Glücksspiele und Casinos in Japan

Glücksspiele und Casinos in Japan

Wer zu einer Reise nach Japan aufbrechen und dabei auch Glücksspiele erleben möchte, der sollte vor allem daran denken, dass die Branche dort ganz anders aussieht als in vielen anderen Ländern. Im Gegensatz zu den meisten Ländern in Europa waren Casinos in Japan lange Zeit illegal, erst im Dezember 2016 hat das Parlament ein Gesetz verabschiedet, das der Casinobranche ganz neue Möglichkeiten eröffnet. Damit wurden Casinos zum ersten Mal legalisiert, viele Betreiber von großen Resorts und Casinos hoffen deshalb in den kommenden Jahren auf hohe Umsätze im Land. Dort sind Glücksspiele schließlich schon sehr lange populär, diese sehen jedoch ein wenig anders aus als in den meisten anderen Ländern.

Japans Glücksspielszene boomt

In Japan ist es zum Beispiel nicht ganz so leicht möglich, in einem Casino im Internet zu spielen. Einen guten Überblick über die verschiedenen Anbieter solcher Spiele gibt es zum Beispiel unter Onlinecasino24.at, allerdings geht es dort vor allem um Websites, die für Spieler aus dem deutschsprachigen Raum interessant sind. Wer sich hingegen zu einem längeren Aufenthalt in Japan entschließt, sollte damit rechnen, dass man sich von dort aus nicht einfach so in seinem Konto im Casino anmelden kann. Nicht alle Online-Casinos betreiben schließlich Websites, die auch von dort aus erreichbar sind.

Das bedeutet jedoch nicht, dass die Japaner sich nicht für Glücksspiele interessieren. Das Gegenteil ist der Fall, in den vergangenen Jahrzehnten hat sich zum Beispiel eine große Szene für Wetten auf Sportereignisse entwickelt. Besonders Boots- und Radrennen sind sehr populär, die Sportler, die bei diesen Ereignissen teilnehmen, können daher mit hohen Gagen rechnen. Pferderennen sind in Japan ebenfalls eine sehr beliebte Basis für Wetten. Allein im Jahr 2015 lag der Umsatz, der mit Wetten auf Pferderennen in Japan erzielt wurde, bei mehr als 20 Milliarden Euro. Solche enormen Summen zeigen bereits das Potenzial für Glücksspiele in Japan.

Der Markt ist umkämpft

Allerdings wird dieser Umsatz von den sogenannten Pachinko-Spielen noch in den Schatten gestellt. Dabei handelt es sich im Prinzip um Automaten, die in eigenen Spielhallen aufgestellt werden. Da das Glücksspiel um Geldgewinne jedoch über lange Zeit hinweg illegal war, werden beim Pachinko Sachpreise vergeben. Diese können die Spieler dann später an einem anderen Ort gegen Geld umtauschen. Dieser etwas aufwendige Weg war nötig, um das Verbot zu umgehen. Obwohl die Umsätze in Pachinko-Spielhallen in den vergangenen Jahren relativ deutlich zurückgegangen sind, lagen diese im Jahr 2015 noch immer bei fast 200 Milliarden Euro. Da ist es kein Wunder, dass sich die großen Betreiber von Casinos ein Stück vom Kuchen des japanischen Marktes sichern wollen.

Bislang steht noch nicht fest, wo die ersten großen Casinos in Japan entstehen werden. Allerdings gibt es einige bekannte Anbieter, die schon Häuser in Las Vegas, Macau oder an anderen Orten betreiben und nun auf den japanischen Markt drängen. Natürlich dürfte es noch ein wenig dauern, bis solche Anbieter die ersten großen Resorts eröffnen, kleinere Casinos wird es jedoch sicher schon bald geben. Die Frage, die sich dabei stellt, ist natürlich, ob sich diese kleinen Casinos gegen die über Jahrzehnte etablierten Glücksspiele in Japan durchsetzen können. Das dürfte nicht einfach werden, allerdings sind die Japaner sicher neugierig auf neue Varianten, deshalb dürfte es ein vielversprechendes Geschäftsmodell sein. Zudem reisen schon heute viele Japaner ins Ausland, um dort Casinospiele zu nutzen – das ist nun auch näher an zu Hause möglich.

Bildquelle: Pixabay/ StockSnap

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