Beutegut – Tagebuch für Arme 12

Die Welt ist schön. Heute Morgen war ich halb tot, erkältet und bin auf den letzten Zahnfleischresten gelaufen. Und wie muntert man mich am effektivsten auf? OK, mit Eiscrème (*Zaunpfahl schwenk*), aber in Ermangelung solcher – und vor allem, wenn ich eh grad schon mit sämtlichen Sanitäranlagen der Universität intim geworden bin – tun’s auch Bücher. Insbesondere, wenn’s japanische Manga sind.

Eine Freundin zieht zurück nach Japan und während ich einerseits traurig bin (alle verlassen mich und ich hock weiter einsam in Krautland), bringen doch auch Abschiede so das ein oder andere Erfreuliche. Sprich: Umzugszeit = Beutezeit.*yippie*

Teuer japanischer Tee GET! o^__^o

Hübsch geformte Süßigkeiten, die ich nie essen werde GET! o^__^o

Kompletter Satz Nodame Cantabile Manga GET! o^__^o

Azumanga DaiOH!!! GET! o^__^o

Hübsche japanische Papierpuppe … NO GET! T-T
Während ich ein liebes, süßes, unschuldiges Schnurfelkätzchen hab, hat meine Freundin zwei Bestien direkt aus der Hölle. Also zwei Dackel, die grad ausgehungert werden, damit ihre Beherrscher kein Übergepäck bezahlen müssen. Das haben sie denn an der Bastelarbeit ausgelassen (war mal so was ähnliches wie meine Neujahrskarte). Sei’s drum. Kirschblüten, Schaum auf dem Wasser, bla …

Ach ja, ich hab natürlich noch andere Lebensmittel wie Shiitake, Kuromame und den üblichen Kram abgesahnt (Sahne zum Beispiel ^-^;). Weil mein Vorratsschrank dann zu voll war, hat meine (andere) Freudin den Ex-Inhalt (Cornflakes, Instantsuppen und was sonst noch so alles in dunklen Küchenecken haust) deselben zugeschoben bekommen. Alle glücklich, alle beschenkt und so ham wer uns ins Wochenende gerettet.

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