Ein Kapselhotel ist vergleichbar mit einem Schließfach für Menschen. In den engen Kabinen findet ein ausgewachsener Mensch gerade einmal Platz zum Schlafen und Privatsphäre gibt es so gut wie gar nicht.

In Städten wie Tokio, Yokohama oder Osaka in denen es alles gibt außer Platz, musste eine Möglichkeit gefunden werden möglichst viele Gäste auf engem Raum unterzubringen, die Idee eines Kapselhotels war geboren. Bei dieser Hotelform schlafen die Menschen in kleinen Kabinen, die in etwa eine Bodenfläche von 2 m² und eine Höhe von 1,20 m vorweisen. Auf diese Weise können in einem Raum von 50 m² Größe in etwa 20 Menschen untergebracht werden.
In Japan ist diese Form der Preiswerten Unterkunft teilweise sehr beliebt, doch westliche Gäste sind hier nur sehr selten anzutreffen.    [...mehr]


Mila Superstar ist eine Manga-Reihe von Chikako Urano, welche hierzulande besonders durch die Adaption als Anime-Fernsehserie große Beliebtheit erlangte und als erster populärer Sport-Manga für Mädchen angesehen wird.

Mila Superstar handelt von der 12-jährigen Mila Ayuhara, die aufgrund einer schweren Lungenkrankheit von Tokio nach Fujimi zieht, um dort zu genesen. Sie wird immer wieder vor vermeintlich aussichtslose Situationen gestellt, aus denen sie sich jedoch immer wieder mit viel Ehrgeiz selbst heraushilft. Mila besucht die Fujimi Junior, später dann die Senior Highschool, wo sie nicht nur Klassenbeste ist, sondern auch die erfolgreichste Spielerin der Volleyball-Mannschaft wird. Es geht um Kampfgeist, Freundschaft, Rivalitäten und darum, niemals aufzugeben, auch wenn einem immer wieder Hürden in den Weg gestellt werden. Der Manga, der von 1968-1970 in der japanischen Manga-Zeitschrift Margaret veröffentlicht wurde, bildete die Vorlage für die Anime-Fernsehserie, die 1969 unter der Regie von Fumio Kurokawa und Eiji Okabe produziert wurde und 104 Folgen umfasst.    [...mehr]


Die Themenkurse des Japanischen Kulturinstituts in Köln drehen sich rund um die beliebten Comics aus . Mangafans lernen hier die wichtigsten Redewendungen, die so in keinem Wörterbuch zu finden sind.

Mangafans können sich freuen, das Japanische Kulturinstitut in Köln bietet im Januar und Februar wieder Themenkurse an, in denen sich alles um die vorwiegend in Schwarz weiß gehaltenen Comics dreht. Denn auch wenn die modernen Mangas eher Bild- als Textlastig sind, kann das ewige Nachschlagen im Wörterbuch ganz schön frustrierend sein und den Lesespaß verderben. Für all diejenigen, die Mangas gerne in der Originalsprache konsumieren sind die Kurse genau das richtige.    [...mehr]


Japanische Korokken ähneln unseren Kroketten sehr, doch dürfte dieses Gericht für uns Europäer dennoch gewöhnungsbedürftig sein. Für diejenigen, die einmal ausprobieren möchte wie die frittierte Speise schmeckt gibt es hier ein Rezept für Kartoffel-Hackfleisch Korokken.

Ein typisches Klischee besagt, dass sich Japaner stets gesund ernähren, doch anhand von Korokken wird deutlich, dass dem nicht immer so ist. Beim Gedanken an japanisches Essen schießen uns zwar sofort Gerichte wie Sushi und Sashimi ins Gedächtnis, doch beherbergt die japanische Küche auch etliche frittierte Gerichte.
Die Tempura, man könnte sie auch als Tapas bezeichnen, wurden einst von portugiesischen Händlern im 16. Jahrhundert nach Japan gebracht und sind seitdem nicht mehr wegzudenken. Zusammen mit Einflüssen aus der französischen Küche entstand so die Korokke (jap.: コロッケ).    [...mehr]


Irezumi ist die Kunst der japanischen Tätowierung. Eine bekannte Art zu tätowieren ist Tebori. Dies wird mit Hand ausgeführt. Wo liegt der Ursprung?

Die japanische Tattookunst hat eine alte Tradition. Da früher nur Kriminelle tätowieren wurden, waren Tätowierungen in Japan lange Zeit verboten und wurden erst 1948 wieder legalisiert. Irezumi ist das japanische Wort für Tattoo. Sie zeichnen sich durch einen sehr speziellen Stil aus. Dieser ist stark mit der japanischen Mythologie und Kultur verbunden. Traditionell wird in Japan mit der Technik die man Tebori nennt, per Hand, tätowiert. Wie ist die Geschichte japanischer Tattookunst? Wie hat sie sich zu dem entwickelt, wie sie heute ist?

Irezumi - Japanische Tätowierkunst

Tätowierungen, Irezumis, haben in Japan eine sehr alte Geschichte. Irezumi meint wörtlich das Einstechen von Farbe unter die Haut.  Ihre Anfänge werden bereits in der Yayoi-Zeit vermutete. Doch mit Fortschreiten der Zeit bekamen Tätowierungen zunehmend einen negativen Beigeschmack. Es wurde nicht mehr nur rituell oder spirituell tätowiert, sondern Tätowierungen wurden zunehmend als Strafe bzw. Brandmarkung für Kriminelle eingesetzt. Ihnen wurde in der Breite eines Fingers, ein Strichcode, an dem man sogar ablesen konnte, was der Kriminelle verbrochen hatte, eintätowiert. Daher war vor allem in der breiten Öffentlichkeit, das Tragen von Tattoos weitestgehend verpönt. Leute die tätowiert waren, wurden von der Gesellschaft ausgegrenzt und konnten sich nicht wieder eingliedern. Dies führte zur Herausbildung der eigenen Schicht, den Yakuza (die japanische Mafia). 1870 wurden Tätowierungen endgültig verboten. Dieses Verbot wurde erst 1948 wieder aufgehoben.    [...mehr]


Die Trommlergruppe „Kodo“ trägt seit 1981 den musikalischen Herzschlag Japans in die Welt.

Die japanische Trommelgruppe „Kodo“ gilt als Vorreiter der japanischen Trommelkunst. Seit sie 1981 ihr Debüt im geteilten Berlin gegeben haben, haben sie über 3400 Auftritte absolviert. Damit bringen sie der Welt die japanische Kultur ein wenig näher, aber interpretieren auch traditionelle japanische Musik auf ihre Weise. In diesem Jahr konnten sie ihr 30 jähriges Bestehen feiern. Auf ihrer Tour im nächsten Jahr werden sie auch ein paar Konzerte in Deutschland geben. Da wird es Zeit für einen Rückblick, sowie einen Blick nach vorne. Was verbirgt sich hinter der Trommelgruppe „Kodo“, die sogar auf einer Insel in einer Art „Community“ leben?




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Es gibt wohl kein einziges Computerspiel, das so legendär und wegweisend ist, wie Pac-Man, eines der Arcade-Spiele, die quasi synonym mit dem Medium genannt werden können. Was Pac-Man ausmacht und wie es entstanden ist, haben wir für euch heraus gefunden.

Unsere Grußkarten und Gebete gebühren Toru Iwatani und seinem Team, das 1979 und 1980 als Namco-Angestellte in nur einem Jahr und 5 Monaten Videospiel-Geschichte schrieb.    [...mehr]


Der Exportschlager „Dir En Grey“ wird oft als „Visual Kei“-Band bezeichnet, doch in den letzten Jahren haben sie sich immer mehr dem Metal zugewandt.

„Dir En Grey“ ist eine japanische Band aus Osaka, die sich Mitte der 90er Jahre gegründet hat. Damals konnte sie noch der „Visual Kei“-Szene zugeordnet werden. In den darauffolgenden Jahren hat sich die Band jedoch weiterentwickelt und sich immer mehr dem Metal verschrieben. Ihr Stil ist jedoch nach wie vor unverkennbar. In ihrer harten Musik spielen sie mit der japanischen Sprache und Kultur. Ihr unkonventionelles Auftreten kann aber auch so verstanden werden, dass sie die japanische Gesellschaft und vor allem die älteren Generationen, mit zum Teil engstirnigen Traditionen, schockieren wollen.    [...mehr]


Das Neujahrsfest, das sogenannte Oshogatsu hat lange Tradition in Japan und wird seit Jahrhunderten von alten Brauchtümern begleitet, die sich an den fernöstlichen Riten des Buddhismus und Schintoismus orientieren.


Das Neujahrsfest findet traditionellerweise eigentlich im Frühjahr statt, doch seit der Einführung des Gregorianischen Kalenders ab 1873 verlegte man die Feierlichkeiten auf und um den 1. Januar, wobei Bräuche und Rituale fernöstlicher Kultur aber immer noch einen festen Bestandteil bilden. In besinnlicher und ausgelassener Geselligkeit mit Familie und Freunden, legt man besonders auf eine erlesene Küche mit diversen Köstlichkeiten einen gesteigerten Wert. Aber neben typischen Gerichten gehören auch andere Handlungen zur Zeit des Oshogatsu, die nach wie vor eine wichtige Rolle in Japan spielen.    [...mehr]


Die Stadt Ōsaka war einst das unumstrittene Handelszentrum des Inselstaates, und auch heute noch haben viele traditionelle Unternehmen dort ihren Firmensitz. Trotz ökonomischer Krisen der Vergangenheit ist Ōsaka für die japanische Industrie noch immer essentiell.

Denn in Ōsaka findet man einen der wichtigsten Handelshäfen Japans, womit die Stadt zu einem bedeutenden Zentrum für den nationalen Warenaustausch sowie den Import und Export wird. Doch Ōsaka ist auch als „Küche der Nation“ bekannt und landesweit berühmt für die kulinarischen Fähigkeiten ihrer Einwohner. Und schließlich schätzen die Japaner Ōsaka für die Vielzahl talentierter Unterhaltungskünstler, die der komödiantischen Tradition des Manzai nachgehen.    [...mehr]


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