Aubergine in Miso

Autor: Simon

Wie schon im letzten Monat (Tagebuch für Arme 4) versprochen, kommt hier nach dem Rezept für Shôga Gohan das Rezept für Aubergine in Miso. Das ganze sieht eher nach einem indischen Gericht (d.h. wie schon mal gegessen) aus, passt aber perfekt in jedes japanische Menü und ist auch noch leicht, schnell und kostengünstig herzustellen.

Aubergine in Miso

Zutaten:
- 1 Aubergine
- Salatöl (= was auch immer an Öl grad da is)
- 1 EL Miso
- 1 Tasse Dashi/ Brühe

1. Aubergine schneiden. Da die Stücke beim andünsten zusammenfallen, solltet ihr wie hier gezeigt etwas größere Stücke schneiden.

Aubergine schneiden 1

Aubergine schneiden 2

2. Die Aubergine eine Weile in eisigem Wasser ertränken und ca. 20 Minuten ignorieren. Da euer japanisches Festmahl idealerweise aus mehreren kleinen Gerichten besteht, ist dies der Zeitpunkt, sich erst mal um den Reis/ das Konyaku/ den Spinat oder sonstwas zu kümmern.

Stirb, du Gemüse, du!

3. Jetzt heißt es, den Auberginenstückchen Feuer unterm Hintern zu machen. Einfach in Öl anbraten (idealerweise soll das ganze frittieren - will sagen nehmt lieber zu viel Öl, als zu wenig, wenn ihr nicht grad auf Diät seid).

Ab in die Pfanne

4. Wenn die Auberginen schön angekokelt (oder auf Rezeptbuch-Deutsch “gold-braun”) sind, gebt die Tasse Dashi und das Miso dazu. Jetzt muss das ganze nur noch auf kleiner Flamme einziehen und fertig ist die Sättigungsbeilage. :>

Dashi zu den Auberginen geben

Miso an die Aubergine tun




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Ron schreibt
am 22. März 2008 um 12:46 Uhr

DAS SIEHT EKLIG AUS!
Wer sowas isst, isst auch kleine Kinder :-P

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tokio oshima schreibt
am 23. März 2008 um 09:44 Uhr

Das ist ja eine dumme Aussage, ohne probiert zu haben!!
Ich habe das Rezept nachgekocht und fand die Aubergine lecker, das werde ich bestimmt bald wieder machen. Durch die anderen Zutaten hat man einen ganz neuen Geschmack, schön durchgezogen, da Auberginen ja keinen wirklichen Eigengeschmack haben. Ich esse aber auch zu gerne japanisches Essen. Vielleicht muß man die die richtigen “Geschmacksnerven” haben. Selbst mein Mann, eigentlich liebt er nur deutsches Essen, fand diese Aubergine recht essbar.

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Simon schreibt
am 24. März 2008 um 19:55 Uhr

@Ron: Ich fresse prinzipiell nur erwachsene Männer. Aber keine Sorge: Ich werd niemals (wieder) für dich und die deinen japanisch kochen. Dann musst du dich nicht ekeln. :P

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Ron schreibt
am 25. März 2008 um 08:12 Uhr

@Tokio: Deine “dumme Aussage” kannst Du Dir sonstwo hinstecken.
Selbst wenn ich es probieren würde (was ich nicht tue, da ich Auberginen nicht mag), es schmecken würde, ändert es nichts daran, dass die Optik alles andere als angenehm ist.
Ansonsten mag ich japanisches Essen, solange es meeresfrüchtelos ist.
Oh sorry, das darf ich nicht sagen, da ich es nicht probiert habe.

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Simon schreibt
am 25. März 2008 um 17:35 Uhr

Holla, wartet, irgendwo hab ich noch nen Feigenkatapult im Keller. ;)
Ron, wenn man deinen Humor nicht kennen (und ignorien :P) gelernt hat, dann kann man dich schon mal für einen griesgrämigen Stoffel halten und dementsprechend hat halt Tokio geantwortet. Und ja: Das sieht seltsam aus. Hab ich doch oben auch geschrieben. Ist wie beim Inder. Vor allem, wenn man noch nie beim Inder war und dann so eine Moppelkotze vorgesetzt bekommt, muss man schon echt Vertrauen in den Koch haben. ^-^; Und hier kannst du mir vertrauen: Das schmeckt, aur bas hai.

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