Toiletten in Japan

Jaja. Japaner drücken ihre Luxushintern nur auf Wunderklos, so die einhellige Meinung. In Japan sind nicht nur die Sitze angewärmt, sondern können auch noch sprechen und singen. Stimmt auch. Solche Toiletten gibt es in der Tat. Wirklich. Hab selbst schon auf so Teilen gesessen. Aber ernsthaft: Der Durchschnittsjapaner kann sich sowas nicht leisten. Und wenn man mal in entlegenen Gegenden muss… naja… da geht man manchmal doch lieber in den Wald.

Hier mal einige Fotos aus meinem persönlichen Gruselkabinet:

Leider habe ich kein Foto von Shinkansenklos. Wenn auch ne Variante von der typischen japanischen Toilette, sind die noch mal ein Fall für sich.
Ich muss sagen, dass man auf diesen japanischen Hinknieklos eigentlich doch recht angenehm große wie kleine Geschäfte erledigen lassen. Man muss sich zwar erst dran gewöhnen – und natürlich seine Hose schön aus dem Weg halten, weil… naja… Wenn man aber erst mal geübt im Hinknien ist, lassen sich so viel leichter Wiener und Bockwürste abseilen.

Wen’s interessiert: Die spannende Form – diese gleicht in der Funktion zwar dem allseits beliebten und v.a. in romanischen Gegenden verbreiteten Loch im Boden, schaut aber doch viel lustiger aus – verdankt das Japanklo wohl übrigens seinem Ursprung als „Kawaya“ – die alte Bezeichnung für Toilette, was (wenn auch anders be-kanjit) „Örtchen über dem Fluss“ bedeutet. Ihr dürft jetzt selbst interpretieren.

Wenn ihr der Phantasie genügend Auslauf gelassen habt, könnt ihr das im Wiki Artikel nachlesen.

Japaner sind übrigens Profis im Ausscheiden von Verdauungsüberresten. Vielleicht liegt es auch daran, dass es in Japan so hübsche Klounterrichtsvideos gibt:

[youtube _6-KrrIbAEs]

Das ganze noch in der mediumlustigen Lucky Star Variante (thx@Elisa):

[youtube thaTAZIwEUM]

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