» Basteln

Autor: Simon

Als Kind hatte ich einen Traum: Ich wollte ein NES. Stattdessen wurde ich mit einem GameBoy abgespeist (und einem Amiga und einem SNES und einem N64 und einer PS und … *äh* auf jeden Fall war es unfair, denn ich wollte ein NES). Nun kann ich endlich mein Kindheitstraum überwinden, denn seit vor-vor[repeat x]gestern gibt es das NES geschenkt und umsonst von Onkel Internet. All Hail Internet.

NES (sigmar/flickr)

Ja, die Sache hat natürlich einen Haken: Die Kabel fehlen und so ist die Kiste leider nicht kompatibel zu NES Games. Auch sonst scheint das ganze irgendwie … hohl. ^_^;

Erinnert ihr euch an die Bastelbögen mit Feuerwehr- und Polizeiwagen, mit denen man als Kind beim Tag der offenen Tür abgespeist wurde, während Papa mit dem BMW vorfuhr? CubeCraft bietet auf seiner Seite seit Jahr und Tag umsonstige Bastelbögen zum Selbstausdrucken und Zusammenschustern. Hier könnt ihr das NES runterladen und hier einen DreamCast. Viel Freud beim Basteln. Ich find’s schlicht cool. o^____^o Es ist wohl nur eine Frage der Zeit, bis ein findiger Geek auch das passende Innenleben daherzaubert. Emulatoren gibt es schließlich seit eh und jeh.

Quelle: Forever Geek :)

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Autor: Simon

Auch auf die Gefahr hin, dass es Gruppenkeile setzt (”du Schuchtel!”), hab ich irgendwie das Bedürftnis, euch zu zeigen, was ich meiner Mama gebastelt hab. ^-^; Ja, ich sticke. Falls ihr es noch nicht mitbekommen habt: Ich koche auch. Und ick spiel Videospiele, schau gern Anime und bin nen olles Gadgetkiddy. Hoffnungsloser Fall. ^-^;

Stickbild im Kreuzstich: Japanerin im Kimono (Cross Stitch Set)

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Autor: Simon

Nein, das ist keine Werbung. Ich hatte nur grad Stress in Form von einer Horde Kinder (ich hasse ja schon große Menschen - aber kleine erst! *ts*), musste für die Basteln (mittlerweile kann ich Perlenkrokodile und Freundschaftsarmbänder auswendig, Origami wollte leider keiner machen >_<) und eine Freundin hat mir das MochiMochi-Land empfohlen. *ho~*

Mochi Mochi Club Contest

Offenbar handelt es sich um eine Seite, auf der man Anleitungen für Strickdingsel (also Tiere, Pflanzen, seltsame Gebilde) im japanischen Stil käuflich erwerben, anschauen und drüber diskutieren kann. Anna Hrachovec (fragt mich nicht, wie man das ausspricht) ließ sich von der japanischen “kawaii Kultur” [sic] inspirieren und bereichert das Internet nun seit Anno 2007 mit ihren Ideen. Ihre Werke sind wohl auch auf Ausstellungen in New York, Seattle und Tokio zu sehen gewesen. Fotos ihrer Werke kann man in ihrer Flickr Gallerie (hier) bestaunen, wo auch ihre Fans (hier)  ihre eigene Bilderstrecke haben. Offengestanden ist es doch sehr … beeindruckend? interessant? komisch?, wie sich immer wieder Wessis für japanische Kulturgüter begeistern und selbst uminterpretieren. Von deutschen Haiku bekomme ich immer wieder ein flaues Gefühl in der Magengegend und über deutsche Manga möchte ich hier nicht diskutieren. Wie dem auch sei: Strickviecher sind süß. Wer selbst welche macht, kann sein Foto jetzt zum MochiMochiClub schicken und eine Kiste absolut süßer und wundertoller J-Goods gewinnen. *bonsai* (Klick misch, wenn du willst sehen Homepage von Contest). Wer damit Erfahrungen gesammelt hat, kann mich dann in die geheimnisvolle Kunst einweisen - oder mir einfach seine fertigen Strickviechers schicken. Ich hab nämlich die nächsten 10 Jahre kein Bock mehr auf Basteln. :P

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Autor: Simon

Vor ein paar Tagen habe ich in einem Daisô - naja, nicht ganz, es war ein stinknormaler 1 Euro Laden - ein Origami-Bastel-Set gefunden. Und nachdem ich zwar bereits einiges zu japanischer Kultur, aber seit dem Eintrag über leckeraussehende Radiergummis, nichts mehr über den hübschen Klimmbimm, der diese so liebenswert macht, dachte ich, verbinde ich mal beides.

Hier erstmal ein Beweisfoto:

Origami Bastel Set

Origami entstand aus der chinesischen Papierfaltkunst, die heute zum Beispiel noch für Neujahrsschmuck und ähnliches zur Anwendung kommt und wahrscheinlich im 6. Jahrhundert zusammen mit dem Buddhismus in Japan einfiel. Seit jeher spielten Papierfaltereien eine große Rolle in der japanischen Kultur und wurden bei Shinto-Zeremonien, Hochzeiten und anderen zeremoniellen Anlässen verwendet. Popularität erlangten die Basteleien in der Edo-Zeit, als auch das bedruckte Japanpapier als eine Art “Arme-Leute-Version” schmucker westlicher Ledertapeten und -waren (die dank der Landesabschließung absolute Raritäten waren) aufkam bzw. dank Massenproduktion erschwinglich wurde. Von Verziehrungen über Kinderspielzeug bis hin zu Portemoinees lässt sich fast alles nachfalten und sogar verwenden.


Das berühmteste Origami-Motiv ist wohl der Kranich (Orizuru). Der Kranich ist in Japan ein glücksbringendes Tier und eine Legende besagt, dass demjenigen, der 1000 Papierkraniche faltet, ein Wunsch erfüllt wird. Um die Welt ging dies als die tragische Geschichte von Sasaki Sadako. Sie hatte den Atom-Bomben-Abwurfs auf Hiroshima zwar überlebt, erkrankte jedoch aufgrund der radioaktiven Strahlung an Leukämie. Ehe ich mir den Mund fusselig rede, könnt ihr hier den entsprechenden Wiki-Eintrag lesen. Auch heute noch sind Kränze aus Papierkranichen ein Ausdrucks des Wunsches nach Weltfrieden. Hier ein Foto aus der temporären Gedenkstätte für den 11. September (in der kleinen Kirche direkt daneben):    [...mehr]