Haruki Murakami zeigt der Welt, dass es in Japan nicht nur um Manga und Anime geht. Seine Literatur wie „Gefährliche Geliebte“ oder „Kafka am Strand“ bewegt Leser in der ganzen Welt. In seinem aktuellen Roman „1Q84“ erzählt er von einer japanischen Helene Hegemann und wie das Jahr 1984 hätte sein können.
Haruki Murakami gehört mittlerweile auch in Deutschland zu einem der meist gelesenen Autoren. Durch Murakami wurde die literarische Welt auf Japan erst richtig aufmerksam. In seinen Romanen und Erzählungen, von denen auffallend viele zu Bestsellern auch in Deutschland werden, verbindet der Autor surrealistische Elemente mit genauen Beobachtungen des menschlichen Seins. Obgleich seine Geschichten alle in Japan spielen, sind Stil und Erzähltechnik von westlicher Literatur geprägt. [...mehr]
Godzilla ist wohl das berühmteste Monster der Welt und der König der Monster, denn er besiegte selbst den gefärhlichen King Kong, Frankensteins Sohn. Das japanische Riesen-Ungeheuer spielte bereits in 28 Filmen die Hauptrolle und bekam sogar einen Stern auf der Walk of Fame in Hollywood.
Godzilla ist ein ganz besonderes Monster: Er sieht aus wie ein riesiger Drache oder eine Mischung aus Tyrannosaurus Rex und dem Namen nach Gorilla und Wal und er kann einen nuklearen Strahl speien. Der atomare Mutant stieg vor der japanischen Küste aus dem Pazifik und begeisterte seitdem Millionen Zuschauer. 1954 erschien der erste Science-Fiktion-Film mit Godzilla in der Hauptrolle unter der Regie von Ishirō Honda. [...mehr]
Menschliche Abgründe und die Relativität der Wahrheit zeigt Akira Kurosawa 1950 in einer einmaligen Fusion japanischer Motive und europäischer Film-Methodik, die zum Meilenstein internationaler Filmgeschichte wurde. Rashomon ist bis heute ein spannender Thriller mit verwirrend komplexem Inhalt und fantastischer Cinematografie.
Der japanische Film Rashomon basiert auf den zwei Kurzgeschichten Rashomon und Im Dickicht von Akutagawa Ryūnosuke. Akira Kurosawa schrieb zusammen mit Shinobu Hashimoto das komplexe Drehbuch und führte Regie. Die schauspielerische Leistung und und die beeindruckende Regie in Kurosawas 12. Film überraschte damals wie heute europäische Filmkritiker und Zuschauer. [...mehr]
Hausu (House) ist ohne Zweifel einer der ungewöhnlichsten Horrorfilme aller Zeiten - Wenn man diese farbenfrohe, quietschvergnügte Collage überhaupt in eine solche Kategorie pferchen kann. Nobuhiko Obayashis Meisterwerk aus dem Jahre 1977 gehört zu den Filmen, die man definitiv nicht vergisst. Wo sonst gibt es schon Klaviere, die Schulmädchen aufessen?
Fangen wir mal ganz objektiv und neutral an. Hausu ist nicht vergleichbar mit allem, was jemals über die Leinwand geflimmert ist. Dieser sträflich unterbewertete Trip vereinigt den surrealen Grössenwahn von Jodorowsky mit der farbenprächtigen Visualisierung von Dario Argentos Suspiria, dazu noch eine Prise Hunter S. Thompson, und fertig ist: Ein unbeschreibliches, postmodernes, märchenhaftes Horrorabenteuer, das sich kein japanophiler Cineast entgehen lassen darf. Hier schon mal der Trailer für einen kurzen Vorgeschmack:
Hausu - Quietschbunter Camp-Horror-House Kitsch auf Japanisch
Schon die ersten Szenen von Hausu machen klar, das wir es hier nicht mit einem run-off-the-mill Haunted House Horrorfilm zu tun haben. Vielmehr könnte man Obayashis psychedelischen Trip als eine hoch ambitionierte, durch den japanischen Fleischwolf gedrehte Hommage an [...mehr]
Ponyo, der aktuelle Film von Grossmeister Hayao Miyazaki, wurde auf dem 17. internationalen Trickfilm-Festival Stuttgart (ITFS) mit dem Preis für den besten Animationsfilm in der Kategorie AniMovie prämiert. Verbunden mit der prestigeträchtigen Auszeichnung ist ein Preisgeld in Höhe von 2500 Euro, über das sich das Studio Ghibli freuen kann.
Auch wenn Ponyoin Japan bereits 2008 in die Kinos kam, wird der letzte Film von Hayao Miyazaki nun endlich auch in Deutschland ein grösseres Publikum finden. Passend zum Kinostart am 16. September 2010 wurde der Film mit dem Goldfischmädchen mit einem international renommierten Preis ausgezeichnet. Verdient hat es Miyazaki allemal, da er uns schon seit über 30 Jahren mit den schönsten Animes verwöhnt, die man sich nur vorstellen kann.
Ponyo - Jetzt schon ein Kultfilm
Wieso es 2 Jahre gedauert hat, bis der aktuelle Ghibi Film bei uns in den Kinos ankommt, kann ich auch nicht beantworten. Bekanntlich hat Ponyo schon einen Haufen wichtige Preise abgeräumt, [...mehr]
Nein, Iljimae ist nicht Robin Hood. Iljimae ist auch nicht Zorro. Doch dank verbaler Mangelerscheinung wollen wir den jungen Dieb hier so betiteln. Iljimae nimmt von den Reichen und gibt den Armen. Fragt sich nur, was er mit meinem Herzen und der vielen vielen Zeit, die er mir gestohlen hat, wohl anzustellen gedenkt?
Peking Reijin-Syo ist ein etwas betagteres Manga von Sumeragi Natsuki. Da mir neulich im Buchladen die deutsche Version über den Weg gestolpert ist, habe ich meinen Manga wieder vorgekramt und möchte dazu ein paar Worte verlieren.
Nana war als Manga so erfolgreich, dass eine Realverfilmung nur eine Frage der Zeit war. Ende 2005 lockte die Geschichte um die beiden ungleichen Freundinnen zahlreiche Japaner in die heimischen Kinos und verhalf der Sängerin des Titelliedes zu ihrem ersten Nummer 1 Hit.
Tezuka Osamus Trickfilmschmiede Mushi Productions ist mit Astro Boy, Kimba und Co. nicht nur einer der Pioniere des japanischen Anime-Fernsehens, sondern werkelte auch fleißig an “kreativeren” (will sagen, wohl weniger massenmarktgewandten) Kurzwerken.
Schaut einfach den letzten Eintrag zu Memory an, wenn ihr wissen wollt, wie ich plötzlich auf das Thema komme. Irgendwo habe ich auch noch ein Handbuch aus dem Tezuka Museum, wo vielleicht mehr drin steht. Wo der ist, weiß ich allerdings trotz großangelegter Putzaktion neulich nicht. ^_^; Wie dem auch sei, hier noch eine kleine Auswahl von Anime, die mir gefallen haben:
Ich dachte nicht, dass der Tag kommen würde: Ich empfehle ein Germanga. Das Ende ist nah. Hier eine mehr oder minder ausführliche Rechtfertigung.
Die Wolke hatte ich mir wie ein echter einsamer Otaku zu Nikolaus selbst geschenkt. Das ist nicht nur das erste Mal seit 10 Jahren, dass ich überhaupt eine Manga Veröffentlichung eines deutschen Verlags kaufe, sondern auch das erste Mal, dass ich für einen von Deutschen gezeichneten Manga Geld ausgab. Ich habe es glücklicherweise nicht bereut, 16,95 Euro für das gebundene Buch hingeblättert zu haben. [...mehr]