» Essen

Autor: Florian

Wer schon einmal ein Frühstück auf japanisch genoßen hat, weiß wie gut man sich danach fühlt. Die eigene Energie steigt, und nichts liegt schwer im Magen.

Ein japanisches Frühstück ist ganz anders als unsere deutsche Variante. Es ist leicht und geschmackvoll und sollte so richtig zelebriert werden. Eine ruhige Atmosphäre ist dabei besonders wichtig, damit man jede einzelne Zutat genießen kann.    [...mehr]


Autor: Florian

Die Ume, die auch als Japanische Pflaume bezeichnet wird, ist ein asiatischer Baum, der jedoch eher mit der Aprikose verwandt ist und in Japan, China und Korea eine wichtige Rolle in der Kultur, Küche und Medizin spielt.

Die Ume ist in Japan mit über 300 Kultursorten vertreten, welche in den Wildpflaumen-Typ, den Purpur-blütigen Typ und den Bungo-Typ eingeteilt werden, wobei letzterer die besten Früchte liefert. Es handelt sich bei der Ume um einen Baum oder einen hohen Strauch, mit einer Wuchshöhe von 1 bis zu 15 Metern, einer runden Krone und duftenden weiß bis dunkel-rosa gefärbten Blüten. Die kugeligen, gelb-grünen Ume-Früchte haben einen Durchmesser von etwa 2 bis 3 Zentimetern und besitzen ein sauer bis bitter schmeckendes Fruchtfleisch. Blütezeit der Ume ist meist der späte Januar oder Februar, weshalb die Blüte auch als Symbol für Lebenskraft und Widersetzen gegen widrige Bedingungen angesehen wird und in der japanischen Poesie häufig als Frühlingsboten auftritt.    [...mehr]


Autor: Florian

Japanische Korokken ähneln unseren Kroketten sehr, doch dürfte dieses Gericht für uns Europäer dennoch gewöhnungsbedürftig sein. Für diejenigen, die einmal ausprobieren möchte wie die frittierte Speise schmeckt gibt es hier ein Rezept für Kartoffel-Hackfleisch Korokken.

Ein typisches Klischee besagt, dass sich Japaner stets gesund ernähren, doch anhand von Korokken wird deutlich, dass dem nicht immer so ist. Beim Gedanken an japanisches Essen schießen uns zwar sofort Gerichte wie Sushi und Sashimi ins Gedächtnis, doch beherbergt die japanische Küche auch etliche frittierte Gerichte.
Die Tempura, man könnte sie auch als Tapas bezeichnen, wurden einst von portugiesischen Händlern im 16. Jahrhundert nach Japan gebracht und sind seitdem nicht mehr wegzudenken. Zusammen mit Einflüssen aus der französischen Küche entstand so die Korokke (jap.: コロッケ).    [...mehr]


Autor: Florian

Das Neujahrsfest, das sogenannte Oshogatsu hat lange Tradition in Japan und wird seit Jahrhunderten von alten Brauchtümern begleitet, die sich an den fernöstlichen Riten des Buddhismus und Schintoismus orientieren.


Das Neujahrsfest findet traditionellerweise eigentlich im Frühjahr statt, doch seit der Einführung des Gregorianischen Kalenders ab 1873 verlegte man die Feierlichkeiten auf und um den 1. Januar, wobei Bräuche und Rituale fernöstlicher Kultur aber immer noch einen festen Bestandteil bilden. In besinnlicher und ausgelassener Geselligkeit mit Familie und Freunden, legt man besonders auf eine erlesene Küche mit diversen Köstlichkeiten einen gesteigerten Wert. Aber neben typischen Gerichten gehören auch andere Handlungen zur Zeit des Oshogatsu, die nach wie vor eine wichtige Rolle in Japan spielen.    [...mehr]


Autor: Florian

Die Stadt Ōsaka war einst das unumstrittene Handelszentrum des Inselstaates, und auch heute noch haben viele traditionelle Unternehmen dort ihren Firmensitz. Trotz ökonomischer Krisen der Vergangenheit ist Ōsaka für die japanische Industrie noch immer essentiell.

Denn in Ōsaka findet man einen der wichtigsten Handelshäfen Japans, womit die Stadt zu einem bedeutenden Zentrum für den nationalen Warenaustausch sowie den Import und Export wird. Doch Ōsaka ist auch als „Küche der Nation“ bekannt und landesweit berühmt für die kulinarischen Fähigkeiten ihrer Einwohner. Und schließlich schätzen die Japaner Ōsaka für die Vielzahl talentierter Unterhaltungskünstler, die der komödiantischen Tradition des Manzai nachgehen.    [...mehr]


Autor: Florian

Eine Bento Box ist eine Art Brotdose, die die Japaner nach bestimmten Regeln bestücken. Es sollen hierbei vor allem Schönheit, Ruhe und Eleganz präsentiert werden.

Bento Box ©Flickr gamene

Die Bento Box gibt es schon seit dem 5. Jahrhundert. Die ersten japanischen Boxen bestanden aus Bambusröhren, die antiseptisch wirkten. Später gab es Bento Boxen aus leichtem und einfachem Holz, die weggeworfen werden konnten. Heutzutage bestehen die japanischen Lunchpakete aus Kunststoff, die mit einem Holzdeckel verschlossen werden. Die Bento Box kann man mit den verschiedensten Häppchen bestücken. Jedoch isst das Auge mit und das Essen soll auch zu einem visuellen Erlebnis werden.    [...mehr]


Autor: Anna-Kathrin

Japanische Süßigkeiten sind der Hammer! Warum? So viele wunderbare und teils abartige Geschmackskompositionen gibt es nur hier. Bierdrops, Kitkat mit Süßkartoffelgeschmack oder Umechips: Experimentierfreudige Zuckersüchtige finden hier ihr Mekka.

In freudiger Erwartung auf mein Carepaket aus Japan, heute mal etwas zu japanischen Süßigkeiten. Es gibt wohl in keinem Land der Welt so viele Geschmacksrichtungen des guten Nestleprodukts Kit Kat, wie in Japan. Ich weiß noch als ein Bekannter vor ein paar Jahren mit Erdbeer-Kitkat aus Japan zurückkam und wir uns schon wunderten, wie man sowas nur essen kann.    [...mehr]


Autor: Anna-Kathrin

Wasabi-Nüsse hat man ja schon öfter mal gesehen, aber jetzt gibt es von Chio auch noch Wasabi Chips. Der grüne Wasabi sorgt nicht nur für eine schöne grüne Farbe sondern verleiht dem ganzen auch noch die nötige Würze. Trotzdem bleibt es Geschmackssache.

Wasabi Chips © Flickr / The Wong Family Pictures

Meine erste Begegnung mit Wasabi-Chips war natürlich in Japan, aber neulich im Supermarkt gab es auch (endlich) in Deutschland die leckeren grünen Chips. Okay, doof jetzt, dass es etwas in Werbung ausartet, aber die grüne Paste ist immer mehr allgegenwärtig. Zuerst gab es Erdnüsse mit Wasabi und jetzt eben Wasabi-Chips.    [...mehr]


Autor: Anna-Kathrin

Ein Neujahr ohne Mochi ist in Japan undenkbar. Zuerst beäugt man die weißen Dinger zwar etwas misstrauisch, aber sie sind lecker. Als Japanbesucher trifft man das ganze Jahr auf die Reiskuchen aber speziell an Neujahr nimmt es überhand.

Frische Mochi. Flickr © quinn.anya

Was macht man wenn man gerade aus Japan wiederkommt und Neujahr steht vor der Tür? - Klar, Mochi. Zumindest letztes Jahr haben meine Mitbewohnerin und ich uns verpflichtet gefühlt einen Mörser zu kaufen und uns an O Mochi zu versuchen.    [...mehr]


Autor: Simon

Neulich wurde ich von einer Chinesin in den Keller ge- und dort verführt - zum Kauf seltsamer Asiasnacks. Tezuka stehe mir bei!

Kürbiskerne und andere Snacks

Eigentlich habe ich sie zum Einkauf in einen Asiasupermarkt verschleppt (meine Sojasoße ist schlecht geworden - Sojasoße kann schlecht werden!!!), aber egal. Randnotiz: Im Gegensatz zu den meisten anderen Kaffs sind Asiasupermärkte in Berlin (aber natürlich auch in Hamburg oder Düsseldorf) Supermärkte und nicht diese süßen staubigen Futter-Kaschemmen, die mit ihrer Auswahl an die gute alte Ost-Diktatur erinnern. Dementsprechend gibt es nicht etwa eine Sorte Snack und auch nicht nur eine Sorte Kürbiskerne, sondern ungezählte. Da ich mich prinzipiell von den Dingern ernähre und Effefirat bzw der türkische Supermarkt meines Vertrauens (Euro Gida! Geht alles zu Euro Gida! Ja! Oder auch nicht) schon reich genug ist, hab ich mich mal gütig getan:

Grüntee Kürbiskerne

Die obligatorischen Grüntee-Kerne. Lecker. Logischerweise hat man nicht viel vom Geschmack, wenn man wie ein guter Kartoffelfresser die Kernchen vorsichtig mit den Fingern schält, bevor man das Fruchtfleisch andächtig dem Verzehr opfert. Das ganze funktioniert nur französisch: Rin innen Mund und drauf rumgelutscht. Super Training.

Kürbiskerne mit Rosengeschmack

Rosengeschmack.  Ja. Rosen. Ist nicht süß und auch nicht abartig.

Kürbiskernverpackung

Das ganze ist echt nett verpackt, Plastikhülle in Dose. Also die Sorte Chinafutter, der man trauen kann. Ja, prinzipell ist das ganze kein J-Food. Vergebt mir.

Sonnenblumkerne mit Milchgeschmack

Unerklärlicherweise schmecken die Dinger nach Milch. Ich weiß nicht, ob ich wissen will, warum und wie. Egal. Lecker. Auch wenn’s Sonnenblumenkerne sind.

Chinagemüse eingelegt

Das sind keine Kürbiskerne. Schmeckt trotzdem. Möh.

Mittlerweile habe ich auch keinen Bock mehr auf bunte Kürbiskerne. Euro Gida ich komme! :3    [...mehr]


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