Yaki-Tamago: Verbranntes Ei

Da ich nicht will, dass ihr verhungert und vor allen Dingen mit meinem coolen Equipment angeben will, hier nen Rezept für eine Yaki-Tamago Eirolle. Geht nur mit eckiger Pfanne. Wer keine hat, hat Pech gehabt. Oder ihr probiert das mal mit ner Runden. Dann hätte ich davon aber gern mal nen Foto…

Zutaten (für 4 Personen – 4 Japaner, d.h. 1 1/2 Deutsche)

  • 5 Eier
  • Würze:
    • 1 1/2 EL Zucker
    • 1/2 TL Sojasoße
    • 1/4 TL Salz
    • 1 EL Sake
    • 5 EL (Katsuo)Dashi (oder Brühe)

Zubereitung

1.Die Zutaten gut miteinander verquirlen.

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2.Nun ca. 1/3 in leicht angefettete Pfanne (Öl rein und mit Küchenkrepp verteilen) geben und dann entweder gemütlich stocken lassen, oder dabei noch ein wenig anquirlen.

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3.Wenn das ganze zu eurer Zufriedenheit gestockt ist, einrollen, d.h. ca. zweimal umklappen. Danach Eierrolle nach vorne schieben (die eckige Pfanne ist vorne nicht rechtwinklig, so dass man besser mit Kochstäbchen oder -spatel (heißt das Teil so?) drunterkommt.
4.Pfanne mit beöltem Tuch noch einmal nachfetten und dann zweites Drittel zuschütten.

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Eierrolle leicht anheben und Flüssigzeuchs runterlaufen lassen.

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5.Wiederholen bis Eimasse aufgebraucht ist.

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Fertig. Ganz gewitzte nehmen jetzt noch ihre Sushi-Rollmatte aus dem Schubfach und pressen die Eierrolle damit in eine eckige Form.

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Dann könnt ihr das ganze auch noch sinnvollerweise in gleichgroße Stücke schneiden.

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Je nach Belieben kann man die einzelnen Schichten dünner oder dicker machen, bzw. weniger oder stärker durchbruzeln. Ein echter Japaner mag es innen noch weich. Ich nicht, weshalb das ganze wie frisch aus’m Solarium entlaufen aussieht. Jedem das Seine.
Das ganze macht sich übrigens gut mit Reis, Daikon oder auch als Rohmaterial für Tamago Sushi.

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