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Autor: Simon

Galileo, eine meiner Lieblings-J-Drama-serien aus der Herbststaffel 2007 bekommt nicht nur einen Kinofilm - nein, es läuft am gleichen Tag auch noch ein Special im Fernsehen.

Galileo Title

Am 4. Oktober wird es soweit sein: Der Galileo-Film, der den 3. Band der Romanreihe behandeln soll, kommt in die japanischen Kinos. Gleichzeitig - damit die Macher mehr Gold und Exp sammeln können, freilich - läuft im TV (auf FujiTV, 21:00h, für alle die da sind und einschalten können) ein Special mit dem schnöden Titel “Galileo: Episode Zero”. Das Special wird ein Prequel zum J-Drama sein und dementsprechend die Vorgeschichte des verrückten (und genialen) Professor Yukawa erzählen. Drei Jahre vor Beginn des TV-Spaßes ermittelt Kusanagi, damals noch nicht der Star des Büros, in Sachen Mord - als er nicht mehr weiter weiß, bittet er seinen Kumpel Yukawa um Hilfe. Ironischerweise dürfte das Special damit auch ein wenig näher am Original-Roman sein, denn wie’s aussieht dürfen wir auf Yukawas weibliches Anhängsel diesmal verzichten. Dafür wird es noch ein paar Szenen aus Yukawas Zeit als Studi zeigen.

Quelle und generell mehr dazu: Tokyograph
Hier die Kurzvorstellung des Drama (runtersrollen).    [...mehr]


Autor: Simon

Der Mann, der im Lotto 6 320.000.000 Japandollaren errubbelt hat, hat noch ganz andere Probleme, als den elendslangen Titel: Geld macht einerseits nicht glücklich, schafft aber von hie auf nun unzählige Neider.

Loto6 de 3-Oku 2-Senman-En ateta Otoko, aus unserer heiß geliebten Sommerstaffel 2008, ist nach Dream Again (darüber könnte ich auch mal was schreiben, wenn ich denn irgendwann mal Bock hab, Screenshots zu machen) das nächste GTO J-Drama. Also nicht GTO - ihr wisst schon. Der Schauspieler da. Der mit dem Namen. Sorimachi Takashi (Danke Internet!): Tachibana Satoru ist ein waschechter Versager japanischen Stils. Seine Ex-Frau verdient mehr Geld als er (Oh! Megami-sama!!! die Lusche) und im Büro huscht er im vollen Clark-Kent-Mode von einem Fettnäpfchen ins andere. Eines schönen Tages aber kauft er mit seinem Sohnemann einen Lotto-Schein, überreicht in der Freundin vom Densha-Otoko und gewinnt spontan  mal 320.000.000 Yen (eventuell ist das ne Null zu viel oder zu wenig. Ich kann Mans und Okus und Lakhs nicht “um”rechnen, tse). Man ziehe zwei Nullen ab und hat den Europreis. Sogleich warnt ihn der bankeigene Gehirnschrauber (auch ein überbleibsel der DO Crew -_-), dass neureiche Menschen oft unglücklicher mit als ohne Geld sind. Und wahrlich sind fortan alle hinter ihm her und doch will ihn eigentlich keiner. Und dann kommt der erste Drohanruf …

Loto6 de 3-Oku 2-Senman-En ateta Otoko kann man sich anschauen. Man kann es auch lassen. Momentan liegt die Serie bei mir auf Eis, obwohl sie mir deutlich besser gefällt als Strike Witches, Antique Bakery oder World Destruction. Ich warte, bis alle Episoden gelaufen sind und schau das dann als Hintergrunduntermalung beim Hausaufgaben machen, Katze bespielen, Kartoffelnschälen oder irgendeiner anderen spaßigen Untätigkeit.    [...mehr]


Autor: Simon

Das Leben ist schön, mein Cousin wird grad von seiner kleinen Schwester ausgelacht, weil seine Mannschaft verloren hat, mein Kater schnurrt und ich hab mal wieder ein bisschen Zeit zum bloggen. :) Zeit, mal ein J-Drama dieser Staffel vorzustellen, die ich bis zu ihrem bitteren Ende verfolgt habe und über die ich trotzdem noch kein Wort verloren habe: Osen.

Osen

Osen hat zehn Episoden mit einer Durchschnittszuscherrate von 9,1% und basiert auf einem Manga von Kikuchi Shôta. Soviel zu den offiziellen Daten. Story: Ezaki “Yocchan” Yoshio macht sich in einem Restaurant, in dem mit viel Bombast und Poserei pseudo-J-Food für staunende Gaijin gezaubert wird, verkleideterweise zum Horst (oder meinethalben Tarô). Eines Tages reichts und landet auf der Suche nach echtem Slow-Food vor Osens Tür.

Yocchan

Die werte Dame, die im Manga wie eine 80ger- Jahre Tuss à la deutsche Rockröhre aussieht, trinkt gern, lebt in ihrer eigenen Welt und ist eine der besten Köchinnen des Landes. Hier beim Fähnchenschwingen *hui*:

Osen mit Fahne

Osen immer noch mit Fahne

Und weil’s so schön war: Osen noch mal mit Fahne

Im tiefsten Innern seines Herzens ist Osen eine typische Kochshow: Gäste lassen sich bewirten, wundertoll-volles Essen wird am laufenden Meter produziert und zwischendrin die Welt verändert. Denn wer so richtig, richtig gutes Futter einschmeißt, der wird ganz flugs ein besserer Mensch.

Kunden füttern

Tolles Essen

mehr tolles Futter

Zwischendrin spielen Osen und Yocchan Aschenputtel und gehen immer wieder traditionellen Beschäftigungen nach.

Aschenputtel für Anfänger

Aber auch westliches Essen hat Osen drauf. Ich möchte sie heiraten, d.h. als meine Hausfrau anstellen.

Makanai mal westlich

Osen, der tapfere kleine Toaster

Bei all dem verspielten Traditionsgebrabbel, spielen doch auch hier wieder einige ernste Töne im Hintergrund: Die böse japanische Jugend von heute möchte vom alten Essen, alten Häusern und überhaupt dem alten Japan nichts mehr wissen. Und so gehen langsam aber sicher Tradition und Kultur im Niemandsland der Internationalisierung flöten. Mitten im Strom der Zeit steht Osen und behütet die Kochkunst, die nicht von der neune Zeit hinfort gespühlt wird.    [...mehr]


Autor: Simon

Mittlerweile warte ich seit Freitag Mittag verzweifelt darauf, dass die nächste Episode von Around 40 … zugänglich wird. Aus purer Frustration ist mir aufgegangen, dass ich noch gar nichts über diese Serie geschrieben habe und das obwohl die Frühlingsstaffel 2008 sich dem Ende zuneigt (Toshokan Sensô, Itazura no Kiss, Allison und andere J-Dramen und Anime laufen natürlich weiter).

Around 40

Die 11-teilige Serie “Around 40″ wird jeden Freitag auf TBS ausgestrahlt. Wie der Titel schon sagt, geht es um Leute um die 40 und da es ein Drama ist, natürlich vor allem um Weibliche:

Die drei Herzdamen

Ogata Satoko (in der Mitte) ist 39, Psyaterin und zum Leidwesen ihrer Eltern und ihres jüngeren Bruders noch Single. Ihre Schulfreundin Takeuchi Mize (links) hingegen ist verheiratet mit Kind, hat dafür aber seit der Hochzeit das Haus nur zum Einkaufen verlassen (will sagen, sie ist Hausfrau). Morimura Nao ist mit 35 das Nesthäkchen des Trios und hat sich geschworen, nie zu heiraten - sie, ganz Karrierefrau, kann’s nämlich auch so packen. Glaubt sie zumindest. Mit von der Partie sind außerdem der Koch Ohashi “Ma-kun” Sadao, Mizues Alter, sowie der Ökofreak Okamura Keitaro.

Frauengespräche

Ganz abgesehen davon, dass es natürlich mal wieder darum geht, wer mit wem und wer nun nicht, stellt das Drama zwischendurch so einige wichtige Fragen: Was ist eigentlich Glück? Heiraten und Kinderkriegen? Erfolg im Beruf? Die Welt Verbessern? Allzu oft scheint das Urteil anderer wichtiger und so redet man sich oft das Unglück ein, wo keins ist. Es macht Spaß, den Damen und Herren dabei zuzusehen, “erst” um die 40 ihren Lebensweg zu finden. Schön auch der Opening Song, der einem rät: “Wenn der Rasen in Nachbars Garten grüner ist, dann pflanz doch dort ein Blümchen!” Ich freu mich jedes Mal, wenn ich’s hör. ^_^;

Ja, es spielt in Tokio

Für alle, die es jetzt nicht verstanden haben: Wer Ruhigeres, Slice-of-life-igeres mit RL Touch, nettem Humor und durchaus ernsten Grundthemen sucht, ist hier richtig. Action-Fans greifen zu Keitai Sousakan 7.    [...mehr]


Autor: Simon

Eigentlich sollte man wohl Empfehlungen plocken - schaut dieses J-Drama, schaut jenes Anime. Aber manchmal möchte man sein Leid auch einfach nur teilen. So wie ich jetzt. ^-^;

Keitai Sousakan 7

Production I.G., das Studio hinter Toshokan Sensô und Ghost Hound (und natürlich vielen anderen - aber über die habsch hier nicht geschrieben :P), hat uns diesen Frühling keinen lustigen Action-Anime der Marke platt zu bieten. Warum? Ihre ganze Kraft und Energie haben sie in Keitai Sousakan 7 gesteckt, ein J-Drama. Den Über-Regisseur spielt Miike Takashi (Wiki-Link), den man wohl als Macher hinter Ichi the Killer oder Izo kennen dürfte. Spannenderweise soll selbst Mamoru Oshii (Wiki-Eintrag, Werksliste) daran mitwerkeln. Super. Minus 120% Sympathie für den Genialo-Regisseur. Und Minus 300 Karma-Punkte für I.G. -_-

Das Anti-Handy Nr. 7

Ich würde gern sagen, man merkt den Anime-Einschlag. Doch eigentlich waren Anime zuletzt in den 80gern dermaßen hirnlos. Mein wahres Problem ist dabei wahrscheinlich weniger die Action und der durchaus quirkige Humor, als dieser hässliche kleine Strunzjunge und diese Anti-Handys. Das Nightrider Auto war zumindest noch schwarz und sexy - die Keitai (egal ob goody-goody 7 oder Black-Beauty) sind einfach nur … bäh. Und sie laufen.

Kaito - Mulder auf Japanisch

Emo-Loli mit Kaputze

Einigermaßen wett machen das ganze Kaito, eine wirklich niedliche Mulder-Parodie (”Es war ein Alien!”), und des Helden kleine Emo-Schwester (Kaputzenhemd *yeah*). Minirock und Weiß-Weste (seh ich aus, als hätt’ ich mir deren Namen gemerkt?) sind Fanservice pur. Nackte Beine und überschäumende Männlichkeit jetzt endlich auch für Drama-Gucker. Yeehar. Wer weniger Probleme mit 0815-Plots als Ausrede für dumpfe (und nicht besonders schöne) CGI-Action hat, der mag die 51-Serie vielleicht trotzdem. Ich befriedige mein Bedürftnis nach Techno-Babble und Action lieber mit Real Drive.

Wer braucht Story, wenn er Fanservice hat

Ein echter Mann bringt sein Phallussymbol gleich mit




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Autor: Simon

Im Kommentar zu Allison & Lilla wurde ich gebeten, etwas über das J-Drama Dragon Zakura zu schreiben. Da ich immer gern auf Leseranfragen reagier und außerdem dedizierter Abe Hiroshi Fan bin, kann ich nur sagen: Nix lieber als das.

Dragon Zakura
Ari wrote: “Schulbücher zum Thema und wir haben zum Anfang der Stunde darüber gesprochen,wie wir uns das Schulleben in Japan vorstellen-und kamen in dem zusammenhang auch auf die Cram Schools (heissen die nicht so? diese Vorbereitungsschulen) zu sprechen.
naja und der prof eben so “Sie kennen ja bestimmt alle die Serie Dragon zakura und wenn nicht dann haben sie ja bestimmt mehr oderminder “legale” Wege sich des zu beschaffen, das ist echt sehenswert” (dann hat er bissi die Handlung erklärt) “daran kann man z.b. ein wenig über die Anforderungen der Aufnahmeprüfung etc yada yada sehen…”
Sakura Sakura

Die Story ist relativ simpel gestrickt: Die Ryûzan Oberschule ist die 9. Hölle des japanischen Bildungssystems. Spitzname: “Baka Gakkô” (Idiotenschule). Selbst Yamaguchi Kumiko und der GTO würden von diesen Nieten, die sich da Schüler nennen, nix wissen wollen: Einer dümmer als der andere - und Rabauken oben drein. In der Schule nebenan, hingegen, wird fleißig und brav gebüffelt. Natürlich schafft es von jenen Musterschülern fast jeder an die Uni - kein Wunder, dass die Ryûzan Oberschule da pleite ist. Wer schickt sein Kind schon freiwillig auf die Idiotenschule, wenn daneben die Genieschmiede ist?

Dragon Zakura Horrorschule 1Dragon Zakura Horrorschule 2Dragon Zakura Horrorschule 3Dragon Zakura Horrorschule 4Dragon Zakura Horrorschule 5Dragon Zakura Horrorschule 6

Auftritt für den coolen, sexy, männlichen Ex-Gangleader Sakuragi (zu Deutsch: Kirschbaum -_-) Kenji, gespielt von besagtem Abe Hiroshi. Bei seinem Anblick vergess ich die süßen Segelohren von Aihara aus dem Itazura na Kiss Drama. Ich will ein Kind von ihm - oder zwei, oder drei.

Abe HiroshiAbe Hiroshi 2Macho Man Abe

Zwar ist er jetzt ein waschechter Anwalt mit Goldblümchen am Kragen, doch leider genauso pleite wie die Ryûzan.

Sakuragi is pleiteein echter Mann braucht kein richtiges BettDas Zeichen für Anwälte in Japan

Also kommt ihm die blendende Idee, den Schülern zu zeigen, wie er’s gemacht hat: Pauken, es auf die Elite-Uni Toudai schaffen und dem System einen in den Allerwertesten verpassen. 5 Schüler sollen es bei den nächsten Aufnahmeprüfungen schaffen. Die Rabauken überzeugt er lässig mit einem 10 Punkte Wurf.

er hat den baller holt auser wirftTreffer versenkt. Abe ist der Mann unter den Männern. Ich schmelze dahin.

In einem Spezial-Nachhilfekurs (quasi wie eine Juku/ Cram School, nur umsonst und in der Schule) bringt er seinen Auserwählten alle Tricks und Tücken bei - und macht aus ihnen nebenbei kleine Genies. Seine ersten Opfer sind YamaPi und Masami-chan.

seine neue klasseYama-Pi, der Macho-Held von MorgenMasami-chan

Dragon Zakura ist einerseits humorvoll (kein Wunder, spielt ja auch Abe mit), verursacht andererseits aber keine Hirnblutungen. Auch wird die Optik zwar ständig von Kirschblüttenbäumen verstellt, doch wird es trotzdem nicht kitschig oder gar groß romantisch. Und das trotz Hasegawa Kyoko als weiblicher Hauptrolle.

Sakuragi fängt gern SakuraDie ortsansässige Englisch-lehrerin ist geschockt

Das 11-teilige J-Drama von 2005 basiert auf dem gleichnamigen Manga von Mita Norifusa. Der schwarz-weiß Spaß hat es mittlerweile auf 5 Jahre im Weekly Morning Magazin und 18 Einzelbände geschafft. Respekt.

Auf jeden Fall ist das Drama mal einen Blick wert. Zum japanischen Schulsystem hingegen erzähl ich ein andernmal etwas. Ist schon spät und ich muss noch Wii spielen. :P

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Autor: Simon

Jetzt wird’s dramatisch! Nachdem ich ein wenig zum Hintergrund von Allison & Lillia geschrieben habe, werd ich euch nun noch einmal mit Itazura na Kiss (dem neuen Anime aus der Frühlingsstaffel) in den Ohren liegen.

Wie ja bereits erwähnt, basiert Itazura na Kiss auf einem Manga von Tada Kaoru. Lange vor dem Anime haben sich jedoch schon zwei Drama an dessen Ruhm gelabt. Bereits 1996 wurde das 9-teilige J-Drama auf TV Asahi ausgestrahlt. Die Prämisse ist dieselbe wie beim Manga: Eines Tages rennt Aihara zu schnell den Korridor entlang und fällt Irie dabei ungeschickterweise auf die Lippen (versehentliche Küsse find ich noch schlimmer, als indirekte Küsse *kopf schüttel*).

Der Kuss nach dem Itazura na Kiss benannt wurde

Daraufhin verliebt sie sich ganz unsterblich, versucht ihm einen Liebesbrief anzudrehen und wird abgewiesen. Im Anime und der Taiwan-Fassung ist diese Szene übrigens abgeändert.

J-Drama mit schicken chinesischen Untertiteln

Als Irie und Aihara dann zusammenziehen müssen, kommt es zu lustigen Streitereien.

Aihara und Irie streiten sich gern

Nakamura Kinnosuke, also Aiharas Verehrer, finde ich hier genauso bäh, wie im Manga und Anime. Der Typ sieht aus, wie ein aus den 80gern übriggebliebener Möchtegern-GTO. *würg* Dafür hat Aihara die wohl süßesten Segelohren der J-Drama Geschichte. Man muss sie einfach lieb haben:

Aihara ist nicht nur Dumbo, sie sieht auch noch so aus

Das taiwanesische Drama, E Zuo Ju Zhi Wen (”It Started With a Kiss”), war 2005 eines der erfolgreichsten TV Programme und wurde in 13 Ländern ein Hit. Diesen Winter lief eine zweite Staffel.

Itazura na Kiss das T-Drama

Aihara, hier Yuan Xiang Qin gespielt von Ariel Lin (spielte auch Tokyo Juliet/ Dong-fang Zhu-li-Ye, eine weitere Manga-Umsetzung), sieht imho manchmal süß und manchmal pferdig aus. Weiß auch nicht. Ihmchen (Irie heißt hier Jiang Zhi Shu, gespielt von Joe Cheng) ebenso.

Aihara im T-Drama

Völlig anders ist die Interpretation von Nakamura, hier Jin Yuan Feng. Als Schauspieler wurde hier Jiro Wang, der danach auch in Hua Yang Shao Nian Shao Nü (Hanazakari no Kimi-tachi he, Taiwan-Version) den Looser mimen durfte, gewählt. Der ist erstens nicht pottig und zweitens lustig, so dass man schnell zum Aihara x Nakamura Shipper wird - besser zusammengepasst hätten die beiden in diesem Drama allemal.

Nakamura und Aihara

Probleme hat Itazura na Kiss in jeder Fassung mit der etwas anti-feministischen Erzählung. Ein dummes, faules und nicht besonders hübsches Mädchen steht auf den Obermacker der Schule - soviel zu starken Frauen. Im J-Drama ist Aihara selbst zu blöd zur Krankenschwester - die Frau nervt und ich seh ehrlich nicht, was Irie mit der wollen soll. Das T-Drama, daher wohl auch der größere Erfolg, löste das Problem besser: Einerseits wird der Geschlechterkampf auch ein wenig durch einen Klassenkampf uminterpretiert (Aiharas sind Arbeiter, während Iries eher in Richtung obere Mittelklasse tendieren), andererseits werden Aihara aber auch wirklich liebenswerte und nützliche Eigenschaften gegeben. Aus dem kleinen Fröschlein wird mehr und mehr eine ernstzunehmende Frau - und zum Schluss dreht sie den Spieß auch humoristisch um (in der letzten Folge - ich sag jetzt nix dazu, weil wozu spoilern; das Drama könnt ihr euch durchaus selbst mal reintun). Gender-Forscher hätten ihre wahre Freude. Ich auch. Auch wenn ich peinlich berührt war.    [...mehr]


Autor: Simon

Wie ich ja schon geschrieben hab, hab ich mir alle ersten Folgen dieser Staffel J-Drama und Anime einmal angeschaut und schreib jetzt was dazu. Nen Quicky Mini-Review sozusagen. Ja, von der nächsten Season will ich das auch machen. Wobei über Weihnachten-Neujahr das ja nen bissle “zerrisen” is. Mal schauen. Das Fernsehprogramm mit den entsprechenden Links gab’s hier.

Abarenbo Mama

Abarenbô (Avarenbow) Mama - die Anti-Mutter
Aya und Tetsu verlieben sich, heiraten und zeihen zusammen. Soweit läuft alles koscher in Lalaland. Problem: Am nächsten Morgen steht der kleine Yuki vor der Tür: die gleichen krausigen Wuschelhaare wie Tetsu, das selbe komische Grinsen. Naja, letzteres ist dem Papa bei diesem Anblick vergangen. Seine Ex-Frau hat keinen Bock mehr auf den Nachwuchs und Yuki mal eben zu seinem Vater geschickt. Dumm nur, dass Tetsu seiner neuen Frau nix davon gesagt hat. Aya ist mit 22 selbst noch ein halbes Kind und hat auch nicht die geringste Motivation, sich in die Reigen der Übermütter einzureihen, die sie vorm örtlichen Kindergarten antrifft. Das Resultat ist (momentan zumindest) urkomisch und wirft einen satirisch-kritischen Blick auf die japanische Kindererziehungspolitik, die die Eltern so beansprucht, dass einer einfach mal Hausfrau spielen (und zum Alien mutieren) muss.
Fazit: Ein Überraschungstreffer für mich. Wer Komödien mag oder sich für japanische Gesellschaft (a.k.a. das Ding mit den Hausfrauen) interessiert, sollte mal reinschauen.
Homepage: http://wwwz.fujitv.co.jp/abarenbou-mama/index.html

Mop Girl

Mop Girl - räumt mit der Vergangenheit auf
Schon allein wegen dem minder-sinnvollen Namen wär ich unter normalen Umständen nie auf die Idee gekommen, mir diese Serie anzuschauen. Gut, dass ich trotzdem mal auf Folge eins geklickt hab. Momoko fängt bei einer Beerdigungsfirma an, doch am Ende des Tages springt sie plötzlich in der Zeit zurück und kann die Geschehnisse ändern. Ist so’n bissle wie mit der Serie mit der Zeitung (hab vergessen, wie die hieß, irgendwer nen Plan?). Die Interaktion mit Boss (?) Ôtomo sind wirklich putzig und auch die anderen Charaktere sind ein Fall von “auf dem Boden rumrollend lachen”. Allerdings hab ich ein wenig Angst, dass die Serie doch noch einen bösen Twist am Ende bekommt. In der ersten Szene sieht man nämlich, wie Momoko als kleines Mädchen von einer Frau gerettet wird, die dann verstirbt. Ich will’s gar nicht wissen.
Fazit: Lustig auf eine verrückt japanische Art und Weise. Darum schau ich mir Drama an.
Homepage: http://www.tv-asahi.co.jp/mopgirl/

Galileo Title

Galileo – The Return of Trick?
Neben Dream Again hatte ich auf Galileo am sehnsüchtigsten gewartet: Ein eigenbrötlerischer Wissenschaftler hilft einer verrückten Zauberääääh Polizistin beim Ermitteln. Klang mehr als nur vielversprechend. In der Hauptrolle, also Prof. Yukawa, gibt’s Fukuyama Masaharu, den ich persönlich nur aus Meguri Ai (auch unter dem Namen Refrain zu finden) kenne. Die Romane von Higashino Keigo kenn ich zwar auch nicht, aber dort soll es ursprünglich der Schulfreund Yukawas gewesen sein, der ihn immer wieder um Hilfe bei der Aufklärung von Fällen bat. Im Drama kommt der besagte Schulfreund zwar auch vor, gibt aber seiner Nachfolgerin den entscheidenen Tip, so dass wir nunmehr statt nem Detektivpaar nen echtes “Paar” haben. (Ihr Essen mag er immerhin und sie seine netten Tricks, jaja.)

Yukawa und Kou im Labor.

In der ersten Folge geht es um einen abgefackelten Teenager. Dann greift das Galileo Muster: Utsumi, ihres Zeichens Newby Polizistin, weiß sich nicht anders zu helfen, als Yukawa (Prof. für Physik an der Tôdai) um Rat zu beten. Der macht Versuche, läuft grübelnd durch die Gegend und kritzelt in einem Numbers ähnlichen Anfall dann schließlich nen paar mathematische Formeln auf den Boden (oder an die Wand, auf die Fensterscheibe, in den Sand…). Fall gelöst.

Galileo Folge 1

Den Japanern gefällt’s und es ist mittlerweile eine zweite Season, die den zweiten Roman abfrühstücken soll, und ein Movie für Roman Nr. 3 geplant. Momentan ist das auch die einzige Serie, die ich nicht nur jeden Montag runterlade, sondern auch wirklich sofort anschau. Aber trotzdem hat Galileo nicht das, was ich eigentlich wollte: ICH WILL ABE!!!
Fazit: Conan slash Trick, und doch keins von beidem. Fans von einer der Serien dürften das trotzdem, oder gerade deshalb, mögen. Oder hassen. Ich find’s toll.
Homepage: http://wwwz.fujitv.co.jp/galileo/index.html


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Autor: Simon

Neulich wurde ich von einem Freund als Alt-Otaku beschimpft. “Kann gar nicht sein!” meinte ich. “Alt-Otakus sind über 30, haben nen Ansatz von Glatze und entweder keine Arbeit, oder keine Freundin, oder beides! Und außerdem schauen die sich keine neuen Anime an!” “Neue Anime? Du schaust dir neue Anime an?” “Ja! Zum Beispiel habe ich Stellvia gesehen und sogar den Anfang von Full Metal Alchemist!” Daraufhin brach mein Gesprächspartner in schallendes Gelächter aus und ich beschloss etwas zu tun, denn vier Jahre altes Zeuchs gilt selbst im behäbigen Deutschland nicht mehr als neu. Also habe ich ein persönliches Fernsehprogramm zusammengestellt und angefangen, von allen halbwegs interessant anmutenden Serien die erste Folge zu schauen. Hier erstmal das Programm, Kurzreviews folgen drauf. Wenn ich übrigens was ganz Spannendes vergessen hab, sagt Bescheid. :)

Montag
- ChocoMimi, 17:30h, TV Tokyo (1.10.)
- Asakusa Fukumaru Ryokan 2, 20h, TBS, (8.10.)
- Galileo, 21h, Fuji TV (15.10.)
- Bamboo Blade, TV Tokyo, 1:30h
- Sketch Book, TV Tokyo, 2h
- Higurashi no naku koro ni kai, ChibaTV, 2:10h

Dienstag
- Biyo Shounen Celebrity, 17:30h, TV Tokyo (2.10.)
- Abarenbo Mama, 21h, Fuji TV (16.10.)
- Swan no Baka!, 22h, Fuji TV (16.10.)
- Yuukan Club, 22h, NTV (16.10.)
- Cutie Honey: THE LIVE, 1h, TV Tokyo (2.10.)
- Genshiken 2, ChibaTV, 1:30h
- Suteki Tantei Labyrinth, TV Tokyo, 1:30h
- Night Wizard the Animation, TV Tokyo, 2h

Mittwoch
- Aibou 6, 21h, TV Asahi 24.10.
- Hataraki Man, 22h, NTV, 10.10.
- Magister Negi Magi LA, TV Tokyo, 1:20h
- Mahou Sensei Negima! 1:50h, TV Tokyo, 3.10. (wie jetzt?)
- Dragonaut the Resonance, TV Tokyo, 1:50h
- Myself! Yourself!, ChibaTV, 2h

Donnerstag
- Kyoto Chiken no Onna 4, 20h, TV Asahi (25.10.)
- Kaze no Hate, 20h, NHK (18.10.)
- 3-Nen B-Gumi Kinpachi Sensei (Staffel 8), 21h, TBS, 11.10.
- Oishii Gohan, 21h, TV Asahi, 25.10.
- Iryu 2, 22h, Fuji TV, 11.10.
- Joshi Deka! 22h, TBS (18.10.)
- Moyashimon, FujiTV, 1:45h
- Blue Drop, TeleDama, 1h
- Shakugan no Shana II, MBS, 1:25h
- CRANNAD [sic ^o^;], TBS, 1:55h

Freitag

- Oedo Yoshiwara Jikencho, 20h, TV Tokyo, 26.10.
- Otoko no Kosodate, 21h, TV Asahi, 26.10.
- Utahime, 22h, TBS, 12.10.
- Mop Girl, 23:15h, TV Asahi, 12.10.
- Shigeshoushi, 0:12h, TV Tokyo, 5.10.
- Kodomo no Jikan, ChibaTV, 1:55h

Samstag
- Shugo Chara! TV Tokyo, 9:30h
- Gundam 00, TBS, 18h
- Dream Again, 21h, NTV 13.10.
- SP, 23:10h, Fuji TV, 3.10.
- Hari-Kei, 0:15h, NTV, 13.10.
- ef – a tale of memories, ChibaTV, 1:35h
- KimiKiss, MBS, 2:55h
- Shion no Ou, FujiTV, nachtprogramm

Sonntag

- Maple Story, TV Tokyo, 8:30h
- Fuurin Kazan, 20h, NHK (seit Januar)
- Hatachi no Koibito, 21h, TBS, 14.10.
- D.C.II, ChibaTV, 23:30h
- Mokke, 23:30h, TokyoMX
- Rental Magika, ChibaTV, 0h
- Prism Ark, ChibaTV, 0:30h
- MinamiKe, TV Tokyo, 1:30h

Quellen: Newtype, AnimePH, TokyoGraph

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