Autor: Simon
Die YOU versprach auf Werbeplakaten und Stickerlein sexy Hip-Hop-Schlampen, aus deren Bauchnabel man gern Champagner trinken würde. Egal welche Sorte. Die Messe wimmelte dann auch tatsächlich nur so vor Killer-Lolis und Hinterhof-Schlampen (ich warte noch auf Fotos ^_^;;;) - doch wie war es um die Ota-Onnas bestellt? Hier mal ein Review der etwas anderen Art (der entsprechende Gegenpart folgt auf den Fuß :P).
YOU2008 Hip-Hop-Weiber, wie sie sein müssen:

[...mehr]
28. Oktober 2008

Loading ...
Autor: Simon
Auf der YOU gabe es auch einen Cosplay Wettbewerb - hier der absolut ausführliche Bericht des Mega-Events!!!
Der Cosplay-Event war das Hochlicht der gesamten YOU. Horden und Massen von Jugendlichen verkleideten sich - ich hatte bereits Angst, dass der moderierende Haargott seine Hoffnung verliert und sich am nächsten Nussbaum erhängt.

Ein ausführlicher Bericht nebst Fotos vom Massenandrang folgt nach dem Break. Ihr werdet es nicht glauben können! Gott, welch eine Sensation! [...mehr]
27. Oktober 2008

Loading ...
Autor: Simon
Arbeit, Langeweile und eine gehörige Portion Masochismus trieben mich am Sonntag auf die YOU - Europas größte Jugendmesse. Am Tag zuvor hatte ich den coolen Hip-Hop Lärm lediglich über Sallys brandneues i-Phone genießen dürfen und wollte mal selbst beim O.B. Stand ne Runde bätteln gehen.
Mit Anime und Manga hatten die meisten der lieben Kinder nichts am Hut bzw. an der coolen Hip-Hopper Kappe. Dafür gab es ne ganze Horde Loli-DFCs im Cheerleader Kostüm. Eigentlich bin ich schnurstracks zu der kleinen Animekolonie in Halle 21a gelaufen und hab mich da nicht wieder wegbewegt (ein Hamburger wollte zwar mit mir wohl aus Heimweh die kühle Frischluft draußen genießen, doch ich flüchtete schnell wieder in die Hip-Hop-Hölle). Daher beschränken sich meine Eindrücke vom normalen Messevorgang auf ein paar abgegriffene Sticker (zumindest sehen die abgebildeten Menschen um einiges sexier aus, als der Durchschnitts-Ota ^-^;):





[...mehr]
27. Oktober 2008

Loading ...
Autor: Simon
Ausstellungen müssen nicht immer mit hoher Kunst oder kulinarischer Kreativität verbunden sein. So richtet sich die Ausstellung zu Robert Koch in Japan in der Mori-Ôgai-Gedenkstätte eher an den Denk-, denn den Sehapparat. Wer sich für Japan und seine Begegnungen mit Deutschland interessiert, ist hier nano-platinum (fragt nicht, ich bin cool und modern) richtig.

[...mehr]
15. September 2008

Loading ...
Autor: Simon
Anlass dieses Posts ist eigentlich der morgen stattfindende Cosplay-Event im Japan Shop in Berlin - ich hatte überlegt, dort hinzugehen, aber Zeit, IRL und Uni erlauben mir solche Ausflüge einfach nicht. ^_^; Deshalb gibt’s jetzt nebenher ein paar allgemeine Worte zu Cosplay.

[...mehr]
5. September 2008

Loading ...
Autor: Simon
Ich bin zwar der festen Überzeugung, dass es niemand so schnell mehr da hin schaffen wird, aber schnurzdrum: Rin Terada, seines Zeichens ein japanischer Künstler, der seit dem schönen Jahr 2000 in Berlin, Deutschland sein Atelier eingerichtet hat, hat grad mal wieder eine Ausstellung laufen. 17.Juli bis (nicht schlagen) 24. August, in der Villa Oppenheim in Berlin.

Wer einen Beweis braucht, dass Japaner auch noch was anderes drauf haben als Anime, J-Food und komische Bräuche, der freut sich wohl über diesen Einblick in die Kunstszene. Im Gegensatz zu der C.A.M.P. Ausstellung (über die ich vor anno dunnomal geredet hab) ist Rin Takeda nicht eben eine unbekannte Größe oder gar noch Student: Der 1948 geborene Denji Onoder, so sein bürgerlicher Name, erhielt in den 70gern bereits Kunstauszeichnungen (1970, ‘71 und ‘73 den Kahoku Preis) und Nominierungen (’74 der Nitten Preis). Sein Name Rin ist der Name seiner Malerei-Schule - nach seinem Umzug nach Tokio 1981 erlernte er den Rin-Stil; Terada ist eine Umdeutung seines Realnamens. Seine Kunstwerke sind ein Medienmix aus Akryl, Öl, Metall, Folien und was sonst noch so rumliegt. Besonders Goldblatt (Folie) scheint’s im angetan zu haben. Dabei verbindet er die Malerei der Rin-Schule mit der westlich-abstrakten Tradition. Angeblich malt er auch naturalistisch, aber alles, was mir bis jetzt untergekommen ist, ist (sehr) abstrakt. Freundlicherweise nicht die “ich pisse auf ne Leinwand und nenne es dann Kunst” Art von abstrakt, sondern die andere. Mit seinen Werken möchte der Künstler die Ideale des Zen zum Ausdruck bringen. So zumindest die Presseinfo.


In Berlin werden diesmal seine Werke “Himmel und Erde” und “Zen” ausgestellt - zwei je 20 Meter lange Großkunstwerke. Eine Vorschau habt ihr ja hier auf der Seite. Weitere Infos gibt es hier, hier, hier und hier. [...mehr]
22. August 2008

Loading ...
Autor: Simon
Im Hyatt Berlin kann man vom 8. bis 15. August Sushi essen - Kugelfisch und spirituelles Bla mit Amuletten aus Leichenteilen. Guten Appetit!
Hier der Text, wie er bei der DJG über’n Äther ging:
—————————————————————————————-
Der japanische Sushimeister Hiroshi Masuda präsentiert vom 8. bis 15. August 2008 mit der ‚Toro meets Wagyu’ Haute Couture Kollektion - neuartige Sushikreationen im Vox Restaurant des Hotels Grand Hyatt am Marlene-Dietrich-Platz in Berlin-Mitte.
Zuletzt war der begeisterte Sushimeister mit Lizenz zur Zubereitung des Kugelfisches für Thai International Airways Catering verantwortlich. Im Herbst 2008 wird Masuda als Executive Chef im neu eröffneten Grand Hyatt Moskau die kulinarische Leitung übernehmen. Zu den beruflichen Stationen des in Aichi, Japan, geborenen Sushimeisters gehört das Restaurant „Kincharyou” in Kanazawa, Japan, in dem er bereits die japanische Königsfamilie mit seinen Kochkünsten begeisterte. Nach 13-jähriger Tätigkeit als japanischer Koch und Sushichef in verschiedenen Restaurants und Hotels erkannte der 39-Jährige das wachsende Interesse der Europäer an der traditionsreichen Kunst der Sushizubereitung und entschied sich 1999, sein Fachwissen in Deutschland anzuwenden. Fünf Jahre war Düsseldorf die Heimatstadt für Masuda, wo er im KIKAKU und EDO Restaurant als Japanese Food and Sushi Chef arbeitete. Anschließend verwöhnte er für zwei Jahre in Dubai als Japanese Chef im Grand Hyatt Dubai die Gäste mit seinen Sushikreationen.
Als Talismann und Helfer bei der Zubereitung seiner Spezialitäten trägt Masuda eine Kette aus Tierknochen mit verschiedenen Amuletten, alle handgefertigt von thailändischen Mönchen. Darunter das mehr als 1.000 Jahre alte Bronzeamulett, welches dem Sushimeister hilft, die richtige Technik im Job anzuwenden.
Grand Hyatt Berlin
Marlene-Dietrich-Platz 2
10785 Berlin
Tel. +49 30 2553 17 32
Fax +49 30 2553 12 35
Reservierung +49 180 523 12 34
—————————————————————————————-
Auf jeden Fall erinnert das mich daran, dass ich auch mal nen Rezept für Sushi in die Runde schmeißen könnte. War seiner Zeit das erste J-Food, dass ich zubereiten konnte. Das oben stehende Angebot interessiert mich hingegen weniger, aber vielleicht will ja wer anders hingehen und erzählen, wie’s war.
thx@Elisa [...mehr]
8. August 2008

Loading ...
Autor: Simon
Vor einer Weile habe ich ja bereits eine Fortsetzung des Camp Berlin (bzw. Camp Berlin 2) Artikels gedroht. Hier nun das kulinarische Review des Events.
Leider habe ich die Häppchen am Eröffnungstag verpasst (Fotos gibt es auf spreeathlets flickr Album hier). Stattdessen habe ich die Erfindung des Jahres getestet - will heißen: Ich stand live und in Farbe daneben, wie andere Geld ausgegeben und gegessen haben.

Die Veranstalter dachten sich, sie kombinieren mal eben Okonomiyaki, den King des schnellen J-Foods, mit einem Stück echten deutschen Kulturguts: Dem Döner. Ob nun der Okomiyaki-Döner auch schöner macht? Hoffentlich. Allerdings ist die Betitelung”Okokeb” imo irgendwie ein Griff ins Benjo.

Die Zubereitung des Brotes erfolgte rein traditionell - also nix da mit moderenen Toastermaschinen, wie sie jeder Türk’ und Araber hat. Nope. Uff die Pfanne und druffjekloppt, wie’s sich gehört. Dazu dann ein mehr oder okonomiakalisches Gemisch und fertig ist das Fusion-Food.

Und was sagt der Geschmackstest?



Naja, kann man essen. Angeblich. Ich hab nicht abgebissen. Und nein, das verzerrte Gesicht kam nicht vom Döner, sondern vom Photoeditierprogramm meines Vertrauens.
Offengestanden werd ich’s lieber weiter mit meinen Rezepten versuchen. ^_^; [...mehr]
29. Juni 2008

Loading ...
Autor: Simon
Ho. Da Fotos Bearbeiten, Einfügen und Formatieren Zeit und Lust kostet, habe ich mitten drin aufgehört und mir den Spaß für einen anderen Tag aufgehoben (will heißen: Ich hatte noch Hausaufgaben zu erledigen und den Rest der Arbeit auf’s WE verschoben :P). Viel Spass mit den weiteren Fotos zu Camp Berlin.

United Colors of Benetton mal anders.

Hinweis auf die Kranichüberflutung in Hiroshima - offenbar schicken besonders schlaue Menschen jedes Jahr zigtausende Kranichketten nach Hiroshima und stellen die Stadt vor ein Heidenmüllproblem (s. auch Origami).

Auf der Veranstaltung wurden auch zwei junge Künstler verehelicht. Hier die Überreste inklusiv und exklusiv mit in philosophischen Diskussionen verstrickten Jungdenkern.

*öhm* Das einzige Stück Umwelt, was uns bei unserem gegenwärtigen Zeitpunkt der Industrialisierung bleibt, sind Tauben? Oder vielleicht: “DIE VÖGEL!!!” Oder so. Ich bin für Ideen und Vorschläge offen. ^_^;

Die Botschaft von David. Nein, wirklich. Hier musste man il el l’Ausweis präsentieren, bekam einen Passierschein aus Papier und durfte sich dann die Bundeslade mit einem offiziellen Kaba-Splitter bestaunen. War eins meiner Lieblingsausstellungsstücke, zusammen mit der moslimisch-christlichen Wand (Fotos davon gibt es auf der Homepage).
Es folgt noch ein Bericht zum Essen und zu einer Künstlerin, die es mir angetan hat. Wenn ich Zeit hab. Über Kabuki und ein paar andere Ausstellung wollte ich auch noch reden. ^_^; [...mehr]
21. Juni 2008

Loading ...
Autor: Simon
Nein. Wer bei Google “Camp Berlin” eingibt, stößt recht bald auf die Wegbeschreibung nach “Sachsenhausen” - und damit ist jetzt kein Kneipenviertel in hässlichen Mainkäffern gemeint. Hier allerdings ist die Rede von einer Ausstellung. Einer, über die ich bereits im Februar schreiben wollte, aber ihr wisst ja wie das ist: Das Leben, die liebe Arbeit, das Studium und die Katze … blabla. Hier jedenfalls der langersehnte (*hüstl*) Bericht:

Das C.A.M.P. (Contemporary Art Migration Project) Berlin war, wie erwähnt, eine Ausstellung, die zwischen dem 2. und 10. Februar 2008 junge Künstler der Kunsthochschulen Hiroshima und Weißensee (Berlin) dem Proletenpublikum präsentierte. Proleten? Das ganze fand statt in der ehemaligen Zentralwerkstatt der BVG (Berliner Verkehrsge*äh*sellschaft oder so; zuständig für öffentlichen Verkehr. Nein. So mit Bussen und Bahnen), mitten im Wedding. Der Wedding aus “Der rote Wedding marschiert”, das größte türkische Ansiedlungsgebiet nach Izmir (und vorm Emirat Kreuzberg) und zufällig meine Klanheimat - und ja, Pfirsiche hat’s hier auch.

Aber genug der Vorrede: Eine Übersicht der Künstler und eine (im Gegensatz zu meinem Freizeitgeschwafel) intelligente Vorstellung gibt es hier und für alle, die des Englischen mächtig sind, eine offizielle Homepage sowie ein nettes Review hier. Leider habe ich die Häppchenausgabe am Eröffnungstag verpasst, doch dafür hatte ich dann Futter für die Augen. Hier ein paar Impressionen, aufgeheitert durch mein beeindruckendes Kunstverständnis:


Ein zentraler Punkt der Ausstellung waren die Reisetips. Die japanischen Künstler dachten ganz romantisch an eine Grasmatte unterm Kirschblütenbaum, während uns Wessis ganz praktisch Zelte mitbrachten.

Der Koffer ist wahrscheinlich in Berlin geblieben. [...mehr]
18. Juni 2008

Loading ...