» Geschichte

Autor: Florian

Irezumi ist die Kunst der japanischen Tätowierung. Eine bekannte Art zu tätowieren ist Tebori. Dies wird mit Hand ausgeführt. Wo liegt der Ursprung?

Die japanische Tattookunst hat eine alte Tradition. Da früher nur Kriminelle tätowieren wurden, waren Tätowierungen in Japan lange Zeit verboten und wurden erst 1948 wieder legalisiert. Irezumi ist das japanische Wort für Tattoo. Sie zeichnen sich durch einen sehr speziellen Stil aus. Dieser ist stark mit der japanischen Mythologie und Kultur verbunden. Traditionell wird in Japan mit der Technik die man Tebori nennt, per Hand, tätowiert. Wie ist die Geschichte japanischer Tattookunst? Wie hat sie sich zu dem entwickelt, wie sie heute ist?

Irezumi - Japanische Tätowierkunst

Tätowierungen, Irezumis, haben in Japan eine sehr alte Geschichte. Irezumi meint wörtlich das Einstechen von Farbe unter die Haut.  Ihre Anfänge werden bereits in der Yayoi-Zeit vermutete. Doch mit Fortschreiten der Zeit bekamen Tätowierungen zunehmend einen negativen Beigeschmack. Es wurde nicht mehr nur rituell oder spirituell tätowiert, sondern Tätowierungen wurden zunehmend als Strafe bzw. Brandmarkung für Kriminelle eingesetzt. Ihnen wurde in der Breite eines Fingers, ein Strichcode, an dem man sogar ablesen konnte, was der Kriminelle verbrochen hatte, eintätowiert. Daher war vor allem in der breiten Öffentlichkeit, das Tragen von Tattoos weitestgehend verpönt. Leute die tätowiert waren, wurden von der Gesellschaft ausgegrenzt und konnten sich nicht wieder eingliedern. Dies führte zur Herausbildung der eigenen Schicht, den Yakuza (die japanische Mafia). 1870 wurden Tätowierungen endgültig verboten. Dieses Verbot wurde erst 1948 wieder aufgehoben.    [...mehr]


Autor: Florian

Die Raku-Keramik hat die heutige, japanische Teekultur auf erhebliche Art und Weise geprägt. Aufgrund der Schlichtheit und würdigen Einfachheit sind die Raku-Keramiken seit den 40er Jahren des 20. Jahrhunderts auch in Europa immer bekannter.

Ursprünglich wurde die Raku-Keramik speziell für die Teezeremonie entwickelt. Dieses Material unterstreicht das Ideal japanischer Teekultur, welche wiederum eng mit dem Zen-Buddhismus verbunden war. Dabei existiert diese Tradition der Herstellung von Gefäßen für die Teezeremonie schon seit über 400 Jahren und ist ein fester Bestandteil japanischer Geschichte und Kultur.    [...mehr]


Autor: Simon

Ausstellungen müssen nicht immer mit hoher Kunst oder kulinarischer Kreativität verbunden sein. So richtet sich die Ausstellung zu Robert Koch in Japan in der Mori-Ôgai-Gedenkstätte eher an den Denk-, denn den Sehapparat. Wer sich für Japan und seine Begegnungen mit Deutschland interessiert, ist hier nano-platinum (fragt nicht, ich bin cool und modern) richtig.

Koch in Japan

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