» Japan

Autor: Florian

Japan ist auf der ganzen Welt bekannt für bunte, abgefahrene Produkte. Um diese an den Mann zu bringen, bedarf es natürlich einer adäquaten Vermarktung. Mit Werbespots, neben denen selbst Helge Schneider Filme wie ernstzunehmendes Kino aussehen, verfehlt man unter Umständen zwar etwas die eigentliche Zielgruppe, bringt die Klientel aber zumindest zum lachen.

Vermutlich hängen die irren Werbespots mit der neumodischen, japanischen Ästhetik zusammen. Schaut man einmal japanisches Fernsehen, wird man nicht nur durch die Sprache verwirrt, sondern auch durch die überladenen visuellen Eindrücke. Wird die blitzend, blinkende Gameshow dann auch noch im Zehnminutentakt von Werbestreifen wie diesem unterbrochen, kann man froh sein, wenn man nach dem gemütlichen Fernsehabend noch weiß, wo oben und unten ist.    [...mehr]


Autor: Florian

Alle Jahre wieder wirft der japanische Elektronikriese Sony eine Neuheit auf den Spielemarkt. Dieses Jahr kam ca. drei Monate nach der Veröffentlichung in Japan, auch hierzulande und in den USA das neuste Playstation-Modell heraus.

Mit den beiden Konzernen Nintendo und Playstation bestimmt Japan die Branche für Spielekonsolen so gut wie im Alleingang. Nachdem Nintendo mit dem DS eine neue Ära der Handheld-Konsolen einläutete, sprang auch Playstation mit der PSP auf den erfolgversprechenden Zug auf. Der Nachfolger, die PS Vita, ist seit dem 22. Februar 2012 in Deutschland und den USA erhältlich.




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Autor: Florian

Mittlerweile sind schon viele Generationen mit den bunten, asiatischen Monstern aufgewachsen. Als die bekanntesten Manga-Helden erfreuen sich Pikachu und Co. bei Kindern auf der ganzen Welt an großer Beliebtheit.

Insgesamt gibt es bereits 15 Staffeln mit mehr als 700 Folgen. Fans die von Sendung nie genug kriegen können sind also bestens versorgt. Dabei erfindet sich die Serie immer wieder neu. Jährlich kommen neue Pokémon dazu, sodass man mit den ursprünglichen 151 nicht mehr viel mitreden kann. Da verlieren selbst eingefleischte Fans langsam den Überblick. Kommunikation zwischen Fans der ersten Minute und der neuen Pokémon-Generation wird vermutlich kaum noch möglich sein. Verstehen tut man die Drehbuchautoren jedoch schon, die in 15 Jahren Produktion sicherlich auch etwas Abwechslung benötigen.




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Autor: Florian

Neben dem Valentinstag exixtiert in Japan noch ein weiterer Tag für Verliebte, der sogenannte White Day am 14. März. An diesem Tag bedanken sich die Männer bei ihren Liebsten für die Geschenke, die sie am Valentinstag erhalten haben. Dass es in Japan zwei Termine für den Tag der Liebe gibt, ist auf ein Missverständnis zurückzuführen.

Im Gegensatz zu den USA und Europa war der Valentinstag in Japan lange Zeit noch völlig unbekannt. Den ersten Versuch, diesen Brauch zu etablieren unternahm 1936 eine japanische Süßwarenfirma, welche von einem russischen Flüchtling gegründet wurde. Doch aufgrund eines Übersetzungsfehlers kam es in der Firma zu einer Fehlinterpretation des Valentinstags, wie er anderswo begangen wurde und daher rief man lediglich die Japanerinnen in Zeitungsannoncen dazu auf, den Männern als Zeichen der Zuneigung, Schokolade zu schenken. Spätere Versuche, das Missverständnis zu beheben scheiterten und somit wurde eben ein zweiter Tag, der White day, eingeführt.    [...mehr]


Autor: Florian

Die Ume, die auch als Japanische Pflaume bezeichnet wird, ist ein asiatischer Baum, der jedoch eher mit der Aprikose verwandt ist und in Japan, China und Korea eine wichtige Rolle in der Kultur, Küche und Medizin spielt.

Die Ume ist in Japan mit über 300 Kultursorten vertreten, welche in den Wildpflaumen-Typ, den Purpur-blütigen Typ und den Bungo-Typ eingeteilt werden, wobei letzterer die besten Früchte liefert. Es handelt sich bei der Ume um einen Baum oder einen hohen Strauch, mit einer Wuchshöhe von 1 bis zu 15 Metern, einer runden Krone und duftenden weiß bis dunkel-rosa gefärbten Blüten. Die kugeligen, gelb-grünen Ume-Früchte haben einen Durchmesser von etwa 2 bis 3 Zentimetern und besitzen ein sauer bis bitter schmeckendes Fruchtfleisch. Blütezeit der Ume ist meist der späte Januar oder Februar, weshalb die Blüte auch als Symbol für Lebenskraft und Widersetzen gegen widrige Bedingungen angesehen wird und in der japanischen Poesie häufig als Frühlingsboten auftritt.    [...mehr]


Autor: Florian

Ein Kapselhotel ist vergleichbar mit einem Schließfach für Menschen. In den engen Kabinen findet ein ausgewachsener Mensch gerade einmal Platz zum Schlafen und Privatsphäre gibt es so gut wie gar nicht.

In Städten wie Tokio, Yokohama oder Osaka in denen es alles gibt außer Platz, musste eine Möglichkeit gefunden werden möglichst viele Gäste auf engem Raum unterzubringen, die Idee eines Kapselhotels war geboren. Bei dieser Hotelform schlafen die Menschen in kleinen Kabinen, die in etwa eine Bodenfläche von 2 m² und eine Höhe von 1,20 m vorweisen. Auf diese Weise können in einem Raum von 50 m² Größe in etwa 20 Menschen untergebracht werden.
In Japan ist diese Form der Preiswerten Unterkunft teilweise sehr beliebt, doch westliche Gäste sind hier nur sehr selten anzutreffen.    [...mehr]


Autor: Florian

Mila Superstar ist eine Manga-Reihe von Chikako Urano, welche hierzulande besonders durch die Adaption als Anime-Fernsehserie große Beliebtheit erlangte und als erster populärer Sport-Manga für Mädchen angesehen wird.

Mila Superstar handelt von der 12-jährigen Mila Ayuhara, die aufgrund einer schweren Lungenkrankheit von Tokio nach Fujimi zieht, um dort zu genesen. Sie wird immer wieder vor vermeintlich aussichtslose Situationen gestellt, aus denen sie sich jedoch immer wieder mit viel Ehrgeiz selbst heraushilft. Mila besucht die Fujimi Junior, später dann die Senior Highschool, wo sie nicht nur Klassenbeste ist, sondern auch die erfolgreichste Spielerin der Volleyball-Mannschaft wird. Es geht um Kampfgeist, Freundschaft, Rivalitäten und darum, niemals aufzugeben, auch wenn einem immer wieder Hürden in den Weg gestellt werden. Der Manga, der von 1968-1970 in der japanischen Manga-Zeitschrift Margaret veröffentlicht wurde, bildete die Vorlage für die Anime-Fernsehserie, die 1969 unter der Regie von Fumio Kurokawa und Eiji Okabe produziert wurde und 104 Folgen umfasst.    [...mehr]


Autor: Florian

Irezumi ist die Kunst der japanischen Tätowierung. Eine bekannte Art zu tätowieren ist Tebori. Dies wird mit Hand ausgeführt. Wo liegt der Ursprung?

Die japanische Tattookunst hat eine alte Tradition. Da früher nur Kriminelle tätowieren wurden, waren Tätowierungen in Japan lange Zeit verboten und wurden erst 1948 wieder legalisiert. Irezumi ist das japanische Wort für Tattoo. Sie zeichnen sich durch einen sehr speziellen Stil aus. Dieser ist stark mit der japanischen Mythologie und Kultur verbunden. Traditionell wird in Japan mit der Technik die man Tebori nennt, per Hand, tätowiert. Wie ist die Geschichte japanischer Tattookunst? Wie hat sie sich zu dem entwickelt, wie sie heute ist?

Irezumi - Japanische Tätowierkunst

Tätowierungen, Irezumis, haben in Japan eine sehr alte Geschichte. Irezumi meint wörtlich das Einstechen von Farbe unter die Haut.  Ihre Anfänge werden bereits in der Yayoi-Zeit vermutete. Doch mit Fortschreiten der Zeit bekamen Tätowierungen zunehmend einen negativen Beigeschmack. Es wurde nicht mehr nur rituell oder spirituell tätowiert, sondern Tätowierungen wurden zunehmend als Strafe bzw. Brandmarkung für Kriminelle eingesetzt. Ihnen wurde in der Breite eines Fingers, ein Strichcode, an dem man sogar ablesen konnte, was der Kriminelle verbrochen hatte, eintätowiert. Daher war vor allem in der breiten Öffentlichkeit, das Tragen von Tattoos weitestgehend verpönt. Leute die tätowiert waren, wurden von der Gesellschaft ausgegrenzt und konnten sich nicht wieder eingliedern. Dies führte zur Herausbildung der eigenen Schicht, den Yakuza (die japanische Mafia). 1870 wurden Tätowierungen endgültig verboten. Dieses Verbot wurde erst 1948 wieder aufgehoben.    [...mehr]


Autor: Florian

Die Trommlergruppe „Kodo“ trägt seit 1981 den musikalischen Herzschlag Japans in die Welt.

Die japanische Trommelgruppe „Kodo“ gilt als Vorreiter der japanischen Trommelkunst. Seit sie 1981 ihr Debüt im geteilten Berlin gegeben haben, haben sie über 3400 Auftritte absolviert. Damit bringen sie der Welt die japanische Kultur ein wenig näher, aber interpretieren auch traditionelle japanische Musik auf ihre Weise. In diesem Jahr konnten sie ihr 30 jähriges Bestehen feiern. Auf ihrer Tour im nächsten Jahr werden sie auch ein paar Konzerte in Deutschland geben. Da wird es Zeit für einen Rückblick, sowie einen Blick nach vorne. Was verbirgt sich hinter der Trommelgruppe „Kodo“, die sogar auf einer Insel in einer Art „Community“ leben?




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Autor: Florian

Der Exportschlager „Dir En Grey“ wird oft als „Visual Kei“-Band bezeichnet, doch in den letzten Jahren haben sie sich immer mehr dem Metal zugewandt.

„Dir En Grey“ ist eine japanische Band aus Osaka, die sich Mitte der 90er Jahre gegründet hat. Damals konnte sie noch der „Visual Kei“-Szene zugeordnet werden. In den darauffolgenden Jahren hat sich die Band jedoch weiterentwickelt und sich immer mehr dem Metal verschrieben. Ihr Stil ist jedoch nach wie vor unverkennbar. In ihrer harten Musik spielen sie mit der japanischen Sprache und Kultur. Ihr unkonventionelles Auftreten kann aber auch so verstanden werden, dass sie die japanische Gesellschaft und vor allem die älteren Generationen, mit zum Teil engstirnigen Traditionen, schockieren wollen.    [...mehr]


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