Yaki-Tamago: Verbranntes Ei

Autor: Simon

Da ich nicht will, dass ihr verhungert und vor allen Dingen mit meinem coolen Equipment angeben will, hier nen Rezept für eine Yaki-Tamago Eirolle. Geht nur mit eckiger Pfanne. Wer keine hat, hat Pech gehabt. Oder ihr probiert das mal mit ner Runden. Dann hätte ich davon aber gern mal nen Foto…

Zutaten (für 4 Personen - 4 Japaner, d.h. 1 1/2 Deutsche)

  • 5 Eier
  • Würze:
    • 1 1/2 EL Zucker
    • 1/2 TL Sojasoße
    • 1/4 TL Salz
    • 1 EL Sake
    • 5 EL (Katsuo)Dashi (oder Brühe)

Zubereitung

1.Die Zutaten gut miteinander verquirlen.

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2.Nun ca. 1/3 in leicht angefettete Pfanne (Öl rein und mit Küchenkrepp verteilen) geben und dann entweder gemütlich stocken lassen, oder dabei noch ein wenig anquirlen.

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3.Wenn das ganze zu eurer Zufriedenheit gestockt ist, einrollen, d.h. ca. zweimal umklappen. Danach Eierrolle nach vorne schieben (die eckige Pfanne ist vorne nicht rechtwinklig, so dass man besser mit Kochstäbchen oder -spatel (heißt das Teil so?) drunterkommt.
4.Pfanne mit beöltem Tuch noch einmal nachfetten und dann zweites Drittel zuschütten.

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Eierrolle leicht anheben und Flüssigzeuchs runterlaufen lassen.

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5.Wiederholen bis Eimasse aufgebraucht ist.

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Fertig. Ganz gewitzte nehmen jetzt noch ihre Sushi-Rollmatte aus dem Schubfach und pressen die Eierrolle damit in eine eckige Form.

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Dann könnt ihr das ganze auch noch sinnvollerweise in gleichgroße Stücke schneiden.

tamagoyaki7

Je nach Belieben kann man die einzelnen Schichten dünner oder dicker machen, bzw. weniger oder stärker durchbruzeln. Ein echter Japaner mag es innen noch weich. Ich nicht, weshalb das ganze wie frisch aus’m Solarium entlaufen aussieht. Jedem das Seine.
Das ganze macht sich übrigens gut mit Reis, Daikon oder auch als Rohmaterial für Tamago Sushi.




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Elisa schreibt
am 24. November 2007 um 14:29 Uhr

mhhh. yamyam.
Hab 2003 mit Pia, Doc Sleeve und Rudi (der andere Doc von den Münchnern) ne Shoppingtour in Dusseldorf gemacht und der Rudi hat sich auch ne große Tamagoyaki - Pfanne gekauft. Mein Ex hats auch schonmal in ner runden probiert und hat dann einfach die Enden abgeschnibbelt. Die Dashiinstantpäckchen von der Aktion hab ich immernoch…ohgott, die sind bestimmt schon abgelaufen…
Mhhh, also japanischen Reis und Daikon (eingelegt oder frisch) könnt ich auch mal wieder essen. Vielleicht bring ich mein Weihnachtsgeld zum Daruma. Meine Daikonernte aus dem Garten letztes Jahr wurde von den Maden schon im Boden gefressen *grrrr*
Hab aber noch Saatgut. Übrigens auch Shiso, falls du welchen für den Mietwohnungstauglichen Blumentopf haben willst.

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Simon schreibt
am 26. November 2007 um 01:00 Uhr

*hand aufhalt* Gib! :)

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tokio oshima schreibt
am 26. November 2007 um 18:39 Uhr

Es gibt in Japan extra fürs einfetten der eckigen Pfannen eine Art Pinsel mit dicken Baumwollfäden die in einem Plastikgestell variabel höhenverstellbar fest gemacht sind und man so wirklich leicht in alle Ecken kommt. Ich hab es im 100Yen-Shop gesehen und mitgebracht.
Ein Tip für die nächst Japanreise^-^.

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Simon schreibt
am 27. November 2007 um 02:39 Uhr

@tokio: Ja. Das ist ein toller Profi-Tip für Köchinnen. Momentan reiße ich Laie immer ein Stückchen Küchenrolle ab und wüsch damit die Pfanne aus. Benutzen - Wegschmeißen. Wenn man aber so einen schicken Pinsel hat, dann hat man viel länger was von seinem Fett. Nach dem liebevollen Bestreichen der Pfanne, darf man sich auf ein ausgedehntes Nachspiel freuen und seinen Pinsel sanft mit warm-feuchter Lauge streicheln. Sprich: Du musst dann ewig da stehen und das verdammte Ding auswaschen, weil Öl/ Fett! Beim Zuschauen, wenn jemand anders kocht, ist das bestimmt toll. Ich benutz erst mal weiter Küchenkrepp…

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