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Autor: Simon

“Kumasaka erhält Preis auf Berlinale!” verlautbart die Japan Today. Naja, ganz so dramatisch ist’s zwar nicht, aber immerhin war die Berlinale trotz der eigens noch einmal in die Minusgrade abgestürzten Witterung kein kompletter Reinfall für Japanfans.

Ich spare mir jetzt das obligatorische, von flickr oder sonstwo geklaute Bild vom Bärchen oder irgendein Fotolein und linke lieber gleich, ohne jegliche kapitalistische Absicht, auf die Preisliste der Berlinale: Klickst du hier. Auf Seite drei erfahren wir dann, dass besagter Kumasaka Izuru zwar keinen Bären gleich welcher Couleur bekommen hat, doch 50.000 Euro Preisgeld sind wohl auch nicht zu verachten. Die hat er nämlich für sein Erstlingswerk “Asyl - Park and Love Hotel” erhalten. Die Hebamme des Films um die Besitzerin eines Love Hotels spielte die Nachwuchs-Förderung des Pia Film Festivals in Japan. Zwar konnten die Kreativen aus dem Land der Kirschblüten dieses Mal nicht an den Erfolg von Chihiro anknüpfen - es lief ja auch kein Anime mit Exotenthematik :P - doch flimmerten immerhin genug japanische Filme über die Leinwänder, als dass man sich beschweren hätte können. Hier noch einmal eine kurze Zusammenfassung des japanrelevanten Filmfutters.    [...mehr]


Autor: Simon

Momentan und gerade noch tobt die Berlinale durch die winterliche Hauptstadt der Kartoffelfresser-Republik und obwohl diesmal kein Ghibli Jagd auf goldige Bären macht, gibt es doch trotzdem einiges zu sehen für Japanfans.

Gesondert vorgestellt wird auf der Berlinale der Regisseur Wakamatsu Koji, will sagen neben seinem neuen Film “United Red Army” lauffen auch frühere Werke, angefangen mit dem 1965ger Schinken “Secrets Behind the Walls”, über die Berliner Leinwände - eigentlich eine gute Idee, denn gerade mit Filmemachern, die Abseits von Hollywood am Schaffen sind, weiß ein internationales Publikum oft überhaupt nichts anzufangen und so fehlt ihm oft nicht nur der kulturelle Zusammenhang, sondern auch der kreative Hintergrund zum brandneuen Hitstreifen. Von Interesse für unsereins war sicherlich auch “Eat and Run - 6 Beautiful Grifters” von Mamoru Oshii - ein Link auf die deutsche Wikipedia Seite wird ihm leider nicht gerecht, denn der Mann hat bei allen möglichen berühmt bis berüchtigten Projekten von “Urusei Yatsura” über “Angel’s Egg” hin zu “Ghost in the Shell” seine Finger mit ihm Spiel - und außerdem “KABEI - Our Mother” von Yamada Yoji (mit Yoshinaga Sayuri, so wurde mir gesagt). Letzteren werd ich einmal vorstellen, wenn ich ihn mir zu Gemüte geführt habe. Sicherlich hätte ich auch einfach letzte Woche ins Kino gehen können. Aber dann hätte ich ja bei der Kälte raus gehen müssen. Geht ja gar nicht an. ;)

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