Kimpira - Japanische Gemüsebeilage aus Mohrrüben

Autor: Simon

Eigentlich wollte ich euch ein Rezept für Soumen (kalte Nudeln, ein nett erfrischendes Sommergericht) geben, aber in den letzten Tagen ist es derart pervers kalt, dass ich einfach keinen Bock drauf hattte. Stattdessen habe ich neben meinen üblichen Auberginen- und Sesamgerichten Dämpfgemüse und Kimpira verschnabbuliert. Hier das Rezept für Kimpira:

Kimpira

Zutaten:
- 300g Mohrrübe (geschält)
- 100ml Dashi (klare Gemüsebrühe)
- 3TL Zucker
- 2 EL Sojasoße
- 2 TL helle Sojasoße (weniger Sojasoße und ein Schuss Mirin tut’s auch, wenn ihr keine helle Sojasoße habt)
- 1 TL Sesamöl

1. Mohrrüben in Stifte schneiden. Je feiner, desto Kimpira.

Mohrrüben schneiden

2. Soße aus Zucker und Dashi vorher anrühren und in der Mikrowelle ein paar Sekunden verstrahlen lassen, damit sich der Zucker auflöst. Dann Sojasoße hinzufügen.

SoßeSoße nuken

3. Mohrrüben mit dem Sesamöl anbraten, dann Soße drüberkippen.

Mohrrüben anbraten

Soße auf Mohrrüben

4. Wenn die Soße fast vollständig eingezogen ist, habt ihr fertige Kimpira.

fast fertige Kimpira

Kimpira sind toll, gesund, eignen sich (kalt oder warm) eigentlich als Beilage zu so ziemlich jedem anderen japanischen Gericht.




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Elisa schreibt
am 22. September 2008 um 12:35 Uhr

kann man die Dashi irgendwie ersetzen, ohne daß sich der Geschmack wesentlich ändert? Du weißt schon, Ron *rolleyes* ^_^;

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Simon schreibt
am 22. September 2008 um 13:55 Uhr

Na aus dem Grund schreib ich doch immer klare Gemüsebrühe dahinter. o_O Der Geschmack ist halt weniger algig und fischig - aber ich glaub, das war auch genau der Gedanke dahinter, ne. ^-^;

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tokio oshima schreibt
am 22. September 2008 um 17:57 Uhr

Wenn die viele Schnippelei nicht wäre, würde ich Kimpira sehr viel öfter machen. Die Mohrrüben auf diese Weise zubereitet schmecken wirklich super lecker und ich könnte es sogar als ganz normale Gemüsebeilage zu allen möglischen Gerichten essen. Ich mag aber Gemüse sowie
so sehr gern.

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Dodo schreibt
am 23. September 2008 um 00:41 Uhr

Was mich mal interessieren würde, wären so komplette Mahlzeiten. Sprich, was ist der Otto-Normal-Japaner zum Frühstück, Mittag-, Abendessen.
Hättest du nicht vielleicht Lust darüber einen Beitrag zu schreiben? *puppyeyes* ^_^

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Simon schreibt
am 23. September 2008 um 16:11 Uhr

*lol* Naja, wenn sie nicht gerade Nudelsuppen essen (findest du hier auch unter Rezepte), kombinieren Japaner schlicht diese kleinen Gerichte, die ich hier immer reinstelle. Zum Beispiel Reis mit Kimpira, Auberginen in Miso, Eierrolle und Gurkensalat = Abendbrot. Und wenn was übrig bleibt, wird’s nächsten Tag Frühstück geschimpft oder kommt in die Bentou-Box.
Aber ich kann auch mal nen Eintrag zu Essenskombo, Tischsitten usw machen. Muss aber erst mal drüber meditieren. ^-^;

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