Hayao Miyazaki Japans größter Regisseur?

Autor: Simon

Hayao Miyazaki ist der führende Regisseur der japanischen Anime Szene. Schreibt Drehbücher, zeichnet selbst, hat ein eigenes Filmstudio - sein 2001 veröffentlichter Film “Spirited Away” wurde zum erfolgreichsten in der japanischen FIlmgeschichte.

Mit “Spirited Away” gewann Hayao Miyazaki 2002 auf der Berlinale den Goldenen Bären in der Kategorie bester Film und 2003 einen Oscar für den besten Animations-Film.

Tradition und Moderne treffen in Hayao Miyazakis Filmen aufeinander

Hayao Miyazakis Filme richten sich nicht ausschließlich an ein junges Publikum, obwohl seine Haptdarsteller Kinder und Jugendliche sind. Seine FIlme sind politisch. Hayao Miyazaki konfrontiert die traditionelle japanische Kultur mit einer fortwährenden Technisierung des Lebens und der einhergehenden Naturzerstöung. Hayao Miyazaki verleiht seinen weiblichen Charakteren, die in der Regel, die Hauptakteure sind, viel Unabhängigkeit, Stärke und Mut für ihre Abenteuer und lässt sie gerne mit Hilfsmitteln wie Besen oder Drachen fliegen.

Gestik, Mimik, menschenähnliche Figuren, Tiere und Fabelwesen bezaubern in ihrer Farbenvielfalt den Betrachter und ziehen ihn in seinen Bann, auch wenn die Dialoge in der einen oder anderen Szene zu wünschen übrig lassen.

Hayao Miyazaki - Filme und das Studio Ghibli

Seinen ersten Film - “Lupin the III: The Castle of Cagliostro” veröffentlichte Hayao Miyazaki 1979. In den Achtzigern führte er Regie in vier weiteren Filmen, ehe ihm mitte der neunziger mit “Princess Mononoke” auch international der Druchbruch gelang. Ein weltweiter Hype um die japansiche Manga und Anime Szene wurde ausgelöst. 2001 spielte sein bisher erfolgreichster Film “Spirited Away” allein in Japan ¥ 30,4 Billionen (ca. 245 Mio. €) ein. 2008 erschien zuletzt “Ponyo in the Cliff by the Sea”.

1985 gründete er gemeinsam mit Isao Takahata sein eigenes Studio: “Ghibli” ist zu einer der erfolgreichsten und gefragtesten Wirkungsstätte des japanischen FIlmes geworden, in der auch viele Nachwuchstalente eine Chance erhalten.

Obwohl die japanische Anime FIlmindustrie überwiegend von Grafikprogrammen lebt, wird bei “Ghibli” vieles noch selbst gezeichnet. Hierin verdeutlicht sich die Qualität und Einzigartigkeit von Hayao Miyazakis Arbeit.




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cyrell schreibt
am 17. April 2010 um 10:44 Uhr

Ja…eindeutig *niederknie*

Man kann nicht leugnen das er großartig ist und wenn man das Genre mag gibts wohl keinen besseren.

Was ich ganz krass fand, letzens auf arte lief eine Doku über Japan und deren Umgang mit Erotik.

Von einem Fotograf der Models als Leichen ablichtete in einer Weise das es romantisch wirkte bis zu Zeichnern von Sex-Mangas.

Es war wirklich witzig zu sehn das der Fotograf ziemlich an die Darstellung älterer, etwas kahler perverser Männer in Mangas und Animes ähnelte.
Den weisen alten Meistern mit dem gewissen unartigem Spleen…

Und die Hentaizeichner, das war das gleiche Spiel.
Der hoch dotierte Zeichner sah wirklich wie das Klischee aus was man sich wohl vorstellt bei den jüngeren, nicht erfolgreichen, ein wenig beängstigenden Junggesellen.

Zufall? Auf jeden Fall witzig.

Miyazaki, der weise alte Meister? Auf einer Ebene sicherlich.

Vielleicht macht die Natur so wett, das Japaner angeblich ihre Gefühle weniger deutlich zeigen, das Gefühle und Charakter sich so deutlich auf der Landkarte des Körpers abzeichnen.

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