» Diskussion

Autor: Florian

Das Filmfestival Nippon Connection wird erst wieder im Mai 2012 stattfinden, doch im November gibt es bereits ein kleines Schmankerl, das die Wartezeit für Liebhaber des japanischen Films verkürzen soll.

So soll das Nippon Connection Film Special im Rahmen der Japan Week im Deutschen Filmmuseum in Frankfurt am Main den Austausch zwischen Filmemachern und Publikum ermöglichen. Im Hinblick auf das Japan-Jahr, das 2011 die mittlerweile 150-jährigen deutsch-japanischen Beziehungen ehrt, legen die Veranstalter auch in der Vorbereitung auf das Filmfestival den Fokus ganz auf ein interkulturelles Verständnis.    [...mehr]


Autor: Florian

Das verheerende Erdbeben und der Tsunami im März forderten über 20.000 Menschenleben in Japan. Dazu kommt die ständige nukleare Gefahr aus Fukushima. Über eine halbe Million Menschen sind obdachlos. Milde unterstützt die Arbeit der SOS Kinderdörfer in Japan.

Die Katastrophe in Japan hat Menschen wachgerüttelt. Überall entsteht die Diskussion über Klimakatastrophen und Atomenergie.

Doch reden hilft den 100.000 Mädchen und Jungen nicht, die in Japan alles verloren haben. Deshalb hat die Designerin Christiane Milde ein Charity T-Shirt Kleid entworfen, was ein Zeichen setzen und gleichzeitig den Kindern in Japan helfen soll. Nicht nur reden, sondern handeln!

Charity-Shirt im Avocado Store

Avocado Store präsentiert die Milde Kollektion auf dem Eco Fashion Markt. Sie sind stolz darauf, dass Christiane Milde nicht nur für Nachhaltigkeit, ökologische Materialien und Fairtrade steht, sondern mit ihrer Kollektion gleichzeitig noch ein Zeichen setzen will.    [...mehr]


Autor: Florian

Die aktuellen Ereignisse in Japan sind verheerend und die Bürger des asiatischen Landes sind auf Hilfe von außerhalb angewiesen. Dazu zählen Helfer vor Ort aber auch Spenden für Japan.

Japan und die nukleare Katastrophe - Wo können Sie spenden? ©Flickr/daveeza

Wo Sie ihre Spenden einreichen können, erfahren Sie im Folgenden.    [...mehr]


Autor: Simon

Mortal Kombat, Street Fighter the Movie und ja (so leid es mir tut) Final Fantasy. Können Verfilmungen von Videospielen überhaupt gut sein? Die Tales of Anime Umsetzungen und Auswüchse wie Arc the Lad bestechen vor allem durch ihre Mittelprächtigkeit. Ich bin mir nicht sicher, dass ich mich über die Ankündigung eines Halo Anime freuen sollte.



[...mehr]


Autor: Simon

In den letzten Tagen hatte ich überlegt, wie jeder andere darüber zu weinen, dass “Killerspiele” nun wieder zum saisonalen Modewort avanciert ist. Doch irgendwo dachte ich mir, dass ich stattdessen auch einfach eine kleine Linksammlung zu Blogeinträgen anderer bringen und mir meinen eigenen Rant sparen könnte. Stattdessen gibt es einen Buchtipp. Zum Thema Gewalt, videospielende Kinder und die Zusammenhänge.

Buch

[...mehr]


Autor: Simon

Momentan habe ich dieselben Probleme wie ein durchschnittliches Mahô-Shôjo: Ich kann mich nicht entscheiden. Daher wollte ich einmal Leute fragen, die sich damit auskennen: euch. Soll ich eine PS3 oder eine XBox360 kaufen. Und wenn ja, welche?! Zu Hülf!

PS3 versus XBox360 - welche soll man sich kaufen?

[...mehr]


Autor: Simon

Sozioland, ein Online-Meinungsumfrageportal, veranstaltet hier grad eine Umfrage zu Anime Manga.

Hier der offizielle Werbetext:
“Bei sozioland läuft gerade eine große Umfrage zum Thema Manga und Anime. Warum sind Manga und Anime so beliebt? Was macht den Unterschied zu den westlichen Comics aus? Und wieviel Japan lässt sich in den östlichen Zeichnungen erkennen?
Antworten zu diesen und noch mehr Fragen können Sie in unserem aktuellen Manga- und Anime-Fragebogen geben. Zudem gibt es noch zahlreiche tolle Preise zu gewinnen!”

Die “tollen Preise” sind:

  • 10 Manga-Zeichenbücher von Droemer Knaur
  • Je 1 DVD-Box “NASU - Sommer in Andalusien” und “Cowboy Bebop Collectors Box” von Nipponart
  • 5 Manga “Subway to Sally” von Egmont Manga & Anime
  • 5 Buchpakete bestehend aus “Fullmetal Alchemist”, “Trinity Blood” und “Martin & John” von Panini
  • 3 Buchpakete bestehend aus1 “Vampire Knight” und “The Art of Naruto: Uzumaki” von Carlsen Manga

Hört sich eigentlich ganz nett an. Ich hab jedenfalls mal mitgemacht und den Durchschnitt versaut. Als Bonus bekommt man einen Einblick, wie bis jetzt geantwortet wurde. Ich hab mal infamerweise einen Screenshot gemacht:

Manga Umfrage von Sozioland

Interessant finde ich, dass offenbar über 50% der Befragten mit Japanisch-Lernen angefangen haben. Glaube ich das? Ist das der Grund für die überfüllten Japanlogien (im ersten Semester *böses Lachen*)? Und wie seht ihr das? Haben Anime und Manga euer Interesse für Japan geweckt? Oder interessiert ihr euch für Japan, während euch die Zeichentrickfilmchen aalglatt am Popo vorbei gehen? Und wieviel Japankram konsumiert ihr jetzt? Ich muss zu meiner Schande (?) gestehen, dass ich unter dem zweiten Punkt fast alles angekreuzt hab. ^-^; Interessant finde ich auch die Einschätzung, dass Manga und Anime ein relativ realitätsnahes Bild von Japan abgeben. Das hängt doch sehr vom jeweiligen Manga ab, ne. Auf jeden Fall eine interessante Umfrage.    [...mehr]


Autor: Simon

Nachdem ich nun endlich wieder ein paar neue Videospiele habe, wurde ich von Valkyrie Profile darauf hingewiesen, dass der Trend bei Filmchen in Videospielen in letzter Zeit immer mehr in Richtung Computer generierte FMVs geht. Ist Anime generell auf dem absteigenden Ast, haben sich die Geschmäcker geändert oder sind die Produktionskosten von CG Movies schlicht in den Keller gerutscht? Viel interessanter finde ich aber den ästhetischen Aspekt.

Vorab erst einmal das Opening von Valkyrie Profile in den zwei Versionen, damit ihr wisst, wovon ich überhaupt rede.

Das Anime Video aus der PlayStation Version:

Das CG Video aus der PSP Version:

Während zum Beispiel die Tales of Serie selbst in neueren Teilen wie Tales of Symphonia, Tales of the Abyss oder Tales of Rebirth dem animierten Video treu blieb und auch bei der neuen PS2 Version von Tales of Destiny nicht vom Anime abgekommen ist, sind Spielereihen wie Grandia (Teil 1 versus Teil 3 - das Video eignet sich natürlich auch super zu einer Diskussion über Janglish *hüstl*) oder Xenogears (Xenogears versus Xenosaga) umgestiegen. Bei Star Ocean, welches von Anfang an auf CG setzte (Teil 2, Teil 3 und Teil 4), wurde für die Neuauflage des ersten Teils für die PSP allerdings wieder ein Anime Video produziert. Offenbar gehört zu älteren RPGs ganz einfach ein deftiges Filmschnippselchen im Anime Look mit J-Pop Sing-Sang. Ein weiterer Held der Anime Variante ist Wild Arms (Teil1 versus Teil 4). Für die Neuauflage von Teil 1 - Alter code: F wurde sogar spannenderweise ein neues Animevideo produziert.

Mir persönlich ist es relativ egal, ob es nun ein Anime oder ein FMV ist - es soll nur gut gemacht sein. Gerade Square-Enix darf sich gern austoben und ich werd wohl auch nie vergessen, wie ich beim Anblick vom Onimusha 3 Video mit offenem Mund mitten im Menschengewimmel von Shinjuku zur Salzsäule erstarrte. Da sich außer Square-Enix aber eigentlich kaum ein Rollenspielhersteller auf vernünftige Computergrafiken versteht, liegt mir die CG Macke der meisten Studios ziemlich schwer im Magen. So sind Arc the Lad (Teil3, Teil4) oder Shadow Hearts (Teil 1 und From the New World) durch die steifen Gesichter und die generelle Animation der Chara einfach nicht der Genuss, der sie sein könnten. Das gleiche Problem sehe ich übrigens auch bei den Grafiken generell: Gut gemachte 2D Optik wie in Legend of Mana oder Saga Frontier 2 ist mir tausendmal lieber, als die kargen 3D Welten, die nach “gewollt aber nicht gekonnt” aussehen.

Was gefällt euch besser? 2D oder 3D, Anime oder CG? Sind Videosequenzen im Animelook für euch ein Relikt aus PlayStation Tagen oder sind Anime einfach nur out? Oder streift das JRPG mit den Animevideos auch gleichzeitig den Hauch des Infantilen, Otaku-haften ab und macht sich damit attraktiver für’s westliche Mainstream Publikum?    [...mehr]


Autor: Simon

Anime in Wessiland: Außer Spesen nix gewesen?

Eine rege Weltuntergangsstimmung macht sich breit: Nachdem in den USA die Anime-Vertriebe rote Zahlen schreiben oder gar schließen, ist der neueste Trend nun auch endgültig in Deutschland angekommen. Heißt es nun sayonara-bye-bye für Anime in Deutschland, oder wird sich der Markt schlicht verändern?

Nachdem ich einige Panik-Käufe von Geneon Titeln hinter mir habe (einige sind noch auf dem Weg), sollte ich wohl wieder ein wenig Geld locker machen. Sowohl ADV Films als auch Tokyopop ziehen sich aus dem Anime Geschäft zurück. ADV Films schließt sein gesamtes Europabüro (Mexx Newsmeldung hier), wird allerdings einige seiner DVDs mittels eines regionalen Partners weiterhin vertreiben, um die schmucken internationalen Lizenzen nicht völlig vor sich hin schimmeln zu lassen. Tokyopop hingegen (Mexx Newsmeldung wiederum hier) hat was Anime betrifft gar keine Lust mehr auf Krautland und wird nur noch schnell die angefangenen Serien auf die wütende Meute werfen, um den Rückzug zu sichern. “Rozen Maiden - Träumend” wird nun gar nimmer mehr erscheinen. Welch ein Verlust. Heißt dies, nach all den Jahren, müssen wir unserem Traum von Anime-Nation Deutschland für immer entsagen? Vielleicht wär dies ja die Gelegenheit, endlich dem Otaku Dasein den Rücken zu kehren, alle Anime in die Tonne zu kloppen und endlich ein Normalo zu werden? Vielleicht sollte ich BWL studieren? Oder Ethonologie? Dann könnte ich meine löchrigen Jeans von vor 15 Jahren endlich wieder tragen und auch noch Stolz drauf sein…

Anime-Deutschland: Ab in die Tonne! - Mein Kater hatte zumindest gleich ein neues Spielzeuchs.

Die Hersteller beschweren sich über die Downloads aus dem Internet: Fans kaufen sich nicht mehr Anime DVDs, sondern laden ihre geliebten Zeichentrickfilmchen taufrisch aus dem Netz. Da kommt kein Produzent hinterher. Auch nicht gerade nett: Die richtigen Fans, sind auch böse und kaufen lieber US DVDs. Und hierzulande dann als Gegenmaßnahme hochwertige DVDs mit vielen Extras zu veröffentlichen ist auch nur bedingt eine Lösung: Oftmals gibt es nämlich gar keine. Wie soll man denn wohl ein Making-Off auf eine DVD knallen, wenn die Kirschblütenfans vom anderen Ende des eurasischen Kontinents erst gar keins produziert haben?

Aber noch ist nicht aller Tage Abend. Wie in Japan auch, versuchen die Vertriebe mittlerweile die Netz-Piraten mit deren eigenen Waffen zu schlagen und so bieten sie selber fröhlich Downloads an. Die Jungs und Mädels von Anime Virtual starteten ihre Anime on Demand Seite (klickst du hier) noch vor dem großen kleinen Zusammenbruch und bieten einzelne Episoden für entweder 24 Stunden (Preis zwischen 99 Cent und 1,49 Euro), oder zum Kauf (für 2,49 Euro bzw. 3,99 Euro für neuere Titel) an. Wem das alles noch zu teuer ist, der kann böserweise auch erst mal ein paar Episoden umsonst runterladen, ganz legal, bei Amazon USA.

Bei Amazon USA kann man erste Episoden umsonst runterladen.

Neben der Qualität der runterzuladenen Episoden stimmt natürlich der Preis nachdenklich. Im Endeffekt kann man sich dafür auch die DVD Box in den Schrank stellen. Das ganze ist also vor allem etwas für diejenigen, die unter akutem Platzmangel leiden. Möchte ich das wirklich? Brauche ich das? Nö. Allerdings kaufe ich mir auch weiterhin DVDs. Aber was ist mit Serien, die nie auf DVD hierzulande erscheinen, wie Dramas und Co? Und was ist mit denen, die man gar nicht runterladen kann, weil keiner sie im TV mitgeschnitten hat und die DVDs auch in Japan keiner kauft? Ganz abgesehen davon reichen DVDs ja in letzter Zeit gar nicht mehr für die (HDTV!) Qualität des in Japan ausgestrahlten TV Programms aus. Also doch Downloads?

Vielleicht ist das ganze Gefasel und Gejammere aber auch alles nur Papperlapapp? Immerhin befinden wir uns grad im Übergang vom Medium DVD zur Blue Ray, oder vielleicht doch zur HD DVD. Ist doch eigentlich logisch, dass keiner mehr DVDs kauft, oder? Was meint ihr dazu?    [...mehr]


Autor: Simon

Spreeathlet hat neulich bei mir Nachgefragt: Beim Lesen von Adolf ni Tsugu (zu Deutsch schlicht und ergreifen Adolf) habe er mehrere Fehler entdeckt.

Hier Spreeathlets Anfrage:

1) Als Berliner und Student der Humboldt-Universität freue ich mich natürlich wenn meine Heimatstadt und –uni den historischen Hintergrund für dieses Meisterwerk darbietet aber soweit ich informiert bin ist Herrn Tezuka oder dem Übersetzerkollektiv auf Seite 16 und 167 ein kleiner Fehler unterlaufen, da 1936 die Humbolt-Universität noch nicht existierte. Vielmehr hieß die Uni damals Friedrich Wilhelms Universität.

2) Auch auf Seite 116 belehrt mich meine Olympiazeitung aus dem Jahre 1936 eines besseren wenn der Vater von Adolf behauptet nur 2 Nationen hätten mehr Goldmedaillen als Deutschland erhalten.

3) Eine letzte Frage kam bei mir gleich zu Beginn des Buches auf. Der Panoramablick ins Stadion auf Seite 10/11 warf bei mir die Frage auf, ob vielleicht durch die Umspiegelung des japanischen Mangas auf westliches Leseverständnis dieses Bild verkehrt herum gespiegelt wurde, da die Läufer in die falsche Richtung rennen.

Die erste und die letzte Frage ließen sich natürlich leicht als Übertragungsfehler abtun: Ja, das Manga wurde gespiegelt und deswegen sprinten die Läufer falsch herum. Die Humboldt-Universität wird im Original als “BERURIN daigaku”, also als “Universität (von) Berlin” bezeichnet. Dies war zumindest in Japan die gängige Bezeichnung und da es in Berlin damals auch nur eine statt vier Universitäten gab, wird man das in Deutschland wohl ebenfalls gesagt haben.

Jetzt kommt die eigentliche Frage, die ich gern ans Podium stellen möchte: Hat Tezuka wirklich geschlampt? Der Medaillienspiegel (hier zum Vergleich die Aufstellung bei Wiki) sieht Deutschland (falls ihr jetzt nach der deutschen Flagge sucht: Das ist das rote Teil mit dem Hakenkreuz in der Mitte) an Platz 1 und Japan an Platz 8 (Japan hatte Tezuka an Stelle 6 plaziert). Wie kann das sein?

Hier einmal ein Scan vom Original:

Adolf ni Tsugu

Da Tezuka generell zu wissen scheint, wovon er schreibt (die Idee, dass Adolpf Hitlär das Kind eines Verhältnisses seiner Mutter mit derem jüdischen Arzt sei, bzw. aus irgenwelchen anderen Gründen ein Jude sei, stammt nicht von Tezuka und war besonders damals relativ populär). Noch auf derselben Seite zeigt er sich zum Beispiel von der ironischen Seite, als erwähnt wird, dass Japan seinen Rang im Medaillienspiegel dadurch gewann, dass es den ersten und dritten Platz im Marathon ergatterte (bei den Läufern handelte es sich um verzwangs-japanerte Koreaner, die zuvor “heim ins Reich” geholt worden waren). Das heißt doch für mich eigentlich, dass Tezuka sich mit dem Thema beschäftigt hat. Ganz abgesehen davon, dass ich nicht glauben will, dass mein Tezuka-o-miKami einen Fehler machen würde. Zumal noch so einen selten dummen.  Deshalb die Frage:

Kann ich (und der Übersetzer) kein Japanisch? Versteht ihr das irgendwie anders?

Wurde der Medaillienspiegel damals vielleicht anders wiedergegeben? Gibt es Widersprüche oder historische Gründe dafür?

Gäbe es vielleicht eine story-technische Begründung dafür, dass der Vater evtl. beabsichtigterweise Mist von sich gibt?

Ich hoffe, irgendein Tezuka- oder Geschichts-Fan kann mir helfen.    [...mehr]


Seite 1 von 212»