Zu Besuch bei Japanern

Ich habe schon lange nicht mehr aus dem Nähkästchen geplaudert. Viel zu erzählen hatte ich auch nicht – da kam die Einladung von Familie „A“ ganz recht. Nicht nur verspüre ich das Bedürftnis, euch mit meinen Familiendias zu nerven, nein: Ein Blogeintrag schreibt sich auch schneller als eine offizielle japanische Danksagung. In dem Sinne: Vielen Dank für die Einladung. Tak för maten (sogar mit Kringel) und auf Wiederschaun. orz

Nachdem die Comic Rally mich (und alle anderen Berliner Otaku noch mehr) die letzten paar Wochen gut auf Trab gehalten hat, ist selbst meine Familie ein Ruhepunkt. Na gut, vielleicht eher eine Ersatzhandlung. Auf jeden Fall habe ich mich folgendermaßen erholt:

Service auf Japanisch mit M-chan. Zwar nicht im Meido-Kostüm, doch dafür mit staatlich geprüftem Lächeln.

Fleisch frisch zubereitet – immerhin war ich nicht der einzige Gast.

Das Rezept für die Takoyaki gibt es gleich bald. Den Salat, den ich fast vollständig allein vertilgt habe, konnte ich noch nicht nachmachen, obwohl ich mir fleißig von M-kun Notizen hab machen lassen. Unfähig? Das Yakitori-ähnliche Fleisch nahm ich stillschweigend zur Kenntnis. ^_^;

Das bringt man auf den Tisch, wenn man Vegetarier zum Weinen bringen möchte. 😉 Es handelt sich hier übrigens um frisches, rohes Rindfleisch. Berichten zu Folge sehr schmackhaft und natürlich eine japanische Spezialität. Wer mehr dazu zu sagen hat als ich, kann sich gern im Kommentar verewigen. ^_^;

Wie man aus normalem Reis Sushi-Reis macht, habe ich euch schon hier einmal erklärt.  Diese Hausmanns-Sushi bekommt ihr dann auch ohne große Bastelfertigkeit hin.

In diesem kleinen Kännchen befindet sich Sojasoße, das grüne ist Wasabi (japansicher Meerrettich). Gemischt ergibt das ganze die richtige Soße für Sushi.

In Japan ist das Auge mit, daher wird alles auf ansprechendem Geschirr präsentiert.

Zum grünen Tee gibt es auch in Japan oft Kuchen statt Wagashi.

Prin ist eines der klassischen Kaloriengräber japanischer Frauen und wird auf alles draufgeklatscht, was nicht schnell genug wegrennen kann. Eisbecher und Torten zum Beispiel. Hergestellt wird das ganze ähnlich wie Chawan-Mushi. Bei Gelegenheit gibt es ein bebildertes Rezept.

Bis zum nächsten Tagebucheintrag.