Antique Bakery

Autor: Simon

… oder eigentlich: Seiyô Kottô Yôgashiten ~antique~

Weil ich grad zu faul bin, von Maô Screenshots zu machen und ich World Destruction noch nicht zuende geschaut hab, verreview ich euch erstmal eine schöne neue Serie dieses Sommers. Antique Bakery - Seiyô Kottô Yôgashiten ~antique~ ist mit viel viel Liebe gemacht. Shônen Ai, um genau zu sein. Und das, obwohl gar kein Ostern mehr ist. Da versteckt der Hase nicht nur seine Eier.

Es hat bei mir etwas gedauert, bis ich geschnallt hatte, dass es sich bei Antique um den gleichen Stoff, wie beim gleichnamigen J-Drama handelt (Review folgt freilich irgendwann). Dass ich’s überhaupt gemerkt habe, liegt allerdings nicht am Anime, sondern an der wehrten “Sekundärliteratur” (Internet ick liebe dir). Der Anime, der auf dem Manga von Yoshinaga Fumi basiert, zensiert die homoerotischen Elemente der Vorlage nicht, sondern erfreut sich dran. Das Resultat ist unglaublich dramatisch - zumindest, wenn man dem Voice-Over und der Musik glauben darf. Ganz tragisch. Offengestanden wusste ich oft nicht, was die überhaupt von mir wollten.Es erinnert aber auch ein wenig an Hana yori Dango, den Anime, der ebenfalls mit einer völligen Überdramatisierung eines einfachen Shôjo-Plots punktete. Bei Antique fand ich es aber irgendwie nicht so richtig lustig. Während die Ani und der Look von Opening und Ending durchaus interessant sind, kann ich mit dem Zeichenstil und der Animation der eigentlichen Serie auch nicht wirklich was anfangen. Als besonders störend empfinde ich die 3D-Render-Hintergründe. Wenn schon Computer-Artwork, dann doch bitte so wie in Mahô-tsukai ni taisetsu-na Koto: Natsu no Sora. Hier ein paar Screenshots, damit ihr euch selbst eine Meinung BILDen könnt:




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Suzu schreibt
am 9. Juli 2008 um 09:24 Uhr

Tja, im Manga ist das eben recht lustig, im Amime wurden die Szenen einfach zu ernsthaft umgesetzt. Schade..

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Simon schreibt
am 9. Juli 2008 um 12:44 Uhr

*hm* Vielleicht sollte ich in der Tat mal den Manga dazu lesen. Bin eh nicht so der Fan von Verfilmungen.
Eigentlich muss diese extreme Ernsthaftigkeit nicht unbedingt negativ sein und kann sogar (eben durch die Übertriebenheit) zum Humor beitragen. Wie gesagt: Wie HanaDan hat es für mich funktioniert. Man denke an die erste Folge, wie sie nen Mülleimer die Treppe runterschmeißt und dazu ewig Weltuntergangsstimmung musikalisch und schnitt-technisch verbreitet wird. ^-^;
Aber hier will der Funke irgendwie nicht rüberspringen. Dabei mochte ich das Drama eigentlich (Abe ist eh cool).

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Suzu schreibt
am 10. Juli 2008 um 00:38 Uhr

Hm, die Live action hab ich nie gesehen (bin nicht so ein Fan davon), aber wenn dir die Geschichte allgemein gefallen hat, kann es gut sein, dass du auch den Manga mögen wirst. Der erste Band ist etwas langatmig aber dann geht’s wirklich los. ^^

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Simon schreibt
am 10. Juli 2008 um 09:41 Uhr

Live-Action generell oder nur dieses Drama? Die Drama-Version mochte ich, glaub’ich, hauptsächlich wegen Abe - die Story wurde ziemlich abgeändert, d.h. alle homoerotischen Elemente elemeniert. Wenn ich jetzt in Japan wär, würd ich wohl mal zum Bücherladen um die Ecke und die kompletten Manga für circa 10 Euro mitnehmen. Da bin ich aber leider nicht. T-T

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