Onigiri (Sankaku) - Japanische Reisbälle bzw. wie man ein Dreieck formt

Autor: Simon

Auch auf die Gefahr hin, lächerlich zu wirken: Diesmal gibt es ein Rezept, bei dem es eigentlich nur eine Zutat gibt: Gekochten Reis (wohl bemerkt ohne Tofustücke wie hier). Trotzdem braucht man für’s richtige Onigiri Basteln ein Rezept - oder noch besser eine Foto-Lovestory. Denn manchmal genügen Worte eben doch nicht.

Onigiri (Sankaku) - Japanische Reisbällchen

Zutaten:
- gekochter Reis

1. Die richtige Menge misst man am besten mit einem kleinen Schälchen - prinzipiell ist es natürlich egal, wieviel Reis genau verwendet wird; es sollte nur immer die gleiche Menge sein, damit die Dinger gleich groß werden:

Reis für Onigiri abmessen

2. Die Hände müssen erstens angefeuchtet (Schale Wasser oder Spüle in der Nähe haben!) und  zweitens mit Salz bedeckt sein!

Hände waschen! direkt vorher (”Ich hab mir die Hände in der Uni gewaschen” gilt nicht, *ts*)! WICHTIG!Hände mit Salz bedecken

3. Und so formt man die Dinger. Erst ein wenig zusammenmanschen, dann daraus ein Dreieck formen. Während eine Hand leicht gewölbt ist (hier wird der Reisklumpen reingelegt, die andere Hand formt die Spitze des Dreiecks. Mit ein bisschen Fingerspitzengefühl ist das ganze nicht wirklich schwierig. Und ja, es gibt auch Reisformer. Die find ich aber hässlich.

Erst einen formlosen Reisball hinmatschenDie Dreiecksform - so ist die Handhaltung richtigEin bisschen japanische Magie und ein Schuss Panik und fertig ist der Onigiri

Onigiri sind übrigens nicht nur perfekt für’s mitnehmen zu Arbeit, Uni, Party oder sonstwas, sondern eignen sich auch toll als Snack bei unerträglich heißem Wetter, wie heut grad. :)




verwandte Beiträge

avatar
tonari schreibt
am 1. September 2008 um 11:51 Uhr

Oishi desu.
So glaube, ich heißt es?
Mir läuft gerade das Wasser im Mund zusammen.
Womit werden sie denn gefüllt?

avatar
Simon schreibt
am 1. September 2008 um 12:57 Uhr

Ja. Oishii desu. Mit langem “i”. Habt ihr das von eurer Austauschschülerin gelernt? :)

Also die Onigiri oben sind gar nicht gefüllt. Schmeckt trotzdem. :) Aber du bringst mich grad auf dumme Gedanken. Ich denke da an Umeboshi, farbigen Reis, Ei und sonstwas. Ja, mach ich mal. :3

avatar
Elisa schreibt
am 1. September 2008 um 13:40 Uhr

genau, Beate hat die immer mit Ume, Thunfisch oder sowas gefüllt und vor allem gehört da ein “festhaltebändchen” aus Nori- Algen drumrum. Und wer es richtig toll machen will, bestreut es dann mit schwarzem Sesam.

avatar
Simon schreibt
am 1. September 2008 um 20:14 Uhr

Ja, Beate. Der könnt ich auch mal schreiben oder so. Lebt die noch? ^-^;
Anyhow: Ja, mit Nori schmeckt das ganze noch besser. Hab mir auch welches drumgewickelt, dann. Es gibt ja sogar spannende Geschmacksrichtungen. :3 Allerdings sind die Dinger hier so teuer, dass ich wenn den koreanischs Zeuchs benutz. Hat grad so die falsche größe, aber lässt sich gut dazu knabbern.
Schwarzen Sesam hingegen mag ich nicht - aber das ist jedem sein Bier. Am liebsten ist mir Reis gemischt mit Furikake Zeuchs o.ä. Des mach’sch mal. Schade, dass ich momentan satt bin, sonst würd ich mich gleich dranmachen. :3

avatar
Manabuchan schreibt
am 6. März 2010 um 15:17 Uhr

also ich liebe onigiris XD ich hab süsse onigiris gemacht, also, einfach den reis in kokosmilch gekocht ^^

Deine Meinung:

  Name [*]

  Email [*]

  Website

Kommentar schreiben: