Grund für dessen Bruch (in Form aufgebrachter Bauern) gezeigt wird.
Der Roman und das Manga:
Roman Opening S.1Roman Opening S.2Manga Opening S.1Manga Opening S.2-3Manga Opening S.4
Der Anime:
Anime Opening Screenshot 1Anime Opening Screenshot 2Anime Opening Screenshot 3Anime Opening Screenshot 4Anime Opening Screenshot 5Anime Opening Screenshot 6Anime Opening Screenshot 7Anime Opening Screenshot 8Anime Opening Screenshot 8

Ich muss sagen, dass ich die Animeversion hier eigentlich am nettesten finde. Zwar hat der Roman natürlich durch seinen Informationsmangel durchaus den charmanten Hauch des Mysteriösen, doch habe ich mich einfach in die nervtötende Dudelmusik des Zeichentrickfilmchens verliebt. Die Mistegabeln hinschmeißenden Bauern waren auch ein netter Touch. Ich stehe auf aufgebrachte Mobse.

Roman: 0 - Manga: 0 - Anime:1

2. Die Ritter Szene
Gleich nach der bukolischen Einführung ins Drama erfährt unsere Held Lorenz von einem Ritter, dass die Kirche grad nach Ungläubigen jagt, die andere Götter als den einzig wahren verehren. Im Roman verführt Lorenz (oder meinethalben Lawrence) den Ritter mit Süßigkeiten, während die im Manga eher nach halb vergammelten Käsestücken aussehen. Vielleicht wurde das ganze im Anime deshalb weggelassen
Der Roman:
Roman Ritterszene S.18Roman Ritterszene S.19Roman Ritterszene S.20Roman Ritterszene S.21Roman Ritterszene S.22Roman Ritterszene S.23
Manga und Anime:
Anime Ritterszene ScreenshotManga Ritterszene S.9Manga Ritterszene S.12

Eindeutig hat hier der Roman die Nase vorn.

Roman: 1 - Manga: 0 - Anime:1

3. Die Ernte
Als Lorenz ins Dorf Pasroe kommt, überrascht ihn die Animeversion mit einem zur Frau mutierten Yarei (sie hört auf den Namen Chloe). Dafür ist das Erntefest, welches im Manga graphisch sehr treffend in Szene gesetzt wurde, etwas langweilig geraten. Chloe mutet eher genervt an und die Festatmosphäre will nicht so richtig rüber kommen. Da hilft auch eine Kleiderträgerin extra nicht.
Der Roman und das Manga:
Roman Ernte S.25Roman Ernte S.26Manga Ernte S.16Manga Ernte S.17
Der Anime:
Anime Ernste Screenshot 1Anime Ernste Screenshot 2Anime Ernste Screenshot 3Anime Ernste Screenshot 4Anime Ernste Screenshot 5Anime Ernste Screenshot 6

Hier hat mir offengestanden die Mangavariante am besten gefallen. Zwar wird lediglich die Szene im Roman verzeichnifiziert, doch sind Bilder und Speedlines bei diesem dadurch actionreichen Geschehen einer wahrer Mehrwert.

Roman: 1 - Manga: 1 - Anime:1

Damit herrscht vorerst Gleichstand und Frieden unter dem Himmel. Weitere Szenen morgen, *ähm* heute, bevor ich vorm Bildschirm einschlafe. Oder halt, wenn ich Muße habe, was zu meinen weiteren Screenshots zu schreiben.

Ich würde übrigens gerne der kleinen chinesischen (oder koreanischen? taiwanesischen? uzbekischen?) Fee danken, die ihre Magazine auseinandergerissen hat, um die Bilder einzuscannen. Ich kann leider keine Namen nennen (weil ich sie mir nicht gemerkt hab :P), aber ich hatte viele Stunden Freude auf ihre Kosten. :>    [...mehr]


Autor: Simon

Was wäre ein persönliches Plock ohne die obligatorische Danksagung an den lieben Weihnachtsmann? Der hat mir zwar meine Geschenke nicht an Weihnachten gebracht, sondern ein paar Tage vorher - und bezahlt hat auch nicht der Nordpolianer im roten Frack oder seine Mainzelmännchen, sondern meine Eltern, aber wie dem auch sei: thx Santa! Die Ausbeute an Japano-Items war eher gering, aber einiges ist doch angeschneit gekommen. Hauptsächlich handelt es sich dabei um Panikkäufe anlässlich des geneonalen Niedergangs.

An dieser Stelle möchte ich noch einmal erwähnen, dass meine Geschenkesammlung um einen ganzen Packen Videospiele ergänzt werden würde, wenn der böse Bruder von Data mir mal die eigens aus dem gelobten Land mitgebrachten Games zuschicken würde…

Power-UP A propos Videospiele: Von Chris Kohler, seines Zeichens langjähriger Schreiberling für diverse amerikanische Gamer-Magazine, stammt “Power-UP - How Japanese Video Games Gave the World an Extra Life“. Beschrieben wird der von Amis oft und gern ignorierte Einfluss der japanischen Videospieleindustrie auf die amerikanische bzw. auf die Populärkultur weltweit. Bis jetzt liest sich das ein wenig wie eine D-Land-Historie von David Stern: Man merkt, dass der Gute schon weiß, wovon er da redet.; links und rechts wird man mit Namen bombardiert, die oftmals nur in ein zwei Worten erklärt werden und seine narzistische Erzählweise ist… sympatisch. Auf jeden Fall ein Buch, das mal geschrieben werden musste. Allerdings frage ich mich beim Anblick der Bibliographie, ob Kohler-sensei denn des Japanischen mächtig sei. Es muss doch wohl möglich sein, wenn man schon mit einem Fulbright Stipendium in Kioto abhängt, mal ein paar japanische Bücher zum Thema ausfindig zu machen.

Stelliva (bzw. “Uchû no Stellvia” oder “Stellvia of the Universe”) war schon ein netter Anime, der mir vor allem mit seinen Ohrwurmliedern den Sommer 2003 versüßt hat. Oder war es Sommer - es war auf jeden Fall heiß, als ich mit dem Titellied auf Repeat im MP3-Player trällernd durch Tokio gehüpft bin.

Stellvia die US DVD Box

Um es kurz zu machen: Im Jahre 2176 wird die Erde durch eine elektromagnetische Schockwelle zerstört, weil der 20 Lichtjahre entfernte Stern Hydrus Beta Kaboom gemacht hatte. 2356 hat sich die Menschheit nun wieder aufgerafft und erwartet die zweite Schockwelle der Supernova. Um nicht wieder von vorn anfangen zu müssen, wurden Raumstationen als quasi Deiche in den Pfad der Welle gepflanzt und auf der erdnähsten lässt sich nun unsere Heldin KATASE Shima ausbilden. Das ganze hat ein wenig was von “Battle Athletes - Daiundôkai” (besonders Shimas Charakter), nur dass in Stellvia die männliche Bevölkerung nicht verbannt wurde, sondern ganz offen und unseparatistisch mitmacht. Eigentlich müsste das etwas positives sein, doch ich empfand den Perspektivenwechsel weg von Heulsuse Shi-Pon hin zu den Heldentaten von OTOYAMA Kôta gen Mitte der Serie als ziemlich störend.

Stellvia die US DVD Box2

Die DVD Box gibt bzw. gab es übrigens im netten Metalschuber, wobei man die einzelnen DVDs, die nach und nach erschienen, in die bereits enthaltenen Thinpack-Doppelhüllen packen und sich die anderen DVD-Hüllen und Cover in die Haare schmieren durfte. Ich hab’s dann irgendwann aufgegeben und mir jetzt das Komplettset kaufen lassen, welches frecherweise genau dasselbe, nur billiger, ist. Die ersten drei DVDs habe ich jetzt doppelt. Wer will noch nich’, wer hat schon mal?

Katase ShimaOtoyama KoutaArisa und Rinna

Dazu habe ich endlich meine Haibane Renmei DVD Box vollständig bestücken können. Der bärtige Nikolaus-Verschnitt hat für mich die zweite DVD der Reihe “Wings of Sorrow” aus dem Sack gezaubert. Leider ist es die einzige, der keine Pencil Boards beiliegen. Die waren damals der Frühkäufer-Bonus - ich finde, es sollten noch Spätkäufer-Goodies eingeführt werden. Andererseits kann ich nicht meckern, da ich mir die anderen Schreibunterlagen auch nur erschlichen habe - schließlich hab ich mir die Box erst vor 2, 3 Jahren in einem Kaff in New Jersey unter den Nagel gerissen. Die hatten da natürlich seit dem Ersterscheinen der DVD 2003 rumgegammelt und jungfräulicherweise auf mich gewartet. :>

Haibane Renmei DVD BoxHaibane Renmei DVD 2 - Wings of Sorrow

Das Besondere an Haibane Renmei ist eigentlich, dass es die Verfilmung eines Dôjinshi, also eines Fancomics, ist. Yoshitoshi ABe (nicht der Abe, nach dem ich beim Galileo-Eintrag geschrien hab, sondern der Schöpfer von Serial Experiments Lain) hauchte der Welt um Old Home 1998 Leben ein und ist bis heute sehr aktiv - eigentlich scheint er mir mehr Dôjinshi rauszubringen, also “professionelle” Arbeiten (aber da einem bei Privatprojekten auch kein nerviger Chefredakteur über die Schulter lugt, ist seine Motivation wohl verständlich; außerdem ist er ja eigentlich “Künstler” und kein Mangaka). So richtig einen Reim konnte ich mir auf die Serie bis jetzt nicht machen. ABe halt.

Die versammelte Engelmannschaft

Hier noch ein paar Pencil Board Motive aus der ersten DVD:

RakkaRekiHaibane Renmei Pencil Board

Wenn ich übrigens darüber nachdenke, was so am Anfang des Jahrtausends für Anime erschienen sind, muss ich doch sagen, dass die eigentlich recht anständig waren. Warum haben wir damals geheult, dass es nix vernünftiges mehr gäbe? Wenn ich mir stattdessen anschau, was heut so alles über die Fernseher und Bildschirme flimmert, wird mir schlecht…    [...mehr]


Autor: Simon

Wie angedroht ein paar Quickies hier und jetzt sofort. Wenn ich mir eine Serie weiter anschaue, gibt es am Ende der Staffel ein richtiges Review.

dragonaut

Dragonaut – Za Rezonansu
“Das sieht aus wie bei Stellvia.” Das war mein erster Gedanke. Mein zweiter war: “Wo gibt’s die nächste Folge?” Ja, ich mag Action. Und Sci-Fi. Und Sci-Fi-Action besonders. Kamishina, der einzige Überlebende eines Busunglücks (war ein wenig wie Planetes meets Stellvia), wird Zeuge eines Mordes. Als er auch grad auf dem besten Weg ist, das nächste Opfer zu werden, wird er von einem pinkhaarigen Mädel gerettet. Daraufhin wird er ein Dragonaut, der die Erde vor dem bösen Asteroiden Thanatos beschützen muss. Animation (Gonzo) is gut, OST is OK, Story hört sich momentan interessant an. Nuff said.
Fazit: Nein, ich fang jetzt nicht an, in Lebensmittelmetaphern zu reden. Ich mag auch gar kein’ Kuchen. Dragonaut dafür schon. Is nett. Schaun mer mal.
HP: http://www.dragonaut.com/index.html

ghosthound

Shinreigari - Ghost Hound
3D Wald. Kein schöner 3D Wald. Die Fliege. *waaaaaaaah * die Fliege! Komori hat jede Nacht denselben Traum und jeden Morgen danach führt er brav per Voice Recorder Traumtagebuch. Zehn Jahre zuvor wurde er mit seiner Schwester entführt und offenbar in einen Brunnen gesperrt. So muss sich Sadako gefühlt haben. Die (offenbar lebendige?, aber irgendwie gestörte) Schwester könnte in der Realverfilmung auch von Nakama Yukie gespielt werden… Mysteriös sind allerdings nicht nur die Träume, die den armen Jungen mittlerweile auch tagsüber ereilen, sondern auch der schweigsame Ôgami, der Austauschschüler Nakajima und Komoris neuer Therapeut, der mir ein wenig suspekt ist. Ach ja, das ganze ist eine Kollaboration von Shirow und Production IG, das Script stammt von Konaka Chiaki und Regie führt Nakamura Ryûtarô. Damit ist eigentlich schon alles gesagt.
Fazit: Ich möchte wissen, wie die Fliege heißt und ob sie noch zu haben ist.
HP: http://www.ghosthound.tv/

shugochara

Shugo Chara – Power Puff Moon
Ihr sucht nach dem nächsten Now and Then, Here and There? Mit bissiger Sozialkritik à la NieA_7? Sucht nicht weiter. Sondern schaltet alle Fernseher und Monitore aus und verkraucht euch unterm nächstgelegenen Tisch. Sonst findet euch euer persönlicher Schutzgeist aus dem Ei und verwandelt euch in ein pinkes… Chara… mit Loose Socks. Aber von vorn das ganze: Bunny Tsukino hat ein Problem: Sie steht total auf Mah-Ô, der aber lieber mit seinem besten Kumpel Shao-Lan abhängt und sie für Amakatsuka Megumi hält. Natürlich leidet sie auch sehr darunter, von allen wie Tenjô Utena verehrt zu werden. Zu allem Überfluss, wird sie von drei Angel Eggs überfallen, aus denen die Power Puff Girls schlüpfen, um ihr ihm Kampf gegen den bösen Sohn von Mamoru und Luna beizustehen… Ach ja, Mahô Sensei Negima kommt später auch noch. Herrlich. Oder kurzgesagt: Amüsantes Magical Girl Mischmasch. Ich habe gut gelacht, wenn auch meist ob der eher unfreiwilligen Komik (”all kids holds [sic] an egg in their soul, the egg of our hearts, our would-be selves, yet unseen”tte?!!!) und mich in der Tat unterhalten gefühlt. Mehr als eine Folge am Tag dürfte jedoch das cerebrale Gleichgewicht eines jeden Nicht-Shibuya-Girls gefährden.
Fazit: Wie sagt die Heldin (Amu oder so?) am Ende der ersten Folge noch gleich? “Wenn ihr nix besseres zu tun habt, könnt ihr es euch ja anschauen.”
HP: http://shugo-chara.com/

moyashimon

Moyashimon – I see dead… äh… bacteria.
Ja. Es ist innovativ. Es ist definitiv interessant. Es ist… faszinierend *augenbraue hochzieh*. Sawaki Tadayasu (Tadayasu? hört sich an wie nen verfluchter Samurai oder so) kann seit frühester Jugend Bazillen sehen, sich mit ihnen unterhalten und mit ihnen spielen. Da er nun meint, auf dem Land gäbe es besonders viele davon, tut er alles, um seinem dörflichen Kaff zu entfliehen und nach Tokio zu klettern. Dumm gelaufen, denn weniger Bakterien sieht er da auch nicht. Ganz im Gegenteil: Denn gleich am Anfang seiner Studikarriere an der Landwirtschaftsuni findet er eine verweste Leiche. Yep. Das ganze ist spannend, wenn’s auch nichts mit Mord und Mysterie am Strohhut hat. Tadayasus Fähigkeiten sind schlichtweg so verrückt im (positiven Sinne), dass es Spaß macht, ihm beim konversieren mit Krankheitserregern und Co. zuzuschauen. Besonders süß fand ich es, wie er die japanischen Yoghurt-Kulturen von den Amerikanischen unterschied…
Fazit: Anschauen, sonst glaubt man’s nicht.
HP: http://www.kamosuzo.tv/top.html

kodomonojikan

Kodomo no Jikan – Kodomo no Chikan?
Ich könnte jetzt wie jeder andere auch behaupten, ich hätte das ganze zuerst für eine Loli-Chose gehalten und dann aber gemerkt, dass doch ernsteres dahinter steckt. Aber wozu lügen? Mir wurde gesagt, dies sei ein Manga/ Anime, den man sich unbedingt geben müsste und so holte ich mir also eine (Folge) runter und schaute mal. Offengestanden ist mir beim Anblick von Kindern, die entweder Angst haben, mit erwachsenen Männern auch nur in einem Zimmer zu sein – oder gleich der Meinung sind, die würden Unterhöschen sehen wollen – das Mochi im Hals stecken geblieben. Den seicht-fröhlichen Loli-”Humor” suche ich noch. Ich war eigentlich ziemlich… betrübt. Wenn das ganze später ernst werden soll, geh ich noch emo. Aber immerhin sind die OP und ED Lieder echt witzig. Beim Anschauen des letzteren hatte ich eine Vision von tanzenden Männern beim AM Quiz. Hey, dazu lässt es sich doch bestimmt gut schuhplattlern. Übt schon mal. :P
Fazit: Ja, ich schau mir das irgendwann weiter an. Aber nur, wenn ich grad so rundum glücklich bin, dass mir nix mehr den Tag vermiesen kann.
HP: http://www.kojika-anime.com/

prismark

Prism Ark – Schwertschwing-äktschon
Österreich und das osmanische Reich… nein warte… wie war das doch gleich? Eigentlich auch egal. Ein ganz doller Ritter und eine Zauberin (? egal) bekämpfen die böse Macht, die ihre Heimat zerstört hat. Oh, und sie lieben sich seit ihrer Kindheit. Und das Mädel hat nen Bruder, der aber dann gestorben ist und sie musste ihm versprechen, ganz stark und mutig zu werden. Wahnsinn. Interessant fand ich, dass die Vorgeschichte als Rückblenden zwischen dem eigentlichen Endkampf erzählt wurde. Noch vor gar nicht allzu grauer Vorzeit war das mal eine super-duper kreative Schnitt- bzw. Erzähltechnik, die ich eigentlich nicht in einem kleinen Sinnlosstreifen wie dem hier erwartet hätte. Naja, vielleicht wird die Serie ja auch noch irgendwann spannend? Ja, die Artwork aus dem Originalspiel war mal nett. Das macht’s auch nicht besser.
Fazit: Ja, aber nein. Ich war nicht amüsiert (weder durch beabsichtigte, noch unfreiwillige Komik), es war nicht spannend und kreativ war’s auch nicht. Nö.
HP: http://www.p-ark.tv/

sketchbook

Sketchbook – Langeweile mal anders
Es ist nicht so, dass ich etwas gegen Serien hätte, in denen nichts passiert. Von Aria verschlinge ich zumindest das Manga regelmäßig. Vielleicht ist das Manga von Sketchbook ja auch gut. Die Serie ist mir zumindest während der ersten Episode ziemlich gegen den Strich gegangen: Mädel will Katze zeichnen, Katze rennt weg. Mädel bekommt in der Schule die Aufgabe, zu malen, was ihr momentan am Herzen liegt. Sie latscht mit ihren Freundinnen durch die Landschaft, folgt einem Käfer und findet einer nette Aussicht, von der aus man einer überdimensionalen ARIA-Katze beim Maneki-nekon (Winken) zuschauen kann. OK. Nett. Man kann toll bei sticken. An sich ist das ganze ja recht harmlos, aber ich hab davon Kopfschmerzen bekommen. Mal sehen, ob die nächste Folge meine Gehirnwindungen auch so anfrisst…
Fazit: Ne Folge oder zwei geb’ ich dem noch. Besonders zu empfehlen für Fans von heißer Action übrigens. *hüstl*
HP: http://www.sketch-full.net/

bambooblade

Bamboo Blade – Bambuslatten und Sushibuffets
Yippie. Kleines, braunäugiges Blondie macht Kendô. Identifikationsmöglichkeit: check. Ein verfressener Kendôlehrer wettet mit seinem alten Schulkumpel, dass er eine Kendô-Damen-Mannschaft aufstellen, die dem Kumpel seine besiegen wird. Nun muss er bis auf besagtes Blondie erst mal sein Team an schwertschwingenden Samuraidamen zusammensammeln. Bis dahin hört sich das ganze ein wenig nach Prinzessin Nina an, allerdings ist die Motivation eine andere: Wenn er gewinnt, darf er sich beim Sushiladen vom Vater seines Sempai ein Jahr lang umsonst vollfressen. Endlich mal was, was ich nachvollziehen kann statt dieses ganze Emanzipationsgeplänkel immer. Sympathisch und amüsant ist dabei, dass sich die Macher durchaus bewusst sind, dass sie hiermit ein wenig in die kreative Kloschüssel gegriffen haben. So nehmen sie’s dann mit Humor und ich hatte beim Zuschauen trotz der gegen unendlich tendierenden Anzahl von Sport- und Samuraianime-Vorgängern einfach mal Spass.
Fazit: Schau ich weiter.
HP: http://www.bambooblade.jp/pc/

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Autor: Simon

Neulich wurde ich von einem Freund als Alt-Otaku beschimpft. “Kann gar nicht sein!” meinte ich. “Alt-Otakus sind über 30, haben nen Ansatz von Glatze und entweder keine Arbeit, oder keine Freundin, oder beides! Und außerdem schauen die sich keine neuen Anime an!” “Neue Anime? Du schaust dir neue Anime an?” “Ja! Zum Beispiel habe ich Stellvia gesehen und sogar den Anfang von Full Metal Alchemist!” Daraufhin brach mein Gesprächspartner in schallendes Gelächter aus und ich beschloss etwas zu tun, denn vier Jahre altes Zeuchs gilt selbst im behäbigen Deutschland nicht mehr als neu. Also habe ich ein persönliches Fernsehprogramm zusammengestellt und angefangen, von allen halbwegs interessant anmutenden Serien die erste Folge zu schauen. Hier erstmal das Programm, Kurzreviews folgen drauf. Wenn ich übrigens was ganz Spannendes vergessen hab, sagt Bescheid. :)

Montag
- ChocoMimi, 17:30h, TV Tokyo (1.10.)
- Asakusa Fukumaru Ryokan 2, 20h, TBS, (8.10.)
- Galileo, 21h, Fuji TV (15.10.)
- Bamboo Blade, TV Tokyo, 1:30h
- Sketch Book, TV Tokyo, 2h
- Higurashi no naku koro ni kai, ChibaTV, 2:10h

Dienstag
- Biyo Shounen Celebrity, 17:30h, TV Tokyo (2.10.)
- Abarenbo Mama, 21h, Fuji TV (16.10.)
- Swan no Baka!, 22h, Fuji TV (16.10.)
- Yuukan Club, 22h, NTV (16.10.)
- Cutie Honey: THE LIVE, 1h, TV Tokyo (2.10.)
- Genshiken 2, ChibaTV, 1:30h
- Suteki Tantei Labyrinth, TV Tokyo, 1:30h
- Night Wizard the Animation, TV Tokyo, 2h

Mittwoch
- Aibou 6, 21h, TV Asahi 24.10.
- Hataraki Man, 22h, NTV, 10.10.
- Magister Negi Magi LA, TV Tokyo, 1:20h
- Mahou Sensei Negima! 1:50h, TV Tokyo, 3.10. (wie jetzt?)
- Dragonaut the Resonance, TV Tokyo, 1:50h
- Myself! Yourself!, ChibaTV, 2h

Donnerstag
- Kyoto Chiken no Onna 4, 20h, TV Asahi (25.10.)
- Kaze no Hate, 20h, NHK (18.10.)
- 3-Nen B-Gumi Kinpachi Sensei (Staffel 8), 21h, TBS, 11.10.
- Oishii Gohan, 21h, TV Asahi, 25.10.
- Iryu 2, 22h, Fuji TV, 11.10.
- Joshi Deka! 22h, TBS (18.10.)
- Moyashimon, FujiTV, 1:45h
- Blue Drop, TeleDama, 1h
- Shakugan no Shana II, MBS, 1:25h
- CRANNAD [sic ^o^;], TBS, 1:55h

Freitag

- Oedo Yoshiwara Jikencho, 20h, TV Tokyo, 26.10.
- Otoko no Kosodate, 21h, TV Asahi, 26.10.
- Utahime, 22h, TBS, 12.10.
- Mop Girl, 23:15h, TV Asahi, 12.10.
- Shigeshoushi, 0:12h, TV Tokyo, 5.10.
- Kodomo no Jikan, ChibaTV, 1:55h

Samstag
- Shugo Chara! TV Tokyo, 9:30h
- Gundam 00, TBS, 18h
- Dream Again, 21h, NTV 13.10.
- SP, 23:10h, Fuji TV, 3.10.
- Hari-Kei, 0:15h, NTV, 13.10.
- ef – a tale of memories, ChibaTV, 1:35h
- KimiKiss, MBS, 2:55h
- Shion no Ou, FujiTV, nachtprogramm

Sonntag

- Maple Story, TV Tokyo, 8:30h
- Fuurin Kazan, 20h, NHK (seit Januar)
- Hatachi no Koibito, 21h, TBS, 14.10.
- D.C.II, ChibaTV, 23:30h
- Mokke, 23:30h, TokyoMX
- Rental Magika, ChibaTV, 0h
- Prism Ark, ChibaTV, 0:30h
- MinamiKe, TV Tokyo, 1:30h

Quellen: Newtype, AnimePH, TokyoGraph

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