» Klimmbimm

Autor: Simon

Lo. Heute erzähle ich über den Japankram, den ich bei meinem letzten Beutezug mitverschleppt habe (da Fotobearbeitung lange dauert und nervt, teil ich mir die Arbeit auf). Schaut’s euch an und werdet neidisch. o^____^o

Ein echtes japanisches o-Bent-Set. Meine Freundin hat es neu von einer Bekannten abgekauft, zwei Jahre nicht benutzt und nun wird es bei mir noch ein paar Jahre rumstehen bis es endgültig oll geworden ist. :P

Japanische Bentou-BoxBentou-Box von innen

Meine neue Kistensammlung (werd wohl Farben unterbringen):
Kisten

Mein neuer (pinker ^_^;) Beutel:
Pinker Beutel

Und passender Zahnstocher:
Japanische ZahnstocherKopf ab

Hello Kitty Hina-Matsuri Ständer:
Hello Kitty als PuppenfestständerHello Kitty als Puppenfestständer aufgeklappt

Fotoalbum:
Japanisches FotoalbumFotoalbum aufgeklappt

Bücher (demnächst schreib ich drüber):
Romane

Das wandelnde Schloss auf DVD (oh, ich hab auch andere DVDs bekommen, aber keine japanischen :P):

DVD Das Wandelnde Schloss

Und weil ich soviele schöne Manga, und DVDs und Romane und japanisches Essen bekommen habe … habe ich mir Alles auf Zucker angeschaut und dabei Bratkartoffeln gegessen. *wai* :P

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Autor: Simon

Die Welt ist schön. Heute Morgen war ich halb tot, erkältet und bin auf den letzten Zahnfleischresten gelaufen. Und wie muntert man mich am effektivsten auf? OK, mit Eiscrème (*Zaunpfahl schwenk*), aber in Ermangelung solcher - und vor allem, wenn ich eh grad schon mit sämtlichen Sanitäranlagen der Universität intim geworden bin - tun’s auch Bücher. Insbesondere, wenn’s japanische Manga sind.

Eine Freundin zieht zurück nach Japan und während ich einerseits traurig bin (alle verlassen mich und ich hock weiter einsam in Krautland), bringen doch auch Abschiede so das ein oder andere Erfreuliche. Sprich: Umzugszeit = Beutezeit.*yippie*

Teuer japanischer Tee GET! o^__^o

Japanischer Tee

Hübsch geformte Süßigkeiten, die ich nie essen werde GET! o^__^o

Zuckerkrimms

Kompletter Satz Nodame Cantabile Manga GET! o^__^o

Nodame Cantabile Manga

Azumanga DaiOH!!! GET! o^__^o

Azumanga DaiOH Manga

Hübsche japanische Papierpuppe … NO GET! T-T
Während ich ein liebes, süßes, unschuldiges Schnurfelkätzchen hab, hat meine Freundin zwei Bestien direkt aus der Hölle. Also zwei Dackel, die grad ausgehungert werden, damit ihre Beherrscher kein Übergepäck bezahlen müssen. Das haben sie denn an der Bastelarbeit ausgelassen (war mal so was ähnliches wie meine Neujahrskarte). Sei’s drum. Kirschblüten, Schaum auf dem Wasser, bla …

Was vom Tage übrig blieb

Ach ja, ich hab natürlich noch andere Lebensmittel wie Shiitake, Kuromame und den üblichen Kram abgesahnt (Sahne zum Beispiel ^-^;). Weil mein Vorratsschrank dann zu voll war, hat meine (andere) Freudin den Ex-Inhalt (Cornflakes, Instantsuppen und was sonst noch so alles in dunklen Küchenecken haust) deselben zugeschoben bekommen. Alle glücklich, alle beschenkt und so ham wer uns ins Wochenende gerettet.    [...mehr]


Autor: Simon

Buchumschläge aus Japan und wie man sie benutzt. So haltet ihr eure Sammlung staub- und knickfrei! :)

Bücher kaufen ist was feines - sie zu lesen oder gar länger aufzubewahren artet oft in einem Trauerspiel aus, denn das liebe Altpapier staubt schnell ein, knickt und reißt. Da hilft nur eins: Einschlagen. Leider sieht das ganze wenig sexy aus und außerdem haben Buchumschläge prinzipiell immer die falsche Größe. Die Leseweltmeister unserer Lieblingsinselgruppe haben daher die standardisierten Klarsicht-Umschläge erdacht. Zum Preis von circa 1 Euro für 10 Umschläge (bzw. umsonst, wenn man bei Animate kauft), bekommt man so ein nettes Tütchen:

Mangatüten

Die praktischen Plastikkondome für Romane, Manga und Co. gibt es in der Standart-Roman- (japanische Romane sind kleiner als unsere; Light-Novel haben diese Größe) und Tankôbon-größe (damit könnte ihr die meisten hier erscheinenden Manga einschlagen; v.a. Shônen- und Shôjo-Manga haben diese Größe). Außerdem auch in B6, A5 und A4. Hier mal ein Beispiel, was man nicht so alles einschlagen kann (das einzige “nackte” Buch ist das Hardcover in der Mitte):

eingeschlagene Bücher

Für alle Überzeugten hier eine Bilderstrecke zum Einschlagvorgang (die Anleitung ist natürlich auf Japanisch). Falls ihr noch Fragen habt, bitte sehr. :)




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Autor: Simon

Vor ein paar Tagen habe ich in einem Daisô - naja, nicht ganz, es war ein stinknormaler 1 Euro Laden - ein Origami-Bastel-Set gefunden. Und nachdem ich zwar bereits einiges zu japanischer Kultur, aber seit dem Eintrag über leckeraussehende Radiergummis, nichts mehr über den hübschen Klimmbimm, der diese so liebenswert macht, dachte ich, verbinde ich mal beides.

Hier erstmal ein Beweisfoto:

Origami Bastel Set

Origami entstand aus der chinesischen Papierfaltkunst, die heute zum Beispiel noch für Neujahrsschmuck und ähnliches zur Anwendung kommt und wahrscheinlich im 6. Jahrhundert zusammen mit dem Buddhismus in Japan einfiel. Seit jeher spielten Papierfaltereien eine große Rolle in der japanischen Kultur und wurden bei Shinto-Zeremonien, Hochzeiten und anderen zeremoniellen Anlässen verwendet. Popularität erlangten die Basteleien in der Edo-Zeit, als auch das bedruckte Japanpapier als eine Art “Arme-Leute-Version” schmucker westlicher Ledertapeten und -waren (die dank der Landesabschließung absolute Raritäten waren) aufkam bzw. dank Massenproduktion erschwinglich wurde. Von Verziehrungen über Kinderspielzeug bis hin zu Portemoinees lässt sich fast alles nachfalten und sogar verwenden.


Das berühmteste Origami-Motiv ist wohl der Kranich (Orizuru). Der Kranich ist in Japan ein glücksbringendes Tier und eine Legende besagt, dass demjenigen, der 1000 Papierkraniche faltet, ein Wunsch erfüllt wird. Um die Welt ging dies als die tragische Geschichte von Sasaki Sadako. Sie hatte den Atom-Bomben-Abwurfs auf Hiroshima zwar überlebt, erkrankte jedoch aufgrund der radioaktiven Strahlung an Leukämie. Ehe ich mir den Mund fusselig rede, könnt ihr hier den entsprechenden Wiki-Eintrag lesen. Auch heute noch sind Kränze aus Papierkranichen ein Ausdrucks des Wunsches nach Weltfrieden. Hier ein Foto aus der temporären Gedenkstätte für den 11. September (in der kleinen Kirche direkt daneben):    [...mehr]


Autor: Simon

Ein anonymer und mittlerweile gertenschlanker, potentieller Leser von kurz vor de Alpen hat sich gewünscht, dass ich doch bitte Persönlicheres schreibe. Klar, sicher, ich les auch gern, wie sich andere in ihren Blogs zum Affen machen. Gibt einem immer das wohlig-warme Gefühl, trotz aller geekiger Eigenschaften doch noch ganz normal zu sein… Ich bin nun nicht wirklich extrovertiert genug, um mich in irgendwelche Kostüme zu schmeißen und Fotos von mir und meiner Manga-Sammlung zu machen. Andererseits habe ich kein Problem mal zu zeigen, was mich die letzten Tage wirklich beschäftigt hat.

An dieser Stelle möchte ich noch einmal darauf hinweisen, dass ihr bitte auch auf die Bildchen “klicken” könnt. So mit der Maus und so. Damit ich nicht umsonst im Code rumpfusche, bitteschön.

Am Samstag wurde ich zugehagelt und damit ich mir nur den Hintern und nicht auch noch die Hände abfriere, hat mir ein Freund Kairo (japanische Taschenwärmer) geschenkt. Fässt sich zwar wie Sand an, hat aber ansonsten nicht viel mit irgendwelchen Wüstenstädten gemeinsam. So sehen in Japan Wärmflaschen aus:

Kairou

Das schöne: Man kann sie nach 24 Stunden wegschmeißen. So wie Wegwerf-Kameras und Einzelverpackungen für jeden Bonbon inner Tüte. Ja, Japaner haben einen tiefverwurzelten Respekt für die Umwelt…

Weil ich mich (wegen dem Hagel) fast erkältet hätte, bekam ich auch noch Folgendes angedreht:

Nodoame

EMA is natürlich der perfekte Markenname, um bei hiesigen Otaku anzukommen. Suspekt war mir neben dem schicken Kotzgrün auch die Beschreibung. “Smooth & Crunchy” sollte das ganze sein - interessanterweise stimmt das sogar. Ein Glück, dass Hustenbonbons hierzulande nicht so schmecken - sonst würd’ ich jeden Tag ‘ne Tüte verdrücken.

Am Sonntag hab ich mir von wem anders Schokolade schenken lassen. Der Riegel von Zotter mutet recht edel an:

zotterschocki

Damit uns Ökos nach dem Schock über wegwerfbare Wärmeflaschen nicht mehr weinen müssen, ist die Schocki “BIO und FAIR”. Da wird einem schon beim Anblick warm ums Herz. Außerdem ist das ganze nicht nur “Bio”, sondern auch “vom Berg”. Ja, ja. Ich seh’s vor mir, wie el Almöi mit seiner Enkelin in liebevoller Handarbeit die Gabe der Natur abschöpften - und droben in Bergl (das steht so als Ortsangabe auf der Verpackung! o_O) umhüllt die Abendsonne liebevoll die flüsternden Fichten in romantischem Herbstlicht. *seufz* Allerdings muss der Almöi dabei Nüsse gefuttert haben - anders kann ich mir den Verpackungshinweis “Kann Spuren von Nüssen aller Art enthalten.” nicht erklären. Etwa auch Paranüsse und Kokosnüsse? Woher hat der Almöi die? Naja. Auf jeden Fall macht die Schokolade schon glücklich, bevor man abgebissen hat (oder meinethalben “dran gelutscht”, für die Genießer unter euch). Dementsprechend teuer ist so ein Riegel übrigens auch. Nicht, dass es mich stören würde - hab’s ja nicht bezahlt.

tofuschocki2

Ich könnte jetzt behaupten, ich hätte voll freudiger Erwartung die Packung gleich im Laden aufgerissen. Aber eigentlich habe ich eine halbe Woche gewartet, bis ich mich da ran getraut hab. Und natürlich musste das ganze vorher dokumentarischerweise für die Nachwelt festgehalten werden.
Die Schocki schmeckt übrigens ziemlich gut - die da unten uff de Alpen, wissen zwar nicht, wie man regiert (nein, ich setzte hier jetzt keinen Link hin - denkt euch selbst was dabei) und Videospiele progammieren können se auch nicht, aber Schokolade… yep… des hamse drauf. Die Sake-Füllung ist auch wirklich lecker. Das eigentliche Problem is’ der Tofu:

tofustücke

Gezuckerte Tofustücke oder auch: “Was man nicht in seiner Schokolade finden möchte!” Schmeckt genauso lecker, wie es aussieht. Ich hab war Tofus auch schon recht perverse Dinge angetan (ja, Ron, Schuhlatschen, Animagic, drei Tage alt, und ich hab’s trotzdem gegessen - ich steh dazu!), aber das… Um sich des zu geben muss man schon sehr, sehr hungrig sein. Oder vielleicht überzeugter Öko. Ich könnte natürlich jetzt um die Tofustücke herumessen. Ich könnte das ganze auch aufheben, trocknen und als Kampfbrot verwenden. Aber ich heb lieber den Restriegel auf. Als Beweismittel für die Nachwelt. Die nächsten *abzähl* acht Besucher dürfen ein Stück probieren. (Das soll jetzt keine Drohung sein!)

Eigentlich bin ich ein doch wenig betrübt, dass ich nicht auf eine andere Schokoladensorte (”Will haben!”tte) gezeigt hab… Naja, ich habe ja immer noch eine Tafel Marabou Daim Schockolade. Die darf Stückchen haben.

Am Mittwoch wurde ich, wie ich grad friedlich meine Pilz-Gemüse-Suppe (ja, unter dem ganzen Gemüse ist auch irgendwo noch Brühe - die ist ein bisschen schüchtern und hat sich deswegen vor der Kamera versteckt) schlürfen wollte, von bösen Tentakelnudeln angegriffen:

tentakelnudeln

Aber mittels meiner “Super-Simon-Killerstäbchen-Attacke-of-Violent-Death” konnte ich das hydra-ähnliche Suppenmonster (es handelt sich hierbei um eine kleinere Abart der gemeingefährlichen Wei Xiao Pasta aus dem Königreich Tai - ursprünglich von einer Allianz der Ai Qing Muofa-Shi mit dem 37. Arahan von Kan besiegt und des Landes verwiesen, treibt es nun im Rest der Welt sein Unwesen; dabei verdrängt es wie die bösen Ausländerfische die einheimisch und harmloseren Lindtwürmer) schlussendlich bezwingen.

An diesem Samstag bekam ich von meiner Freundin, Lena, Blumen. Leider waren sie mit japanischem Ungeziefer verseucht:

blumenvonlena

Dafür hab ich sie dann mit abgelaufener Pizza und kaltem Kaffee gefüttert…

So. Persönlich genug? Ich geh dann mal was sinnvolles schreibes…    [...mehr]


Autor: Simon

Nachdem ich gerade einen kompletten Shadick aus der Bücherei von Bleistiftanmerkungen meiner Café-Latte-Studenten-Sempais befreit habe - Sinologen sind alles Weicheier, jawohl! >_< - möchte ich euch die Mittel zum säubernden Zweck kurz vorstellen: Meine wunderhübschen neuen und leider nicht essbaren Radiergummi, die ich kürzlich geschenkt bekommen habe. Klickt auf die Bilder um den mittelmäßig schlauen Kommentar zu lesen. :)

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keshigomu 2keshigomu 3keshigomu 4keshigomu 5

Und weil’s mich aus meinem abendlichen Stimmungstief herausgeholt hat, möchte ich euch das nette Janglish auf der Rückseite nicht vorenthalten:

  • Eraser is not food. There is fear of suffocation, if eat or swallow erasers by mistake.
  • Since there is fear of swallow, please don’t put erasers where children under 6 years can get.
  • Please don’t keep erasers with others for a long time because eraser stick to others.

Ich wünschte ich wär’ in Japan und könnte jeden Tag mein Geld für solch nutzlosen Kleimkram rausschmeißen. Aber da ich nun mal im Westen dahingammle, muss ich wohl vorerst mal mit unappetitlichen Herlitz-Ratzefummis Vorlieb nehmen. Andererseits sind die Dinger auch zu schön zum Benutzen…    [...mehr]