Beiträge vom: April, 2008

Autor: Simon

Im Kommentar zu Allison & Lilla wurde ich gebeten, etwas über das J-Drama Dragon Zakura zu schreiben. Da ich immer gern auf Leseranfragen reagier und außerdem dedizierter Abe Hiroshi Fan bin, kann ich nur sagen: Nix lieber als das.

Dragon Zakura
Ari wrote: “Schulbücher zum Thema und wir haben zum Anfang der Stunde darüber gesprochen,wie wir uns das Schulleben in Japan vorstellen-und kamen in dem zusammenhang auch auf die Cram Schools (heissen die nicht so? diese Vorbereitungsschulen) zu sprechen.
naja und der prof eben so “Sie kennen ja bestimmt alle die Serie Dragon zakura und wenn nicht dann haben sie ja bestimmt mehr oderminder “legale” Wege sich des zu beschaffen, das ist echt sehenswert” (dann hat er bissi die Handlung erklärt) “daran kann man z.b. ein wenig über die Anforderungen der Aufnahmeprüfung etc yada yada sehen…”
Sakura Sakura

Die Story ist relativ simpel gestrickt: Die Ryûzan Oberschule ist die 9. Hölle des japanischen Bildungssystems. Spitzname: “Baka Gakkô” (Idiotenschule). Selbst Yamaguchi Kumiko und der GTO würden von diesen Nieten, die sich da Schüler nennen, nix wissen wollen: Einer dümmer als der andere - und Rabauken oben drein. In der Schule nebenan, hingegen, wird fleißig und brav gebüffelt. Natürlich schafft es von jenen Musterschülern fast jeder an die Uni - kein Wunder, dass die Ryûzan Oberschule da pleite ist. Wer schickt sein Kind schon freiwillig auf die Idiotenschule, wenn daneben die Genieschmiede ist?

Dragon Zakura Horrorschule 1Dragon Zakura Horrorschule 2Dragon Zakura Horrorschule 3Dragon Zakura Horrorschule 4Dragon Zakura Horrorschule 5Dragon Zakura Horrorschule 6

Auftritt für den coolen, sexy, männlichen Ex-Gangleader Sakuragi (zu Deutsch: Kirschbaum -_-) Kenji, gespielt von besagtem Abe Hiroshi. Bei seinem Anblick vergess ich die süßen Segelohren von Aihara aus dem Itazura na Kiss Drama. Ich will ein Kind von ihm - oder zwei, oder drei.

Abe HiroshiAbe Hiroshi 2Macho Man Abe

Zwar ist er jetzt ein waschechter Anwalt mit Goldblümchen am Kragen, doch leider genauso pleite wie die Ryûzan.

Sakuragi is pleiteein echter Mann braucht kein richtiges BettDas Zeichen für Anwälte in Japan

Also kommt ihm die blendende Idee, den Schülern zu zeigen, wie er’s gemacht hat: Pauken, es auf die Elite-Uni Toudai schaffen und dem System einen in den Allerwertesten verpassen. 5 Schüler sollen es bei den nächsten Aufnahmeprüfungen schaffen. Die Rabauken überzeugt er lässig mit einem 10 Punkte Wurf.

er hat den baller holt auser wirftTreffer versenkt. Abe ist der Mann unter den Männern. Ich schmelze dahin.

In einem Spezial-Nachhilfekurs (quasi wie eine Juku/ Cram School, nur umsonst und in der Schule) bringt er seinen Auserwählten alle Tricks und Tücken bei - und macht aus ihnen nebenbei kleine Genies. Seine ersten Opfer sind YamaPi und Masami-chan.

seine neue klasseYama-Pi, der Macho-Held von MorgenMasami-chan

Dragon Zakura ist einerseits humorvoll (kein Wunder, spielt ja auch Abe mit), verursacht andererseits aber keine Hirnblutungen. Auch wird die Optik zwar ständig von Kirschblüttenbäumen verstellt, doch wird es trotzdem nicht kitschig oder gar groß romantisch. Und das trotz Hasegawa Kyoko als weiblicher Hauptrolle.

Sakuragi fängt gern SakuraDie ortsansässige Englisch-lehrerin ist geschockt

Das 11-teilige J-Drama von 2005 basiert auf dem gleichnamigen Manga von Mita Norifusa. Der schwarz-weiß Spaß hat es mittlerweile auf 5 Jahre im Weekly Morning Magazin und 18 Einzelbände geschafft. Respekt.

Auf jeden Fall ist das Drama mal einen Blick wert. Zum japanischen Schulsystem hingegen erzähl ich ein andernmal etwas. Ist schon spät und ich muss noch Wii spielen. :P

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Autor: Simon

Ich muss zugeben, dass ich eigentlich nicht mehr sonderlich viel zu sagen hab, zum Schneefestival. (Lest auf jeden Fall die anderen Einträge zum Yukimatsuri!) Allerdings habe ich noch jede Menge schöne Fotos, die ich euch andrehen möchte, bevor ich noch über zwei weniger bekannte Feste im Februar und März schreibe. Also hier noch ein paar andere Goodies aus meiner Fotosammlung.




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Autor: Simon

Heute möchte ich euch etwas abseits des Yukimatsuri führen, nämlich auf den Hitsujigaoka - auf den “Hügel, da wo wie Schaafe gibt”. Obwohl ich mehrmals im sommerlich-kühlen Sapporo (da wird’s nie richtig warm) verweilen durfte, hab ich den Schaafhügel nur im Winter heimgesucht. Dementsprechend gab es zwar keine Schaafe, dafür aber eine Ausstellung zum Yukimatsuri.

Auf dem Hitsujigaoka, der zugegebenermaßen etwas abgelegen liegt, gibt es ein hübsches Blockhüttenrestaurant - Empfehlung des Hauses: natürlich Schaafsfleisch, eine hübsche Blockhüttenkirche und eine hübsche … Blockhütte. In letzterer werden Modelle aller großen Yukimatsuri-Statuen der letzten Jahrzehnte ausgestellt. Den Parkplatz, will sagen die ehemalige Weide für besagte Wolllieferanten, ziert die Statue von Dr. William Smith Clark. Dieser nette Herr, seineszeichens Doktor der Philosophie und Chemie- sowie Zoologie-Experte, verbrachte zwischen 1876 und 1877 acht Monate seines Lebens an der Fachhochschule für Agrarwirtschaft in Sapporo. Dort zeigte er den frisch gebackenen Ex-Samurai die Sache mit den Schäfchen und den Bienchen und der Weide. Nebenbei soll er sich von seinen Schülern mit den Worten: “Boys, be ambitious!”, also “Jungs, seid ergeizig!”, verabschiedet und damit einen der Lieblingsslogans der Japaner geprägt haben. Und mit diesen Worten überlasse ich euch jetzt auch meinen Fotos vom “Hügel da wo wie Schaafe gibt”.




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Autor: Simon

Ich hab schon eine ganze Weile keine Rezepte mehr geschrieben - was weniger daran liegt, dass ich nicht gekocht hab, sondern einfach daran, dass ich keine Lust auf Fotografieren und Schreiben hatte. Nach einem Rezept für Shôga-Gohan Reis, Yaki-Tamago und der umstrittenen Aubergine in Miso, gibt es diesmal mit Konnyaku ein Gericht, welches Teil eines vollständigen Menüs sein kann.

Wenn ihr alles richtig gemacht habt, sieht das ganze am Ende so aus:

Konnyaku

Als erstes braucht man natürlich Konnyaku, auch Konjak oder Konjac geschrieben und ausgesprochen wie die Alk-Sorte. Die Pflanze, aus der der Gelantine-Ersatz hergestellt wird, heißt Teufelszunge (hier im Wikipedia Artikel könnt ich euch schlau lesen). Das Endprodukt sieht aus wie ein fester, glipschiger Block Wurzelschleim, der obendrein auch noch giftig ist und stinkt. Lecker. Immerhin gibt es das ganze in zwei Farben:

Konnyaku in VerpackungKonnyaku in Verpackung 2Konnyaku gibt es in zwei Farben

Ich werd’ jetzt vormachen, wie man aus einem giftigen Schleimklotz etwas essbares zubereitet.

Zutaten:
- 1 Konnyaku (Empfehlung: dunkler Konnyaku 1/2 und weißer Konnyaku 1/2)
- Öl zum Braten (am besten Sesamöl)
- Soße: 4 EL Sake, 2 El Sojasoße, 1 TL Zucker
- zum Garnieren: Chillipulver (Ichimi Tôgarashi), weißer Sesam

Zuerst werden dem Konnyaku die Giftstoffe entzogen - dazu wird das Zeuchs 2-3 Minuten gekocht (und wirklich kochen und nicht mit der Mikrowelle schummeln). Danach das Wasser wegkippen (ich fang den Konnyaku immer in einem Sieb auf) und dann sinnvollerweise erst einmal was anderes machen.

Konnyaku im TopfKonnyaku muss gekocht werdenGekochter Konnyaku

Als nächstes muss der Konnyaku nämlich per Hand in kleine Stückchen zerrichen werden. Insbesondere wenn der Konnyaku grad noch gekocht hat, macht ein echter Mann das natürlich nur ohne fließend kalten Wasser und schreit auch nicht, wenn ihm die Finger ankokeln! Ich bin der Meinung, man sollte das statt eines Sprachpropädeutikums zur Aufnahmeprüfung für die Japanologie machen. :P

Konnyaku in kleine Stücke rupfenden Konnyaku immer unter kaltem Wasser zerkleinern

Als nächstes muss der Konnyaku in Öl angebraten werden bis er ein pfeifendes Geräusch von sich gibt bzw. angebraten ist (das hört sich seltsam an, aber ja, das Zeuchs fängt echt an wie nen kleiner Vogel zu zwitschern ^-^;;;).

Konnyaku anbratengebratener Konnyaku

Dann wird die fertig gemischte Soße draufgekippt und abgewartet, bis die Flüssigkeit aufgesogen beziehungsweise eingekocht ist. Bitte achtet darauf, dass der Konnyaku nicht zu lange im Topf bleibt und anbrennt. Bei Bratkartoffeln schmeckt ein bisschen angekokelt vielleicht besser, aber bei Giftwurzel eher nicht. ^-^;

Soße in Konnyaku gebenKonnyaku in Soße kochenImmer schön aufpassen, dass das Konnyaku nicht ankokelt

Das fertige Konnyaku muss jetzt nur noch in eine Schale gefüllt und ein wenig mit Chilli-pulver und weißem Sesam bestreut werden. Das orignale, richtige Pulverchen ist übrigens das hier:

Ichimi Tougarashi

Guten Appetit dann. Oder auch nicht. Es gibt durchaus einige, die auch das fertige Gericht für nicht essbar halten - am besten bildet ihr euch selbst eine Meinung.    [...mehr]


Autor: Simon

Jeder, der schon länger eine Wii besitzt und damit schon öfters gespielt hat, weiß, dass das ganze schnell mal in die Hose gehen kann bei der lieben Technik - oder eigentlich eher an den Kopf. Wenn man nämlich grad beim Zelda Spielen einem Monsterviech aus einer anderen Dimension mit Schmackes einen auf die Alienrübe gibt, haut unter Umständen schon mal den unschuldigen Zuschauer. Die Lösung: Der Wii-Fernbedienungs-Kondom. Garantiert nicht gefühlsecht.

Ein Kondom für die Wii-Fernbedienung

Seit Herbst letzten Jahres wird mit der weißen Konsole auch gleich eine Schutzhülle für die Wii-Fernbedienung mitgeliefert. Wer schon länger eine Wii besitzt, kann sie auch bei Nintendo umsonst nachbestellen (liest du hier und freust dich). Die *Luft hol* Wii-Fernbedienungshülle ist stabil und gleichzeitig biegsam, wasser-resistent, weiß und anschmiegsam. Das einzige Problem: Das Ding dazu überreden, sich auf die Fernbedienung ziehen zu lassen:

Nomen est Omen: Wii? o_O

Wii?

Und Wii bekomm ich das verfluchte Teil jetzt drübergezogen?

Wii bekommt man das verfluchte Ding drübergezogen?

Wii bitte? Flutsch weg war es.

Wii bitte? Flutsch weg war es.

Wii man die Hülle doch rüberbekommt.

Wii man die Hülle doch rüberbekommt.

Und Wii mach ich das jetzt mit dem Verbindungsstecker?!

Und Wii mach ich das jetzt mit dem Verbindungsstecker?!

Und Wii spiel ich jetzt damit?

Und Wii spiel ich jetzt damit?

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Autor: Simon

Jetzt, wo langsam der Frühling sein sonniges Gesicht zeigt und ich lieber auf’m Balkon sitze, als zu plocken, werd ich mal flugs den Winter austreiben und ein paar letzte Artikel zum Yukimatsuri bringen.

Wie ja bereits erwähnt, ist das Yukimatsuri zwar nicht eines der großen Feste wie zum Beispiel Neujahr, vermag es aber trotzdem mehrere Millionen Besucher jährlich anzulocken. Es herrscht reges Treiben in der ansonsten, für japanische Verhältnisse, recht überschaulichen Großstadt Sapporo. Im Odori Park und im Susukino Viertel sind Buden aufgestellt. Ein wenig Straßenfest, ein wenig Weihnachtsmarkt, locken die Stände sowohl mit typischen Waren - Souvenirs, Handschuhe, Kopfkissen und allerlei Klimmbimm - als auch mit dem ein oder anderen Freebie. Ich zum Beispiel bin mit den Jungs und Mädels vom Bailey’s Stand eine längerfristige Beziehung eingegangen. Jeden Tag gab es ein anderes Bailey’s Mixgetränk umsonst. Und das in einem Land, in dem Alk fast immer nur klar und fruchtig daher kommt (aber damit heul ich euch ein anderes Mal zu). Aber jetzt noch ein paar Bilder vom Fest im Susukino Viertel:

Lest auch: Sapporo Yukimatsuri 2 - Winter in Japan Teil 4 und Sapporo Yukimatsuri - Winter in Japan Teil 3

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Autor: Simon

Wie berichtet, hat mir der Osterhase zwar eine Wii mitgebracht aber leider die Spiele vergessen (Wii getz - Tagebuch für Arme 7). Ich hab dann erst mal woanders gespielt, sprich: Viel geplockt. ^-^; Und dann setzten die Einträge auf einmal aus. Wer eins und eins zusammenzählen kann, weiß was geht: Es gab endlich ein Happy End für meine Wii.

Zelda und Mario Galaxy

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Autor: Simon

Dank sei Tezuka-ô-mi-Kami in der Höh, ein schaubares Anime und das in dieser Staffel.Ab jetzt lauf ich nur noch grinsend über’n Bebelplatz.

Zunächst einmal muss ich mich dafür entschuldigen, dass es in letzter Zeit so Entertainment-/ Anime-lastig dahergeht. Es hat grad eine neue Staffel in Japan angefangen. Wenn ihr noch nicht alles hier gelesen habt, schaut mal in die News oder die Rezepte. Artikel zum Neujahr oder Yasukuni könnten auch interessant sein. Bis dahin: Gomen. orz

Toshokan Sensô

Aber jetzt zu Toshokan Sensô: Das ganze basiert auf einer bislang vierbändigen Romanreihe von einer Adabana Sukumo - ich kenn’ weder den Roman, noch die Autorin, doch das werde ich wohl in absehbarer Zeit ändern. :) Die Animation stammt von Production I.G. und ist auf 12 Folgen ausgelegt.

Iku-chan mit Buch-chan in Blumenwieschen

Die Story:
Wir schreiben das Jahr 2019, 30 Jahre nach der Einführung des “Gesetzes für die Medienverbesserung” (Media Ryôkahô). Unter dem Vorwand der Verbesserung werden nun Bücher und andere Publikationen beschlagnahmt und zensiert, d.h. die Mitglieder des Kommitees für die Verbesserung von Medien (Media Ryôkahô Iinikai) laufen als Nazis verkleidet durch die Straßen und klauen kleinen Mädchen ihre Märchenbücher.

möh, mein buch T-T

Zum Glück gibt es noch das Gesetz der Informationsfreiheit (d.h. das Gesetz der intellektuellen Freiheit in Bücherein, hier das reale Dokument auf Englisch). Die Bibliotheken Japans haben daher eine bewaffnete Einsatztruppe (blub? hört sich ein wenig nach ROD an) gebildet, die besagten kleinen Mädchen ihre Märchenbücher wieder zurückgeben.

Ihr großer Held rettet die noch kleine Iku

Eines dieser kleinen Lolischicksen war Kasahara Iku (was is’n das für’n Name? Iku? *ts*), die nun ihrem großen Retter (Name und Gesicht unbekannt) nacheifern und für die Bibliothek ins Feld ziehen möchte. Beim Training lässt sie sich dafür von Dôjô Atsuki (und was is das jetzt schon wieder für ein Name? Dôjô? wtf?) schinden. Das Buch von damals kuschelt sie übrigens jeden Abend. *aaaaaaaw wie süß* ^-^;

Da möchte man Buch sein.

Die Streiterein der beiden - sie ist übrigens 5cm größer als er *lol* (da ich selbst in die Kategorie eingelaufener Wurzelzwerg falle, kann ich verstehen, dass der arme Atsuki ein wenig grantig is ;)) - sind süß, lustig und imho meilenweit unterhaltsamer als bei Itazura na Kiss. Zumal es hier auch noch ein bissle um was anderes geht, als wer wen am Ende ganz doll lieb haben darf.

Dôjô hat Iku beim Ablästern erwischt

Nicht nur der Zuschauer ist belustigt

Dôjô verteidigt seine Angebetete *herzchen*

Und damit kommen wir zum Wesentlichen: Die Prämisse ist ebenso interessant wie relevant. Zensur versus Informationsfreiheit - ich freu mich’ kugelig. Die Präsentation hat mich bis jetzt auch vollends überzeugt. Die Animation der ersten Episode war schlichtweg durch und durch gut (sicher wurde auch hier gespart - aber einige Produzenten machen das halt so, dass es nicht negativ auffällt!), das Erzähltempo, die nicht übertriebenen Comedy-Einlagen, der Schnitt, die Farben, die Action - wenn die Serie so weiter macht und ein bisschen was Tiefgründiges bietet (bei dem Thema sollte das drin sein), dann ist das nen Fall von DVD Special Edition mit Stickerchen und Posterchen auf Pre-Order, oh ja. :)

Das Buch der Bücher

Fazit: Anschaun.

Hier noch ein paar Random-Screenshots zu Werbezwecken:




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Autor: Simon

Nein, nicht die zweite Dokumentation zum Yasukuni (für die vorrangegangenen Nachrichten und eine Erklärung lest die Einträge unter Yasukuni bzw. die älteren News), sondern schon wieder völlig neue Probleme, die ein Anlaufen der Doku in Japan verhindern könnten.

Kariya Naoji, ein Schwertschmied aus der Kochi-Präfektur, hat verlangt, dass das Interview mit ihm komplett aus dem Film entfernt wird. Leider, ist Kariya einer der Haupt”darsteller” - ohne das Videomaterial mit und zu Kariya würde die Dokumentation komplett ihre Aussage verlieren, so Regisseur Li Ying. Die Macher waren vorbereitet auf Proteste, Drohungen, Politskandale und mehr. Doch damit, dass einer der Protagonisten sich plötzlich nicht mehr fotogen genug findet, hat keiner gerechnet. Ist es die persönliche Entscheidung Kariya? Wurde er bedroht, oder bestochen? Li Ying, obwohl er in Japan wohnt wohl ganz Chinese, vermutet politische Manipulation als Grund für dessen offenbar spontanen Entschluss. “Yasukuni” war in Japan ob seiner Japan-kritischen Haltung in die Kritik geraten, obwohl es von japanischen Geldern finanziert worden war. Wie kann es ein Hund nur wagen, seinem Herrchen nach der Futterdarreichung nicht die Hand zu lecken? Auf jeden Fall bleibt es spannend, in Kirschblütenland. ^-^;

Quellen:  TheJapanTimes (1 und 2)    [...mehr]


Autor: Simon

Jetzt wird’s dramatisch! Nachdem ich ein wenig zum Hintergrund von Allison & Lillia geschrieben habe, werd ich euch nun noch einmal mit Itazura na Kiss (dem neuen Anime aus der Frühlingsstaffel) in den Ohren liegen.

Wie ja bereits erwähnt, basiert Itazura na Kiss auf einem Manga von Tada Kaoru. Lange vor dem Anime haben sich jedoch schon zwei Drama an dessen Ruhm gelabt. Bereits 1996 wurde das 9-teilige J-Drama auf TV Asahi ausgestrahlt. Die Prämisse ist dieselbe wie beim Manga: Eines Tages rennt Aihara zu schnell den Korridor entlang und fällt Irie dabei ungeschickterweise auf die Lippen (versehentliche Küsse find ich noch schlimmer, als indirekte Küsse *kopf schüttel*).

Der Kuss nach dem Itazura na Kiss benannt wurde

Daraufhin verliebt sie sich ganz unsterblich, versucht ihm einen Liebesbrief anzudrehen und wird abgewiesen. Im Anime und der Taiwan-Fassung ist diese Szene übrigens abgeändert.

J-Drama mit schicken chinesischen Untertiteln

Als Irie und Aihara dann zusammenziehen müssen, kommt es zu lustigen Streitereien.

Aihara und Irie streiten sich gern

Nakamura Kinnosuke, also Aiharas Verehrer, finde ich hier genauso bäh, wie im Manga und Anime. Der Typ sieht aus, wie ein aus den 80gern übriggebliebener Möchtegern-GTO. *würg* Dafür hat Aihara die wohl süßesten Segelohren der J-Drama Geschichte. Man muss sie einfach lieb haben:

Aihara ist nicht nur Dumbo, sie sieht auch noch so aus

Das taiwanesische Drama, E Zuo Ju Zhi Wen (”It Started With a Kiss”), war 2005 eines der erfolgreichsten TV Programme und wurde in 13 Ländern ein Hit. Diesen Winter lief eine zweite Staffel.

Itazura na Kiss das T-Drama

Aihara, hier Yuan Xiang Qin gespielt von Ariel Lin (spielte auch Tokyo Juliet/ Dong-fang Zhu-li-Ye, eine weitere Manga-Umsetzung), sieht imho manchmal süß und manchmal pferdig aus. Weiß auch nicht. Ihmchen (Irie heißt hier Jiang Zhi Shu, gespielt von Joe Cheng) ebenso.

Aihara im T-Drama

Völlig anders ist die Interpretation von Nakamura, hier Jin Yuan Feng. Als Schauspieler wurde hier Jiro Wang, der danach auch in Hua Yang Shao Nian Shao Nü (Hanazakari no Kimi-tachi he, Taiwan-Version) den Looser mimen durfte, gewählt. Der ist erstens nicht pottig und zweitens lustig, so dass man schnell zum Aihara x Nakamura Shipper wird - besser zusammengepasst hätten die beiden in diesem Drama allemal.

Nakamura und Aihara

Probleme hat Itazura na Kiss in jeder Fassung mit der etwas anti-feministischen Erzählung. Ein dummes, faules und nicht besonders hübsches Mädchen steht auf den Obermacker der Schule - soviel zu starken Frauen. Im J-Drama ist Aihara selbst zu blöd zur Krankenschwester - die Frau nervt und ich seh ehrlich nicht, was Irie mit der wollen soll. Das T-Drama, daher wohl auch der größere Erfolg, löste das Problem besser: Einerseits wird der Geschlechterkampf auch ein wenig durch einen Klassenkampf uminterpretiert (Aiharas sind Arbeiter, während Iries eher in Richtung obere Mittelklasse tendieren), andererseits werden Aihara aber auch wirklich liebenswerte und nützliche Eigenschaften gegeben. Aus dem kleinen Fröschlein wird mehr und mehr eine ernstzunehmende Frau - und zum Schluss dreht sie den Spieß auch humoristisch um (in der letzten Folge - ich sag jetzt nix dazu, weil wozu spoilern; das Drama könnt ihr euch durchaus selbst mal reintun). Gender-Forscher hätten ihre wahre Freude. Ich auch. Auch wenn ich peinlich berührt war.    [...mehr]


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