» Bräuche

Autor: Florian

Neben dem Valentinstag exixtiert in Japan noch ein weiterer Tag für Verliebte, der sogenannte White Day am 14. März. An diesem Tag bedanken sich die Männer bei ihren Liebsten für die Geschenke, die sie am Valentinstag erhalten haben. Dass es in Japan zwei Termine für den Tag der Liebe gibt, ist auf ein Missverständnis zurückzuführen.

Im Gegensatz zu den USA und Europa war der Valentinstag in Japan lange Zeit noch völlig unbekannt. Den ersten Versuch, diesen Brauch zu etablieren unternahm 1936 eine japanische Süßwarenfirma, welche von einem russischen Flüchtling gegründet wurde. Doch aufgrund eines Übersetzungsfehlers kam es in der Firma zu einer Fehlinterpretation des Valentinstags, wie er anderswo begangen wurde und daher rief man lediglich die Japanerinnen in Zeitungsannoncen dazu auf, den Männern als Zeichen der Zuneigung, Schokolade zu schenken. Spätere Versuche, das Missverständnis zu beheben scheiterten und somit wurde eben ein zweiter Tag, der White day, eingeführt.    [...mehr]


Autor: Florian

Das Neujahrsfest, das sogenannte Oshogatsu hat lange Tradition in Japan und wird seit Jahrhunderten von alten Brauchtümern begleitet, die sich an den fernöstlichen Riten des Buddhismus und Schintoismus orientieren.


Das Neujahrsfest findet traditionellerweise eigentlich im Frühjahr statt, doch seit der Einführung des Gregorianischen Kalenders ab 1873 verlegte man die Feierlichkeiten auf und um den 1. Januar, wobei Bräuche und Rituale fernöstlicher Kultur aber immer noch einen festen Bestandteil bilden. In besinnlicher und ausgelassener Geselligkeit mit Familie und Freunden, legt man besonders auf eine erlesene Küche mit diversen Köstlichkeiten einen gesteigerten Wert. Aber neben typischen Gerichten gehören auch andere Handlungen zur Zeit des Oshogatsu, die nach wie vor eine wichtige Rolle in Japan spielen.    [...mehr]


Autor: Florian

Shintoismus und Buddhismus sind die in Japan die am meisten vertretenen Religionen. So gehören etwa 119 Millionen der japanischen Bewohner dem Shinto an. Dem Buddhismus fühlen sich hingegen etwa 94 Millionen Japaner zugehörig.

Shintoismus und Buddhismus sind die zwei größten Religionen Japans ©Flickr/themonnie

Glauben und Religion sind in Japan sehr eng miteinander verwoben. Dabei wird der Shintoismus als Japans einheimische Religion bezeichnet. Dieser zeichnet sich durch eine sehr enge Verbindung mit der Natur aus und befasst sich zudem mit der Ahnenverehrung.    [...mehr]


Autor: Florian

Sashimi ist in der japanischen Küche eine beliebte Zubereitung von frischem Fisch und Meeresfrüchten mit Wasabi, Soyasauce, Gari und rohem Gemüse. Die dünnen Filet-Streifen werden nicht gegart und ungewürzt serviert.

In der deutschen Kultur kennen wir nur wenig rohen Fisch. Selbst der Lachs ist immer zumindestens geräuchert. Der Inselstaat Japan aber liebt die ganz frischen Lebewesen der Meere und verzehrt sie am liebsten roh und ursprünglich. Wenn der Fisch richtig frisch ist, ist Sashimi die gesündeste Ernährung der Welt.    [...mehr]


Autor: Florian

Mönch für einen Tag: Spirituelle Ferien in buddhistischen Tempeln werden immer beliebter. Der Aktivurlaub im Shukubo ist eine außergewöhnliche Erfahrung für Körper und Geist, denn der Besucher kann an zeremoniellen Ritualen und Meditationen teilnehmen.

Wenn man eine besondere Reise für den Körper und die Seele erleben will, tief in eine andere Welt eintauchen und abseits vom lauten Alltag zu sich selbst zurück finden möchte, kann man auf den Spuren der buddhistischen Tradition in einem echten Tempel zur Ruhe kommen. Verschiedene Seminare und die Teilnahme an den Tagesabläufen der buddhistischen Mönche geben einen Einblick in die japanische Kultur.    [...mehr]


Autor: Simon

Die traditionelle Geisha gehört genauso zu Japan wie Kirschblüten und Kimono. Weiß geschminkte Gesichter, rote Lippen und bunte Gewänder zeichnen die streng ausgebildeten Frauen bis heute aus. Doch ihre Erotik wird mit Prostitution verwechselt und ihre Kunst mit Sklaverei.


Im Land der aufgehenden Sonne ruhen viele Geheimnisse. Eines davon ist der Zauber der Geishas mit ihrer, nach dem japanischen Ideal, auffallenden Schönheit und einzigartigen Kunstfertigkeit. Die japanische Unterhaltungskünstlerin hat eine lange Tradition und passt sich vorsichtig an das sich wandelnde Frauenbild in Japan an.    [...mehr]


Autor: Simon

Vorurteile und Klischees über die Japaner gibt es viele. Sie sind klein, haben O-Beine, arbeiten viel, reisen mit ihrem Fotoapparat in 4 Tagen durch ganz Europa und sind sehr freundlich? Wir sind den Vorurteilen über Japaner einmal auf den Grund gegangen.

Ein relativ ungewöhnliches, sich jedoch hartnäckig haltendes Vorurteil lautet, dass Japaner O-Beine haben. Und tatsächlich gibt es in Japan spezielle Praxen, die sich auf die Behandlung von O-Beinen spezialisiert haben.

Eine Behandlung dieser “Fehlstellung” durch Massagen kostet etwa 1000 Euro und dauert ein halbes Jahr. Die Beinform kommt vor allem daher, dass Asiaten weichere Knochen haben als beispielsweise Europäer, und diese sich dadurch leichter verschieben.




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Autor: Florian

Kambutsue – in Japan auch Hana-Matsuri genannt – bezeichnet die Feier zum Geburtstag des ersten Buddha, des „Erleuchteten“. Das genaue Datum, die Gegebenheiten während der Zeremonie und teilweise sogar der Name des Festes variieren in den unterschiedlichen Ländern, in denen der Buddhismus beheimatet ist.

In Japan wird das Hana-Matsuri begangen, was eine weitere Bezeichnung für das Kambutsue darstellt und soviel wie „Blumen-Fest“ bedeutet. Blumen spielen traditionell in dieser Zeremonie die bedeutendste Rolle: sie schmücken im Tempel die Statue des Buddha und werden von den Besuchern als Gaben dar gebracht. Außerdem wird der gerade geborenen Buddha symbolisch mit einem Blütentee getauft, indem man diesen über die Statue träufelt. Die Feierlichkeiten finden am 8. April, in manchen Tempeln wohl auch am 8. Mai statt.    [...mehr]


Autor: Florian

Die Ausbildung von der Maiko zur Geisha dauert viele Jahre und ist sehr aufwändig. In dieser Zeit lernen die jungen Mädchen viel über Kultur, Unterhaltung, Musik und Kunst.

Der Beruf einer Geisha ist in Japan ein hoch angesehener Beruf, der eine lange Ausbildung benötigt. Eine fertig ausgebildete Geisha ist eine Unterhaltungsdame auf höchstem Niveau. Sie muss immer höflich, intelligent und bescheiden wirken und die Gäste mit Gesang, Tanz und Musik unterhalten können.    [...mehr]


Autor: Florian

Wer keine Lust mehr hat, sich mit langweiligen Rosinen und Nüssen vom Lernen abzuhalten, sollte einmal Daigaku Imo ausprobieren. Die Kalorienbombe ist der ideale Snack gegen Lernfrust, und eignet sich vorzüglich als schmackhafte Nervennahrung.

Daigaku Imo - Ein typisch japanisches Dessert

Daigaku Imo ist besonders beliebt bei japanischen Studenten, was nicht verwunderlich ist. Der Snack besteht aus Süsskartoffeln, Zuckersirup und Sesam, und    [...mehr]


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