» Medien

Autor: Florian

Hanami bedeutet im Grunde „Blüten schauen”, ist aber stets mit der Kirschblüte in Japan gleichzusetzen. Im Laufe der Jahre hat sich die Zeit, in der die Kirschbäume blühen, zu einem beliebten Volksfest im ganzen Land entwickelt.

Das Kirschblütenfest Hanami verehrt die Sakura, wie die zarte Blüte genannt wird. Sie ist ein wichtiges Symbol in der japanischen Kultur und wurde schon von den Samurai verehrt. Da die Blüte erst nach einer langen Reifezeit für nur wenige Tage erblüht, um dann in ihrer vollkommen Schönheit zu fallen, steht sie für die Vergänglichkeit und einen jungen, aber würdigen Tod. Auch die Kamikaze-Flieger des Zweiten Weltkriegs schmückten sich mit der Blüte der Zierkirsche.    [...mehr]


Autor: Florian

Japan ist seit einer guten Woche Weltmeister im Frauenfußball. Was zu Beginn der WM 2011 für die japanischen Spielerinnen wahrscheinlich nicht mehr als ein ferner Traum war, ist tatsächlich wahr geworden.

Der WM-Titel im Frauenfußball ist der erste für die japanische Mannschaft, damit erhöht sich die Zahl der bisherigen Gewinner-Nationen auf vier. Nach Norwegen, den USA und Deutschland gehört Japan nun zu einer noch kleinen Gruppe von WM-Gewinnern, die den Frauenfußball immer mehr in den Fokus der Öffentlichkeit und der Medien rücken. Der Sieg für die japanischen Spielerinnen kam verdient, zeigten sie doch nicht nur technisch einwandfreien Fußball, sondern auch großartiges Kombinationsspiel und enormen Teamgeist. Der Sieg bei der WM ist der Lohn für ihre Gemeinschaftsarbeit und eine willkommener Triumph für das schicksalsgebeutelte Japan.    [...mehr]


Autor: Simon

Es muss nicht immer nur japanisches Entertainment sein: Die Juni Sendung 2008 von Japanorama ist ab jetzt online zu bestaunen. Interessiert euch nicht? Selbst schuld!

Japanorama (nicht zu verwechseln mit der gleichnamigen Doku-Reihe der BBC) wird seit April 2002 alle vier Wochen von den armen Studis der FU Berlin zusammengeschustert, ab und an schauen auch mal ein paar HUler vorbei, um sich dann im OKB (Offenber Kanal Berlin) von ihrer Schokoseite zu zeigen. An dieser Stelle möchte ich dafür Werbung machen. *werb* Seit ein paar Minuten (Stunden? Tagen?) ist die Juni Sendung online, in der ihr mehr über Kamakura und Hip Hop erfahrt. Guckst du hier:    [...mehr]


Autor: Simon

Theoretisch würde ich gern wissenschaftliche Werke statt immer nur Light Novel und Manga vorstellen, von denen man ja als Student nur so erschlagen wird. Das einzige Problem: Nachdem man so ein Ding für die Uni durchgewälzt hat, möchte man es die nächsten 10 Jahre nicht wieder sehen. Und danach hat man vergessen, was drin stand. Daher reiche ich mal zum Zwecke der Bildungs- und Intelligenzförderung eine Meldung (will sagen: Werbung) aus einer unserer netten MLs weiter. Scham- aber nicht sinnlos. :>

Die neueste Minikomi, die Hauszeitschrift der österreichischen Japangesellschaft für Wissenschaft und Kunst, kurz AAJ (also Akademischer Arbeitskreis Japan - so seltsam sind die da droben net ;)), geht das Thema Populärkultur mit einer Sonderausgabe (so will es uns zumindest das Cover weis machen) an. Hier das Inhaltsverzeichnis unverfrorenerweise (bei den Temperaturen wär es auch recht schwer, dabei zu frieren) schlicht herauskopiert:

Minikomi 75

MINIKOMI Nr. 75
THEMA: POPULAR CULTURE

04 Editorial

Artikel

05 Fabio GYGI
Mnemonic Monsters. Memory, Oblivion and Continuity in Japanese Popular Culture.

13 Alex ZAHLTEN
Aliens, zeitreisende Schulmädchen und der radikalisierte Text. Zur Bedeutung der
Filmproduktion aus dem Hause Kadokawa.

20 Silvia TARTARINI
A reconsideration of Japanese-Korean conflicts and relations as seen through comics.
The case of Kenkanryu/ Hyomillyu.

28 Anne McKNIGHT
Princesses and Revolution: The European Interfaces to Japanese Subculture,
from the 1970s to the Millenium.

38 AutorInnen/Impressum

Dies Minikomi Nr. 75, so wie auch alle vorherigen Ausgaben, gibt es auf der Homepage (klick misch) zu bestellen. Und wer sich dann eine gekauft und durchgelesen hat, darf auch gern sagen, ob es sich denn lohnt. :P

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Autor: Simon

Während in Japan grad ein Popsternchen als beste Autorin gekürt wurde, landet bei Arte ein Japo-Krimi auf der Bestenliste.

Die Mainichi Shimbun berichtete, dass Mieko Kawakami, ihres Zeichens Popsternchen im Alter von 31 Jahren, den 138. Akutagawa Preis (benannt nach einem berühmten Autor) für ihr Werk “Chichi to Ran” (Brust und Ei? Ich frag lieber nicht…) verliehen bekommen hat. Den ebenfalls heiß-begehrten Naoki-Preis bekam Kazuki Sakuraba, eine Light-Novel Autorin, für ihre Story um eine inzestöse Vater Tochter Beziehung. Jaja, die Japaner.

In Deutschland währenddessen wählte die Arte Jury den japanischen Krimi “Der Hai von Shinjuku/ Rache auf Chinesisch” von Arimasa Osawa auf Platz 6 der Bestenliste für Februar. Wer sich jetzt schon auf den Stream freut: Gemeint ist nicht der Film, sondern der Roman - ja, auch mit Literatur beschäftigt sich der deutsch-französische (oder meinethalben französisch-deutsche) TV Sender Arte. Warum nur Platz 6 mag man sich fragen - und warum ein Krimi von 1991? Nunja, Band 2 der Serie hat es nunmal grad erst in unsere Breiten geschafft. Wahrscheinlich hat’s das Meer im Delphin Schwimmer Modus überquert. Da die Buchbesprechung auf der Arte HP wirklich gut gelungen und ausführlich ist, habe ich dem außer einem Link zu einer weiteren Kritik nichts hinzuzufügen. Was sollte ich auch sagen? Ich mag keine Krimis. ^-^;;;    [...mehr]


Autor: Simon

Für diejenigen unter euch, die der englischen Sprache mächtig sind (die anderen lernen es bitte, is nicht schwer), gibt es im Netz allerlei nette Magazine und Zeitungen zu Japan. The Japan Times ist eines der bekannteren Projekte und (eigentlich ursprünglicherweise) auch als Printvariante erhältlich. Nun ist die Schreiberschaft dieses Magazins für die japanische Regierungs in die Bresche gesprungen und stellt seit einem halben Jahr dem Online Magazin Highlighting Japan Inhalte zur Verfügung.

Von Highlighting Japan gibt es zwei Varianten, einmal das storylastigere “through stories”, wofür sich wie eben erwähnt die Japan Times Journalisten verantwortlich zeigen und die Variante “through images”, welches… naja… mehr Bilder hat.

Highlighting Japan mit Index

Auf der Homepage hat man sämtliche bisherigen Ausgaben zur Auswahl und kann diese in dem oben abgebildetenen Online-Reader direkt lesen. Links hat’s einen Index mit Schnell-Links auf die einzelnen Artikel. Ausdrucken kann man das ganze auch - am besten auf Hochglanzpapier mit einem Canon Fotodrucker (einem von denen, wo man nur Originalpatronen verwenden kann). Damit es auch richtig Sinn macht, dass man das Magazin umsonst bekommt. *ahem*

Highlighting Japan: Inhalt der neuesten Ausgabe

Das ganze ist aufgebaut wie ein normales Magazin, durch das man Blättern kann. Ein dermaßen hübsches Layout und Aufmachung sind unter umsonst erhältlichen Magazinen ziemlich selten. Natürlich sind die Ladezeiten ein wenig… traurig. Aber irgendeinen Preis muss man halt zahlen. Ich muss gestehen, dass ich als allererstes mal den Meido-Artikel (also Akihabara Culture) angeschaut hab. Vielleicht schreib ich dazu demnächst noch was. Ich fühlte mich irgendwie persönlich angesprochen. ^-^;;;

Highlighting Japan - Meidos in Akihabara

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