» Japanisch

Autor: Florian

Die Texte werden manchmal von den uns bekannten Haiku aus Japan begleitet. Eine japanische Art der Poesie. Sehr beliebt sind Liebeslieder. Es wird aber auch sehr direkt und ohne Verschleierung über Sex gesungen. Da ist die heutige japanische Musikszene nicht zimperlich.

J-Rock und J-Pop oder J-Goth und Visual Kai wird nur in Europa unterschieden. Für die Japaner ist es junge japanische Musik. In Japan werden unter dieser Musikrichtung alle Musikstile zusammengebracht von Klassik bis Metal, Rock und Pop. schnelle, hohe und komplizierte Gitarrensolos sind nicht selten.    [...mehr]


Autor: Florian

Ein kleines aber in seiner Ausrichtung einzigartiges Festival: das Nippon Connection Filmfestival für Japanischen Film in Frankfurt am Main 2. - 6. Mai 2012.

Ein besonderes Filmfestival findet in der ersten Maiwoche in Frankfurt statt, das Nippon Connection. Ausschließlich japanische Filme können dort während der Japan Week im Filmmuseum am Museumsufer geschaut werden. Das Programm reicht von aktuellen Spielfilm-Produktionen über Animes bis zu Dokumentarfilmen. Blockbuster sind ebenso wie Independent-Filme zu sehen.    [...mehr]


Autor: Florian

Auf den ersten Blick wird der Kampfsport für viele wahrscheinlich äußerst komisch aussehen. Zwei schwergewichtige Männer stehen sich halbnackt, lediglich bekleidet mit einem Lendenschurz, der etwas an eine überdimensionale Windel erinnert, gegenüber und versuchen einander aus dem Ring zu werfen. Was hierzulande jedoch etwas belächelt wird, ist in Japan ein ernst genommener Sport.

Sumo bzw. Ōzumō wird in Japan schon seit Jahrhunderten betrieben. Im japanischen Altertum gingen die Kämpfe anders als heute, dabei noch sehr blutig aus. Meist ohne Regeln wurde so lange gekämpft, bis einer der Sumotori (so bezeichnet man die Sumo-Kämpfer) getötet wurde. Zwar sind die Regeln bis heute nicht sehr komplex, dafür jedoch human. Gekämpft wird nicht etwa bis zum Tod, sondern bis einer der Sumotori aus dem podestartigen Ring geworfen wird. Wenn man vermeiden möchte dass einem ein ca. 200 Kilo schwerer Ringer von oben umreißt, sollte man beim Zuschauen besser nicht zu nahe am Kampfplatz stehen.    [...mehr]


Autor: Florian

Die Themenkurse des Japanischen Kulturinstituts in Köln drehen sich rund um die beliebten Comics aus . Mangafans lernen hier die wichtigsten Redewendungen, die so in keinem Wörterbuch zu finden sind.

Mangafans können sich freuen, das Japanische Kulturinstitut in Köln bietet im Januar und Februar wieder Themenkurse an, in denen sich alles um die vorwiegend in Schwarz weiß gehaltenen Comics dreht. Denn auch wenn die modernen Mangas eher Bild- als Textlastig sind, kann das ewige Nachschlagen im Wörterbuch ganz schön frustrierend sein und den Lesespaß verderben. Für all diejenigen, die Mangas gerne in der Originalsprache konsumieren sind die Kurse genau das richtige.    [...mehr]


Autor: Florian

Irezumi ist die Kunst der japanischen Tätowierung. Eine bekannte Art zu tätowieren ist Tebori. Dies wird mit Hand ausgeführt. Wo liegt der Ursprung?

Die japanische Tattookunst hat eine alte Tradition. Da früher nur Kriminelle tätowieren wurden, waren Tätowierungen in Japan lange Zeit verboten und wurden erst 1948 wieder legalisiert. Irezumi ist das japanische Wort für Tattoo. Sie zeichnen sich durch einen sehr speziellen Stil aus. Dieser ist stark mit der japanischen Mythologie und Kultur verbunden. Traditionell wird in Japan mit der Technik die man Tebori nennt, per Hand, tätowiert. Wie ist die Geschichte japanischer Tattookunst? Wie hat sie sich zu dem entwickelt, wie sie heute ist?

Irezumi - Japanische Tätowierkunst

Tätowierungen, Irezumis, haben in Japan eine sehr alte Geschichte. Irezumi meint wörtlich das Einstechen von Farbe unter die Haut.  Ihre Anfänge werden bereits in der Yayoi-Zeit vermutete. Doch mit Fortschreiten der Zeit bekamen Tätowierungen zunehmend einen negativen Beigeschmack. Es wurde nicht mehr nur rituell oder spirituell tätowiert, sondern Tätowierungen wurden zunehmend als Strafe bzw. Brandmarkung für Kriminelle eingesetzt. Ihnen wurde in der Breite eines Fingers, ein Strichcode, an dem man sogar ablesen konnte, was der Kriminelle verbrochen hatte, eintätowiert. Daher war vor allem in der breiten Öffentlichkeit, das Tragen von Tattoos weitestgehend verpönt. Leute die tätowiert waren, wurden von der Gesellschaft ausgegrenzt und konnten sich nicht wieder eingliedern. Dies führte zur Herausbildung der eigenen Schicht, den Yakuza (die japanische Mafia). 1870 wurden Tätowierungen endgültig verboten. Dieses Verbot wurde erst 1948 wieder aufgehoben.    [...mehr]


Autor: Florian

Die Trommlergruppe „Kodo“ trägt seit 1981 den musikalischen Herzschlag Japans in die Welt.

Die japanische Trommelgruppe „Kodo“ gilt als Vorreiter der japanischen Trommelkunst. Seit sie 1981 ihr Debüt im geteilten Berlin gegeben haben, haben sie über 3400 Auftritte absolviert. Damit bringen sie der Welt die japanische Kultur ein wenig näher, aber interpretieren auch traditionelle japanische Musik auf ihre Weise. In diesem Jahr konnten sie ihr 30 jähriges Bestehen feiern. Auf ihrer Tour im nächsten Jahr werden sie auch ein paar Konzerte in Deutschland geben. Da wird es Zeit für einen Rückblick, sowie einen Blick nach vorne. Was verbirgt sich hinter der Trommelgruppe „Kodo“, die sogar auf einer Insel in einer Art „Community“ leben?




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Autor: Florian

Der Exportschlager „Dir En Grey“ wird oft als „Visual Kei“-Band bezeichnet, doch in den letzten Jahren haben sie sich immer mehr dem Metal zugewandt.

„Dir En Grey“ ist eine japanische Band aus Osaka, die sich Mitte der 90er Jahre gegründet hat. Damals konnte sie noch der „Visual Kei“-Szene zugeordnet werden. In den darauffolgenden Jahren hat sich die Band jedoch weiterentwickelt und sich immer mehr dem Metal verschrieben. Ihr Stil ist jedoch nach wie vor unverkennbar. In ihrer harten Musik spielen sie mit der japanischen Sprache und Kultur. Ihr unkonventionelles Auftreten kann aber auch so verstanden werden, dass sie die japanische Gesellschaft und vor allem die älteren Generationen, mit zum Teil engstirnigen Traditionen, schockieren wollen.    [...mehr]


Autor: Florian

Die Stadt Ōsaka war einst das unumstrittene Handelszentrum des Inselstaates, und auch heute noch haben viele traditionelle Unternehmen dort ihren Firmensitz. Trotz ökonomischer Krisen der Vergangenheit ist Ōsaka für die japanische Industrie noch immer essentiell.

Denn in Ōsaka findet man einen der wichtigsten Handelshäfen Japans, womit die Stadt zu einem bedeutenden Zentrum für den nationalen Warenaustausch sowie den Import und Export wird. Doch Ōsaka ist auch als „Küche der Nation“ bekannt und landesweit berühmt für die kulinarischen Fähigkeiten ihrer Einwohner. Und schließlich schätzen die Japaner Ōsaka für die Vielzahl talentierter Unterhaltungskünstler, die der komödiantischen Tradition des Manzai nachgehen.    [...mehr]


Autor: Florian

Wie zeichne ich einen Manga? Was zeichnet einen Manga aus? Hier gibt es ein paar kleine Schritte in die richtige Richtung.

Um Mangas zeichnen zu lernen, sollte man schon ein bisschen Vorerfahrung haben oder zumindest einige Grundkenntnisse und -fähigkeiten im Zeichnen besitzen. Welche Eigenschaften machen einen Manga aus? Wodurch zeichnet sich der japanische Comic-Zeichenstil aus? Da man nicht alle Frage auf einmal beantworten kann, werde ich mich hier nur auf die Augen und den Kopf bei Mangas beziehen.    [...mehr]


Autor: Florian

Ken Watanabe ist ein japanischer Schauspieler und sehr spiritueller Mensch. Nicht nur in Japan, sondern auch in Hollywood und somit international sehr erfolgreich ist er dennoch auf dem Boden der Realität geblieben.

Der Schauspieler Ken Watanabe spielt in Japan oft in Komödien, Dramen und Actionfilmen mit, in Hollywood ist er besonders für seine prägnanten Nebenrollen bekannt, die er absolut überzeugend darstellt.    [...mehr]


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