Mila Superstar: Sport-Manga und Anime für Mädchen

Mila Superstar ist eine Manga-Reihe von Chikako Urano, welche hierzulande besonders durch die Adaption als Anime-Fernsehserie große Beliebtheit erlangte und als erster populärer Sport-Manga für Mädchen angesehen wird.

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Mila Superstar handelt von der 12-jährigen Mila Ayuhara, die aufgrund einer schweren Lungenkrankheit von Tokio nach Fujimi zieht, um dort zu genesen. Sie wird immer wieder vor vermeintlich aussichtslose Situationen gestellt, aus denen sie sich jedoch immer wieder mit viel Ehrgeiz selbst heraushilft. Mila besucht die Fujimi Junior, später dann die Senior Highschool, wo sie nicht nur Klassenbeste ist, sondern auch die erfolgreichste Spielerin der Volleyball-Mannschaft wird. Es geht um Kampfgeist, Freundschaft, Rivalitäten und darum, niemals aufzugeben, auch wenn einem immer wieder Hürden in den Weg gestellt werden. Der Manga, der von 1968-1970 in der japanischen Manga-Zeitschrift Margaret veröffentlicht wurde, bildete die Vorlage für die Anime-Fernsehserie, die 1969 unter der Regie von Fumio Kurokawa und Eiji Okabe produziert wurde und 104 Folgen umfasst.

Mila Superstar: Die Anime-Fernsehserie

Für die erfolgreiche Adaption als Anime entwarf Eiichi Nakamura das Charakterdesign, wobei die künstlerische Leitung von Hisao Fukuda sowie Jun Ikeda übernommen wurde. In Japan wurde die Serie vom 7. Dezember 1969 bis zum 18. November 1971 ausgestrahlt. Die Erstausstrahlung in Deutschland erfolgte auf RTL2 vom 26. Oktober 1993 bis zum 18. März 1994. Die Episoden 18, 19 und 34 waren hierzulande jedoch nicht zu sehen, da man sie als zu hart einstufte. Inzwischen sind diese jedoch, neben allen anderen, auf DVD erhältlich, allerdings ohne deutsche Synchronisation.

Die Musik zur Serie

Komponist der Musik war Takeo Watanabe. Besonders das Titellied Atakku No.1, welches in den Folgen 1 bis 5 von Kurumi Kobato und ab Folge 6 von Kumiko Ösugi gesungen wurde, entwickelte sich zu einem wahren Hit in Japan und wurde mehr als 700.000 mal verkauft. In der deutschen Version verwendete man ein anderes Titellied, das sich der Melodie aus dem italienischen Vorspann bedient und einen neuen Text zugeschrieben bekam. Auch dieser Song wurde zu einem großen Erfolg und ist bis heute noch vielen bestens bekannt.